Autor: phazonshark
Reviews 1 bis 9 (von 9 insgesamt) für Kapitel 1:
18.08.2014 | 20:09 Uhr
zu Kapitel 1
Hmmm, ein winziges Bischen ueberlege ich noch, und zwar genau dieses: wenn elvish mum den Ring des Geistes von ihm getrennt hat, indem sie ihn *koporiert*, wordwoertlich, verschluckt hat, wie konnte er dann noch Nazgul, eben genau auch wordwoertlich * Ringgeist* werden, ohne Ring?
Ansonsten verstehe ich die Unschluessigkeit ueber Zeitabfolgen the same eigentlich nicht.
Dieser Ringgeist hat mit einer Elbe einen maennlichen Nachkommen gezeugt, der wiederum selbst Soehne und Toechter gezeugt hat.
Die Elbe, unsterblich, wie alle ihrer Art, und unsichtbar (weil sie ja wohl den Ring, der wie der beherrschende Ring unsichtbar macht) verschluckt hat, versucht, ihre Nachkommen zu beschuetzen, die sie, offenkundig eben, weil sie Abkoemmlinge eines Nazguls sind, wahr zu nehmen vermoegen.
Und in dem Fall dieses Jungen ist sie wohl gerade deswegen erfolgreich, weil, zum Einen, der Junge bereit ist, auf sie zu hoeren, und zum zweiten, weil es gelingt, in ihrem ehemaligen Gatten die Erinnerung an sie wach zu rufen...
Stimmt das jetzt so?
Mir ist es zumindest auf diese Art schluessig.
Ansonsten bitte ich meine englische Tasta zu verzeihen; ich bin definitiv deutscher Abstammung, habe aber mein Tablet aus UK mit gebracht.
Lia Sullhach
15.09.2013 | 14:36 Uhr
zu Kapitel 1
Hi phazonshark,

erstmal, wow... ich bin immer noch platt. Die Geschichte war einfach... wow (äh, ich glaube, das sagte ich schon...)

Am Anfang klang die Geschichte noch ziemlich harmlos für mich - so richtig Familienleben indem die Mutter dem Sohn schonend versucht beizubringen, dass sie irgendwann nicht mehr da ist um sich um ihn zu kümmern. Auch Nertea wirkt ganz am Anfang noch wie eine normale Spielgefärtin. Erst kurze Zeit später wird einem klar, dass man sich täuscht. Und dann wird die Geschichte immer geheimnisvoller... Ab dem Zeitpunkt, als dann auch noch die anderen Erzählstränge dazu kamen, hattest du mich vollkommen verwirrt und gleichzeitig auch fasziniert.
Ich glaube, ich habe bis zur Mitte der Geschichte gar nichts mehr geblickt xD... und dann wurde es wieder klarer und klarer. Ich bin immer noch hin und weg davon, wie du es geschafft hast, mich so sehr zu verwirren, dass ich dachte, ich verstehe gar nichts mehr und dann die Puzzelteile wieder so aufeinander zugeführt hast, dass sich am Ende ein klares (oder fast klares - ich muss gestehen, das Ende verstehe ich noch nicht ganz... muss wohl noch mal nachlesen... xD) Bild ergibt. Nur eine Frage habe ich: hat die Aktion des Jungen irgendwas im Namenlosen geändert? Was es eine Erinnerung/ ein Hinweis für den Namenlosen für irgendwas? Das habe ich am Ende nicht ganz verstanden... vielleicht erleuchtest du mich ja... (ich versuche mit diesen Andeutungen, deinem Wunsch gerecht zu werden und hoffe also, dass du sie verstehst...)
Ansonsten kann ich nichts mehr sagen außer, dass ich sofort zum Anfang deiner Geschichte zurückkehren möchte um sie noch mal zu lesen *will auf Schatzsuche nach weiteren Geheimnissen gehen* xD

LG Seth

Antwort von phazonshark am 03.10.2013 | 13:48:52 Uhr
Hey Sethur!

Entschuldige bitte die Verspätung! :-( Momentan komme ich nur an Wochenenden zu irgendwas, hab dann aber immer schon längst den Überblick über alles aus der Woche davor verloren. Natürlich vielen Dank für dein Review - ich hab mich sehr gefreut, auch wenn mein Timing nicht danach aussehen mag. :-/

Ich hab die Geschichte vor knapp sechs Jahren geschrieben und schon damals hab ich sie selbst nicht völlig verstanden, glaube ich. Das heißt, ich kann nur bedingt viel Erleuchtung anbieten. *hust* Aber deine Erfahrung beim Lesen klingt nach der, auf die ich auch heute immer noch bei meinen Sachen hoffe, deshalb... Ist das sehr erbaulich zu hören! Was hat die Aktion des Jungen geändert... Ich glaube, die Frage ist, was in der Geschichte in welcher Form wirklich passiert ist. Der Junge versucht, sich mit der Vergangenheit seiner Familie und mit der Idee vom Bösen in der Welt zu arrangieren, und er tut das, in dem er das Menschliche im Namenlosen sucht und - glaubt er - findet. Nach seiner Version der Geschichte hat er den Namenlosen an dessen früheres Leben erinnert. Ob das langfristig einen Effekt für den Nazgûl hatte, selbst in seiner Fantasie... Nicht sicher. Wir sind im Kanon, das heißt, der Ringkrieg und die Nazgûl enden, wie wir's kennen. Im Guten wie im Schlechten. :-)

Huh. Vermutlich hab ich die Dinge nur noch wirrer gemacht. Aber hey, ich rede mir ein, dass es mehr als einen Weg gibt, die Geschichte zu lesen. Deshalb würde ich da keine definitive Wahrheit festlegen wollen, selbst wenn ich eine hätte. ;-)

Nochmals vielen Dank und viele Grüße,
Tim
19.04.2013 | 09:48 Uhr
zu Kapitel 1
Wow! Wirklich, wirklich gut!
Ich persönlich blende immer sehr erfolgreich aus, dass die Nazgûl ja eigentlich auch nur ganz "normale" Menschen waren. Daher finde ich den Gedanken, dass sie natürlich auch geliebt haben und Familie hatten echt interessant. Auch die Sache mit dem Papier und der Tinte... Wirklich ein grandioser Einfall! :)
Auf jeden Fall hast du mich überzeugt, auch mal in deine anderen Werke reinzuschauen. :)

Übrigens noch eine Buchempfehlung, da du ja Foer-Fan bist: Ich lese derzeit "Die wundersamen Talente der Audrey Flowers" von Jessica Grant. Vielleicht wirfst du ja mal nen Blick rein und sagst mir, was du davon hälst. ;)

Antwort von phazonshark am 20.04.2013 | 13:44:17 Uhr
Hey, danke für dein wohlwollendes Review! :-)

Ich bin in Sachen Mittelerde vor allem Fan der Menschen und ihrer Reiche und Vergangenheit, und speziell die Nazgûl sind ja ein cooler, tragischer, unheimlicher Teil des Ganzen. Was andere Geschichte von mir angeht, versuche ich, in "Istari" mehr mit ihnen zu machen - aber auch wenn die Struktur und die Themen ähnlich sind, hat die Geschichte einen anderen Stil, und die Rolle der Nazgûl wächst erst mit der Zeit. Ich kann also nichts anbieten, dass noch einmal genau wie diese Geschichte ist - aber ich freue mich, dass Du sie mochtest! :-)

In Sachen Foer hab ich schon zu lange nichts mehr gelesen ("Eating Animals" hab ich angefangen und fand es wirklich gut, hatte aber Angst, dass ich danach kein Fleisch mehr essen kann). "Die wundersamen Talente..." hab ich mir jetzt mal als Leseprobe auf den Kindle geschickt - momentan stecke ich in zu vielen anderen Büchern drin, aber... Es ist auf der Liste. :-)

Viele Grüße,
Tim
25.05.2011 | 16:39 Uhr
zu Kapitel 1
Eine wirklich tolle Geschichte und ich muss mich meinen Vorrednern anschließen, keine leichte Kost.
Grade wie du die verschiedenen Handlungstränge zusammenführst, zum einen mit dem Traum, dann natürlich die Briefe, die Gute-Nacht-Geschichte und auch die 'Gegenwart' des Jungen finde ich wirklich gelungen. Hut ab, allein schon weil du dich an eine so 'komplizierten' Zusammenstellung hernagewagt hast. Das sie auch noch gelungen ist und nicht im Wirren endet ist wahre Kunst.

Danke für die tolle Geschichte
alles Liebe
Aulomea

Antwort von phazonshark am 04.06.2011 | 12:57:13 Uhr
Hi - und vielen Dank! :-)

Ah... Ich bin immer völlig überfragt mit Review-Antworten zu dieser Geschichte, weil ich die Story nur wirklich verstanden hab, während ich sie geschrieben habe. Wenn sich jemand die Mühe macht, ein Review dazu zu schreiben, würd ich gern irgendwas Informatives oder Interessantes über die Gedanken hinter der angesprochenen "Zusammenstellung" anbieten, aber... Ich erinnere mich an nix. :-(

Trotzdem - oder gerade deshalb - freut es mich natürlich, dass sich für dich die Linien zu etwas Sinnigem zusammengefügt haben! Es besteht ja schon die Gefahr, dass man da als Leser am Ende mit einem Stapel seltsamer Details sitzt und nicht das Gefühl hat, eine vollständige Geschichte gelesen zu haben. Was sich bestimmt nicht komplett vermeiden lässt - wir denken und puzzeln ja jeder anders -, aber es ist immer cool, wenn es funktioniert. :-)

Also: Vielen Dank fürs Lesen und für deine Rückmeldung!
20.02.2008 | 15:27 Uhr
zu Kapitel 1
Hey!

Ich kann mich da den vorigen "Reviewern" nur anschließen, wollte aber trotzdem noch einen Kommentar dalassen.

Besonders die "Einteilung" in drei (oder vier?) verschiedene Abschnitte hat mich fasziniert. Zuerst weiß man gar nicht wirklich, wie diese Teile zusammenhängen, doch sie führen immer weiter aufeinander zu, geschickt durch beinahe nebensächliche Informationen verbunden. Ganz besonders faszinierend fand ich dabei die Idee und die Ausführung der Momentaufnahmen. Diese Reglosigkeit und dann das Echo der Stimmen. Wirklich schön. Schöner eigentlich noch als der Junge, der die Hauptrolle spielt und an sich schon eine interessante Persönlichkeit ist. Für mich wirkt er sogar wie jemand, der mehr weiß als es für sein Alter normal ist, diese bestimmte unsichtbare Begleiterin verstärkt das Ganze sogar noch...

Insgesamt ein wirklich schönes Werk. Hat den Preis auf jeden Fall verdient, wenn ich das so sagen darf. :)

Lg
Karus
19.02.2008 | 18:51 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Phazonshark!

Ich glaube, ich bin dir noch ein Review schuldig, denn es ist Sünde, eine so geniale Story nicht zu reviewen...

Erstmal danke für Armenelos und Númenor!! Ich lieeeeeeebe diesen Schauplatz und die apokalyptische Stimmung hast du herrlich rübergebracht!
Ansonsten ist es Mystery pur, es beibt bis zum Schluss spannend und richtig rührend ist die Geschichte auch noch!!

Ein paar Stellen haben mich aber doch ein wenig von Mittelerde weggeführt. Einmal die Namen, die zwar durchaus nach Fantasy, aber nicht ganz nach Mittelerde klingen, und einmal das Wort "Urlaub".

Jo, aber bis auf diesen Punkt... Wie immer genialer Stil und fabelhafte Sprache, an ein-zwei Stelle bist du, glaube ich, mit den Zeiten durcheinander gekommen, aber das zählt kaum. Wie immer super Einfälle (vor allem die geheime Kommunikation zwischen den Liebenden fand ich klasse), sehr interessante, ungewöhnliche Struktur und wie bei der Edoras-Explosion in der Istari-Saga gekonnter Umgang mit der Zeit (die "eingefrorenen" Momente, die haben mich ganz besonders fasziniert).

Wie oben schon erwähnt, ist die Geschichte sehr rührend und macht wirklich nachdenklich. Die Nazgûl werden ja immer so böse und furchteinflößend dargestellt, da vergisst man doch glatt, dass sie auch mal Menschen waren, überhaupt keine "bösen" Menschen. Nur durch den Ring ist der Fürst dann zu einem Sklaven Saurons geworden - diesen allmählichen Vorgang hast du wunvervoll beschrieben, seine Geliebte merkt es und er nicht - er ist auch nur ein Opfer. Ich habe beim Lesen richtig Mitleid bekommen.

Wie der Junge die gesamte Geschichte in der Gegenwart erzählt, macht sie nur noch mysteriöser. Zuerst versteht man nicht einmal, wie die einzelnen Abschnitte zusammenhängen, nur allmählich wird es klar, worum es geht... Da ist der Leser zunächst gezwungen, sich selbst etwas zusammenzupuzzeln, das macht das Lesen nur noch spannender.
Durch die "Gegenwart" wird die Geschichte auch lebendiger. Man liest nicht etwas aus der Vergangenheit, man "entdeckt" sie selbst, zusammen mit dem Jungen.

Insgesamt ein geniales Meisterwerk!

LG, Feael
Nefhithiel (anonymer Benutzer)
02.02.2008 | 09:26 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Phazonshark!

Du als Autor dieser außergewöhnlichen Kurzgeschichte, hast es geschafft eine sehr spannende und interessante Geschichte zu schreiben!

Es dauert eine Zeit, dann kommt man dahinter, was 'hier passiert' und die Faszination wächst und wächst mit jedem Wort, das gleiche gilt ebenso für die Spannung.

Ich muss Dir recht geben, Du hast da keine leichte Fantasy- Kost geschrieben, es erfordert schon einige Aufmerksamkeit des Lesers und dennoch hat man die Möglichkeit seiner eigenen Fantasie und den Gedanken noch einen freien Lauf zu lassen.

Da sind die Erinnerungen an einen imaginären Freund, den wohl jedes Kind in seiner Fantasy in einsamen Stunden entwickelt, die Frage wie imaginär ein solcher Freund wirklich ist?
Auch die Gedanken über den Einen Ring, den Nazgûl - Fürsten, seiner Liebsten Nertëa und deren Erben.
Wie Du schon in Deiner Geschichte erwähnst…„In einer Geschichte ist nichts unmöglich“.

Ich danke Dir für Deine Fantasy, die Du so wundervoll in Worte gekleidet hast.

Liebe Grüße,
Deine Nef
08.11.2007 | 07:45 Uhr
zu Kapitel 1
In der Einleitung fehlt auch noch ein z bei Kurzgeschichte *mit Korinthen-kack* *zu Jiu schiel* Wann geht's eigentlich mit Lemeli weiter? *Hundeaugen mach*

Da ich ja die Ehre hatte, die Story zu betan, kann ich nix mehr sagen, was du net schon per Mail gehoert haettest, darum beschraenk ich mich auch noch auf ein kurzes Lob, und schoen, dass auch mal wer anderer (der Wettbewerb) deine Werke wuerdigt ;)

Gruss


anni
07.11.2007 | 21:16 Uhr
zu Kapitel 1
Hallo Phazonshark,

deine Geschichte ist ... unglaublich! Ich bin wirklich, wirklich begeistert! Und das ist ein Kompliment, das ich nicht mehr sehr oft mache (ich bin total überkritisch geworden, deswegen). Dein Erzählstil ist toll und die Ich-Perspektive gibt dem ganzen eine so tiefe Wirkung ... dass es mich umhaut. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr es mich freut, endlich mal wieder eine so wunderbare Geschichte lesen zu dürfen. Vielen Dank dafür.

Aber warum denn "nur" auf Platz zwei? Da muss ich doch gleich mal nachprüfen, welche Geschichte den ersten Platz gemacht hat und ob die wirklich besser ist als deine.

Und geht es eigentlich noch weiter?

Und zum guten Schluss auch noch eine klitzekleine Kritik (muss doch bei all dem Lob auch sein, oder?): Du hast am Ende "EIN Art von Ende" geschrieben. Da fehl ein "E". (Hach, wie schön, ich kann mich bei Korintenkacker.de anmelden...)

Liebe Grüße und weiter so.
Jiu