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Autor: NorthernLight
Reviews 1 bis 25 (von 32 insgesamt) für Kapitel 2:
05.05.2019 | 23:56 Uhr
Hi Northernlights,

mich hat es berührt, wenn du schreibst, dass es dich frustriert, nirgendwo dazu zugehören.
Ja! Das kotzt mich auch an.
Also ich liebe es, dass ich endlich weiß, wo ich "hingehöre". Nur gibt es diesen "Ort" gar nicht.

So wie das Forum leider ausgestorben ist.
Ich bin froh, dass ich Slash-Fanfiction schreibe und mich mit diesen Mädels austauschen kann. Das ist immerhin etwas, etwas wertvolles!

Auch kann ich mit meinem besten Freund reden (total hetero). Aber es versteht niemand wirklich. Es versteht keiner, dass ich im Prinzip mit 29,x nochmal durch eine Pubertät gehe, weil der männliche Teil in mir endlich zu seiner Sexualität stehen darf.

Farnlieb
29.03.2018 | 23:21 Uhr
Hey...
Oh man ich fühl mich zum ersten mal verstanden.
Ich liebe Geschichten, Serien und Filme mit schwulen Männern.
Ich hab selbst mal mit meiner immer noch besten Freundin ausprobiert, wie sich das zusammen sein mit einer Frau anfühlt...das ist nichts für mich...ich steh definitiv auf Männer.

Ich bin zwar schon gerne eine Frau aber es gibt Tage, da fühle ich mich so männlich, das ich aussehen möchte wie ein Mann...das mach ich dann auch...so gut es eben möglich ist. Mein Freund hat damit kein Problem...das ist echt gold wert...er kann auch nicht verstehen warum ich zwei (oder auch mehrere) Männer zusammen so anziehend finde aber es ist ok für ihn.

Lg Min
10.05.2017 | 21:38 Uhr
Liebe NorthernLight,
leider kann ich nicht so geschickt mit Worten umgehen, wie Du und weiß nicht so recht, wie ich meine Gedanken ausdrücken sol...
Es wurde ja auch schon sehr schön und ausführlich gelobt. Ich möchte mich einfach nur anschließen und mich für deinen offenen und informativen Text bedanken!
Ich habe mir schon lange die Frage gestellt, was mich an /slash eigentlich so interessiert und so die Antworten anderer "Betroffener" zu lesen, hilft sich über die eigenen Gefühle klar zu werden. Auch mit dem Schubladendenken sprichst du mir so aus der Seele! Auf der einen Seite soll man doch einfach alle verschieden sein und die kategorisierung lassen auf der anderen Seite tut es gut zu wissen, dass andere ähnlich fühlen wie man selbst. :-)
Alles Liebe!
Fredinho (anonymer Benutzer)
18.06.2016 | 22:16 Uhr
Hallo :)
Sehr interessant. Ich hatte eine Kollegin, die sich als Mann fühlt, und sieht, und deswegen habe ich angefangen, mehr über den Begriff Transsexualität zu grübeln.
Aber von dem Begriff GirlFag habe ich noch nie gehört. Vollkommen neu ist es mir jedoch nicht.
Ich glaube, ich verstehe, wie du das alles meinst. Obwohl ich mich hundertprozentig als Frau fühle, und auf Männer stehe, aber nicht so, wie es ein GirlFag tun würde.
Ich hoffe, ich habe nichts Falsches gesagt, ich bin noch relativ "neu", heisst, ich muss noch eine Menge lernen in Sachen Toleranz, denn ich habe recht konservative Eltern, die allen Ernstes denken, schwul sein sei eine Krankheit o.O Und ausserdem ein recht altmodisches Umfeld. Aber ich will natürlich niemandem die "Schuld" geben.
Liebe Grüsse :)
no name (anonymer Benutzer)
15.10.2013 | 22:35 Uhr
Kann man denn dann als Girlfag/Guydyke überhaupt glücklich werden? Oder Sex haben, wie man ihn will?
Wenn man eine schwule Frau ist und im schwulen Sinne mit einem Mann schlafen möchte, ohne sich das Geschlecht ändern zu lassen, dann ist das doch ein Ding der Unmöglichkeit? Kann man sich überhaupt richtig verlieben? Wenn man als schwule Frau einen Mann liebt und dieser einen auch, wie...WIE?!

Und wenn man als Girlfag/Guydyke keine glückliche Beziehung führen kann, wäre es dann nicht besser, wenn man Foren, FFs, Erklärungen und alles sein lassen würde, damit die Menschen denken, sie seien asexuell und nicht etwas nachtrauern, was sie nie haben können, weil es einfach unmöglich ist?
Ich selbst finde mich ganz eindeutig als Girlfag wieder und ich bin nicht gerade erfreut, dass ich erkannt habe, in welche 'Kategorie' ich gehöre, denn ich sehe keine Möglichkeit eine glückliche Beziehung führen zu können und wäre lieber der Ansicht geblieben, asexuell zu sein.

Vielleicht ist es schön, sich in eine Kategorie einordnen zu können und zu sehen, dass es andere Menschen gibt, die genau so sind, aber wenn man erfährt, dass man in eine Kategorie gehört, in der man quasi nicht glücklich werden kann, dann ist das doch iwie ein harter Schlag!
12.03.2013 | 14:57 Uhr
habe gerade fast ein bissche geheult vor Glück!
Habe mich lange für Asexuell gehalten, aber so ganz passt das nach Definition auch nicht. Ich bin ein Mädchen. Bin ich schwul? Ich weiß es nicht. Vielleicht ein bisschen - zur Hälfte, wenn es das gibt! Habe jetzt schon so viele Jahre überlegt und gezweifelt, was und wie ich bin und bin nie zu einem Ergebnis gekommen. Dann habe ich für mich selbst beschlossen: Ich bin Ich!
Und eigentlich ist es ganz schön so. Es ist nur nicht schön, es anderen erklären zu wollen - auch meinen Freunden. Fairer weise muss ich sagen: sie bemühen sich, es zu verstehen :)
Aber ich bin so unglaublich froh, dass es scheinbar auch noch viel andere Menschen gibt, die nicht "normal definierbar" sind, dass es okay ist, einfach nur zu sein, anstatt sich zu erklären! Ich fühl mich gleich viel leichter! Vielen vielen Dank für diesen Essay!! :)
01.03.2013 | 02:16 Uhr
Hallo und vielen, vielen Dank!
Ich fand mich immer komisch, seitdem ich anfing, mich so zu fühlen. Aber jetzt, weiß ich ein Stück mehr, wer ich bin, glaube ich. Ich konnte mich mit dem Beitrag fast komplett identifizieren.
Ich habe aber eine dringende Frage: Ich bin erst 14, ist das normal? Ich habe in einigen Foren, die nichts mit GirlFag zu tun haben meine "Probleme" geschildert, aber alle meinten, dass es mit der Pubertät zusammenhängt und das das Blödsinn sei. Ich bin mir aber total sicher! So eine Sicherheit kann doch nicht von Hormonen beeinflusst werden, oder?
Ich würde mich extrem freuen, wenn du mir Antworten würdest. LG Ema
10.01.2013 | 17:02 Uhr
Mir ist gerade eingefallen das mir ein Kumpel gesagt hat er versteht garnicht warum Frauen auf Männer stehen, da er Männer nicht als "schön" empfindet. Er verstehe nicht warum es Frauen gibt die auf ihn stehen würden.

Vermutlich ist das zum Teil eine der Sachen warum Frauen auf Männer die untereinander aktiv werden stehen. Unter anderem ist da keine Frau als "Nebenbuhler" für den Leser. Von daher ist das auch eine Variante die passen könnte.

Somit bin ich vermutlich keine Schwule Frau. Aber das ist im Grunde ja egal. Irgendwann werde ich auf dahinter steigen was ich genau bin und wenn es nur für mich ist.
Ich persönlich finde deine beschäftigung mit diesem Thema überaus interessant. Es regt zumindest etwas zum nachdenken an ^_~
BriansKitty (anonymer Benutzer)
09.01.2013 | 21:14 Uhr
Hey there :)

Mein Gott, die letzte Rev liegt zwar schon ein wenig zurück, aber ich werd trotzdem was hierzu schreiben.
Also, erstmal: Ich finde allein die Idee, über dieses Thema zu schreiben großartig. Ich hab diesen Essay durch Zufall gefunden, bei meinem verzweifelten Versuch, herauszufinden, ob Frauen schwul sein können.
Also, großen Dank an dich, du hast mir ehrlich mit all deinen Definitionen und Erklärungen sehr weitergeholfen...

Allgemeim finde ich dieses ganze Thema "sexuelle Orientierung" äußerst schwierig.
Ich meine, sich auf einen Begriff festzulegen, ist doch so, als müsste man eine Definition seinerselbst darlegen. Wie soll das funktionieren? Sollen wir für jeden Menschen einen eigenen Begriff erfinden?
Was ist denn mit den Frauen, die sagen "Wenn ich ein Mann wäre, dann wäre ich wahrscheinlich ein Transvestit der bi ist."
Verstehst du was ich meine?
Ich selbst kann meine Gefühle nicht einordnen, was sehr deprimierend ist; ich kann mich nicht wirklich damit zufriedenstellen, zu sagen, "Ich bin ein Girlfag.".
Damit ist mir auch nicht weitergeholfen und ich habe nach wie vor keine Lösung für das Problem, wie ich meine Sexualität jetzt am Besten ausleben kann. Und außerdem: Wer in meinem Umfeld würde es schon ernst nehmen, wenn ich sage "Ich bin weiblich und schwul."?

Nun, so weit zu meinen Gedanken *lach*
Ich hatte eigentlich nicht vor, dir so einen Roman zu hinterlassen, aber nun ist es schon passiert *zwinka*
Dir auf jeden Fall ein großes Lob für deine sachliche, dennoch sehr amüsante Aufklärung darüber, ob Frauen schwul sein können.
Meine Ausgangsfrage wurde 1A beantwortet, auch wenn ich einer Lösung trotzdem nicht näher bin XD
*thumbs up*

mit herzallerliebsten Grüßen ♥
Kitty
17.01.2012 | 23:56 Uhr
o.O
Den Begriff habe ich noch nie gehört, aber dein Artikel trifft irgendwie auf mich zu.
Den Gedanken "Wenn ich ein Mann wäre, wäre ich schwul" hatte ich definitiv schon und dass ich Slash/Yaoi/Shonen-Ai mag, ist auch kein Geheimnis (jedenfalls nicht im Internet).
Ich habe schon versucht, dieses Gefühl mit dem Begriff "homophil" zu definieren, aber zufrieden war ich damit nicht, mal ganz abgesehen davon, dass es einen negativen Beigeschmack hat.
Ja, ich glaube ich kann mich damit anfreunden, als GirlFag bezeichnet zu werden. Muss ich natürlich nicht jedem auf die Nase binden, aber dann habe ich wenigstens einen Begriff für mich.
So, genug von mir, nun zu deinem Text!
Du hast sehr gut recherchiert, gute Erklärungen für etwas geliefert, das sich nur schwer erklären lässt und das ganze wirklich ansprechend gestaltet. Die Quellenangaben machen das ganze wirklich professionell, was ein weiterer Pluspunkt ist.
Und ich habe jetzt einen Ohrwurm von "Schwule Mädchen" ^^

Liebe Grüße
Drarrys Lintu
27.12.2011 | 00:29 Uhr
moin
ich will nur sagen das ich deinen standpunkt sehr spanend finde ich selbst bin leschisch und mag yaoi und yuri ob ich einer der schwulen jungs in den storys sein will ? nein
dieses bedürfnis hatte ich nie kann es aber gut verstehen
aber ab wann sagt man von sich selbst das man ne schwule frau ist ?
ich hab in "the l-word" einen sehr spannenden begriff gehört nämlich lesbischer mann =)
bis jetzt konnte ich mir nicht definieren was es heißt aber durch die story verstehe ich es jetzt
danke für die aufklärung
also nochmal zur frage: ich bin lesbisch liebe und verliebe mich in mädchen
wie ist das bei girlfags und ab welchen zeitpunkt benenst du dich selbst gilrfag ?
hoffe auf antworten
lg mina

Antwort von NorthernLight am 14.02.2012 | 20:40 Uhr
Hi Mina,
ab wann man das von sich sagt, muss "man" selber wissen. Man geht ja nicht zum Standesamt und lässt das in die Geburtsurkunde eintragen, das heißt, es gibt kein Kästchen, dass jemand ankreuzt, um zu sagen, ok, die Person ist weder hetero noch homo, sie ist andersrumhomo.
Eine schwule Frau empfindet sich als Frau mit schwuler Sexualität, bei einem lesbischen Mann isses andersrum. ;)
28.11.2011 | 12:46 Uhr
Hallo NorthernLight!

Uff, was für ein schwerwiegendes Thema! Ich hatte ja keine Ahnung!

Ich hab mir noch nie wirklich Gedanken über die Sexualität von anderen Menschen gemacht. Das ist mir eigentlich egal, ganz nach dem Sinne: Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

Aber dein Thema beschäftigt sich ja nicht mit dem Thema wer nun schwul oder hetero ist und wie er folglich damit umgeht.

Klar ist es erstmal merkwürdig, wenn man einem Menschen begegnet, der sich in seinem derzeitigen Körper nicht"zu Hause" fühlt und es nach außen zeigt, zB. durch Kleidung und Styling. Aber wie es sich gerade für diesen Menschen anfühlen muss angestarrt zu werden, nur weil man anders als die "Normalität " empfindet, können die meisten der Starrer nicht nachvollziehen. Genau so, wie die Umwelt abweisend oder abwehrend reagiert, wenn aus einem Mann eine Frau und umgekehrt wird. Aber was ist schon normal? Wer kann von sich sagen: Ich bin normal? Unsere Denkweise ist beschränkt, leider. Sei es durch Erziehung oder Religion.

Für mich sind die Probleme eines(r) Betroffenen nur schwer nachvollziehbar. Es ist sicher kompliziert damit zu leben. Noch extremer muss sich die Verunsicherung für Betroffene anfühlen, wenn man sich nicht nur im falschen Körper befindet, sondern auch noch an der "falschen" Gattung interessiert ist.
Ich wusste bis jetzt nicht, dass es soetwas gibt. Also, hab ich was dazugelernt. Ich wünsche jedem Menschen, der mit dieser... wie soll ich es am Besten ausdrücken...,Besonderheit lebt, dass er (und natürlich auch die Familie) sich so akzeptiert wie er ist, dass Beste daraus macht und glücklich werden kann.

LG betty
22.11.2011 | 12:19 Uhr
Mal eine ganz avantgarde Idee, sowas zu schreiben. Aber für den/die einen/eine oder anderen/andere sicher ganz aufschlussreich.
Irgendwie beruhigend zu lesen, dass alles "nur" ein rein sprachliches Problem ist - und damit doch eigentlich lösbar sein müsste, oder?

Aber es ist ja mit vielen Sachen so, Deutsch ist eben sprachlich ungenau und undifferenziert und (wenn ich mal so frei sein darf und meinen Senf dazugeben^^) das fängt ja bei ganz einfachen Wörtern an. Freund und Freundin z.B. - da differenziert das Englische so schön zwischen normalen Freunden (Freunden eben) und Freunden im Sinne von Lebensabschnittsgefährten und Sexualpartnern (naja, eben das, was girlfriend und boyfreind bedeutet... ist eben schwierig zu unterscheiden, man merkt es).
Und es macht vor solch komplizierten Worten wie Liebe nicht halt... (Ich klugscheiße jetzt mal ein bisschen...) Wusstest du (ihr, es gibt sicher viele Leute, die fremde Revs lesen^^ Ich ja auch) das es im altgrieschischen Wortschatz 4(!) Wörter für Liebe gab?
Ja, wirklich! agape, eros, philieo (oder auch philia) (daher kommt unser Philie) und storge. Und jedes bezeichnete eine andere Art von Liebe. Bei uns wird das alles in einen Topf geworfen, was da wäre:
- agape, ursprünglich: die Liebe zwischen Männern, die in einer Schlachtreihe nebeneinander kämpften (konnte durchaus auch sexuelle Beziehungen einschließen), heute die aufopferungsvolle Liebe, das Ideal der Liebe und die einzige Form der Liebe, die auch etwas mit dem Willen zu tun hat.
- eros, die erotische Liebe zwischen Mann und Frau
- phileo, die Liebe zwischen Freunden, wörtlich "Zuneigung haben, mögen"
und - storge, die Liebe zwischen Blutsverwandschaft, also innerhalb der Familie (bitte als nichtsexuell zu verstehen! muss man heutzutage ja dazusagen!)...
Der Deutsch sagt "Liebe" und glaubt damit alles gesagt zu haben - beinahe schon arrogant möchte man meinen.

Was das mit deinem Essay zu tun hat? Nun, selbiges sprachliches Problem taucht überall auf, aber man kann es lösen.
Im Endeffekt können die betroffenen Frauen ja selbst einmal überlegen, welches der Wörter ihre "Liebe" zu schwulen Männern am besten beschreibt... vielleicht schafft das ja ein bisschen Klarheit?

Auf alle Fälle mal ein außergewöhnliches Werk, das man mit einmal lesen sicher nicht abtun kann.
Und Danke dafür! Da swird heute ja zu selten gesagt!
Rheeva (anonymer Benutzer)
03.10.2011 | 23:35 Uhr
ich ähm...naja von dem thema hab ich bisher noch nie etwas gehört/gelesen und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, hat es mich dazugebracht über mich selbst nachudenken :-/

ich kann nachempfinden was du schreibst, wen ich näher nachgrüble kann ich das eig schon länger Q_Q
ich bin (nach dem lesen jetzt) ziemlich verwirrt ...

aber was ich mit dem review eigentlich ausdrücken möchte: DANKE, von ganzem herzen.
eventuell verstehe ich mich selbst besser oder kann mich zumindest für mich selbst genauer einordnen wohin ich gehöre oder wer ich nun bin.
(wühl mich bei gelegenheit mal durch das GirlFag forum :D *winke*)
03.05.2011 | 18:38 Uhr
Hey

Ich finde es wirklich gut, dass jemand über dieses Thema schreibt...leider ist das noch immer viel zu unbekannt.
ich kenne selbst Girlfags und weiß, was für Probleme die teilweise haben.
Deine Erklärung ist gut und vor allem verständlich - finde ich, wie das jetzt jemand sieht der von dem ganzen Thema keine Ahnung hat weiß ich nicht^^
Also...ja, ich finde dieses Essay wirklich gelungen.

Einziger Kritikpunkt: " „Schwuuu-huu-le Mädchen“, grölen die Typen aus der Nähe von Stuttgart." - Fettes Brot stammen aus Hamburg (bzw. eigentlich ja Schleswig-Holstein^^), da ist Stuttgart nicht so wirklich in der Nähe... xD
Aber gut, mit dem Thema an sich hat das nichts zu tun, da habe ich nix zu meckern^^

Liebe Grüße
Narina
27.09.2010 | 00:54 Uhr
Mich hat das, was du geschrieben hast, echt zum Nachdenken angeregt. Ich bin im Moment noch ein bisschen am Rätselraten, mit welcher 'Bezeichnung' (wir wollen ja vom Schubladendenken weg) ich mich am emisten Identifizieren würde...Aber ich denke, Schwule Frau bzw. GirlFag trifft doch ziemlich gut zu. Ich finde es romantisch, ja, auch erotisch, wenn zwei Männer ...Ehm, naja, und cih denke dann wirklich oft: Oh man, die Glücklichen.
Aber ein Mann will ich eigentlich auch nicht sein, ich bin ebenfalls glücklich mit meinem Leben als Frau.
Und ich glaube, dass ziemlich viele Menschen, besonders die Toleranteren unter uns, potenzielle Bisexuelle sind. Tolerantere deswegen, weil man schon im Gewissen Maße eben jenes sein sollte, um einfach nur den Mensch zu lieben den man liebt, und sich nicht vom Geschlecht Steine in den Weg legen lässt. Wobei mir der Begriff 'Geschlecht' nach den Lesen deines Textes auch sehr vage vorkommt (im positiven Sinne). Und da gibt es ja auch wieder Unterschiede zwischen 'gefühltem Geschlecht' und 'tatsächlichem/physischen Geschlecht'. Und weil diese ganze Sache so kompliziert ist und mein Kopf bald anfängt zu rauchen ( und es nebenbei gesagt auch nciht mehr sehr früh ist) lass ich meine Überlegungen jetzt mal so stehen und hoffe, dass denen, die deinen Text gelesen haben, ganuso eine Erleuchtung wie mir gekommen ist.
LG Yana-san
Igor (anonymer Benutzer)
16.06.2010 | 21:41 Uhr
Sehr lobenswert, bewundernswert, und vieles mehr, dass auch hier ein Text ein Text über Girlfags vertreten ist. Danke.
Im gesagemte ist der Text informativ, zeigt aber auch den wichtigen Aspekt auf, dass wir zwar teilweise in Schubladen passen, aber der eizelne bestimmt, inwiefern.
Sicher ist es ein schweiriges Thema, gerade weil es für außenstehnde schlicht verwirrend ist und ich denke, du hast hier gut erklärt, worum es sich handelt. Zum Stil, klar, ernstzunehmend und doch verständlich.

"Hin und wieder jedoch gibt es Tage (wie diesen), an denen ich wirklich nicht weiß, wohin mit mir. Da surfe ich in einem Schwulenforum und denke: Ich will auch! [...]"
Passt.

Noch einma vielen Dank, Igor
31.03.2010 | 03:04 Uhr
...Weißt du was wirklich schön wäre? Wenn man sich einfach im Alter von 13, 14 aussuchen könnte was man ist -also ob mann oder frau-. .. das wärs doch. .. man. .. na ja, jedenfalls hab ich jetzt nich mehr ganz so krass das gefühl gegen ne wand zu laufen, mit dem was ich fühle, bzw. sage... es is eben so, dass wenn ma das anderen leuten sagt, ich zb meiner mama, dass man dann belächelt wird. is halt 'nur ne phase' .. das verunsichert total! Weil ich irgendwie selber nich mehr weiß was ich bin, wer ich bin und wo ich jetzt dazu gehöre. .. trotzdem. Wenn man weiß, dass es da andere leute gibt, so wie dich zb, die dann einen artikel drüber verfassen, und foren usw.. dann fühlt sich das doch schonen bisschen einfacher an.

danke dafür, lg.
15.06.2009 | 16:09 Uhr
Hi

Natüröich von dem Titel angelockt habe ich mir dein
Essay in Ruhe durchgelesen.

Am Anfang ein scheinbar undurchdringliches WirrWarr,
das sich jedoch bald, auf seine eigene Art und Weise, gelichtet
hat.

Neben einem lupenreinem Stil an sich hast du auch wunderbar die
Waage gehalten zwischen all den Abgründen neben den Schubladen.
Verwirrend aber in sich logisch, so kann man vielleicht
beschreiben, wie ich das Ganze erlebt habe.

Ich bin sehr klar kein GirlFag, finde es aber sehr interessant. Irgendwie..

Aber ich habe einen Fehler gefunden:
„Das Phantom der Oper“ ist ein Andrew-Lloyd-Webber-Musical und wurde vor wenigen Jahren erneut verfilmt.

Das Phantom ist keibn Musical. Nicht nur.
Um genau zu sein basiert Webbers Musical auf einem Buch des Franzosen
"Gaston Leroux" Tut mir leid, aber bei dieser Thematik bin ich /sehr/ gründlich...
Bei Fragen.. Ich kontrolliere meine Mails regelmäßig.. =)

Nun, sonst fand ich das Essay wirklich gut. Du hast mir das Ganze viel näher gebracht,als es eine Wikipedia Definition könnte.

lg, Cookie
11.06.2009 | 00:38 Uhr
na danke, nu surf ich in dem girlfagforum rum und bin am grübeln :D
Aber nichtsdestotrotz ist das alles was du geschrieben hast, echt toll, und iwo find ich mich da auch selbst wieder...
*weitergrübel* Mine güte, mit 12 sollte man ehct andere sorge haben -.- xD
11.05.2009 | 00:32 Uhr
ich habe gerade dein essay entdeckt und ich bin sprachlos..
ich finde mich darin total wieder^^

<Da surfe ich in einem Schwulenforum und denke: Ich will auch!>

so geht es mir die ganze zeit... ich lese irgendwas, schaue einen film über schwule männer, bin in nem schwulenforum, etc... und immer die gleiche melancholische stimmung und die immer wiederkehrenden gedanken, dass ich genau das auch will.. ich will ein mann sein und mit einem andern mann eine beziehung haben...
andererseits fühle ich mich aber auch wieder zu weiblich, als dass ich sagen könnte 'ich bin transgender'
es ist verwirrend.. und die gesellschaft mit ihren normen, regeln und klassifikationen macht es einem noch schwerer :(

ich habe schon vor 6 jahren immer gesagt 'ich bin schwul'
aber dann kommt immer ein kommentar á la 'du bist ein mädchen, natürlich bist du schwul.. stehst ja auf männer' oO
oder einmal habe ich mit einem typen (hetero) geredet und meinte dann auch, dass wenn ich ein mann wäre, dann wäre ich definitiv schwul.. daraufhin meinte er nur 'ist ja logisch, wenn ich eine frau wäre, dann wäre ich auch lesbisch'
irgendwie versteht mich niemand...

<Dann frage ich mich: Ich möchte ja so gerne „dazugehören“, gewissermaßen ein Teil der Schwulenszene sein, aber wenn mir der Wunsch nun gewährt würde, würde mir das nicht nur vor Augen halten, was ich nicht haben kann?>

ich war mit einer freundin bei einer schwulenparty 'queerbeet'.. die party war einfach toll *_*
aber einerseits habe ich mich seltsam gefühlt, als mädchen bei so einer party zu sein... natürlich waren noch andere weibliche wesen dort, aber ich habe mich irgendwie fehl am platz gefühlt
viel schlimmer war jedoch das gefühl, wenn ich ein verliebtes pärchen tanzen gesehen habe. genau das was du geschrieben hast.. es wird einem vor augen geführt, was man nicht hat und nicht haben kann..

ich finde es schön, damit nicht allein zu sein ;)
und ich werde mir definitiv mal das forum anschaun^^

btw.. ich finde du hast einen wirklich wunderbaren schreibstil mit viel witz :)
Monsikatzi (anonymer Benutzer)
21.04.2009 | 20:31 Uhr
ich hatte das zweite kapitel erst nich gesehen, aber ich habs jetzt nachgeholt

>Es gab mehrere, die nicht ganz den Unterschied zwischen heterosexuellen Frauen, die schwulen Sex erotisch und schwule Beziehungen romantisch finden, und Schwulen Frauen verstanden haben.>

in meinem ersten review kam das so rüber als würde ich den unterschied auch nicht kennen...dem ist aber nicht so, mir ist der sehr wohl bewusst das es da einen unterschied gibt...

ich hab mich in deinem essay echt wieder gefunden, danke schön noch einmal^^
JRockFreak (anonymer Benutzer)
30.03.2009 | 21:20 Uhr
PS: ich hab auch eine frage zu dem was ich vorhin geschrieben hab:
bin ich jetzt eine schwule frau oder eine "wenn ich ein mann wäre, wäre ich schwul"?
27.03.2009 | 19:16 Uhr
i-wie ist das die fügung des schicksals xD ich bin im moment ebenfalls ein wenig verwirrt, was ich eig fühle und wenn ich mir deinen essay nochmal durch den kopf gehen lass, bin ich noch verwirrter xD aber re ist echt super geschrieben und du hast recht: warum brauchen wir für alles schubladen können wir nich auch ohne glücklich sein sry, mein fragezeichen geht nicht -,-
uns helfen schublade, klar, aber genauso machen sie uns das leben schwer, so wie du es ja auch gesagt hast.

ka, was ich noch sagen kann. hat mir gut gefallen, ein thema, mit dem sich noch nicht so viele leute beschäftigt haben, weil sie nicht wissen, dass es sowas gibt. also: daumen hoch.

silence
26.03.2009 | 12:18 Uhr
hurrah! ich bin auch ein m. und ich bin auch schwul!
es gibt ein wort dafür?!
ich wollte eigentlich nur was kleines zum aufhören und jetzt bin ich über sowas tiefes gestolpert. ausserdem ist es bei mir mitten in der nacht und ich bin hundemüde.
aber in aller kürze: schubladen und menschen und grauzonen- alles gesagt und sehr wahr!
und für mich ist die befreiende bottom line: ich bin nicht alleine so, und nicht irgendwie komisch, wie ich es als teenie immer gedacht hab. ich bin ganz normal, auf die verrückte art, dass in dieser welt alles irgendwie normal ist- oder gar nichts oder wie auch immer.
also fast ein klassisches coming out, und dazu musste ich 25 jahre alt werden!! inzwischen bin ich fast 27 aber das das m auch die rainstorm ist, und was die online so treibt weiss nur mein allerbester freund, mit dem ich seit drei jahren zusammen bin.
aber er kann mit den QaF staffeln in unserem DVD regal leben (und mit all den anderen queer movies, die ich besitze,, und büchern.. und mangas..ich schweife ab.)
ich muss ins bett.
^^
vielleicht irgendwann mehr, wenn ich miene gedanken dazu in verstänliche form pressen kann.
gute nacht,
die rain^^
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