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Autor: Meldis
Reviews 1 bis 3 (von 3 insgesamt):
02.04.2018 | 17:46 Uhr
Hallo,

ich mag die Geschichte, weil ich Éowyns Gefühle sehr gut dargestellt fand und der Ton des One-Shots zum großen Teil sehr Herr der Ringe-mäßig wirkt. Man merkt Éowyn an, wie sehr sie sich darüber freut ihren Onkel und Bruder wiederzusehen und wie gleichzeitig von ihrer Sorge um Aragorn gequält wird. Das Théoden direkt bemerkt, dass sie sich verändert hat und diesen harten Zug an ihr erkennt, gefiel mir sehr gut, weil er eben nicht vollständig auf die bevorstehende Schlacht fokussiert ist, sondern seiner Familie gegenüber sehr aufmerksam erscheint.

Gleichzeitig hast du auch Éowyns stolze Art gut dargestellt und wie sie es unebdingt vermeiden will vor allen anderen bloß gestellt zu werden. Und dann reicht die bloße Erwähnung von Aragorn aus, um ihrem Versteckspiel ein Ende zu machen. Man kann ihren Kummer förmlich greifen, auch wenn sie ihn nicht allzu deutlich zeigen will, weil du das durch so kleine, unscheinbare Dinge, wie ihre veränderte Mimik oder die etwas zittrige Stimme sehr gut transportierst.

Was mich aber gestört hat ist, dass sowohl Éowyn als auch Aragorn mittendrin von dem höflichen Ihr/Sie/Euer zu nem Du wechseln. Das fällt direkt auf und passt da leider gar nicht rein. Generell tu ich mich ab dem Zeitpunkt, an dem Éowyn ihrem Onkel berichtet, was passiert ist, mit ihrer Perspektive etwas schwer, weil es zuerst so wirkt, als würden wir die Szene direkt aus Éowyns Perspektive erleben, als sie geschieht. Es wirkt einfach nicht, als würde sie ihrem Onkel das ganze erzählen, auch wenn du da irgendwo stehen hast, dass sie ihn direkt anspricht. Das verwirrt mich um ehrlich zu sein etwas.

Aragorn wirkt hierdurch seine liebevollen Gesten einerseits viel offener als in den Filmen, aber bei ihrem Streitgespräch auch einen Ticken unhöflicher. Ist natürlich möglich, dass das ganze wegen Éowyns Sicht nur so wirkt, aber es hat mich jetzt auch nicht gestört. Aragorn macht hier auf jeden Fall sehr entschlossen Eindruck, sein Vorhaben durchzuziehen und das ist etwas, was ich an ihm sehr schätze. Seine Zurückweisung muss Éowyn sehr schmerzen und es wundert mich nicht, dass sie da mal etwas heftiger auffährt, aber gleichzeitig merkt man auch deutlich, dass Aragorn sie sehr schätzt und sich um sie sorgt.

Mit dem Satz bezüglich Aragorns Angst geh ich nicht wirklich konform, weil ich Aragorn nicht als jemanden einschätze, der seine Angst so offen zeigen würde, aber ich schieb es einfach mal darauf, dass Éowyn das nur so interpretiert und ihre eigene Angst auf ihn projiziert. Das klingt jetzt alles ziemlich kritisch, aber um ehrlich zu sein gefällt mir dein OS richtig gut.

Liebe Grüße
Kerstin
29.12.2017 | 08:54 Uhr
Eine schöne Geschichte ist das, auch wenn sie nicht 100% die Bücher/Filme wiedergibt. Deine Alternative gefällt mir und Eowyn tut mir einmal mehr leid, weil sie so hart für alles kämpfen muss, was für die Männer so selbstverständlich scheint.
Du hast ihren Charakter gut eingefangen. :)
snowfox (anonymer Benutzer)
27.03.2010 | 23:16 Uhr
Hey!
Ich mochte die FF sehr gerne, weil du die Gefühle Éowyns sehr gut beschrieben hast und man sich sehr gut in Éowyn hineinfühlen konnte.
Auch dein Schreibstil war sehr flüssig und leserlich, und mir hat die Idee gefallen, einzubauen, wie Éowyn ihren Schmerz Théoden beichtet.
Was mich jedoch, genauso wie meine Vorreviewerin, etwas gestört hat, war, dass die Hoffnungslosigkeit zwar angedeutet, jedoch nicht weiter vertieft wurde. Das ist aber der einzige kleine Kritikpunkt^^

lg Yuna chan
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