Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 
Autor: NorthernLight
Reviews 26 bis 50 (von 76 insgesamt):
28.11.2011 | 13:16 Uhr
Ich nochmal...entschuldige bitte, ich meinte natürlich nicht gleich die Gattung, sondern das Geschlecht!

LG
28.11.2011 | 12:46 Uhr
Hallo NorthernLight!

Uff, was für ein schwerwiegendes Thema! Ich hatte ja keine Ahnung!

Ich hab mir noch nie wirklich Gedanken über die Sexualität von anderen Menschen gemacht. Das ist mir eigentlich egal, ganz nach dem Sinne: Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

Aber dein Thema beschäftigt sich ja nicht mit dem Thema wer nun schwul oder hetero ist und wie er folglich damit umgeht.

Klar ist es erstmal merkwürdig, wenn man einem Menschen begegnet, der sich in seinem derzeitigen Körper nicht"zu Hause" fühlt und es nach außen zeigt, zB. durch Kleidung und Styling. Aber wie es sich gerade für diesen Menschen anfühlen muss angestarrt zu werden, nur weil man anders als die "Normalität " empfindet, können die meisten der Starrer nicht nachvollziehen. Genau so, wie die Umwelt abweisend oder abwehrend reagiert, wenn aus einem Mann eine Frau und umgekehrt wird. Aber was ist schon normal? Wer kann von sich sagen: Ich bin normal? Unsere Denkweise ist beschränkt, leider. Sei es durch Erziehung oder Religion.

Für mich sind die Probleme eines(r) Betroffenen nur schwer nachvollziehbar. Es ist sicher kompliziert damit zu leben. Noch extremer muss sich die Verunsicherung für Betroffene anfühlen, wenn man sich nicht nur im falschen Körper befindet, sondern auch noch an der "falschen" Gattung interessiert ist.
Ich wusste bis jetzt nicht, dass es soetwas gibt. Also, hab ich was dazugelernt. Ich wünsche jedem Menschen, der mit dieser... wie soll ich es am Besten ausdrücken...,Besonderheit lebt, dass er (und natürlich auch die Familie) sich so akzeptiert wie er ist, dass Beste daraus macht und glücklich werden kann.

LG betty
22.11.2011 | 12:19 Uhr
Mal eine ganz avantgarde Idee, sowas zu schreiben. Aber für den/die einen/eine oder anderen/andere sicher ganz aufschlussreich.
Irgendwie beruhigend zu lesen, dass alles "nur" ein rein sprachliches Problem ist - und damit doch eigentlich lösbar sein müsste, oder?

Aber es ist ja mit vielen Sachen so, Deutsch ist eben sprachlich ungenau und undifferenziert und (wenn ich mal so frei sein darf und meinen Senf dazugeben^^) das fängt ja bei ganz einfachen Wörtern an. Freund und Freundin z.B. - da differenziert das Englische so schön zwischen normalen Freunden (Freunden eben) und Freunden im Sinne von Lebensabschnittsgefährten und Sexualpartnern (naja, eben das, was girlfriend und boyfreind bedeutet... ist eben schwierig zu unterscheiden, man merkt es).
Und es macht vor solch komplizierten Worten wie Liebe nicht halt... (Ich klugscheiße jetzt mal ein bisschen...) Wusstest du (ihr, es gibt sicher viele Leute, die fremde Revs lesen^^ Ich ja auch) das es im altgrieschischen Wortschatz 4(!) Wörter für Liebe gab?
Ja, wirklich! agape, eros, philieo (oder auch philia) (daher kommt unser Philie) und storge. Und jedes bezeichnete eine andere Art von Liebe. Bei uns wird das alles in einen Topf geworfen, was da wäre:
- agape, ursprünglich: die Liebe zwischen Männern, die in einer Schlachtreihe nebeneinander kämpften (konnte durchaus auch sexuelle Beziehungen einschließen), heute die aufopferungsvolle Liebe, das Ideal der Liebe und die einzige Form der Liebe, die auch etwas mit dem Willen zu tun hat.
- eros, die erotische Liebe zwischen Mann und Frau
- phileo, die Liebe zwischen Freunden, wörtlich "Zuneigung haben, mögen"
und - storge, die Liebe zwischen Blutsverwandschaft, also innerhalb der Familie (bitte als nichtsexuell zu verstehen! muss man heutzutage ja dazusagen!)...
Der Deutsch sagt "Liebe" und glaubt damit alles gesagt zu haben - beinahe schon arrogant möchte man meinen.

Was das mit deinem Essay zu tun hat? Nun, selbiges sprachliches Problem taucht überall auf, aber man kann es lösen.
Im Endeffekt können die betroffenen Frauen ja selbst einmal überlegen, welches der Wörter ihre "Liebe" zu schwulen Männern am besten beschreibt... vielleicht schafft das ja ein bisschen Klarheit?

Auf alle Fälle mal ein außergewöhnliches Werk, das man mit einmal lesen sicher nicht abtun kann.
Und Danke dafür! Da swird heute ja zu selten gesagt!
Rheeva (anonymer Benutzer)
03.10.2011 | 23:35 Uhr
ich ähm...naja von dem thema hab ich bisher noch nie etwas gehört/gelesen und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, hat es mich dazugebracht über mich selbst nachudenken :-/

ich kann nachempfinden was du schreibst, wen ich näher nachgrüble kann ich das eig schon länger Q_Q
ich bin (nach dem lesen jetzt) ziemlich verwirrt ...

aber was ich mit dem review eigentlich ausdrücken möchte: DANKE, von ganzem herzen.
eventuell verstehe ich mich selbst besser oder kann mich zumindest für mich selbst genauer einordnen wohin ich gehöre oder wer ich nun bin.
(wühl mich bei gelegenheit mal durch das GirlFag forum :D *winke*)
03.05.2011 | 18:38 Uhr
Hey

Ich finde es wirklich gut, dass jemand über dieses Thema schreibt...leider ist das noch immer viel zu unbekannt.
ich kenne selbst Girlfags und weiß, was für Probleme die teilweise haben.
Deine Erklärung ist gut und vor allem verständlich - finde ich, wie das jetzt jemand sieht der von dem ganzen Thema keine Ahnung hat weiß ich nicht^^
Also...ja, ich finde dieses Essay wirklich gelungen.

Einziger Kritikpunkt: " „Schwuuu-huu-le Mädchen“, grölen die Typen aus der Nähe von Stuttgart." - Fettes Brot stammen aus Hamburg (bzw. eigentlich ja Schleswig-Holstein^^), da ist Stuttgart nicht so wirklich in der Nähe... xD
Aber gut, mit dem Thema an sich hat das nichts zu tun, da habe ich nix zu meckern^^

Liebe Grüße
Narina
11.04.2011 | 19:44 Uhr
Hi :)
Warum find ich das erst jetzt hier? XD
Find ich super von dir was du machst, es gibt viel zu viele die noch nicht wissen was ein Girlfag darstellen soll und ich find es gut das endlich mal langsam darüber aufgeklärt wird.

Und in einem Punkt muss ich dir besonders recht geben, es ist manchmal wirklich schwer einem zu erklären was der Unterschied zwischen heterosexuellen Frauen, die schwulen Sex erotisch und schwule Beziehungen romantisch finden, und Schwulen Frauen ist *luft hol* xD

Und die Stelle in deinem Text „Schwul zu sein geht tiefer“ halte ich da wirklich für eine gute Erklärung, das hat mich echt berührt ;)

Danke für dieses tolle Werk

Lieb Grüße,
ein Girlfag ;)
08.02.2011 | 10:44 Uhr
Hey,

ich bin zufällig über dein Essay gestolpert und finde es bemerkenswert.

Stilistisch und sprachlich sehr gut. Sicherlich lässt Du Dich in deinen Gedanken treiben, so dass das Essay vielleicht keinen ganz so stringenten Aufbau hat, ich finde das aber Deinem Stil und auch der Thematik angemessen. Vor allem der Differenziertheit und auch Schwammigkeit dessen geschuldet, was Du versuchst, mit Worten einzufangen:

Ich möchte hier kurz "Wir sind Helden" zitieren, die diese Schwierigkeit ganz schön beschreiben:

"Was nützten mir meine Hände
Wenn das was sie berührten verschwände
So wie die Dinge wenn die Worte sie finden
Verstummen und sich schweigend entwinden"

Also, nun weg vom Sprachlichen, hin zum Inhalt. Ich hatte bisher noch keinen Text gelesen, der sich mit dem Thema "Schwule Frauen" beschäftigt hat. Ich selber habe mich früher viel mit Homosexualität, Bisexualität und Transgender-Themen auseinander gesetzt. Vielleicht in der Hoffnung, eben Definitionen zu finden für das, was ich suche, für das, was ich bin. Ich hatte Beziehungen zu Frauen, zu Männern und habe versucht, innerhalb der Grenzen meines biologischen Geschlechts alle Rollen auszuprobieren, die mir mit meinen Partnern möglich waren.

Dabei eine Frau zu sein, finde ich in Ordnung, wenngleich ich zugeben muss, dass - käme die berühmte gute Fee um die Ecke spaziert - es mein zweiter Wunsch (nach Weltfrieden, natürlich ;)) wäre, mein Geschlecht ändern zu können. Nicht für immer. Nein. Fließend. Von Moment zu Moment. Einem Chamäleon gleich, sich anpassend an meine Stimmung, meine Wünsche, mein jeweiliges Gegenüber. Damit ich alles leben kann, was ich bin. Eine schwule Frau zu sein. Ein heterosexueller Mann. Ein lesbischer Mann, ein schwuler Mann, eine lesbische Frau, eine heterosexuelle Frau. Und alles dazwischen. Zu sein. Zu fühlen. Alles auf ein Mal, und nichts weniger.

Wünsche und Sehnsüchte lassen sich nicht einsperren. Klar, in diesem Fall sind ihnen deutliche Grenzen gesetzt: Durch unser biologisches Geschlecht, durch unser soziales Geschlecht (was macht einen Mann denn zum Mann und eine Frau zur Frau?) und durch die Regeln, die wir selbst in den Köpfen haben.

Ich weiß, dass es mir nie möglich sein wird, all meine Wünsche zu leben. Gute Feen gibt es nur im Märchen. Ich bin froh, dass sich meine "Undefiniertheit" in der Vergangenheit nie zum wirklichen Problem für mich entwickelt hat, mich nicht in tiefe Sinnkrisen gestürzt hat. Ich hoffe sehr, dass es sich weiter so verhalten wird. Das hört sich jetzt vielleicht bekloppt an, aber mit den Jahren habe ich eine gewisse Gleichmut entwickelt: Ich kann nicht alles haben, was ich möchte. Aber es ist in Ordnung, sich danach zu sehnen. Für alles, was ich nicht sein kann, habe ich meine Phantasie. Ich schreibe Geschichten, und in jeder Figur steckt ein Teil von mir. Ihre Erlebnisse sind meine Erlebnisse - und anders herum. - Vielleicht habe ich gerade die Erklärung gefunden, was mich zum Schreiben treibt. Interessant.

Ich danke Dir dafür.

Dewi

Antwort von NorthernLight am 25.03.2011 | 23:40 Uhr
Hallo Dewi!
Danke für Dein Feedback, noch nach so gefühlt langer Zeit. Schön, dass Du nie große Zweifelphasen durchleben musstest. Ich kenne mittlerweile einige Menschen, die sich als deutlich zwischen den Geschlechtern, beides oder ganz geschlechtslos definieren, und die allermeisten haben sehr schwierige Zeiten durchgemacht auf der Suche nach ihrer Identität. Danke für das Helden-Zitat, btw, ich hör mir das Lied gleich mal an. ;)

Weißt Du - nein, Du klingst überhaupt nicht bekloppt. :) Wenn es Dir mit dieser Art Gleichmut gut geht, ist doch alles in Ordnung. Ich habe den starken Drang, mich unbedingt zu definieren, so langsam überwunden. Aber auch nur, weil ich meine Definition noch einmal völlig auf den Kopf gestellt habe und doch beschlossen habe, als Mann zu leben; für mich ist das der richtige Weg gewesen, eine Akzeptanz meiner Situation war mir einfach nicht möglich. Glücklicherweise hat das überhaupt nicht dazu geführt, dass ich alternative Modelle zum Zwei-Geschlechter-System jetzt argwöhnisch beäuge, im Gegenteil. Mir geht's gut und ich finde die Vielfalt ungeheuer faszinierend. Und als schwuler Transmann falle ich ja auch ziemlich aus dem Rahmen, und außerhalb des Rahmens habe ich mich bisher ganz gemütlich eingerichtet. ;) Andere fühlen sich eben auch zwischen den Stühlen wohl - die Welt ist spannend! *g*
Vielen Dank für Dein Feedback und Deine Offenheit.
Laureus (anonymer Benutzer)
28.09.2010 | 20:14 Uhr
Hi,

bin leider gerade erst auf Deinen Essay aufmerksam geworden und ich finde ihn einfach brillant geschrieben. Ich bin selbst ein Girlfag, das lange mit sich und seinen Gefühlen gehadert hat, nicht wusste, was diese seltsamen Gefühle in mir zu bedeuten haben und so richtig offen damit umgehen kann ich auch erst, seit dem ich auch auf die im Quellenverzeichnis angegebene Seite gestoßen bin.

In einem Schwulenforum hat heute erst jemand zu mir gesagt: Leb Dein Leben und geh Deinen Weg und steh zu dem was Du bist und was Du fühlst. Nur so kannst Du Dich morgens noch im Spiegel ansehen. Und ich denke er hat recht. Schubladen hin oder her ... am Ende zählt nur, dass ich es für mich verstehen und einordnen kann und immer mal wieder auf Menschen treffe, die zwar erst mal verwirrt sind, aber mich dann einfach so nehmen wie ich bin.
27.09.2010 | 00:54 Uhr
Mich hat das, was du geschrieben hast, echt zum Nachdenken angeregt. Ich bin im Moment noch ein bisschen am Rätselraten, mit welcher 'Bezeichnung' (wir wollen ja vom Schubladendenken weg) ich mich am emisten Identifizieren würde...Aber ich denke, Schwule Frau bzw. GirlFag trifft doch ziemlich gut zu. Ich finde es romantisch, ja, auch erotisch, wenn zwei Männer ...Ehm, naja, und cih denke dann wirklich oft: Oh man, die Glücklichen.
Aber ein Mann will ich eigentlich auch nicht sein, ich bin ebenfalls glücklich mit meinem Leben als Frau.
Und ich glaube, dass ziemlich viele Menschen, besonders die Toleranteren unter uns, potenzielle Bisexuelle sind. Tolerantere deswegen, weil man schon im Gewissen Maße eben jenes sein sollte, um einfach nur den Mensch zu lieben den man liebt, und sich nicht vom Geschlecht Steine in den Weg legen lässt. Wobei mir der Begriff 'Geschlecht' nach den Lesen deines Textes auch sehr vage vorkommt (im positiven Sinne). Und da gibt es ja auch wieder Unterschiede zwischen 'gefühltem Geschlecht' und 'tatsächlichem/physischen Geschlecht'. Und weil diese ganze Sache so kompliziert ist und mein Kopf bald anfängt zu rauchen ( und es nebenbei gesagt auch nciht mehr sehr früh ist) lass ich meine Überlegungen jetzt mal so stehen und hoffe, dass denen, die deinen Text gelesen haben, ganuso eine Erleuchtung wie mir gekommen ist.
LG Yana-san
Igor (anonymer Benutzer)
16.06.2010 | 21:41 Uhr
Sehr lobenswert, bewundernswert, und vieles mehr, dass auch hier ein Text ein Text über Girlfags vertreten ist. Danke.
Im gesagemte ist der Text informativ, zeigt aber auch den wichtigen Aspekt auf, dass wir zwar teilweise in Schubladen passen, aber der eizelne bestimmt, inwiefern.
Sicher ist es ein schweiriges Thema, gerade weil es für außenstehnde schlicht verwirrend ist und ich denke, du hast hier gut erklärt, worum es sich handelt. Zum Stil, klar, ernstzunehmend und doch verständlich.

"Hin und wieder jedoch gibt es Tage (wie diesen), an denen ich wirklich nicht weiß, wohin mit mir. Da surfe ich in einem Schwulenforum und denke: Ich will auch! [...]"
Passt.

Noch einma vielen Dank, Igor
31.03.2010 | 03:04 Uhr
...Weißt du was wirklich schön wäre? Wenn man sich einfach im Alter von 13, 14 aussuchen könnte was man ist -also ob mann oder frau-. .. das wärs doch. .. man. .. na ja, jedenfalls hab ich jetzt nich mehr ganz so krass das gefühl gegen ne wand zu laufen, mit dem was ich fühle, bzw. sage... es is eben so, dass wenn ma das anderen leuten sagt, ich zb meiner mama, dass man dann belächelt wird. is halt 'nur ne phase' .. das verunsichert total! Weil ich irgendwie selber nich mehr weiß was ich bin, wer ich bin und wo ich jetzt dazu gehöre. .. trotzdem. Wenn man weiß, dass es da andere leute gibt, so wie dich zb, die dann einen artikel drüber verfassen, und foren usw.. dann fühlt sich das doch schonen bisschen einfacher an.

danke dafür, lg.
Zimmer 101 (anonymer Benutzer)
31.07.2009 | 03:10 Uhr
ich liebe deinen artikel!
ich freue mich, dass du hier mal ein schweigen brichst. in "the l word" gibt es einen mann, der sich als "lesbian identified men" beschreibt. er ist dann wohl als boydyke zu bezeichnen. wie weit geht dein outing?
abgesehen vom thema finde ich auch deine schreibweise wirklich gut. endlich liest man hier mal was qualitativ hochwertiges. danke dafür! :)
15.06.2009 | 16:09 Uhr
Hi

Natüröich von dem Titel angelockt habe ich mir dein
Essay in Ruhe durchgelesen.

Am Anfang ein scheinbar undurchdringliches WirrWarr,
das sich jedoch bald, auf seine eigene Art und Weise, gelichtet
hat.

Neben einem lupenreinem Stil an sich hast du auch wunderbar die
Waage gehalten zwischen all den Abgründen neben den Schubladen.
Verwirrend aber in sich logisch, so kann man vielleicht
beschreiben, wie ich das Ganze erlebt habe.

Ich bin sehr klar kein GirlFag, finde es aber sehr interessant. Irgendwie..

Aber ich habe einen Fehler gefunden:
„Das Phantom der Oper“ ist ein Andrew-Lloyd-Webber-Musical und wurde vor wenigen Jahren erneut verfilmt.

Das Phantom ist keibn Musical. Nicht nur.
Um genau zu sein basiert Webbers Musical auf einem Buch des Franzosen
"Gaston Leroux" Tut mir leid, aber bei dieser Thematik bin ich /sehr/ gründlich...
Bei Fragen.. Ich kontrolliere meine Mails regelmäßig.. =)

Nun, sonst fand ich das Essay wirklich gut. Du hast mir das Ganze viel näher gebracht,als es eine Wikipedia Definition könnte.

lg, Cookie
11.06.2009 | 00:38 Uhr
na danke, nu surf ich in dem girlfagforum rum und bin am grübeln :D
Aber nichtsdestotrotz ist das alles was du geschrieben hast, echt toll, und iwo find ich mich da auch selbst wieder...
*weitergrübel* Mine güte, mit 12 sollte man ehct andere sorge haben -.- xD
11.05.2009 | 00:32 Uhr
ich habe gerade dein essay entdeckt und ich bin sprachlos..
ich finde mich darin total wieder^^

<Da surfe ich in einem Schwulenforum und denke: Ich will auch!>

so geht es mir die ganze zeit... ich lese irgendwas, schaue einen film über schwule männer, bin in nem schwulenforum, etc... und immer die gleiche melancholische stimmung und die immer wiederkehrenden gedanken, dass ich genau das auch will.. ich will ein mann sein und mit einem andern mann eine beziehung haben...
andererseits fühle ich mich aber auch wieder zu weiblich, als dass ich sagen könnte 'ich bin transgender'
es ist verwirrend.. und die gesellschaft mit ihren normen, regeln und klassifikationen macht es einem noch schwerer :(

ich habe schon vor 6 jahren immer gesagt 'ich bin schwul'
aber dann kommt immer ein kommentar á la 'du bist ein mädchen, natürlich bist du schwul.. stehst ja auf männer' oO
oder einmal habe ich mit einem typen (hetero) geredet und meinte dann auch, dass wenn ich ein mann wäre, dann wäre ich definitiv schwul.. daraufhin meinte er nur 'ist ja logisch, wenn ich eine frau wäre, dann wäre ich auch lesbisch'
irgendwie versteht mich niemand...

<Dann frage ich mich: Ich möchte ja so gerne „dazugehören“, gewissermaßen ein Teil der Schwulenszene sein, aber wenn mir der Wunsch nun gewährt würde, würde mir das nicht nur vor Augen halten, was ich nicht haben kann?>

ich war mit einer freundin bei einer schwulenparty 'queerbeet'.. die party war einfach toll *_*
aber einerseits habe ich mich seltsam gefühlt, als mädchen bei so einer party zu sein... natürlich waren noch andere weibliche wesen dort, aber ich habe mich irgendwie fehl am platz gefühlt
viel schlimmer war jedoch das gefühl, wenn ich ein verliebtes pärchen tanzen gesehen habe. genau das was du geschrieben hast.. es wird einem vor augen geführt, was man nicht hat und nicht haben kann..

ich finde es schön, damit nicht allein zu sein ;)
und ich werde mir definitiv mal das forum anschaun^^

btw.. ich finde du hast einen wirklich wunderbaren schreibstil mit viel witz :)
Monsikatzi (anonymer Benutzer)
21.04.2009 | 20:31 Uhr
ich hatte das zweite kapitel erst nich gesehen, aber ich habs jetzt nachgeholt

>Es gab mehrere, die nicht ganz den Unterschied zwischen heterosexuellen Frauen, die schwulen Sex erotisch und schwule Beziehungen romantisch finden, und Schwulen Frauen verstanden haben.>

in meinem ersten review kam das so rüber als würde ich den unterschied auch nicht kennen...dem ist aber nicht so, mir ist der sehr wohl bewusst das es da einen unterschied gibt...

ich hab mich in deinem essay echt wieder gefunden, danke schön noch einmal^^
Monsikatzi (anonymer Benutzer)
21.04.2009 | 20:24 Uhr
hey

ich fand das was du geschrieben hast echt interessant, da es mich selber schon eine ganze zeit selber beschäftigt..wie eine von den vorherigen kommieschreibeninnen gesagt hat: >ich finde schwulensex echt toll, und ich hab mir auch oft gewünscht, wenn ich so eine geschichte mit einem schwulen paar gelesen hab, dass ich einer von denen wäre>

hat mir jetzt irgendwie geholfen

glg MONSTER
JRockFreak (anonymer Benutzer)
30.03.2009 | 21:20 Uhr
PS: ich hab auch eine frage zu dem was ich vorhin geschrieben hab:
bin ich jetzt eine schwule frau oder eine "wenn ich ein mann wäre, wäre ich schwul"?
JRockFreak (anonymer Benutzer)
30.03.2009 | 20:52 Uhr
zuerst einmal: danke für den artikel!!
er hat mich echt weitergebracht.
ich finde schwulensex echt toll, und ich hab mir auch oft gewünscht, wenn ich so eine geschichte mit einem schwulen paar gelesen hab, dass ich einer von denen wär xD
aber ich mag trotzdem eher alles weibliche, also ich bin gern ein mädchen und ich steh auf weiblichere mädchen und auf jungs gleichermaßen...aber vor allem auf leute die bi sind^^
27.03.2009 | 19:16 Uhr
i-wie ist das die fügung des schicksals xD ich bin im moment ebenfalls ein wenig verwirrt, was ich eig fühle und wenn ich mir deinen essay nochmal durch den kopf gehen lass, bin ich noch verwirrter xD aber re ist echt super geschrieben und du hast recht: warum brauchen wir für alles schubladen können wir nich auch ohne glücklich sein sry, mein fragezeichen geht nicht -,-
uns helfen schublade, klar, aber genauso machen sie uns das leben schwer, so wie du es ja auch gesagt hast.

ka, was ich noch sagen kann. hat mir gut gefallen, ein thema, mit dem sich noch nicht so viele leute beschäftigt haben, weil sie nicht wissen, dass es sowas gibt. also: daumen hoch.

silence
27.03.2009 | 13:38 Uhr
Ha, ich wusste noch nicht mal, dass es so einen "Artikel" hier gibt! *Danke an BlaX XuN, für den Hinweis!*
Ich fand es wirklich interessant, mal so "aufgeklärt" zu werden. - Es war auch gut geschrieben und somit (zumindest für mich) verständlich! ^^

Tatsächlich glaub auch ich, dass viele Frauen so empfinden... also gern "schwul" sein möchten...
Doch glaube ich eher, dass das daran liegt, dass die Thematik "schwul sein" so süß, romantisch usw rübergebracht wird und - in gewissem Sinne - auch etwas Neues ist... Nicht "neu" im eigentlichen Sinne (gab es ja schon anno domini), sondern... nun ja... öffentlicher eben... Man befasst sich mehr damit...
Es wird eine Menge darüber geschrieben (ja, ich gehöre seit fast 2 Jahren auch zu diesen Schreiberlingen... ^^°) und gelesen... Es ist kein absolutes Tabu-Thema mehr und somit auch interessanter geworden, weil man sich darüber unterhalten "kann".
Ähm... okay... ich merk schon, ich schweife schon wieder ab... ^^°
Was ich eigentlich mitteilen wollte, war, dass die Frauen sich dadurch in die Männer "hineinversetzen" können... und dass man, wenn man das ständig liest, auch irgendwann davon träumt, selbst ein Mann zu sein und es mit einem anderen zu treiben, ist doch irgendwie... nun ja... menschlich eben... ^^°
Ist genauso, wenn man Schoki mag und im Fernsehen/Radio/Internet ein neue Sorte angeprisen wird... Man bekommt immer wieder vermittelt, wie lecker die Schoki schmeckt und eines Tages kauft/isst man sie halt - und sei es, nur um zu testen!
Dass man als Frau freilich nicht ausprobieren kann, wie es ist, mit einem Mann, als Mann zusammen zu sein/zu schlafen ist doch verständlich... Man kann es nicht testen und will es dann also nur umso mehr... Ein unerfüllbarer Wunsch, der nie vergehen wird... Höchstens dann, wenn man irgendwann einmal von dem Thema genug hat und sich anderem zuwendet... Aber die Frage ist ja wohl: KANN man das? WILL man das? ;-)

MfG
26.03.2009 | 12:18 Uhr
hurrah! ich bin auch ein m. und ich bin auch schwul!
es gibt ein wort dafür?!
ich wollte eigentlich nur was kleines zum aufhören und jetzt bin ich über sowas tiefes gestolpert. ausserdem ist es bei mir mitten in der nacht und ich bin hundemüde.
aber in aller kürze: schubladen und menschen und grauzonen- alles gesagt und sehr wahr!
und für mich ist die befreiende bottom line: ich bin nicht alleine so, und nicht irgendwie komisch, wie ich es als teenie immer gedacht hab. ich bin ganz normal, auf die verrückte art, dass in dieser welt alles irgendwie normal ist- oder gar nichts oder wie auch immer.
also fast ein klassisches coming out, und dazu musste ich 25 jahre alt werden!! inzwischen bin ich fast 27 aber das das m auch die rainstorm ist, und was die online so treibt weiss nur mein allerbester freund, mit dem ich seit drei jahren zusammen bin.
aber er kann mit den QaF staffeln in unserem DVD regal leben (und mit all den anderen queer movies, die ich besitze,, und büchern.. und mangas..ich schweife ab.)
ich muss ins bett.
^^
vielleicht irgendwann mehr, wenn ich miene gedanken dazu in verstänliche form pressen kann.
gute nacht,
die rain^^
22.03.2009 | 16:55 Uhr
hehey,

ich bin gerade über dieses Essay gestolpert und muss sagen: wow.
Ich meine, ich bin erneut überrascht, was es alles gibt.
Ich bin Asexuell, was ja nichts schlechtes sein muss, doch hätte ich einen Sexualtrieb (um es mal so schön zu sagen), dann würde ich mich ganz gut unter der von dir gelieferten 'Definition' einordnen können.

Jedoch muss man nicht jeden Kind einen Namen geben (so sehe ich das).
Es ist zwar schön, dass man immer wieder neues 'entdeckt' und gleich auf der Suche nach einen Namen beginnt ohne sich vielleicht Gedanken zu machen, was das wieder bedeutet.
Denn ehrlich, was will man denn in dämlichen Tests angeben, wo nach der sexuellen Orientierung gefragt ist? (solche gibt es - siehe Pro7 Fernsehreihe. welche auf einen solchen Test basiert)
Langsam fällt es da doch schwer, etwas auszukreuzen...

Ich meine, im Grunde sind wir alle auch nur Menschen. Jeder eben ein bisschen anders als der andere.
Es ist egal, was man ist, auf wen man steht oder was einen anmacht, solang dabei niemand zu Schaden kommt und alles auf freiwilliger Basis geschieht ist Alles okay.

Ich fand deinen Schreibstil sehr schön und angenehm zu lesen. Auch die Informationen waren sehr gut!

Liebe Grüße
Alice
20.03.2009 | 00:32 Uhr
Hey!

Das war mal ein sehr interessanter Essay, und ich bin froh darüber gestolpert zu sein.. =)

Es war wirklich interessant zu lesen, und sich dabei hier und da wiederzufinden. Gleichzeitig fand ich aber, dass dein "Aber irgendwo auch nicht..." auch sehr gut zutraf.
Ich bin selber mit meiner Orientierung noch nicht ganz im Reinen und bin froh, über jeden Wegweiser den ich bekomme.. Danke auch, für die Links, da weiß ich, wo ich mich informieren kann.. =)

Es gibt immer mehr Menschen auf dieser Welt und es tun sich immer mehr Eigenschaften/Eigenheiten auf, die irgendwie nach Definition suchen... Sehr mühsam, der Mensch.. ;o)

Ich hab mich des öfteren gefragt, warum mich "normale" Liebesgeschichten nicht interessieren, warum ich schwule Männer nur so anzuziehen scheine und mich auch eher in der Szene wohl fühle, als in jeder anderer.. Vielleicht finde ich ja nun eine Antwort.. ^^°

Bitte wundere dich nicht, wenn ich irgendwann mal nochmal schreibe, falls ich auf etwas stoße, wo Klärungsbedarf besteht! xD..

Danke für den Essay und fürs hochladen,
lG,
aito.
24.02.2009 | 17:27 Uhr
Hallo, ich nochmal, zum 2. Kapitel.
Du hast geschrieben:
"Schlussendlich muss ich wohl noch klarstellen, dass ich nicht der Meinung bin, Bisexuelle wären unentschlossen. Wirklich nicht – Herrgott, ich bin ja selber quasi bi, und das nicht einmal auf meine sexuelle Orientierung, sondern auf mein eigenes Geschlecht bezogen."
Vllt. muss man mal einen 2. Unterpunkt für die Bezeichnung "bi" erfinden: 1. wie bisher, auf beides stehen; 2. beides "sein"
Fiel mir dazu ein.
ABBAWLVOB78
 Anzeigeoptionen  Review schreiben Regelverstoß melden Sortieren 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast