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Autor: Maia
Reviews 1 bis 25 (von 51 insgesamt) für Kapitel 1:
06.08.2019 | 18:53 Uhr
So...ich bin gerade mal HALB durch Kapitel eins und schreibe bereits ein rewiev (das gab es noch nie. Ich bin extrem review faul - ich weiß: steinigt sie)
Sehr sehr gelungen bis jetzt und interessant! So eine Geschichte hab ich noch nirgendwo gelesen! Ich mach dann jetzt mal weiter.

P.s.: völlig unwichtige Info: irgendwie sehe ich vor meinem inneren Auge ständig Remus der diese Vorlesung hält...? Faszinierend.
10.09.2018 | 09:33 Uhr
Schon das erste Kapktel fand ich super beeindruckend! Ich hoffe es geht so weiter. Super Stil, habe ich noch nie so gelesen.

LG HardRockFan
25.03.2018 | 18:36 Uhr
Die Geschichte wurde mir von Gwenny empfohlen. Nach der Einleitung läßt sich konstatieren, daß sie definitiv ungewöhnlich ist. Man wird überrascht, die Rede des Professors versteht es trotz des ungewohnten Du-Stils zu packen. Ob das für die gesamte Geschichte so bleibt, kann ich noch nicht sagen, aber ich bin aufgrund der Empfehlung absolut zuversichtlich.

Handwerkliche Schwächen sind überhaupt nicht vorhanden. Mir persönlich wäre ein etwas stärker über Absätze aufgelockerter Text lieber, aber das ist eine rein persönliche Präferenz.
07.03.2015 | 20:56 Uhr
Ich bin mehr als beeindruckt! Danke für diese bemerkenswerten Lehrstunden! Der Dozent hat ausgezeichnete Vorarbeit geleistet und die Studenten bringen es immer wieder auf den Punkt, das Fazit. Schön, dass ich dabei sein durfte, dank Lesetipps.
Ach... und der Schluss ist nach so viel 'Ein bisschen wie Sterben' doch zutiefst aufmunternd, zweites und... ich würde gern wieder einmal einen derart interessanten Exkurs in die HP-Welt lesen.

LG, blackpine
24.01.2015 | 21:16 Uhr
Hallo Maia,

heute habe ich mich überwunden, „Ein bisschen wie Sterben“ anzufangen und es dann beendet und es hat mich so beschäftigt, dass ich dir dazu ein Review schreibe.
Erst einmal kurz, was mich bisher davon abgehalten hatte, da ich zwar bei der Suche nach guten Fanfictions schon mehrmals über den Titel gestolpert bin, sie aber dann doch nie gelesen habe. Zum einen ist da das P18 Slash-Rating, das mich abgeschreckt hat, da ich dabei leider erst einmal eher entsprechende Sexszenen erwarte als P18-Inhalt wegen der Thematik und angedeuteten Slash. Die Kurzbeschreibung hatte mich dann doch genug angezogen, um einen Blick reinzuwagen – und dann war es die Erzählperspektive, die mich am Weiterlesen gehindert hatte. In der 2. Person Singular habe ich zwar selber einmal geschrieben, aber zum Lesen finde ich es immer sehr mühsam. Aber dazu später mehr.
Diesmal bin ich über eine andere Favoritenliste darauf gestoßen und ich nehme an, die damit einhergende „Empfehlung“ brachte mich dann doch dazu, der Geschichte über die beiden o.g. Gründe hinweg eine Chance zu geben. Das Fazit vorweggenommen: Ich habe noch nie eine Geschichte gefunden, bei der sich das so sehr gelohnt hat.

Ich bin sicher, ich habe beim Lesen viele Einzelheiten übersehen und kann daher in diesem Review gar nicht auf alles eingehen, was Beachtung verdient hätte. Ich bin sicher, ich werde bei jeder weiteren Lektüre deiner Geschichte Neues finden, das mich nachdenklich macht und mitnimmt. Aber jetzt soll sich mein Review auf die Eindrücke des ersten Lesens beschränken.

Anfangen möchte ich mit dem Aufbau der Geschichte. Es ist eine brillante Idee, uns Lesern die Quellen zum Lesen zu geben, die auch die Studenten bekommen. So erleben wir jeweils ein Kapitel aus Sicht der Studenten, nämlich wenn wir die Quellen lesen, und das nächste aus Sicht des Professoren, wenn die Quellen besprochen werden. Dass es dazu noch die Hintergrundgeschichte des Professoren gibt, sorgt dafür, dass es auch in der Gegenwart eine Handlung gibt, während doch der Fokus auf dem Inhalt der Vorlesungen liegt. Dass die Identität des Dozenten dem Leser nur sehr schleichend enthüllt wird, genauso wie die Identitäten der interviewten Personen und Fragesteller den Studenten nicht von Anfang an klar sind, finde ich auch sehr gelungen. Zu Beginn war es wirklich gewöhnungsbedürftig, immer dieses „Du“ zu lesen, aber es hat schon seinen Sinn: Der Leser begegnet dem Dozenten damit ohne vorab gefasste Meinungen und Urteile. Die Hintergrundgeschichte des Professoren, wie es ihm geht und die ganzen Andeutungen auf seine Freundschaften und Beziehungen, haben zunächst erst einmal gar keine so große Wirkung. Am Ende hat sie aber einen ganz konkreten Sinn: Sie zeigt den Studenten (und den Lesern, die immerhin mehr als die Studenten wissen, aber doch auch nur Andeutungen kennen), dass das, was der Professor ihnen über Vorurteile, geschichtliche Methodik, Quellenanalyse und so weiter beigebracht hat, auch über die Vorlesung hinaus wichtig ist. Es ist schön, dass sie es auch verstehen.
Ich will mich nicht zu den einzelnen Quellen äußern, das haben die Studenten und der Professor schon meist sehr ausführlich getan. Daher hier nur einzelne Eindrücke und Gedanken dazu. Bei der Gelegenheit gebe ich zu, dass ich in Seminaren nie derart fundierte Quellenanalysen geleistet habe... vielleicht, weil ich fauler war, vielleicht, weil mich nie Themen derart mitgerissen haben (aber gut, meine Seminare waren auch eher zur antiken und mittelalterlichen Geschichte, die ist weniger emotional behaftet als eine Vergangenheit, die die eigenen Eltern noch erlebt haben). Ich finde es äußerst beeindruckend, wie authentisch du die verschiedensten Charaktere, ihre Ausdrucksweise und ihre mögliche Entwicklung nach dem Krieg getroffen hast. Die Erkenntnis, Filme und andere Medien nicht unvoreingenommen für bare Münze zu nehmen, hat man wohl im Geschichtsstudium automatisch irgendwann. Daher steckt in deiner Geschichte so viel: Es ist eine Geschichts-Vorlesung, die Leser können die gleichen Erkenntnisse haben wie die Studenten (nur dass die Leser abbrechen können, wenn es ihnen nicht passt, wenn das Weltbild Risse bekommt). Es ist eine Fanfiction über das, was mit den Charakteren der Bücher nach dem Krieg passiert, was sie erleben und wie sie sich so schlagen. Es ist indirekt auch eine Fanfiction darüber, wie sich magische Gesellschaft nach dem Krieg entwickelt hat. Und damit habe ich erstmal nur das Offensichtlichste genannt.

Die kleinen Fetzen von persönlicher Geschichte des Professors, die schon früh angedeutet werden, habe ich anfangs gar nicht richtig wahrgenommen. Ich war zu gefangen darin, z.B. die Briefe der Erstklässler zu lesen und war zu gespannt darauf, was der Professor in der Vorlesung daraus macht (zumal ich eine Ahnung hatte), als dass mich groß interessiert hätte, wie gut er geschlafen hat und warum er schlechte Laune hat, wenn niemand mit ihm das Bett teilt. Er selber übergeht es ja auch schnell und kommt zum Thema: Zur Vorlesung und zu deren Inhalt. Sein ganzes Leben scheint sich nurnoch in der Uni abzuspielen und erst nach und nach habe ich mitbekommen, wieso das so ist – bzw. es fing auch erst mit der Zeit an, mich zu interessieren. Es scheint auch erst nach und nach wichtiger zu werden: Die Vorbemerkungen beginnen direkt beim Thema, die erste Vorlesung beginnt mit wenigen Zeilen vor dem Hörsaal, die zweite Vorlesung mit einem ganzen Absatz, der den Morgen beschreibt, die dritte Vorlesung mit dem Frühstück und der Kantine. In der vierten Vorlesung bekommt man schon deutlich mehr persönliche Eindrücke und der ganze Morgen wird geschildert, nicht nur erwähnt. Jetzt im Nachhinein fällt mir auch auf, dass da zum ersten Mal Seamus mit Namen genannt wird, und zwar auf eine Weise, die vermuten lässt, dass die beiden mehr verbindet als nur der gleiche Beruf. In der fünften Vorlesung geht es damit weiter, dass die „persönliche Zeit“ auf den vorigen Abend und das Besäufnis bzw. die daraus resultierende Wirkung beschrieben werden, was nochmal andeutet, dass er persönliche Probleme hat (über die er nicht nachdenken will). So geht es weiter mit den persönlichen Erlebnissen, aus denen wir langsam immer mehr über den Professor erfahren.
Trotzdem: Es ist alles immer nur angedeutet und der Fokus liegt eindeutig auf den Vorlesungen und den Quellentexten. Mir fehlt gerade die Energie, auf jede einzelne Vorlesung genauer einzugehen. Ich werde deine Geschichte bestimmt weitere Male lesen und vielleicht schaffe ich es dann, meine Gedanken zu den Vorlesungen zusammenzufassen. Daher nur kurz die Bemerkung: Wow, du hast da mal einfach so eine Geschichtsvorlesung in magischer Geschichte entworfen? Und zwar eine wahnsinnig interessante, packende und gleichzeitig vielseitige Vorlesung, die auch noch einem roten Faden folgt. Strebst du zufällig eine geisteswissenschaftliche universitäre Karriere an? (Du musst darauf nicht antworten; das war nur mein Eindruck.) Die Vorlesungen verdienen es, gesondert und ausführlich analysiert zu werden. Da waren so viele Momente drin, die mich einfach gepackt und mitgerissen haben, sowohl in der Thematik an sich, in den Quellen, als auch in den Vorlesungsdiskussionen, wenn die Charaktere und Erlebnisse der Studenten angedeutet werden. Das Privatleben der Studenten mag den Dozenten nichts angehen, aber ihre unterschiedlichen Reaktionen in der Vorlesung und die angedeuteten Geschichten dahinter sind trotzdem sehr interessant und zeigen: Jeder hat unterschiedliche Herangehensweisen und Ausgangspunkte, jeden fesseln andere Themen und trotzdem schafft der Professor es, ihnen die Problemstellungen und die Lehre der Vorlesung nahe zu bringen.

Ich hoffe, ich konnte einigermaßen rüberbringen, was mich an deiner Geschichte letztendlich doch noch so fasziniert hat – die Vorlesungen, die Aufarbeitung der Kriegsthematik, das Zusammenspiel mit der aktuellen Handlung der Geschichte und wie am Ende alles zusammenpasst.

Das war es erst einmal von mir. Ein ganz großes Lob für diese Geschichte, aber auch ein riesengroßes Dankeschön für die Fülle an Themen, die du damit aufgegriffen hast, für die Geschichte an sich.

Viele Grüße
Wayfarer
Mary87 (anonymer Benutzer)
29.07.2014 | 13:54 Uhr
Hallo Maia!
Eigentlich bin ich noch ziemlich sprachlos, was für eine wundervolle, außergewönliche Fanfiktion. Dein Schreibstiel ist der Wahrnsinn, bei deiner Geschichte ist mir, trotz gefühlten 35 Grad, ein Schauer nach dem anderen durch den Körper gelaufen und das meine ich durchaus und wahrhaftig positiv. Eine Fanfiktion die einem tief unter die Haut geht, einen zum Nachdenken bringt aber auch immer mal wieder zum schmunzeln.
Danke für dieses wundevolle Werk!!!
LG Mary
Murgurke (anonymer Benutzer)
30.05.2014 | 19:07 Uhr
Hallo Maia,
und gerade habe ich "Ein bisschen wie Sterben" fertig gelesen.
Danke! Danke für dieses neue HP-Universum im WS 2014/15.
Was für eine kluge und zugleich optimistische Geschichte über Wachsen, Sich Verändern, Erwachsenwerden.
Ich und meine Freunde sind jetzt im gleichen Alter wie deine Protagonisten - und auch wir beschäftigen uns viel damit, was das eigentlich ist: Erwachsen sein, seinen Beruf lieben, Wissen weitergeben, Lieben, einander Verlassen und Wiederfinden.
Und nicht zuletzt eben auch: Vorurteile überwinden.
Ich hoffe, du schreibst weiter, FF oder anderes - du hast Geschichten zu erzählen, die berühren und Mut machen.
Alles Liebe, M.
Chrysopras (anonymer Benutzer)
08.12.2013 | 17:34 Uhr
Hallo!
Ich bin nicht gerade gut darin Kommentare zu schreiben, aber deine Geschichte gefällt mir einfach zu gut. Am Anfang hatte ich erst Schwierigkeiten hinein zu konmen, da mir die Person mit der wir das Geschehen erleben noch unbekannt war. Ich musste die Person also erst kennen und mögen lernen, was dir wirklich super gelungen ist. Irgendwo in der Mitte, wahrscheinlich sogar schon ein paar Kapitel vorher, (bis zum Ende) war meine Neugier für diese Person (und alle Harry Potter Charaktere, die von ihr vorgestellt und in einem neuen Licht gerückt wird) so groß, dass ich gespannt darauf gewartet habe, ob sie je ihre Identität verrät – und als es soweit war, hast du mich wieder überrascht, auch wenn ich teilweise so meine Vermutung hatte, aber das liegt an den kleinen Hinweisen, die du versteckt hast. Ich liebe es herumzurätseln und nicht gleich am Anfang genau zu wissen, wohin mich die Geschichten hinführt, deshalb danke ich dir sehr. Deine Geschichte ist erfrischend und es hat mich richtig glücklich gemacht, als die Studenten angefangen haben ihre Vorurteile zu überdenken. Auch war ich an manchen Stellen richtig wütend für diejenigen, die unfair behandelt wurden. Aber so ist das Leben. Oft bin ich traurig, wenn in manchen Fanfictions Haupt- oder Nebencharaktere der Harry Potter Welt ohne Respekt behandelt werden. Wenn sie komplett als böse oder gut, intelligent oder dumm abgestempelt werden, also nicht als Lebewesen betrachtet werden, die viel erlebt haben müssen, um so zu enden wie sie nun eben sind. Nun ja... Ich habe selbst gelernt, dass ich ebenfalls viele Vorurteile habe, egal wie sehr ich mich bemühe so vorurteilslos wie möglich zu sein.
Hach, bin ich froh, dass ich über deine Geschichte gestolpert bin! (Bin wegen diesem Harry Potter Award, oder wie man das noch mal nennt, auf dich aufmerksam geworden) Ich bin dir wirklich sehrsehrsehr seeehr dankbar, dass du sie geschrieben hast!!

Ganz liebe Grüße,
Chrysopras

(Ui, habe mehr geschrieben, als ich dachte... Ich entschuldige mich für alle Fehler in diesem Kommentar! Ich habe leider erst sehr spät in meinem Leben damit angefangen, Rechtschreibung und Grammatik und so weiter etwas ernster zu nehmen...)
19.08.2013 | 10:45 Uhr
Liebe Maia,

ich weiß gar nicht wo ich beginnen soll. Vielleicht wie Blaise - am Anfang? Gut, ich versuche es.

Über Guerkli bin ich in diesen Fandom gestolpert - sie (und später viele andere) haben mir ein Pairing näher gebracht, das ich nur mit "so falsch und doch so richtig" zusammenfassen kann. Drarry ist faszinierend falsch - und damit so vielschichtig, dass ich mich immer wieder auf's neue davon verzaubern, erschrecken, mitreißen lassen kann.
Über kurz oder lang stolpert man auf der Suche in Geschichten, die nicht Drarry sind - manchmal ergreift man hektisch die Flucht (wie übrigens durchaus auch öfter bei Drarry-Storys), manchmal liest man sie mit einem komischen Gefühl im Bauch zu Ende, manchmal merkt man es bis zum Ende gar nicht ...

und manchmal... manchmal merkt man es recht bald und manchmal - bleibt man. Nicht trotzdem, sondern vielleicht so gar deshalb.
Man bleibt begeistert, taucht fasziniert und neugierig in Charaktere, die sonst am Rande wahlweise Feuerwiskygläser oder Taschentücher reichen, die verfluchen oder trösten, Verständnis zeigen oder verweigern - aber selten im Mittelpunkt stehen.

Es war (verzeih mir den Diebstahl) ein bißchen wie Sterben, diese Geschichte zu lesen. Die Studenten und Blaise zu begleiten - von Vorlesung zu Vorlesung und einen Krieg und eine Nachkriegszeit aufzuarbeiten, die ich froh bin nicht erlebt zu haben. Nicht im magischen England - und auch nicht in Österreich, denn die Parallelen sind erschreckend deutlich, wie ich finde.
Ich habe es geliebt von Vorlesung zu Vorlesung mitzuraten, wer Texte geschrieben, Interviews geführt und gegeben hat - und wer unser Dozent ist. Harry? Draco? Ron? Neville? ... Nein, nein, nein - und ach, nein. Keine Frau, die Studenten sagen "Sir". Nach und nach lässt Du uns wissen, wie es mit den Charakteren nach dem Krieg weitergegangen ist - und schließt damit einen nach dem anderen aus, jedesmal stirbt ein bißchen was in mir. Draco und Astoria, Harry und Ginny - ach soo schade, kein Drarry. Soll ich weiterlesen? NATÜRLICH, es war keine Frage - nicht eine Sekunde lang!

Ich wollte lernen - über Hintergründe, über Verbindungen. Und ja, ich wollte - ganz typische Studentin - wissen, was unserem Prota widerfahren ist. Warum das letzte Weihnachten so anders war als das kommende, warum er morgens alleine aufwacht - wer sonst da gewesen war und was passiert war. Durch viele Kapitel hat mich ein Verdacht begleitet, der sich - gott-sei-dank - nicht bestätigt hat. Ich habe Ähnlichkeiten zu "A Single Man" - mehr gefühlt als entdeckt - und egal wer auch immer der Dozent war. Ich wollte, dass es anders ausgeht - und doch, es hätte auch sehr gut gepasst.

Du - und Blaise - habt mich regelmäßig überrascht und beschämt zurückgelassen. Weil ich nichts oder nicht die richtigen Dinge aus den Materialen herausgelesen hatte. Und weil ich auch an mir so manches Vorurteil erkannt habe (nein, nicht Slytherins sind böse - aber andere) - und weil ich, Studium zum Trotz, nicht SO gelernt habe zu hinterfragen und weil ich nicht den Mut gehabt hätte, meine Studenten zu lehren, mich selbst zu hinterfragen, vor allem mich selbst.

Zu guter Letzt: ich hab mein ganz persönliches Ende - ich mag das Grammophon und die Schlichtheit, mit der Du Blaise "nach Hause kommen lässt". Auch hier hast Du mich wieder beschämt - ich wollte Seamus als Ritter in glänzender Rüstung - what's new? Noch irgendwelche Klischees - wie peinlich! So ist es soo viel besser, viel passender - ein runder Schluss. Für mich.

Ich danke Dir - dafür, dass Du mir gezeigt hast, dass das Potterverse mehr zu bieten hat, als Drarry. Dass Du mich daran erinnert hast, wie Schubladen entstehen und wie gefährlich sie sind. Und dafür, dass es Canon sein kann - weil es keinen Charakter bricht - allen Persönlichkeiten gerecht wird und schlüssige Erklärungen bietet.
Dafür, dass ich gerne bei Blaise studiert hätte - so gerne.

Ganz liebe Grüße aus Wien,
vom loewchen
10.04.2013 | 21:43 Uhr
So.. Ich habe jetzt die letzte Vorlesung lange genug vor mich her geschoben... Schade, dass es zu ende ist, aber es ist ein gut gelungenes Ende.
Ich fand, dass das letzte Kapitel die Problematik (mehr als nur Harry Potter) gut zusammen gefasst hat, dass wir aus unseren Umständen lernen, und so auch erzogen werde. Dass es nicht nur "meine" Wahrheit gibt,
und, dass man auch mal hinter die Kulissen schauen muss. Ich stelle immer wieder fest, dass man durch diese "alltägliche" Situation, die durch den Hörsaal dargestellt wurde, sich auch besser
in die Charaktere einfühlen kann. Eine der wichtigsten Punkte beim Fantasy-Genre ist ja schließlich, dass die Menschen sich so verhalten, wie es "natürlich" ist. Ansonsten ist es nicht so interessant.
FAZIT: perfektes Ende für eine super Story! Danke, dass ich daran teilhaben durfte.

Leithian
06.04.2013 | 10:07 Uhr
Was ich am Ende etwas vermißt habe, war Wurmschwanz. Wäre er nicht auch würdig in den Vorlesungen besprochen zu weden? Ich meine ja, vor allem in Bezug auf Vorurteile - auch vermisse ich ein wenig den Hinweis auf Todesser aus anderen Häusern.

Dennoch bin ich nach wie vor begeistert!
15.03.2013 | 12:18 Uhr
Wenn ich das so lese, wünsche ich mir immer, dass ich sie gerade erst entdeckt hätte und ganz von vorne anfangen könnte.

(Und ich ärgere mich immer noch, dass ich nicht von vornherein meine Liste gemacht und alles abgestrichen habe, was nicht in Frage kommen kann, weil ich jetzt nicht weiß, ob ich auf Blaise gekommen wäre oder nicht. Ohne Liste nicht (er war so ziemlich der letzte, an den ich gedacht habe, aus 'would you wear the crown' und den anderen, aber mittlerweile finde ich es doch sehr passend), aber mit Liste vielleicht. Und irgendwann gibt es hoffentlich auch ein richtiges Review, das nicht nur Hintergrundstimmung ist, aber gerade muss ich dir einfach nur sagen, dass ich sie immer sehr gern gelesen habe und: Danke.)
11.03.2013 | 18:23 Uhr
Ich wusste es. Ich wusste ganz genau, dass wenn ich mir die Geschichte vor zwei Wochen auf meinen e-Reader lade, in Kürze der Epilog kommt. Ich wusste es, und du hast mich nicht enttäuscht. Auch in allen anderen Dingen nicht. Nach einigen Notizen und genauem Nachlesen vermutete ich dann auch schon vor dem vorletzen Kapitel, dass Blaise der anonyme Prof ist. :D Und dein großer Knall hat das natürlich anders als erwartet rüber-gebracht, war aber trotzdem gut.

Was bleibt noch zu sagen? Das war eine der längsten Geschichte, die ich gelesen habe, die auch wirklich Qualität und Abwechslung boten. Es war eine neue Idee, die ich in der Form auch noch nie irgendwo gesehen habe (die Du-Perspektive und die Materialien) und die überraschend spannend war. Es war philosophisch und hat mich immer wieder zum Nachdenken angeregt, ohne überlastend und belehrend zu wirken. Die Geschichte hat mich dazu gebracht, nicht allzu enttäuscht zu sein, als mich pottermore nach Slytherin gesteckt hat. Deine Geschichte hat mich dazu gebracht, jedes Mal laut "Nein" schreien zu wollen, wenn meine Schwester sich beschwert, dass die Slytherins so böse sind (sie ist allerdings erst beim vierten Buch). Du hast wunderbare, nachvollziehbare und vielschichtige eigene Charaktere eingeführt - es hat Spass gemacht, von ihnen, ihren Meinungen, Eigenheiten und ihrer Entwicklung zu lesen. Du hast außerdem alle Original-Charakter glaubhaft beschrieben und sie meiner Meinung nach in die richtigen Berufe gesteckt. Deine Geschichte war lang, elendig lang - da machen auch die vielen Pausen nichts - und trotzdem nicht langweilig. Deine Geschichte war glaubhaft und nachvollziehbar und hat mir Lust auf die Uni gemacht (leider, leider habe ich weder Magische Geschichte, noch auch nur einen Prof, der mich so begeistert wie Blaise). Du hast immer (beinah immer, aber hey) fehlerfrei geschrieben - sowohl Canon-mäßig, als auch in Sachen Rechtschreibung und Grammatik. Deine Geschichte hatte sowohl Moral als auch einen Höhepunkt/Konflikt, obwohl sie doch letztendlich "nur" ein paar Vorlesungen beschrieb. Deine Geschichte hatte sogar Romantik und ein offenes Ende, das wohl jedem passt. Deine Geschichte hat ein Thema angesprochen, dass mir sehr wichtig ist - Toleranz.

Alles in allem, falls das der bisherige Text noch nicht zur Genüge gesagt hat, war deine Geschichte fantastisch. In allen Punkte. Wirklich umwerfend klasse. Ich weiß nicht, wie ich sie noch loben soll... Ich danke dir für diese Geschichte. Schade, dass sie zu Ende ist, aber okay. Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Und es war schön. Danke für diese Nachricht der Toleranz. Danke für diese wunderbare Geschichte.
Vielleicht schreibst du ja nochmal einen solchen Roman - ich werde ihn lesen.

Jule
Jana (anonymer Benutzer)
10.03.2013 | 23:42 Uhr
Danke für diese faszinierende und einfach wunder-, wunderschöne Geschichte! Sie war so voll mit Gedanken über Toleranz, über Vorurteile, über Schuld und Versöhnung, über die Gesellschaft im Allgemeinen, über uns, über mich selbst... Ich hatte nicht nur wahnsinnig Spaß dabei, diese Geschichte zu lesen, sondern auch das Gefühl, wirklich etwas dabei gelernt zu haben, darüber wie man Texte analysiert, aber vor allem darüber wie wir Menschen handeln, denken, entscheiden, darüber wie wir Urteile fällen. Bei manchen Stellen musste ich lachen, bei anderen fast weinen, und manchmal musste ich einfach kurz den Laptop schließen, um nachzudenken. Es war eine so faszinierende Erfahrung, so eine wunderbare Geschichte - Danke! Danke! Danke!
Jana

Antwort von Maia am 23.03.2013 | 12:19 Uhr
Liebe Jana,

(ich hoffe, du siehst diese Antwort überhaupt …)

ganz lieben Dank für's Lesen und für deine Rückmeldung. Ich freue mich wahnsinnig, dass dir die Geschichte so gut gefallen hat und dass du sagst, dass sie dir sogar etwas beibringen konnte. Ich hatte unglaublich viel Spaß beim Schreiben (gerade weil die ganzen verschiedenen Anlagen und auch die verschiedenen Charaktere der Studenten es mir natürlich ermöglicht haben, viele verschiedene Blickwinkel auszuprobieren und mehrere Themengebiete anzuschneiden) und finde es wunderschön, dass du offenbar genauso viel Spaß beim Lesen hattest. Danke dafür.

Alles Liebe.
05.03.2013 | 13:22 Uhr
fallen in love!

Was eine besondere Art eine Geschichte zu schreiben!
Ich muss dafür ein wenig ausholen. Ich habe Deutsch und grade Analysen in der Schule immer gehasst, dieses ewige jedes Wort auf die Goldwaage legen. Dinge hineinzuinterpretieren, die so vielleicht gar nicht waren. Dinge zu behaupten, die vielleicht so gar nicht gemeint waren, ich mag es auch heute nicht, ich finde, man kann Menschen, die man nicht kennt, nicht wirklich über einen Text charakterisieren, man kann schließlich ne Menge schreiben...Aber ich mag deine Geschichte. Und ja ich weiß, es ist ein Widerspruch in sich :)

Deine Art zu schreiben, dein Stil ist so..., so "richtig". Das Tempo stimmt, die Nebeninformationen und überhaupt. Bewundernswert finde ich, dass du es schaffst die verschiedenen Stile der Protagonisten zu benutzten! Danke!

Ich bin gespannt wann und wie es endet :) Ich bin bereit zu warten, denn nichts ist schlimmer, als ein dahingeklatschtes Ende!

Alles Gute

Feuerblitz
04.10.2012 | 00:00 Uhr
Ach so, jetzt habe ich doch tatsächlich vergessen den vermutlich bedeutungsschweren Artikel über Ms Zabini zu erwähnen - witzig, dass du sie dir so vorstellst, als die schwarze Witwe, denn denselben Gedanken hatte ich irgendwie auch xD Und ich glaube, ich weiß jetzt endlich wer der Erzähler ist - hat ja auch lange genug gedauert (und um ehrlich zu sein habe ich das Kapitel gerade nochmal überflogen und da hats Peng gemacht) Also nochmal: Liebe Grüße
Gwenaelle (anonymer Benutzer)
02.10.2012 | 20:33 Uhr
Und wieder einmal überzeugst du mich, dass die langen Wartezeiten sich lohnen. :)
Besonders die letzte Anlage war toll, die mit Charlie und Theo. Ich liebe es, dass bei dir immer die Randfiguren drankommen, besonders die zwei, die absolut nichts miteinander zu tun haben. Die Briefe waren echt toll geschrieben. Minimale Information, gerade genug, sodass man viel hineininterpretieren kann.
Dein Schreibstil ist einfach genial. Ich bin wieder einmal neidisch. Und natürlich auch ein wenig wehmütig, weil das ja das vorletzte Kapitel der Geschichte ist. Aber sentimental werde ich erst beim letzten Review. :)
glg
18.08.2012 | 21:28 Uhr
Hey,
Ich hab die letzten Stunden damit verbracht, deine Geschichte am Stück zu lesen und ich bin echt sowas von... beeindruckt.
Das ist alles so kreativ, so gut überlegt und so... überhaupt nicht oberflächlich. Du schreibst einfach ganz besonders.
Besonders die Anlagen finde ich klasse, aber auch die Vorlesungen und persönlichen Gedanken...
Außerdem finde ich, dass du in der Geschichte eine ganz tolle Botschaft rüberbringst und- ach, ich würde so gerne auch so schreiben können. :)
Also echt, Riesen-Respekt dafür!
Ich bin schon so gespannt auf die letzten Kapitel!
LG Annika
07.08.2012 | 21:34 Uhr
Liebste Maia ♥

Um es vorweg zu nehmen - und weil ich Autoren gerne mit meinen Privatangelegenheiten belästige, obwohl Reviews dafür da sind, sie anzubeten oder ihnen eine Gehirnwäsche zu verpassen - ich habe vielleicht vier Stunden geschlafen, eine halbe Stunde gedöst, wurde von meinen Frauen Mutter und Schwester dazu gezwungen, in die Stadt zu [style type="italic"]gehen[/style], um [style type="italic"]Kleidung[/style] zu kaufen, und sie haben mich leider erfolgreich vor jeglichen Bücherläden ferngehalten [und es hat mich davon abgehalten, deine Geschichte zu Ende zu lesen, was einem Weltuntergang glich, weil ich unbedingt wissen wollte, [style type="italic"]wiewaswarum[/style] und jetzt hoffe ich, dass ich all die Fragen und all das, was mir beim Lesen einfiel, nicht wieder vergessen habe, weil ich es dir immerhin jetzt erklären und vorlegen und dich fragen will, was mir auf dem Herzen liegt]. Wenn dieses Review also nur so vor Rechtschreibfehlern trotzt oder sonst was - entschuldige, ich habe mir einen schlechten Tag ausgesucht, dir zu beteuern, dass du - ach, das wirst du schon noch sehen. Fangen wir einfach mal an, damit ich mich nach diesem Review ... - einem anderen widmen kann. Irgendwie schiebe ich die guten Storys, die, von denen ich denke, dass sie Reviews [style type="italic"]wirklich[/style] verdienen, vor allem, wenn sie sonst nur so wenige kriegen, obwohl sie, verdammt, Genies sind, vor mich her - weil auch meine Reviews irgendwie diesem Standard entsprechen zu haben, finde ich.

Ich bin ein bisschen sauer auf mich selbst, weil ich diese Geschichte so lange vor mich hergeschoben habe. Deine anderen Geschichten - zumindest die im Bereich [style type="italic"]Harry Potter[/style] und [style type="italic"]Prosa[/style] - habe ich verschlungen und ich habe jedes Wort angestarrt und ich habe sie geliebt und ich vergöttere diesen Zufall, der mich zu dir gelenkt hat, weil du eben genau das schreibst, was ich immer lesen wollte - das, was nach dem Krieg war, und das, was nicht Friede-Freude-Eierkuchen war wie im Epilog des 7. Bandes und das, was Leben ist. Was Krieg bedeutet. Du hast es mir gegeben, und ich bin dir dankbar dafür. Und, weil ich es nicht lassen kann - [style type="italic"]Vom Brauchen und Gebrauchtwerden[/style] und [style type="italic"]Und Montags kommt sie mit zu mir[/style] [übrigens, kleiner Fehler, montags wird klein geschrieben] habe ich am meisten von allen in Erinnerung und - verdammt. Ich liebe es. Und nicht nur sie, all das, was du veröffentlicht hast, ist das, was ich gesucht habe, seit drei Jahren, auf dieser Seite und du hast es mir gegeben, mit allem, was ich wollte und - Danke. Danke dafür.

Zu viel des Vorgeschwafels, aber man hat viel loszuwerden irgendwie - auch noch vor dem, was man wirklich Review nennt. Fangen wir an, damit auch ich irgendwann noch schlafen gehen kann. Zuerst einmal: Verdammt, Maia! Wie kam dir nur diese Idee? Wie? [style type="italic"]Wie[/style]? Man merkt sehr wohl, wie viel Arbeit du in die Planung dieses Projektes gesteckt hast und, verdammt. Alles passt. Von der Idee mal abgesehen - du Genie! - ist der Titel wunderbar gewählt. [style type="italic"]Ein bisschen wie Sterben[/style]. Das - verdammt, das ist perfekt. Die Kurzbeschreibung war es, die mich abgeschreckt hat, dieses Dozieren, ich war mir nicht sicher, ob es so trocken sein würde, wie ich gedacht hatte. Aber du hast mich nicht enttäuscht, die Geschichte ist dein Meisterwerk, Maia. Ehrlich. Das ist [style type="italic"]das[/style] Meisterwerk. Die Handlung - vor allem die Du-Form, die du sehr gerne zu benutzen scheint, kriegst du wunderbar hin. Man kann sich in den Professor einfühlen, was anfangs irgendwie irritierend ist, weil man nicht weiß, wer er ist [1. Frage - Wird man das noch erfahren?] und mit der Zeit mag man ihn und man denkt mit ihm, obwohl er einem unbekannt ist - die Du-Form ist faszinierend, das muss ich zugeben, auch wenn es anfangs schwer war, sich in diese für mich neue Form einzufinden. Die Charaktere hast du wundervoll beschrieben, auch die Studenten. Anfangs war es sehr wohl schwer, sich an die verschiedenen Namen zu erinnern, doch irgendwann wird es, und es geht - und, Himmel, ich will wissen, was sie tun und warum Carter nicht da war, warum Hopkins verteidigt und Miller so vorurteilhaft ist - ich will das alles wissen [2. Frage - Wird m an das noch erfahren?] und ich bin fasziniert, wie du sie so selbstverständlich einbringen kannst, wie du das schaffst, diese Art zu schreiben - ich bin neidisch, wirklich. Ja.

Und was die Handlung angeht - Gott im Himmel! - sie ist perfekt. Sie ist wirklich perfekt. Und ich will gar kein Ende haben, weil es noch so viel zu besprechen gäbe, nicht nur das, was da besprochen wird und weil ich noch die Charaktere analysieren will und - Maia. Maia, diese Geschichte ist dein Meisterwerk. Und jetzt, äh, gehe ich schlafen, weil ich gar nicht mehr weiß, was ich noch schreiben wollte? Vielleicht fällt es mir ja noch ein und dann schreibe ich es dir per Mail, klar? ;] Mein Hirn ist gerade leer - also, verzeih, dass ich so abrupt abbreche. Noch einmal: Maia, verdammt! Du Genie! ♥
26.07.2012 | 14:41 Uhr
So, jetzt muss ich auch einmal einen Kommentar hinterlassen. Die Geschichte ist toll. Wirklich: atemberaubend.

Es hat viel Spaß gemacht, die Personen zu enträtseln, die hinter den Interviews stehen und auch die Identität des Erzählers herauszufinden. Ich bin gerade bei der vierten Vorlesung und amüsiere mich sehr über ihn.
Um das weiter auszuführen: Ich finde sehr gut, dass du ihn nicht zu einem Gary-Stu gemacht hast und man erraten kann, dass seine Sicht der Dinge keineswegs rational oder unvoreingenommen ist, damit wird auch deutlich, dass hier wirklich seine Subjektivität dargestellt wird. Das fällt mir vor allem gerade auf, als er Miss Johnson anfährt, sie solle nicht noch einmal seine oder Seamus' Arbeitsweise in Frage stellen, was deutlich seiner Bitte am Anfang des Semesters widerspricht, in der er die Studenten bittet, ALLES zu hinterfragen. Wirklich guter Charakterzwiespalt!
Ich les dann mal weiter und versuche, die Identität herauszufinden :)

Lg Sophia
03.01.2012 | 14:15 Uhr
Hello! :)

Ich weiß gar nicht so recht, wie ich auf diese Geschichte gestoßen bin, jedenfalls hat sie noch in meiner Fav-Liste gelungert und ich hab endlich ein wenig Zeit, sie durchzusehen.
~ okay, ich hab gerade erst das erste Kapitel hinter mir :DD

Ich muss sagen, dass ich schon den Einstieg total interessant und fesselnd finde.
Dieses anonyme "Du" ist wirklich klasse, da man sich irgendwie hineinversetzt fühlt.

Und die Idee allein mit der Vorlesung in Bezug auf die Geschichte des Zweiten Dunklen Krieges - WOW! Das hab ich noch nie gelesen!
Witzig dabei finde ich, dass ich erst vor kurzem darüber nachgedacht habe, wie es danach gewesen ist - also, der Geschichtsunterricht bzw. das Studium.
Gerade Harry aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, find ich echt faszinierend.

Die Rede des "Du-Dozenten" find ich allein schon für mich fesselnd - wer weiß, wie es den Studenten geht ^.^
Und auch die Art, wie er angefangen hat, mit den Erwartungen seiner Studenten - wirklich top!

Ich mach mich gleich begeistert ans Lesen vom Kapitel 2.

Liebe Grüße!
11.12.2011 | 19:55 Uhr
Endlich komme ich dazu, dir für die neuen Anlagen ein Review zu hinterlassen.
Zunächst einmal ist mir beim Lesen diesmal besonders deutlich aufgefallen, wie unheimlich gut du die verschiedenen Textsorten und auch die Charakter triffst.
Der Lexikonartikel und der Zeitungsartikel zur Werwolfthematik enthalten beide sehr genretypische Formulierungen und das gefällt mir richtig gut, weil es die Texte realer macht, ungeachtet ihrer Fiktionalität.
Und die Interviews haben für mich Poppy, Hagrid und Harry genau getroffen, ich höre regelrecht ihre Stimmen, sehe ihre Gesten und ihre Mimik, während sie die Interviews geben.
Die nächste Vorlesung bietet wirklich traumhaftes Material, um Vorurteile aufzubrechen! Remus, der höflichste und freundlichste aller Werwölfe, der sein Schicksal mit so viel Würde angenommen hat und dennoch so unnötig leiden musste. Hagrid, der herzensgut ist und das oft genug unter Beweis stellt und der dennoch ohne Dumbeldores Unterstützung keine Chance gehabt hätte. Myrthe, die im Weg war und sterben musste. Voldemort, der selbst Harry soweit manipulieren konnte, dass er einem seiner besten Freunde misstraut hat. (ja, was sagt dass über sein böses Charisma aus) Und natürlich Harry selbst, der Parsel sprechen konnte und oft genug von der Zauberwelt in Misskredit gebracht wurde- oh ja, hier hat unser Professor bestimmt in der nächsten Vorlesung viel zu tun.
Zwei kleine Charakterisierungen am Rande, die ich sehr mochte: Der Moment als Poppy sagt, dass diejenigen im Kollegium, die Albus Art, Pläne zu schmieden, noch nicht kennen denken, er mache einen Scherz und der Moment in dem Harry sagt, dass es für ihn beängstigend ist, wenn Hermione keine Erklärung für etwas hat. Wirklich gut eingeflochtene implizite Charakterisierungen!
Ich freue mich auf die Vorlesung! Achja, und ich glaube, ich war ein bisschen blind: wenn man Farbenfroh liest, dann gibt es Hinweise, was im Privatleben des Professors passiert sein könnte, liege ich da richtig??
20.11.2011 | 12:07 Uhr
Ups. Sorry. Mit "Ganz" meine ich eigentlich das erste Kapitel. Mir ist gar nicht aufgefallen, dass es so viele gibt. Aber das ist ja umso besser! Dann kann ich noch weiterlesen.. *freu* Nun, denn, ans Werk!
20.11.2011 | 12:06 Uhr
Wow. Also, ich hatte dir schon mal gesagt, dass ich reingelesen hab und es sehr gut fand, aber jetzt, wo ich es ganz gelesen hab, hat sich meine Meinung geändert.
Ich finde es nicht mehr gut, sondern sehr, sehr, sehr gut; toll; fantastisch. Such dir was aus. Es wird der Geschichte ohnehin nicht gerecht. Allein die Idee ist sehr gut und
außergewöhnlich und interessant. Aber dann dein Schreibstil und vor allem wie du die Du-Perspektive einsetzt... wow. Ich muss gestehen, dass ich es irgendwie sehr spannend fand und
teilweise fast atemlos mitgelesen hab. Warum? Ich kenne schließlich die Geschichte von Harry Potter und all das. Aber irgendwie.. die Schüler, die das Ganze nicht so ernst genommen haben und
der Lehrer, der weiß, wie ernst und wahr es doch ist.. das ist eine ganz andere Art von Spannung als üblich. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so sehr, was ich sagen soll, weil mir ein wenig die Worte fehlen. Also ist das hier jetzt ein relativ kurzes Review, was aber meinem Lob keinen Abbruch tut. Es ist auf jeden Fall nicht das letzte Mal, dass ich die Geschichte lese. Definitiv nicht. ;)
LG
PS: Übrigens ist schon der Titel für sich sehr schön gewählt.
Locke89 (anonymer Benutzer)
09.11.2011 | 22:09 Uhr
hallo,

ich schätze mich gerade selbst sehr mutig ein, denn ich habe sowohl die anlagen als auch die vorlesung in einem rutsch durchgelesen (sind sehr gelungen mal wieder). aber nun habe ich nur matsch in meinem kopf und meine augen tun weh.... also vezichte ich auf normierte rechtschreibregeln, und versuch einfach nur auszudrücken, was ich denke^^

ich liebe die idee, den schreibstil und die gedanken, die von verschiedenen richtungen kommen. ich würde übrigens gerne mal "grün ist die hoffnung" lesen^^ vielleicht kommst du ja noch mal irgendwann dazu, es komplett zu verfassen. was mir immer etwas fehlt, sind die diskusionen. die texte werden zwar analysiert, aber im groben auch recht viel zusammengefasst. also liest man alles doppelt. deswegen wäre so ne schöne auseinandersetzung zum schluss noch mal richtig schön (ich weiß es gibt immer ne dis. aber die fällt immer recht kurz aus)

nun expliziet zu der vorlesung.... gerade die letze frage nach der manipulation hats mir angetan. und es geht mir jetzt um die frage nach dem grund, wieso snape und nich draco den lieben dumbledore töten sollte. der elderstab hatte ja auch grundlegend was damit zu tun, und ich finde es schade und etwas erschreckend, dass das hier nich vorkam. dumbledore wollte ja nich, dass voldemort irgendwann merkt, dass draco sein eigenetlicher herr ist und ihn deshalb tötet. das hat mir da irgendwie gefahlt.
hattest du das eventuell im sinn und hast es aus einem mir unbekanntem grund weggelassen? wenn ja, teile doch bitte diesen grund mit mir.^^

und nun noch ein paar kleine fehler, die ich gefunden hab ( is nich böse gemeint, aber ich lese immer wieder, dass du das begrüßt, wenn du drauf hingewiesen wirst...)

1. analyse des hermine textes: : Durch ihn gewannen sie neue Hoffnung und gleichzeitig war er durch sein Schicksal, die elternlose Kindheit, eine tragische Figur, mit der sie Mitleid haben konnten, ohne ihn dabei persönlich kennenzu müssen (es fehlt ein leerzeichen KENNEN ZU)

2 in der analyse zu dracos text: Vielleicht finden wir das immer noch, denkst du, aber du hütest dich davor, den Gedanken auszusprechen, denn du hast keien Lust auf neugierige, fragende Studentenaugen... ( KEINE LUST - tippfehler)

3. ebenfalls draco analyse: Während wir von Professor McGonagall wissen, dass sie in Harry zumindest zeitweise einfach nur einen Jungen sehen konnte, hatte Draco sich offenbar darauf versteift, Harry vorzuwerfen, dass es den Lehrern ihm gegenüber an Distanz mangelte und sie ihm, aufgrund seines Heldenstatus',( <- dieses ´bei heldenstatus. is das n anführungszeichen? und wenn ja dann fehlt das zweite, entweder vor heldenstatus oder sonst wo, weiß nich, ob du damit ein zitat kennzeichnen wolltest)

soooo das wärs von mir. mit freuden warte ich gerne wieder etwas länger auf neues (lese ja nur anlagen mit corlesung gemeinsam), wenn das ergebnis dann wieder so erfüllend ist, wie die elfte vorlesung. ich wünsch dir was
liebe grüße
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