Reviews 1 bis 31 (von 31 insgesamt) für Kapitel 1:
28.03.2016 | 20:45 Uhr
zu Kapitel 1
Okay, ich muss dann jetzt auch mal meinen Senf dazu geben.

Ich finde mich in deinem Text an einer Stelle einfach so wieder:
"Und es gibt jene, die sich nicht als Mann fühlen, aber gerne einer wären, und sei es nur, um die eigene Sexualität wenigstens ausleben zu können. [...] Die Homosexualität eines Mannes steigert das Interesse einer GirlFag und ruft es besonders wach, das heißt jedoch nicht, dass GirlFags nicht auf heterosexuelle Männer stehen können."

Dass ich darauf stehe, wenn zwei Männer, na ja, 'agieren' wie du es so schön ausgedrückt hast, war mir ziemlich früh klar. Und ich dachte mir, ist ja logisch, bin ja hetero. Wenn ich schon auf einen Mann stehe, machen's zwei eben doppelt so toll. Aktuell bin ich am rätseln, ob ich eventuell bi bin, aber dass ich mir da nicht sicher bin, macht mir keine Sorgen. Ich mag flirten und gucken und sehe einfach, wie sich das entwickelt. Trotzdem habe ich bisher immer mehr zu Männern tendiert. Ich kann in einer einzigen Frau einfach nicht den psychischen und physischen Faktor vereinigen.

Aber zurück zum Thema: Wann immer ich Filme/Serien sehe und Geschichten lese mit bisexuellen/homosexuellen Männern, ziehen diese Charaktere mich einfach mehr in den Bann. Da wird einfach ein Schalter in meinem Kopf umgelegt und sie faszinieren mich mehr und ich mag sie einfach mehr, habe sie einfach völlig im Fokus. Und wie oft dachte ich mir 'Wie gerne wäre ich ein Mann und könnte das auch alles haben...' Ja, ich bin neidisch auf schwule Männer, empfinde heterosexuellen Geschlechtsverkehr als langweilig zu sehen/lesen. Ich bin noch Jungfrau (ich bin 17 *hust*) und weiß deshalb nicht, wie ich Sex mit einem Mann dann empfinden würde. Aber trotzdem denke ich mir ständig, dass ich am liebsten in einer schwulen Beziehung wäre. Diese ganze Sache mit den GirlFags erklärt auch so ziemlich, warum ich so viel besessener von der Homosexuellenszene bin als alle anderen Mädchen in meinem Alter, die auch auf Männer stehen. Da liegt eben der kleine, aber feine Unterschied.

Wenn ich mir noch mehr Gedanken darüber mache, wie ich mich denn jetzt bezeichnen möchte, würde ich mich vermutlich verrückt machen, also gebe ich mir gar nicht erst die Mühe. Ich fühle mich wohl in meinem weiblichen Körper, würde ihn aber gegen einen männlichen eintauschen, wenn ich könnte, einfach nur um, na ja "meine Sexualität ausleben zu können", wie du so schön gesagt hast. Ich denke, auch da ich noch so jung bin, wird sich da noch einiges tun. Fakt ist, ich stehe auf Männer, am liebsten zwei zusammen, und ich nehme, was ich kriegen kann - als Frau. Inwiefern andere Frauen da eine Rolle spielen, werden wir ja sehen. Wobei ich denke, dass eine lange Beziehung mich im Endeffekt nur mit einem Mann zufrieden stellen könnte.

Da fällt mir ein... Wenn ich denn jetzt bisexuell wäre, wäre Hetero-Sex für mich noch immer nicht sehr nett anzugucken/zu lesen. Lesbischer Sex zwar auch nicht, aber immerhin -interessanter- als Hetero. Ist das auch ein Zeichen für GirlFags? Dass gleichgeschlechtliche Beziehungen im Grunde einfach für interessanter gehalten werden? Vielleicht so: 'Ich stehe als schwule Frau auf Männer, kann aber durch den Umstand, dass ich weiblich bin, so diese eigene Homosexualität nicht haben, also finde ich sie in zwei Frauen.'

Oh je, mir fängt der Kopf an zu brummen. Ich glaube, ich höre besser auf.

Im Endeffekt ist es ja auch völlig egal. Jeder mag, was er mag, und es ist eben Teil des Menschseins, dass wir uns nicht in Schubladen stecken können, so sehr wir das vielleicht auch wollen. Sexualität ist wie ein Regenbogen: Es gibt die typischen Farben, aber dazwischen sind unendlich viele Übergänge, dass es am Ende doch nur eine große Masse an individuellen Farben ist. Den Spruch mag ich übrigens: Sexualität bzw die sexuelle Orientierung als Individualität.

Danke dafür, dass du auf dieses Thema aufmerksam machst, auch wenn es ein wenig frustrierend ist, zu wissen, dass dieser Neid auf homosexuelle Männer tatsächlich existiert und ich mir nicht nur einbilde, ein schwuler Mann sein zu wollen. *seufz* Man kann ja nicht alles haben. Gut, dass es da das Internet gibt, wo man seine eigenen Fantasien immer ein bisschen besser ausleben kann. ;)

Ganz liebe Grüße,
Valentia
21.02.2014 | 22:14 Uhr
zu Kapitel 1
Ich danke dir.
Danke, dass ich zu euch finden durfte. Danke, dass meine bisherigen Lebensjahre und meine Gefühle und Probleme endlich einen Sinn ergeben.
Seit Jahren bin ich hier unterwegs und habe erst vor drei Tagen endlich kapiert, was Sache ist.

Ich danke dir!
Von Herzen.

LG
Amöbe
14.01.2013 | 17:46 Uhr
zu Kapitel 1
Nach all diesen wundervollen und teils auch sehr durchdachten und intelligenten Reviews gebe ich mal verspätet meinen unqualifizierten Senf dazu. ;)
Ich selbst empfand mich bisher immer als Mädchen, das auf Männer steht und in ihrer Pubertät mal irgendwann diese Phase hatte, in der Jungs einfach uninteressant waren. Allerdings hatte ich auch panische Angst vor Mädchen, oder vielleicht davor, dass sie mich als lesbisch "entlarven" könnten und sie dann nicht mehr mit mir befreundet sein wollen. Deswegen habe ich mich auch ziemlich abgekapselt und einfach gehofft, dass ich irgendwann wieder "normal" werde. In der Zeit habe ich auch ungefähr angefangen, Slash-Fanfictions zu lesen. Ob das ein Hinweis auf irgendetwas ist - keine Ahnung :D
Heute jedenfalls weiß ich mit ziemlicher Sicherheit, dass ich pansexuell bin - ein Begriff, den ich auch erstmal googeln musste. Aber inzwischen bin ich stolz darauf. Ich lebe in einer glücklichen Beziehung, in der es keine Rolle spielt, dass mein Partner ein Mann ist, auch wenn viele natürlich meinen "also bist du ja eigentlich doch hetero, hab ich's doch gewusst". Nö. Ich finde weibliche Merkmale ebenso attraktiv wie männliche (nicht nur körperlich übrigens!), und wenn eine Frau männliche Geschlechtsmerkmale hat und innerlich wie äußerlich attraktiv auf mich wirkt, verwirrt mich das kein bisschen mehr.

Dein Essay hat mich auf jeden Fall noch mal sehr zum Nachdenken gebracht. Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass viele Geschichten einfach so unglaublich heteronormativ sind, dass man sie schon fast als (hetero-)sexistisch bezeichnen kann. Mary-Sues sind nur eine von mehreren Katastrophen, die da gleichzeitig aufeinander treffen. Das nervt mich so ungeheurlich, dass ich fast nur Slash oder Femslash lese. Ich fantasiere auch selten von eindeutig heterosexuellen Handlungen, viel faszinierender finde ich es, wenn jeder jeden als individuelles Wesen akzeptiert und ihre/seine Merkmale nicht bestimmten vorgezeichneten Schubladen zuordnet. Den Begriff GirlFag finde ich von daher gar nicht so abwegig, und auch deine Beschreibung davon ist ziemlich zutreffend, weil jede/r das einfach ganz anders empfindet, individuell.

Sexualität ist eben nichts, das man so eindeutig bestimmen kann wie zum Beispiel eine Blutgruppe und es macht auch keinerlei Sinn, das zu tun. Denn im Gegensatz zur Blutgruppe kann sich die sexuelle Präferenz ändern, genauso wie die eigene Körperwahrnehmung. Das heißt ja nicht, dass man sich alle paar Jahre einer Geschlechtsumwandlung unterziehen muss, man kann ja auch lernen, damit zu leben - zum Beispiel, wenn man eine Frau ist, aber als Mann lebt oder umgekehrt. Leider macht es einem die Gesellschaft (und oft sogar das eigene Umfeld, auch wenn man es bisher immer als tolerant und weltoffen erfahren hat) nicht gerade leicht. Auch wenn man vielleicht als GirlFag oder Pansexuelle/r nicht so "stark" diskriminiert wird, wird man doch belächelt oder die eigene Identität wird von anderen infrage gestellt. Auch Ignoranz ist Diskriminierung!

Wir befinden uns hier ja alle in einem Umfeld, das homophil oder zumindest sehr tolerant ist. Aber man sollte nicht vergessen, dass die Gesellschaft einfach noch nicht so weit ist. Warum ist unsere Regierung nochmal dagegen, gleichgeschlechtliche Ehen mit Hetero-Ehen gleichzustellen?! Gibt es inzwischen ein Gesetz, das es verbieten würde, bei intersexuellen Säuglingen geschlechtszuweisende Operationen durchzuführen? Sollten nicht zwischen den beiden Kästchen "männlich" und "weiblich" auch "anders" oder "beides" oder "unentschlossen" vetreten sein?
Diese Fragen könnte man ewig so weiterführen.
Obwohl ja immer gesagt wird, dass wir in einer so toleranten Umgebung leben, wie sie in der Geschichte noch nie gewesen ist, spüre ich, dass es noch sehr viel Handlungsbedarf gibt.

Alles fängt vielleicht schon damit an, dass sich ein Gedanke etabliert, der mir persönlich unglaublich wichtig ist: Geschlecht und Sexualität findet man nicht zwischen den Beinen, sondern zwischen den Ohren. Es ist nichts Medizinisches wie etwa eine Blutgruppe. Trotzdem kommt mir immer wieder folgende Idee: wie schön wäre es, wenn Sexualität und Gender die gleiche gesellschaftliche Bedeutung hätten wie Blutgruppen? Oder wurde schon mal jemand schief angeguckt, weil er 0 rh. positiv hat?

In diesem Sinne,
Alles Liebe an euch da draußen, alle GirlFags, Guydykes, Schwulen, Lesben, Pans, Bis, Heteros, Tomboys, Transgenders, Genderqueers und alle Unentschlossenen! Lasst euch nicht unterkriegen und verliert eins nicht aus den Augen: das Mensch-Sein.

Danke auch an dich für deinen wundervollen Essay, der zwar viele Fragen aufwirft, aber auch vieles umso klarer macht. Alles Gute dir! :)

LG

Linn
10.01.2013 | 16:52 Uhr
zu Kapitel 1
Ich selber weis noch nicht ob ich mich als "Schwules Mädchen" oder als "heterosexuelles Mädchen" fühle. Aber deine kleine geschichte hat da ein wenig mehr licht ins Dunkel gebracht. Nett geschrieben und auch gut geschildert.
28.11.2011 | 13:16 Uhr
zu Kapitel 1
Ich nochmal...entschuldige bitte, ich meinte natürlich nicht gleich die Gattung, sondern das Geschlecht!

LG
11.04.2011 | 19:44 Uhr
zu Kapitel 1
Hi :)
Warum find ich das erst jetzt hier? XD
Find ich super von dir was du machst, es gibt viel zu viele die noch nicht wissen was ein Girlfag darstellen soll und ich find es gut das endlich mal langsam darüber aufgeklärt wird.

Und in einem Punkt muss ich dir besonders recht geben, es ist manchmal wirklich schwer einem zu erklären was der Unterschied zwischen heterosexuellen Frauen, die schwulen Sex erotisch und schwule Beziehungen romantisch finden, und Schwulen Frauen ist *luft hol* xD

Und die Stelle in deinem Text „Schwul zu sein geht tiefer“ halte ich da wirklich für eine gute Erklärung, das hat mich echt berührt ;)

Danke für dieses tolle Werk

Lieb Grüße,
ein Girlfag ;)
08.02.2011 | 10:44 Uhr
zu Kapitel 1
Hey,

ich bin zufällig über dein Essay gestolpert und finde es bemerkenswert.

Stilistisch und sprachlich sehr gut. Sicherlich lässt Du Dich in deinen Gedanken treiben, so dass das Essay vielleicht keinen ganz so stringenten Aufbau hat, ich finde das aber Deinem Stil und auch der Thematik angemessen. Vor allem der Differenziertheit und auch Schwammigkeit dessen geschuldet, was Du versuchst, mit Worten einzufangen:

Ich möchte hier kurz "Wir sind Helden" zitieren, die diese Schwierigkeit ganz schön beschreiben:

"Was nützten mir meine Hände
Wenn das was sie berührten verschwände
So wie die Dinge wenn die Worte sie finden
Verstummen und sich schweigend entwinden"

Also, nun weg vom Sprachlichen, hin zum Inhalt. Ich hatte bisher noch keinen Text gelesen, der sich mit dem Thema "Schwule Frauen" beschäftigt hat. Ich selber habe mich früher viel mit Homosexualität, Bisexualität und Transgender-Themen auseinander gesetzt. Vielleicht in der Hoffnung, eben Definitionen zu finden für das, was ich suche, für das, was ich bin. Ich hatte Beziehungen zu Frauen, zu Männern und habe versucht, innerhalb der Grenzen meines biologischen Geschlechts alle Rollen auszuprobieren, die mir mit meinen Partnern möglich waren.

Dabei eine Frau zu sein, finde ich in Ordnung, wenngleich ich zugeben muss, dass - käme die berühmte gute Fee um die Ecke spaziert - es mein zweiter Wunsch (nach Weltfrieden, natürlich ;)) wäre, mein Geschlecht ändern zu können. Nicht für immer. Nein. Fließend. Von Moment zu Moment. Einem Chamäleon gleich, sich anpassend an meine Stimmung, meine Wünsche, mein jeweiliges Gegenüber. Damit ich alles leben kann, was ich bin. Eine schwule Frau zu sein. Ein heterosexueller Mann. Ein lesbischer Mann, ein schwuler Mann, eine lesbische Frau, eine heterosexuelle Frau. Und alles dazwischen. Zu sein. Zu fühlen. Alles auf ein Mal, und nichts weniger.

Wünsche und Sehnsüchte lassen sich nicht einsperren. Klar, in diesem Fall sind ihnen deutliche Grenzen gesetzt: Durch unser biologisches Geschlecht, durch unser soziales Geschlecht (was macht einen Mann denn zum Mann und eine Frau zur Frau?) und durch die Regeln, die wir selbst in den Köpfen haben.

Ich weiß, dass es mir nie möglich sein wird, all meine Wünsche zu leben. Gute Feen gibt es nur im Märchen. Ich bin froh, dass sich meine "Undefiniertheit" in der Vergangenheit nie zum wirklichen Problem für mich entwickelt hat, mich nicht in tiefe Sinnkrisen gestürzt hat. Ich hoffe sehr, dass es sich weiter so verhalten wird. Das hört sich jetzt vielleicht bekloppt an, aber mit den Jahren habe ich eine gewisse Gleichmut entwickelt: Ich kann nicht alles haben, was ich möchte. Aber es ist in Ordnung, sich danach zu sehnen. Für alles, was ich nicht sein kann, habe ich meine Phantasie. Ich schreibe Geschichten, und in jeder Figur steckt ein Teil von mir. Ihre Erlebnisse sind meine Erlebnisse - und anders herum. - Vielleicht habe ich gerade die Erklärung gefunden, was mich zum Schreiben treibt. Interessant.

Ich danke Dir dafür.

Dewi
Antwort von NorthernLight am 25.03.2011 | 23:40:52 Uhr
Hallo Dewi!
Danke für Dein Feedback, noch nach so gefühlt langer Zeit. Schön, dass Du nie große Zweifelphasen durchleben musstest. Ich kenne mittlerweile einige Menschen, die sich als deutlich zwischen den Geschlechtern, beides oder ganz geschlechtslos definieren, und die allermeisten haben sehr schwierige Zeiten durchgemacht auf der Suche nach ihrer Identität. Danke für das Helden-Zitat, btw, ich hör mir das Lied gleich mal an. ;)

Weißt Du - nein, Du klingst überhaupt nicht bekloppt. :) Wenn es Dir mit dieser Art Gleichmut gut geht, ist doch alles in Ordnung. Ich habe den starken Drang, mich unbedingt zu definieren, so langsam überwunden. Aber auch nur, weil ich meine Definition noch einmal völlig auf den Kopf gestellt habe und doch beschlossen habe, als Mann zu leben; für mich ist das der richtige Weg gewesen, eine Akzeptanz meiner Situation war mir einfach nicht möglich. Glücklicherweise hat das überhaupt nicht dazu geführt, dass ich alternative Modelle zum Zwei-Geschlechter-System jetzt argwöhnisch beäuge, im Gegenteil. Mir geht's gut und ich finde die Vielfalt ungeheuer faszinierend. Und als schwuler Transmann falle ich ja auch ziemlich aus dem Rahmen, und außerhalb des Rahmens habe ich mich bisher ganz gemütlich eingerichtet. ;) Andere fühlen sich eben auch zwischen den Stühlen wohl - die Welt ist spannend! *g*
Vielen Dank für Dein Feedback und Deine Offenheit.
Laureus (anonymer Benutzer)
28.09.2010 | 20:14 Uhr
zu Kapitel 1
Hi,

bin leider gerade erst auf Deinen Essay aufmerksam geworden und ich finde ihn einfach brillant geschrieben. Ich bin selbst ein Girlfag, das lange mit sich und seinen Gefühlen gehadert hat, nicht wusste, was diese seltsamen Gefühle in mir zu bedeuten haben und so richtig offen damit umgehen kann ich auch erst, seit dem ich auch auf die im Quellenverzeichnis angegebene Seite gestoßen bin.

In einem Schwulenforum hat heute erst jemand zu mir gesagt: Leb Dein Leben und geh Deinen Weg und steh zu dem was Du bist und was Du fühlst. Nur so kannst Du Dich morgens noch im Spiegel ansehen. Und ich denke er hat recht. Schubladen hin oder her ... am Ende zählt nur, dass ich es für mich verstehen und einordnen kann und immer mal wieder auf Menschen treffe, die zwar erst mal verwirrt sind, aber mich dann einfach so nehmen wie ich bin.
Zimmer 101 (anonymer Benutzer)
31.07.2009 | 03:10 Uhr
zu Kapitel 1
ich liebe deinen artikel!
ich freue mich, dass du hier mal ein schweigen brichst. in "the l word" gibt es einen mann, der sich als "lesbian identified men" beschreibt. er ist dann wohl als boydyke zu bezeichnen. wie weit geht dein outing?
abgesehen vom thema finde ich auch deine schreibweise wirklich gut. endlich liest man hier mal was qualitativ hochwertiges. danke dafür! :)
Monsikatzi (anonymer Benutzer)
21.04.2009 | 20:24 Uhr
zu Kapitel 1
hey

ich fand das was du geschrieben hast echt interessant, da es mich selber schon eine ganze zeit selber beschäftigt..wie eine von den vorherigen kommieschreibeninnen gesagt hat: >ich finde schwulensex echt toll, und ich hab mir auch oft gewünscht, wenn ich so eine geschichte mit einem schwulen paar gelesen hab, dass ich einer von denen wäre>

hat mir jetzt irgendwie geholfen

glg MONSTER
JRockFreak (anonymer Benutzer)
30.03.2009 | 20:52 Uhr
zu Kapitel 1
zuerst einmal: danke für den artikel!!
er hat mich echt weitergebracht.
ich finde schwulensex echt toll, und ich hab mir auch oft gewünscht, wenn ich so eine geschichte mit einem schwulen paar gelesen hab, dass ich einer von denen wär xD
aber ich mag trotzdem eher alles weibliche, also ich bin gern ein mädchen und ich steh auf weiblichere mädchen und auf jungs gleichermaßen...aber vor allem auf leute die bi sind^^
27.03.2009 | 13:38 Uhr
zu Kapitel 1
Ha, ich wusste noch nicht mal, dass es so einen "Artikel" hier gibt! *Danke an BlaX XuN, für den Hinweis!*
Ich fand es wirklich interessant, mal so "aufgeklärt" zu werden. - Es war auch gut geschrieben und somit (zumindest für mich) verständlich! ^^

Tatsächlich glaub auch ich, dass viele Frauen so empfinden... also gern "schwul" sein möchten...
Doch glaube ich eher, dass das daran liegt, dass die Thematik "schwul sein" so süß, romantisch usw rübergebracht wird und - in gewissem Sinne - auch etwas Neues ist... Nicht "neu" im eigentlichen Sinne (gab es ja schon anno domini), sondern... nun ja... öffentlicher eben... Man befasst sich mehr damit...
Es wird eine Menge darüber geschrieben (ja, ich gehöre seit fast 2 Jahren auch zu diesen Schreiberlingen... ^^°) und gelesen... Es ist kein absolutes Tabu-Thema mehr und somit auch interessanter geworden, weil man sich darüber unterhalten "kann".
Ähm... okay... ich merk schon, ich schweife schon wieder ab... ^^°
Was ich eigentlich mitteilen wollte, war, dass die Frauen sich dadurch in die Männer "hineinversetzen" können... und dass man, wenn man das ständig liest, auch irgendwann davon träumt, selbst ein Mann zu sein und es mit einem anderen zu treiben, ist doch irgendwie... nun ja... menschlich eben... ^^°
Ist genauso, wenn man Schoki mag und im Fernsehen/Radio/Internet ein neue Sorte angeprisen wird... Man bekommt immer wieder vermittelt, wie lecker die Schoki schmeckt und eines Tages kauft/isst man sie halt - und sei es, nur um zu testen!
Dass man als Frau freilich nicht ausprobieren kann, wie es ist, mit einem Mann, als Mann zusammen zu sein/zu schlafen ist doch verständlich... Man kann es nicht testen und will es dann also nur umso mehr... Ein unerfüllbarer Wunsch, der nie vergehen wird... Höchstens dann, wenn man irgendwann einmal von dem Thema genug hat und sich anderem zuwendet... Aber die Frage ist ja wohl: KANN man das? WILL man das? ;-)

MfG
24.02.2009 | 17:15 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo!
Das ist interessant, das ist was für mich.
Ich hätte da noch was.
Im Anfang war da die Frage, warum Frauen so im Allgemeinen Slash lesen. Ich denke:
1. zwei männliche Wesen auf einmal
2. keine Frau, auf die man eifersüchtig sein müsste
3. Gleichberechtigung: In einer "normalen" Geschicht mit gemischten Pärchen sind Männer oft die, die von Frauen was wollen, umgekehrt aber nicht, so sind sie schnell die "Bösen". Bei zwei Männern wollen das beide, hier kommt es also nicht zu Unstimmigkeiten, darum ist alles "harmonisch" und romantisch. (Darum kann gelegentlich die komplette Story aus extremen Liebesszenen bestehen, was sie leider nicht besser macht.) Und da ist nichts dabei, man muss nicht denken, die Protagonistin benähme sich nuttig, sondern es ist ganz "normal".
4. Es ist der einzige Weg, Männer Gefühle zeigen lassen zu dürfen. Leider hält es sich ja doch noch, dass Männer nicht weinen dürfen etc., v. a. bei gemischten Pärchen.
Vllt. passt das ja, wäre immerhin was zum Diskutieren. Ich hoffe, das war was Produktives und ich hab dich nicht mit unnötigem Müll zugetextet. ;-)
ABBAWLVOB78
22.02.2009 | 02:38 Uhr
zu Kapitel 1
Ziemlich interessant, also diesen Gedankengang einer "schwulen Frau" höre ich jetzt auch zum ersten Mal. Je weiter ich aber gelesen wurde, desto verwirrter wurde ich eigentlich; nicht weil ich nicht mitkomme, du hast das Ganze ja schön anschaulich beschrieben und mit Beispielen belegt (darum auch super Artikel, sehr stilsicher). Ich beginne aber, mich ein bisschen über die Manie der Menschheit zu ärgern, alles zu definieren und in Schubladen stecken zu müssen. Ja, wie du sagst, man fühlt sich vielleicht besser, wenn man mit etwas nicht alleine ist - aber es gibt immer und überall Grauzonen. Und umgekehrt: sobald man etwas definieren kann, gibt es auch die dazugehörigen Gruppen, die wieder abgelehnt werden können.
Interessant, jetzt schweifen meine eignen Gedanken ein wenig ab... zeigt, dass dein Essay wirklich gut geschrieben ist, denn zum Nachdenken anregen sollte sowas ja immer. ;)
29.01.2009 | 11:34 Uhr
zu Kapitel 1
Dazu hatte ich echt noch nichts gesagt? Eh ja, ich weiß auch jetzt noch nicht, was ich sagen soll, ich finde das Thema verwirrend und andererseits auch wieder...logisch.
Klingt komisch, ich weiß...aber ich weiß gerade null, was ich sagen soll. Ich dachte nur, dass ich dir fairerweise einen Kommentar hier lassen sollte, wenn ich lese...

Logisch strukturiert das Ganze und interessant zu lesen. Mein Lob *Kekse hier lass*
Aetheriata (anonymer Benutzer)
26.01.2009 | 19:16 Uhr
zu Kapitel 1
Ein extrem faszinierendes Thema, dass du überragend umgesetzt hast.
Es gibt zu denken, muss ich für mich persönlich sagen.
Ein wunderbar geschriebener Essay, ich bin beeindruckt, wirklich.
Danke, dass ich ihn lesen durfte.
13.01.2009 | 22:56 Uhr
zu Kapitel 1
Ich finde die Idee mal darüber zu schreiben wirklich gut.
Bei dem Titel hab ich zuerst auch gestuzt, aber er hat auch neugierig gemacht.
Nun, ich mache auch keinen Hehl draus, dass ich gerne homoerotische Literatur lese, zumindest meine Familie und der Großteil meiner Freunde wissen das, oder lesen selbst auch sowas. Gerade deswegen kam mir das auch eigentlich nie ungewöhnlich vor. In der letzten Jahren gab es ja geradezu einen Boom was dies angeht, sei es nun im Fernsehen, auf Seiten wie dieser oder Manga.
Auf die Idee, dass ich deswegen schwul sein könnte, bin ich bisher noch gar nicht gekommen. Auch deswegen fand ich es interessant zu lesen. Ich werde mir jetzt auf jedenfall mal Gedanken zu diesem Thema machen.
Menschen werden für mich mit jedem Tag vielschichtiger und interessanter.
Ich werde mich auch demnächst mal mit meinen (auch so was lesenden) Freundinnen darüber unterhalten. Bin schon gespannt was sie über das Thema denken.

Dieses Essay war echt toll. Vielen Dank, dass du deine Gedanken und Schlüsse die du daraus gezogen hast mit uns geteilt hast. Und ich finde es auch toll, dass du dazu stehst was du denkst und fühlst.

Bis zum nächsten Mal!^^
LG, Luma
05.01.2009 | 06:18 Uhr
zu Kapitel 1
feiner artikel. *lach*

gut recherchiert, flüssig und abwechslungsreich geschrieben, mit so einigen pointen und witz. gefällt! ^^
vor allem, da ich das thema selbst schon einige male in meinem kopf herumgewälzt habe (und so einige andere interessante geschlechts/ausrichtungs/whatever-themen XD).

viel bleibt mir nicht zu sagen (mein hirn ist leicht leer und begibt sich bald zu bett) nur soviel:
als meine mutter das erste mal meinen faible für slash entdeckte (da war ich 14/15... ka...) sah sie mich entsetzt an und fragte mich, ob ich lesbisch wäre.
wenn jemand bei solch einer eigentlich logischen gleichung SO eine lösung parat hat, sollte man sich angewöhnen, ihnen eine aqusgedruckte version dieses textes hier in die hand zu drücken. ehrlich mal. XD
die logik ist nicht unser aller freund, würd ich mal sagen... *lol*

wünsche eine geruhsame nacht und bis bald! ^^

liebe grüße,
christina
introduction (anonymer Benutzer)
05.01.2009 | 03:22 Uhr
zu Kapitel 1
grandios, grandios, grandios! großartiger text, gut recherchiert, toller aufbau und guter ausdruck.. vom inhalt ganz zu schweigen!

es war an der zeit das jemand mal sowas schreibt, nicht trocken, nicht wissenschaftlich-analytisch sondern aus persönlicher erfahrung heraus!

du hast es geschafft, dieses schwere thema für jedermann kompakt darzulegen und all das in einer verständlichen sprache, ohne dass wichtige informationen fehlen!
du hast gerade meinen respekt geerntet und ich verneige mein haupt vor dir!
04.01.2009 | 03:50 Uhr
zu Kapitel 1
xD das war ja mal hammer!!!!!!
ich bin echt sprachlos!

der artikel war ziemlich verwirrend und ich hab auch nicht alles verstanden, allen voran versteh ich noch immer nicht ganz was der unterschied zwischen den sogenannten 'GirlFags' und normalen heterosexuellen frauen bzw mädchen die schwule männer - und wie du schon gesagt hast...ihren sex...xD - erotisch finden und so, ist.

ich hab' auch schon des öfteren zu meinen freunden gesagt: wäre ich ein mann, wär ich definitiv schwul! ^^
aber macht mich das gleich zu einem 'schwulen mädchen' ? xD

ich lies mir deinen artikel morgen bzw heute - es ist ja schon viertel vor 4 in der früh - auf jeden fall noch einmal durch, da meine neugier auf jeden fall geweckt wurde!! ^^
ich hoffe dass ich dann mehr versteh, da ich es mir jetzt um ehrlich zu sein nicht gerade sehr aufmerksam durchgelesen hab, da ich dazu einfach zu müde bin.... >_<

GLG mizuki
03.01.2009 | 00:49 Uhr
zu Kapitel 1
So, nachdem ich das hier gelesen hatte, musste ich etwas dazu schreiben-
ich muss zugeben, den Begriff "GirlFag" an sich habe ich so noch nie vorher zu Gesicht bekommen; ich war neugierig, und entschied mich, deinen Artikel zu lesen.
Was mir an den bisherigen Kommentaren nur auffiel- irgendwie hat bisher keiner etwas dazu geschrieben, wie e/sier selbst dazu steht. Fühlt er/sie genauso?
Ich finde es interessant zu sehen, wieviele verschiedene Arten von Sexualität doch existieren. das Schöne an unserem Zeitalter ist, diese einigermaßen benennen (wie du sagtest; Schubladen schaffen zu können) und auch aussprechen zu dürfen- auf Grund dessen finde ich es nicht nur sehr bemerkenswert, dass du diesen Artikel geschrieben hast, sondern auch unglaublich mutig, zuzugeben, dass du ebenso fühlst.
Deswegen werde ich mich dir anschließen, und das Erste schreiben, was mir beim Lesen des Artikels durch den Kopf ging: Ja, das bin ich- mir geht es genauso; dieser seltsame Wunsch nach einem Mann als Partner, aber irgendwie nicht als Frau. Es ist seltsam, ich bin weit davon entfernt, besonders maskulin zu sein oder transsexuell oder ähnliches; aber ich weiß nicht, wie oft ich schon gesagt habe: wäre ich ein Mann, wäre ich definitiv schwul. Und es tatsächlich so gemeint habe. Die Reaktion der meisten Leute ist dann immer: Ja, ist ja klar, du bist ja schließlich eine Frau! Aber das stimmt nicht. Es ist anders. So anders, dass anscheinend die Mehrheit der Leute einfach nicht verstehen können, wie man dann fühlt. Warum es ein Unterschied sein sollte- man fühlt ich schließlich zu einem Mann hingezogen.
Auf jeden Fall wollte ich dir hiermit für diesen Artikel danken und deinen Mut für dieses Thema bewundern.
Jetzt habe ich doch tatsächlich viel mehr geschrieben, als ich wollte; ich hoffe, du nimmst mein Lob trotzdem an :D


Liebe Grüße
mandalay
24.12.2008 | 23:26 Uhr
zu Kapitel 1
hi
schöner text und gut geschrieben
aber wen girlfag also fag eine beleidigung ist warum findet man dan nicht einen anderen namen
auch wenn man sich besser fühlt wenn man etwas bei einem namen nennen kann
dan söllte der name an sich doch nicht schon eine beleidigung sein
byby
24.11.2008 | 22:46 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo,

ich finde das Thema, was du dort ansprichst richtig interessant. Hab mich auch in vielem selber wieder gefunden.
Manchmal hab ich mcih selber gefragt, was meine Gedanken und Gefühle so bedeuten.. So genau möcht ich das jetzt hier auch nciht öffentlich erläutern, aber dein Artikel hat mich ganz schön zum Nachdenken angeregt und ich werde mcih mal weiter mit diesem Thema auseinander setzen :)

Gut geschrieben, sehr informativ.

Liebe Grüße, Biggi
Iskende (anonymer Benutzer)
31.10.2008 | 17:14 Uhr
zu Kapitel 1
Bwa.
Man lernt nie aus. Ich fühl mich grad wie die alte Frau bei Douglas Adams, die im
Flugzeug sitzt, aus dem Fenster schaut, zwei Leuten sieht, die ohne Hilfe Fliegen und glücklich darüber ist, dass es Dinge gibt, die sie noch überraschend können.

Je näher ich hinsehe und nachdenke, desto mehr bröckeln Definitionen und
Gesetzmäßigkeiten ab, am Ende gibt es nur Menschen - und die sind halt verdammt
kompliziert.

Yo. You made my Weltbild noch komplizierter, what a wundervoll thing to do, thanks!

Abashed, Azagia

PS: Warst du eig auch bei den Spinnern unterwegs?
26.10.2008 | 16:34 Uhr
zu Kapitel 1
Puh, sehr interessant! Und ziemlich neuartig, war für mich wirklich das erste Mal, dass ich darauf gestossen bin. Ich find den Gedanken immernoch recht abstrakt, aber ich denke, ich habe das Grundlegende verstanden.
Zum Text, lässt sich eigentlich sagen, dass er ganz gut war. Schön frei, nicht zu trocken, geschrieben. Allerdings teilweise etwas unstrukuriert, mich haben auch ein wenig die vielen Fragen gestört. Gut, fande ich die Quellenangabe und Rechtschreibung war auch alles glatt. :)
LG, Kassandra
15.10.2008 | 19:42 Uhr
zu Kapitel 1
Ich finde das echt interessant, weil na ja manchmal fragt man sich ja schon ob man ganz normal ist, also ich hab mich  das am Anfang schon gefragt. Dann hab ich gesehen, dass hier viele Mädchen und Frauen Geschichten über Schwule Pärchen schreiben und das war dann schon beruhigend. Hab das was du da schreibst noch nie so gelesen und ist echt interessant.

lg nenerl
Monkeyfood (anonymer Benutzer)
09.10.2008 | 23:13 Uhr
zu Kapitel 1
Moin!

Es ist schon interessant, auf was man so stößt, wenn man seinen Blick etwas schweifen lässt.
Bisher hatte ich von dem Thema keine Ahnung. Wenn ich jetzt im Nachhinein aber darüber nachdenke, fällt mir auf, dass es auch für mich eigentlich kein neues Thema ist.

Ich selbst denke des öfteren: "Wenn ich ne Frau wäre, wäre ich lesbisch." Macht mich das gleich zu einem lesbischen Mann? Als was fühle ich mich eigentlich? Und muss ich mich zwanghaft definieren? - Ich glaube doch nicht.

Ich stimme dir zu, dass Dinge zu benennen sehr wichtig ist. Und auch, dass sich Leute mit den daraus gewonnen Begriffen besser zuordnen können.
Dennoch bin ich der Meinung, dass wir eher weniger als mehr Schubladen brauchen. Wieso akzeptieren wir Sexualität nicht als Individualität?

Sicherlich gibt es immer irgendwo gewisse Schnittmengen der Einzelansichten. Trotzdem ist jeder einzigartig und somit auch seine allgemeinen und sexuellen Präferenzen.

Wow, jetzt ist der Review doch wieder ein Stück länger geworden. Ich klick mich jetzt noch ein bissl durch die Links. Mal meine eigenen "Individualität" tiefer erforschen gehen.

Bis denn dann.
06.10.2008 | 19:46 Uhr
zu Kapitel 1
hey,
respekt, echt toller Text :)
ich wusste bisher so garnichts über dieses Thema - ich wusste nichtmal dass es sowas gibt! Nunja, man lernt nie aus ;)
Ich fand den Essay sehr interessant, und es war leicht weiter zu lesen ohne die gedanken abschweifen zu lassen, was mir eigentllich ziemlich oft passiert.
glg
14.09.2008 | 10:06 Uhr
zu Kapitel 1
Hey

Ich muss jetzt mal ein riesiges Lob für diesen Essay hier lassen. Sehr interessant geschrieben und irgendwie bin ich gerade fasziniert, wie schnell man sich da selbst wiederfindet. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich es selbst noch nie in dieser Ernsthaftigkeit definiert habe und wohl auch nie hätte.
Meine Eltern wissen auch was ich hier schreibe und finden es toll, wobei auch schon die Bemerkung gefallen ist: "Wärst du ein Kerl, wärste stockschwul" *lach*
Deine Beschreibung zur Problematik: Schubladendenken und Definition der Sexualität find ich wunderbar gelungen. Leider ist dieses Denken nur allzuweit verbreitet und wenn auch noch schwule Frauen und lesbische Männer dazukommen, ist bei den meisten ganz fertig. "Die spinnen doch"-Schublade auf, Schublade zu... Ich hasse Schubladen^^
In diesem Sinne: Sehr schön und informativ geschrieben.

Weiter so :)
31.08.2008 | 10:23 Uhr
zu Kapitel 1
Ich kann mich Markusmicky18 nur anschließen!
Der Artikel ist dir sehr gut gelungen und beantwortet die gestellten Fragen ohne Unklarheiten.
Auch die Beispiele sind sehr realistisch gestellt, man merkt einfach, dass du dich sehr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt hast. Sehr gut! Vielleicht schreibst du ja noch weiter so tolle Artikel...? *hoff*

In diesem Sinne: Man liest sich!^^

LG, Angel ^_______^ V *peace*
31.08.2008 | 07:25 Uhr
zu Kapitel 1
ein sehr schöner und aufschlussreicher artikel.

aber ich muss sagen das ich bi bin und ich bin nicht unentschlossen.
ich bin dem partner mit dem ich zusammen bin immer treu.

da kann ich noch so sehr notgeil sein für mich gibt es dann immmer nur denn jeweiligen partner an meiner seite!

wenn ich z.B. mit einer frau zusammen bin dann würde ich nicht mit einen anderen mann.
es kann aber passieren das wir beide uns denn jemand drittes dazu holen und dann beide spaß haben.

Lg Markus