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Autor: andilone
Reviews 1 bis 7 (von 7 insgesamt):
Shilo (anonymer Benutzer)
21.01.2009 | 12:01 Uhr
Lieber andilone!

Ich werde mich anheischig machen bereits jetzt ein Review zu schreiben. Im Gegensatz zu deepdream, vertrete ich die Ansicht, dass die deutsche Sprache durchaus eine schöne Erzähl- bzw. Schreibsprache ist, und hier, jetzt pflichte ich deepdream bei, kann ich seine präzisen und durchaus eloquenten Anmerkungen die eine sehr gut formulierte Bewertung Deiner Kunst darstellen, nur übernehmen. Du hast einen sehr guten, ja ich möchte sogar soweit gehen zu behaupten, einen professionellen Schreibstil, de, obendrein, genau meinen Geschmack trifft.

Einmal mehr pflichte ich deepdream bei, dass es schade ist bei Deinem Werk auf "nur" ein paar Bewertungen zu stoßen. Lass Dich davon keineswegs weiter irritieren oder demotivieren (was ich zwar nicht glaube) aber immerhin.... ;)

Guter Autor, Gute Story - 10 von 10 Punkten!

Lg
19.01.2009 | 19:20 Uhr
Hallo deepdream,
ich möchte mich sehr für deine sehr posivive und auch toll strukturierte Kritik bedanken, bisher wahrscheinlich die Beste. Der Grund dafür, dass das nie veröffentlicht wurde, ist schlicht der, dass es Fan fiction ist. Ich habe durchaus versucht, die Story an den Mann zu bringen, doch sowohl im Verlag, der die deutschsprachigen Rechte am terminator hat als auch bei anderen Häusern wurde nur abgewunken. tut uns leid, gibt nur rechtliche Probleme. sie dürfen gerne was schreiben, aber unaufgefordert einsenden und auch noch Geld dafür wollen, tststs... so in etwa kannst du dir das vorstellen. Jetzt nach einer längeren Schreibpause beginne ich mit etwas eigenem und vielleicht wird eines tages was draus.
gruss
andilone
08.12.2008 | 13:56 Uhr
Für üblich lese ich kaum mehr deutsche Geschichten. Das liegt zum einen daran, dass die englische Sprache einfach flüssiger in ihren Beschreibungen ist, zum anderen, dass das Niveau deutscher Fanfiktionautoren oftmals nicht allzu hoch reicht. Insbesondere letzteres empfinde ich als sehr schade, da auf diese Weise viele gute Ideen verheizt werden.

Deswegen gebe ich offen zu, dass ich ohne große Erwartungen an dieses Buch herangegangen bin. Umso erstaunter bin ich jetzt, dass ich seit nunmehr zwei Stunden dieses Kapitel las und mich bereit fühle, munter weiterzulesen. Hierfür gibt es mehrere Gründe. Auf einige davon möchte ich allerdings näher eingehen.

1. Schilderung:
Die Geschichte wird in einem bequemen Fluss geschrieben und entwickelt sich auch so. Zu keinem Zeitpunkt fühlen sich die Ereignisse überstürzt und überdramatisch in die Länge gezogen an. Die Entwicklung des Terminators, sein Einleben in die Gesellschaft und seine Denkansätze - die sich durch seine machinelle Herkunft stark von denen eines Menschen unterscheiden - passen wie die Faust aufs Auge.
Außerdem weist die Geschichte eine Detaildichte auf, die besticht, aber nicht übertrieben ist.

2. Schreibstil:
Der Schreibstil erscheint anfangs überfordernd. Diese Einschätzung hängt von den oftmals hypotaktischen Sätzen ab, in die man sich erst hineinlesen muss. Erstaunlicherweise verlieren besagte Sätze jedoch ihre "Schwere", nachdem eine halbe Stunde oder so gelesen hat. Man könnte sagen: Man taucht Stück für Stück ein.
Der Schreibstil ist außerdem sehr atmosphärisch. Begriffe, die verwendet werden, überfordern nicht, sondern geben ein klares Bild wieder. Auch werden Fremdwörter nur dort genutzt, wo sie gut wirken oder einen Sachverhalt ansprechend erklären.

3. Charaktere:
Die Charaktere erscheinen von Anfang an als Wesen. Es sind keine zweidimensionalen Stereotypen, die dem Leser hier vorgesetzt werden, sondern Kreaturen, die eine Entwicklung durchlaufen. Am Stärksten fällt diese Entwicklung natürlich beim Terminatormodell auf.
Da wären einerseits die ersten Versuch sich mit dem Konzept des "ironischen Grinsens" auseinanderzusetzen, da dieses einen Teil des menschlichen Miteinanders ausmacht. Hieraus ergibt sich auch das wirklich interessante an diesem Modell. Es lernt - und es lernt ein Mensch zu sein.
Anfänglich besaß ich da so meine Zweifel, ob man das glaubwürdig rüberbringen könnte. Du hast mich überzeugt.

4. Referenzen:
Ein großes Lob muss ich hier an deine Verweise machen. Dabei meine ich noch nicht einmal so sehr die Referenz zu Terminator 1 (das Tanklasterunglück), sondern vielmehr deine Schilderung von Örtlichkeiten, deren Aussehen und Atmosphäre. Ich weiß nicht, ob du schon an allen diesen Orten warst, aber für mich als Leser fühlt es sich so an. Deine Schilderungen wirken auf den Punkt gebracht und vermitteln ein klares Bild der Umgebung.
Meiner Ansicht nach ist das etwas überaus schwieriges, was du hier beinahe spielerisch fertigbringst. Ich muss sagen, dass mir ähnliches bisher nur in "richtigen" Büchern begegnete.

Um meinen Kommentar zu schließen, möchte ich eine kleine Frage an dich stellen. Mir ist es nämlich unverständlich, weshalb du ein so ambitioniertes und vor allem ausgereiftes Projekt nicht an einen Verlag geschickt hast. Die ganze Arbeit, der Aufwand und die Zeit, di e hier hineingeflossen sein müssen - ich möchte es mir gar nicht ausmalen. Es spricht auf jeden Fall Bände über dein Engagement und dieses ist allem voran zu loben.

Ich bedanke mich bei dir für diese wundervolle Erzählung und werde jetzt weiter lesen. Nichtsdestotrotz musste ich einfach eine Kommentar hierzu hinterlassen - es ist nämlich eine Unverschämtheit ein solches Projekt mit dieser mageren Kommentarzahl abzuspeisen.
Leider unterstreicht das zugleich meine Meinung von der deutschen Fanfiktion-Community und das Bild, das sich formt, ist nicht wirklich positiv.
Umso schöner, dass du dich davon nicht bedrücken lässt und stattdessen deine kreativen Muskeln spielen lässt.

Schöne Grüße,

Deepdream.
hoendel (anonymer Benutzer)
03.06.2007 | 01:29 Uhr
Hallo Andilone,
ich bin gerade mit Band eins Deiner Trilogie durch und da ich selber aus Freiburg komme hatte für mich das lesen auch noch ganz andere Überraschungen parat. Die Geschichte ist echt super und die Umgebung perfekt intrigiert. Da stimmt jedes Detail ich habe mir sogar den Spaß gemacht und bin an einem Wochenende nach Frankreich gefahren um „Neu Breisach“ anzuschauen das ist wirklich 100% getroffen. Freiburg natürlich auch wobei ich das erst ab dem Jahre 2000 kenne. Die ganze Geschichte ist von vorn bis hinten stimmig und macht echt Spaß beim lesen. Es ist nicht nur SF sondern beinhaltet auch Krimianteile da man nicht weiß wer wer ist und doch bis zum Schluß im dunklen tappt (ich hatte zwar gewisse Vermutungen aber …. Na ob die wohl richtig waren möchte ich hier nicht preisgeben ;o) ). Den Charakteren ist sehr liebevoll leben eingehaucht worden (Ob da wohl Bekannte und Freunde als Vorbilder gedient haben ??). Die Idee mit dem Write Modus stammt wohl aus dem zweiten Teil? Da das aber nur auf Special DVD zusehen war zeigt schon dass Du doch sehr viel Zeit mit dem Recherchieren verbracht hast und viele Stichhaltige Informationen gesammelt hast. Außerdem Klärt deine Geschichte doch die eine oder andere Frage die in den Filmen offen geblieben sind. Ich freue mich schon auf Band zwei und drei (Mal schauen ob die auch in der Gegend spielen).
Mach weiter so!!!!!!!!!!!!!!!!
Falls Du mal ein Buch über den Buchhandel veröffentlichen solltest würde ich mich über eine kleine Nachricht freuen ich glaube das würde ich sofort käuflich erwerben (natürlich nur wenn ich auch eine Widmung von dir auf die erste Seite bekomme, Entfernungstechnisch ja kein Problem ;o) )
Gruß Hoendel
(ein kleiner Zwerg mit großem Herz)
sarith (anonymer Benutzer)
19.01.2007 | 01:48 Uhr
Hi andilone,

ich habe eine Weile gebraucht, um mich zu einer Review durchzuringen, weil ich wirklich nicht wusste, was ich schreiben soll.

Natürlich kenne ich die Terminator Filme und war auch sofort neugierig, als ich deinen Dreiteiler hier entdeckte, denn Geschichten in dem Bereich sind rar gesät, zumindest in der deutschen Sprache.

Die Länge hat mich zuerst ziemlich abgeschreckt, aber mittlerweile lese ich immer wieder rein und von dem was ich bisher durch habe, bin ich begeistert. Natürlich fehlt mir noch eine Menge, habe gerade erst Teil 8 beendet, und einiges von dem technischen Kram habe ich auch nicht wirklich verstanden, gebe ich ehrlich zu, aber das tut dem Lesespaß keinen Abbruch. Zu erleben, wie Daniel sich weiter entwickelt und immer menschlicher zu werden scheint ist verdammt interessant. Was habe ich gelacht, als er sich ständig mit Karin gestritten hat. *grins*

Aber auch die Geschichte der Zukunft, in die du immer wieder reinschwenkst ist verdammt interessant, wenn auch beängstigend.

Man stelle sich das mal vor. Eine Zukunft, die es eigentlich gar nicht geben kann, wenn nicht ein Mensch in die Vergangenheit geschickt wird, der dann dort zum Vater von John Connor wird - das ist total verrückt.

Und du spinnst darum noch eine viel weit reichendere Geschichte, vor allem so detailgetreu, das es mir kalt den Rücken runter läuft, aber im positiven Sinne, denn es zeigt, wieviel Liebe und Arbeit in diesem Werk steckt, was bei den Filmen teilweise vernachlässigt wurde - ist jedenfalls meine persönliche Meinung.

Ich weiß, ich habe noch viele Kapitel vor mir, aber dennoch frage ich einfach ganz frech, besteht die Chance noch mehr Geschichten dieser Art von dir zu lesen oder bleibt dieser Dreiteiler dein einziges Werk im Terminatorbereich?

Schreiben tue ich auch schon sehr lange, aber zum großen Teil im Herr der Ringe Bereich, also ganz was anderes, als diese Geschichte, dennoch lese ich sie sehr gern und mit wachsender Begeisterung.

Aber gut, jetzt habe ich dich genug vollgelabert und gehe weiter lesen.

Viele Grüße
sarith
03.01.2007 | 00:12 Uhr
Hi dani,

vielen Dank für das überschwengliche Lob. Ich habe die "Realitäten" bisher immer nur im Freundes- und Bekanntenkreis zirkulieren lassen (so. ca. 20 - 30 Leser je Band), bevor ich sie nun online gestellt habe, d.h. du bist die erste Person überhaupt, die mir ein unabhängiges und objektives Urteil gibt, da ich dich ja nicht persönlich kenne. Umso mehr freut es mich, was du geschrieben hast. Ich bin über deinen Review übrigens auf deine Story "Junge?" gekommen und habe sie an einem Rutsch durchgelesen. Sehr interssante Ansätze und toll flüssig geschrieben, liest sich leicht und glänzt durch sehr reale Umgangssprache. Lass' dich durch die Kritik nicht beirren und schreib so weiter in dem Stil, da kannst du nicht viel falsch machen. So, das setze ich auch noch auf deinen Review, damit du es auf jeden Fall zu lesen bekommst. Deine andere Story werde ich mir bei Gelegenheit auch noch zu Gemüte führen...
LG
Andreas
01.01.2007 | 17:06 Uhr
Hi andilone,

gestern bin ich zufällig über diesen ersten Terminator Band gestolpert und bin jetzt im 13. Kapitel angelangt.
Ich bin einfach begeistert von deiner Story. Wunderbar ausgearbeitete Charaktere, die Story hält einen gefangen, die Beschreibungen der Orte (wobei ich die Beschreibungen der 80er und 90er Jahre einen Tick besser finde als der 20er - was aber daran liegen mag, dass diese Orte meinem eigenen Leben natürlich näher liegen...)
Ich hatte mir schon immer die Frage gestellt, wie ein Terminator Menschen Wahrnimmt, wie er 'denkt' und ob er so was wie 'Gefühle' kennt. - Das mit dem Write-Modus ist eine verdammt gut umgesetzte Idee, die für herrlich absurde Dialoge geführt hat, über die ich mich beömmelt habe :-)
So, jetzt will ich aber schnell weiter lesen. Band 2 und 3 warten schließlich auch noch auf mich.
Danke für die Mühe des Recherchieren und Schreibens die du auf dich genommen hast um uns Leser zu erfreuen
Liebe Grüße
dani
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