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Profil von quo-vadis
Vorname
Nora
Wohnort
Hamburg
Geschlecht
weiblich
ICQ#
384207177
Bio
Selbstdarstellung im Internet
Na, schon mal drüber nachgedacht, wie trickreich es doch eigentlich ist, im Internet authentisch dargestellt zu werden? In der virtuellen Welt fehl schließlich ein ganz entscheidender Teil eines Kontaktes. Man kann den anderen nicht sehen, ihn nicht beim sprechen beobachten und nicht sicher gehen, dass er das, was er schrieb, nicht viertausend mal überarbeitet hat. Wenn jemand sich als spontan und schlagfertig darstellt, dann ist das zwar schön und es ist auch sein gutes Recht, so gesehen werden zu wollen, aber überprüfen kann ich das nicht.
Ein zusätzliches Problem ist, dass man nicht weiß, wem man die Informationen über sich selbst gibt. Einigen Personen gegenüber möchte man sich vielleicht anders darstellen. Trifft man jemanden persönlich ist diese Möglichkeit immer gegeben. Dort kann ich dem einen die Hand schütteln und den anderen mit ‚Aus welchem Loch bist du denn gekrochen?!‘ begrüßen. Dort kann ich zu dem einen ausgesprochen höflich sein und nur über das Wetter reden und mich dem anderen gegenüber als Verfechter der freien Meinungsäußerung und als Wähler einer bestimmten Partei sofort profilieren. Auch kann ich festgestellt haben, dass der eine einen Anti-Atomkraft-Button an seiner Tasche hat und gleich einen weiten Bogen machen, während diese Person im Internet lesen kann, dass ich die Atomkraft nach wie vor für sicher halte.
Außerdem kann man im Internet nur sehr begrenzt Vorurteile fassen. Normalerweise sind Vorurteile verpönt, jeder möchte gerne frei davon sein und es gibt so solche, die behaupten, sie seien es und haben dabei leider ein Brett vor dem Kopf, denn die menschliche Natur erlaubt niemandem frei von Vorurteilen zu sein. Früher war es für unser Überlegen essentiell wichtig, schnell und eher instinktiv eine Entscheidung zu treffen. Kampf oder Flucht? Wir haben immer oberflächlich geurteilt: Das Tier hat große Zähne, also will es mich fressen! Und später wurde vielleicht festgestellt, dass es sich um ein Nilpferd handelt, einen Pflanzenfresser, der dennoch mehr Menschen tötet als Löwen.
Jeder Mensch fällt Vorurteile und ich persönlich finde das gut. Es kann problematisch sein, dass gebe ich zu, ganz besonders, wenn es jemand ist, dem man dieses Recht nicht zugestehen möchte, der Chef etwa oder der Banker, der über die Kreditwürdigkeit entscheidet, aber an sich ist es von Vorteil. Es erspart einem eine ganze Menge. Wenn ich keine Vorurteile hätte, dann käme ich vermutlich nie mit irgendwem ins Gespräch, da ich ihn ja erst einmal lange und intensiv beobachten müsste, um mir ein begründetes und darlegbares Urteil zu bilden, auf dessen Grundlange ich dann ein Gesprächsthema wählen könnte. Bullshit! Die meisten Vorurteile sind irgendwie begründet und stimmen auch leidlich. Treffe ich den Menschen mit Schlabberhose, die aussieht wie ein Jutesack und Dreadlocks, sowie dem Anti-Atomkraft-Anstecker, dann wähle ich als Einstiegsthema vielleicht nicht Politik, da wir uns furchtbar in die Haare kriegen würden. Das Thema Politik würde ich vielleicht nach einigen Wochen Bekanntschaft ansprechen, nachdem wir uns ausgiebig über das Wetter unterhalten haben und vielleicht festgestellt haben, dass wir beide von Fußball wenig halten.
Zurück zum Thema: So was geht im Internet nicht. Alles, was ich über mich sage, wird dem geneigten Leser ins Gesicht gedonnert, ohne dass ich eine Chance hätte, mich zu rechtfertigen oder zu erklären, außer mit einem solchen Fließtext, den sich aber erfahrungsgemäß niemand durchließt.
Sicherlich, die Präsentation über das Internet hat auch seine Vorteile, weil man eben nicht gesehen oder gehört wird. Der andere fällt keine am Aussehen festgemachten Vorurteile und nimmt die ihm dargelegten Informationen ohne Rückschlüsse und sofortige Beurteilung in Bezug auf die vorgestellte Person hin.
Doch das bedeutet auch, dass sich jeder als jemand völlig anderes darstellen kann, da man eben nicht die Kontrolle hat, die Stimme zu hören, die Person zu sehen und mit einer gewissen Basis urteilen zu können. Ich könnte schreiben, ich wäre zehn Jahre älter oder jünger als ich es tatsächlich bin und obwohl mit das ‚jünger‘ auf Grund dieses Fließtextes niemand abnehmen würde, könnte ich mich so darstellen und andere Personen auf bösartige Weise in die Irre führen.
Komme ich nun zum letzten Absatz vor der tatsächlichen Vorstellung meiner Person: Wenn man jemanden persönlich trifft, dann unterhält man sich, man kommt ins Gespräch, um all diese Dinge herauszufinden, die andere Menschen interessant machen und die man im Internet einfach im Steckbrief nachlesen kann. Im Internet liest man sich die Selbstdarstellung des anderen durch und entscheidet dann, ob man mit dieser Person sprechen will. Folglich ist es gar nicht so leicht, sich so darzustellen, dass man von den Leuten, bei denen man Interesse wecken will, auch Aufmerksamkeit oder eine E-Mail bekommt. Man muss sich so darstellen, dass man mit Gleichgesinnten sofort auf einen Nenner kommt und Kontroverse, die aber durchaus interessant sein können, zumindest etwas von sich wiederfinden.
Jetzt kommen wir im weiten Bogen wieder zu den Vorurteilen zurück, denn alles was man in so einen Steckbrief schreibt, wird mit Vorurteilen verknüpft. Schreibt man hinein, man lege ab und zu aus Spaß Tarotkarten, dann wird man von einem Teil der Leser sofort als Wähler der Violetten abgestempelt und als eine Person, die an Horoskope glaubt und so weiter. Denn ohne den echten Menschen vor sich, kann man nur ein Vorurteil fällen, das auf andere Leute, die so was von sich behauptet haben und die man damals wirklich gesehen hat, zugeschnitten ist. Wenn man jedoch sähe, dass die Person den Blick eines Skeptikers hat, dann würde man vielleicht sagen, dass sie bloß in alle Richtungen mal etwas ausprobiert, bevor sie es verdammt oder anpreist.
So, ENDE mit den gerummelten Bemerkungen, warum doch nicht alles so ist, wie es sein sollte und dem ewigen Gemeckere, dass man doch alles besser könne….
Ich bin 1991 geboren und da ich diesen Steckbrief wahrscheinlich nicht so schnell erneuern werde, sage ich das anstatt meines Alters. Rechnen könnt ihr selber.
Ich bin bald Physikstudent oder bin schon fertig, je nachdem, wann ihr das lest.
Ich bin weiblich, auch wenn ich glaube, dass das bereits rübergekommen ist.
Ich fälle gerne Vorurteile, bin aber auch bereit, diese zu revidieren, doch wer in Baggy-Hose ankommt muss sich etwas mehr anstrengen damit ich ein gutes Bild von ihm bekomme, als der im Anzug.
Ich bin ein großer Fan von britischer Comedy und verschlinge Shows wie ‚Would I lie to you‘, ‚QI‘, ‚Mock the week‘… Wer das ebenfalls tut, der kann sich bei mir melden, egal ob er Baggy-Jeans und Hawaiihemd und Socken ins Sandalen trägt.
Ich spreche wenig englisch, aber ich verstehe es, siehe letzter Punkt, recht gut. Ich habe mich vier Jahre lang mit Französisch in der Schule herumschlagen müssen und alles was geblieben ist, sind Vorstellungen und Liedtexte, sowie etwas Grammatik. Dafür habe ich aus Gründen, die mir selbst nicht klar sind, ein großes Latinum gemacht, das ich mir Rahmen und an die Wand hängen werde.
Ich schreibe gerne, habe es schon immer getan und ab und zu wurde es auch gewürdigt. Fanfiktions schreibe ich, weil ich manchmal verrückte Ideen habe oder mir in der Schule langweilig gewesen ist. In letzter Zeit jedoch, schreibe ich eher Originalgeschichten und speziell Fantasyromane. Echte Fantasy wohlgemerkt, mit Drachen und ohne glitzernde Vampire.
Lesen tue ich eigentlich nur noch englische Fanfiktions, aber macht euch nichts draus.
Ansonsten lese ich alles, was der Meister des Horrors schreibt und nicht völlig abgedreht klingt. Ich kann ‚sie‘ und ‚es‘, sowie ‚Puls‘ nur empfehlen. Ich lese auch noch andere Bücher, aber da ist es schwer, sie in eine Kategorie zusammenzufassen, mir muss der Klappentext einfach gefallen.
Musik höre ich auch, allerdings bin ich wahrscheinlich auch dort eher in die seltsame Kategorie einzuordnen, die Mischung macht es halt. Elton John, Adoro, die Wise Guys, L’ame imortelle und diverse Interpreten, von denen ich nur ein oder zwei Lieder habe, weil sie mir irgendwann im Radio auffielen und ich sie mir dann von meinem Freund Internet besorgt habe.
Ansonsten fallen mir jetzt keine konkreten Themen mehr ein und ich verbleibe mit einigen Grundzügen, die ich an mir bemerkt habe:
Ich habe Prinzipien und sie sind in Stein gemeißelt! Ich werde sie nicht aufzählen und sie sind auch nicht so absonderlich, aber sie sind, wie gesagt, unumstürzbar.
Ich bin ein Mensch, der in unbekannten Situationen oder in Situationen, in denen er sich nicht wohl fühlt, sofort in die Defensive geht und das ansonsten vorherrschende Prinzip ‚Erst denken, dann reden‘ ungewollt über Bord wirft und Notlügen heranzieht.
Ich bin außerdem ein Mensch, der sich sagt: Soll die Welt doch zum Teufel gehen! Aber ich will einen Sitzplatz in der ersten Reihe.
Das wärs erst mal für die nächsten Jahre mit Steckbriefänderungen und Selbstdarstellungen.
Quo vadis?
Na, schon mal drüber nachgedacht, wie trickreich es doch eigentlich ist, im Internet authentisch dargestellt zu werden? In der virtuellen Welt fehl schließlich ein ganz entscheidender Teil eines Kontaktes. Man kann den anderen nicht sehen, ihn nicht beim sprechen beobachten und nicht sicher gehen, dass er das, was er schrieb, nicht viertausend mal überarbeitet hat. Wenn jemand sich als spontan und schlagfertig darstellt, dann ist das zwar schön und es ist auch sein gutes Recht, so gesehen werden zu wollen, aber überprüfen kann ich das nicht.
Ein zusätzliches Problem ist, dass man nicht weiß, wem man die Informationen über sich selbst gibt. Einigen Personen gegenüber möchte man sich vielleicht anders darstellen. Trifft man jemanden persönlich ist diese Möglichkeit immer gegeben. Dort kann ich dem einen die Hand schütteln und den anderen mit ‚Aus welchem Loch bist du denn gekrochen?!‘ begrüßen. Dort kann ich zu dem einen ausgesprochen höflich sein und nur über das Wetter reden und mich dem anderen gegenüber als Verfechter der freien Meinungsäußerung und als Wähler einer bestimmten Partei sofort profilieren. Auch kann ich festgestellt haben, dass der eine einen Anti-Atomkraft-Button an seiner Tasche hat und gleich einen weiten Bogen machen, während diese Person im Internet lesen kann, dass ich die Atomkraft nach wie vor für sicher halte.
Außerdem kann man im Internet nur sehr begrenzt Vorurteile fassen. Normalerweise sind Vorurteile verpönt, jeder möchte gerne frei davon sein und es gibt so solche, die behaupten, sie seien es und haben dabei leider ein Brett vor dem Kopf, denn die menschliche Natur erlaubt niemandem frei von Vorurteilen zu sein. Früher war es für unser Überlegen essentiell wichtig, schnell und eher instinktiv eine Entscheidung zu treffen. Kampf oder Flucht? Wir haben immer oberflächlich geurteilt: Das Tier hat große Zähne, also will es mich fressen! Und später wurde vielleicht festgestellt, dass es sich um ein Nilpferd handelt, einen Pflanzenfresser, der dennoch mehr Menschen tötet als Löwen.
Jeder Mensch fällt Vorurteile und ich persönlich finde das gut. Es kann problematisch sein, dass gebe ich zu, ganz besonders, wenn es jemand ist, dem man dieses Recht nicht zugestehen möchte, der Chef etwa oder der Banker, der über die Kreditwürdigkeit entscheidet, aber an sich ist es von Vorteil. Es erspart einem eine ganze Menge. Wenn ich keine Vorurteile hätte, dann käme ich vermutlich nie mit irgendwem ins Gespräch, da ich ihn ja erst einmal lange und intensiv beobachten müsste, um mir ein begründetes und darlegbares Urteil zu bilden, auf dessen Grundlange ich dann ein Gesprächsthema wählen könnte. Bullshit! Die meisten Vorurteile sind irgendwie begründet und stimmen auch leidlich. Treffe ich den Menschen mit Schlabberhose, die aussieht wie ein Jutesack und Dreadlocks, sowie dem Anti-Atomkraft-Anstecker, dann wähle ich als Einstiegsthema vielleicht nicht Politik, da wir uns furchtbar in die Haare kriegen würden. Das Thema Politik würde ich vielleicht nach einigen Wochen Bekanntschaft ansprechen, nachdem wir uns ausgiebig über das Wetter unterhalten haben und vielleicht festgestellt haben, dass wir beide von Fußball wenig halten.
Zurück zum Thema: So was geht im Internet nicht. Alles, was ich über mich sage, wird dem geneigten Leser ins Gesicht gedonnert, ohne dass ich eine Chance hätte, mich zu rechtfertigen oder zu erklären, außer mit einem solchen Fließtext, den sich aber erfahrungsgemäß niemand durchließt.
Sicherlich, die Präsentation über das Internet hat auch seine Vorteile, weil man eben nicht gesehen oder gehört wird. Der andere fällt keine am Aussehen festgemachten Vorurteile und nimmt die ihm dargelegten Informationen ohne Rückschlüsse und sofortige Beurteilung in Bezug auf die vorgestellte Person hin.
Doch das bedeutet auch, dass sich jeder als jemand völlig anderes darstellen kann, da man eben nicht die Kontrolle hat, die Stimme zu hören, die Person zu sehen und mit einer gewissen Basis urteilen zu können. Ich könnte schreiben, ich wäre zehn Jahre älter oder jünger als ich es tatsächlich bin und obwohl mit das ‚jünger‘ auf Grund dieses Fließtextes niemand abnehmen würde, könnte ich mich so darstellen und andere Personen auf bösartige Weise in die Irre führen.
Komme ich nun zum letzten Absatz vor der tatsächlichen Vorstellung meiner Person: Wenn man jemanden persönlich trifft, dann unterhält man sich, man kommt ins Gespräch, um all diese Dinge herauszufinden, die andere Menschen interessant machen und die man im Internet einfach im Steckbrief nachlesen kann. Im Internet liest man sich die Selbstdarstellung des anderen durch und entscheidet dann, ob man mit dieser Person sprechen will. Folglich ist es gar nicht so leicht, sich so darzustellen, dass man von den Leuten, bei denen man Interesse wecken will, auch Aufmerksamkeit oder eine E-Mail bekommt. Man muss sich so darstellen, dass man mit Gleichgesinnten sofort auf einen Nenner kommt und Kontroverse, die aber durchaus interessant sein können, zumindest etwas von sich wiederfinden.
Jetzt kommen wir im weiten Bogen wieder zu den Vorurteilen zurück, denn alles was man in so einen Steckbrief schreibt, wird mit Vorurteilen verknüpft. Schreibt man hinein, man lege ab und zu aus Spaß Tarotkarten, dann wird man von einem Teil der Leser sofort als Wähler der Violetten abgestempelt und als eine Person, die an Horoskope glaubt und so weiter. Denn ohne den echten Menschen vor sich, kann man nur ein Vorurteil fällen, das auf andere Leute, die so was von sich behauptet haben und die man damals wirklich gesehen hat, zugeschnitten ist. Wenn man jedoch sähe, dass die Person den Blick eines Skeptikers hat, dann würde man vielleicht sagen, dass sie bloß in alle Richtungen mal etwas ausprobiert, bevor sie es verdammt oder anpreist.
So, ENDE mit den gerummelten Bemerkungen, warum doch nicht alles so ist, wie es sein sollte und dem ewigen Gemeckere, dass man doch alles besser könne….
Ich bin 1991 geboren und da ich diesen Steckbrief wahrscheinlich nicht so schnell erneuern werde, sage ich das anstatt meines Alters. Rechnen könnt ihr selber.
Ich bin bald Physikstudent oder bin schon fertig, je nachdem, wann ihr das lest.
Ich bin weiblich, auch wenn ich glaube, dass das bereits rübergekommen ist.
Ich fälle gerne Vorurteile, bin aber auch bereit, diese zu revidieren, doch wer in Baggy-Hose ankommt muss sich etwas mehr anstrengen damit ich ein gutes Bild von ihm bekomme, als der im Anzug.
Ich bin ein großer Fan von britischer Comedy und verschlinge Shows wie ‚Would I lie to you‘, ‚QI‘, ‚Mock the week‘… Wer das ebenfalls tut, der kann sich bei mir melden, egal ob er Baggy-Jeans und Hawaiihemd und Socken ins Sandalen trägt.
Ich spreche wenig englisch, aber ich verstehe es, siehe letzter Punkt, recht gut. Ich habe mich vier Jahre lang mit Französisch in der Schule herumschlagen müssen und alles was geblieben ist, sind Vorstellungen und Liedtexte, sowie etwas Grammatik. Dafür habe ich aus Gründen, die mir selbst nicht klar sind, ein großes Latinum gemacht, das ich mir Rahmen und an die Wand hängen werde.
Ich schreibe gerne, habe es schon immer getan und ab und zu wurde es auch gewürdigt. Fanfiktions schreibe ich, weil ich manchmal verrückte Ideen habe oder mir in der Schule langweilig gewesen ist. In letzter Zeit jedoch, schreibe ich eher Originalgeschichten und speziell Fantasyromane. Echte Fantasy wohlgemerkt, mit Drachen und ohne glitzernde Vampire.
Lesen tue ich eigentlich nur noch englische Fanfiktions, aber macht euch nichts draus.
Ansonsten lese ich alles, was der Meister des Horrors schreibt und nicht völlig abgedreht klingt. Ich kann ‚sie‘ und ‚es‘, sowie ‚Puls‘ nur empfehlen. Ich lese auch noch andere Bücher, aber da ist es schwer, sie in eine Kategorie zusammenzufassen, mir muss der Klappentext einfach gefallen.
Musik höre ich auch, allerdings bin ich wahrscheinlich auch dort eher in die seltsame Kategorie einzuordnen, die Mischung macht es halt. Elton John, Adoro, die Wise Guys, L’ame imortelle und diverse Interpreten, von denen ich nur ein oder zwei Lieder habe, weil sie mir irgendwann im Radio auffielen und ich sie mir dann von meinem Freund Internet besorgt habe.
Ansonsten fallen mir jetzt keine konkreten Themen mehr ein und ich verbleibe mit einigen Grundzügen, die ich an mir bemerkt habe:
Ich habe Prinzipien und sie sind in Stein gemeißelt! Ich werde sie nicht aufzählen und sie sind auch nicht so absonderlich, aber sie sind, wie gesagt, unumstürzbar.
Ich bin ein Mensch, der in unbekannten Situationen oder in Situationen, in denen er sich nicht wohl fühlt, sofort in die Defensive geht und das ansonsten vorherrschende Prinzip ‚Erst denken, dann reden‘ ungewollt über Bord wirft und Notlügen heranzieht.
Ich bin außerdem ein Mensch, der sich sagt: Soll die Welt doch zum Teufel gehen! Aber ich will einen Sitzplatz in der ersten Reihe.
Das wärs erst mal für die nächsten Jahre mit Steckbriefänderungen und Selbstdarstellungen.
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