Profil von olgaroni
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Deutschland
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Über mich:
Als Leser war ich schon jahrelang ein Besucher dieser Seite, bevor ich 2009 den Mut gefunden habe mich anzumelden und selbst etwas zu veröffentlichen. Ich schreibe zwar gerne Fanfiktion, versuche aber auch immer den geborgten Welten meinen eigenen Stempel aufzudrücken. Ich liebe es eigene Charaktere zu erschaffen und sie mit den bekannten Personen agieren zu lassen.

Über meine Projekte:

Die One Piece-Trilogie


Rückkehr zur Insel des Schreckens

Sechs Jahre nach dem Massaker an der Strohhutbande möchte Lysop die Überlebenden zu einer letzten gemeinsamen Reise überreden.

Das erste Großprojekt ,das ich auch wirklich beendet habe. Diese Geschichte ist inspiriert von Neon Genesis Evangelion. Ich habe mir die Frage gestellt, wie wäre  Evangelion mit den Figuren aus dem sehr idealistischen One Piece? Aus dieser Grundidee hat sich dann langsam das Konzept für diese Fanfiktion entwickelt.
Da ich mehrere Personen sterben lassen musste, damit die Geschichte funktioniert, hatte ich auch einen guten Grund neue Charaktere einzuführen.

Der erste neue Strohhut war Faelar. Eigentlich ist Faelar eine minimal modifizierte Version eines Sonnenelfenmagiers, den ich mal in einer D&D-Runde gespielt habe. Da ich ihn praktisch schon längere Zeit "kannte“, war es einfach ihn in die Geschichte einzubinden. Bei den anderen beiden Neulingen hatte ich größere Probleme.

Bei Hika habe ich mich nur optisch inspirieren lassen. Sie ist in etwa der Dienerin aus Kotor 2 nachempfunden, hat aber eine völlig andere Persönlichkeit. Sie ist mir schnell ans Herz gewachsen, aber ich fand, dass die Erfahrungen mit den Strohhüten noch nicht alles waren, dass ich über sie erzählen wollte. Während die anderen ihre Probleme am Ende  lösen konnten, fing ihre Selbstfindung gerade erst an.

Dann wäre da ja auch noch Gousch. Ich habe wirklich überlegt, ob ich ihn brauche. Anfangs sollte Ace seinen Platz einnehmen, aber dann ist mir die Idee zu "Brennende Erinnerungen" gekommen und ich wollte ihn mir für diese Geschichte aufsparen. Da aber  noch immer jemand fehlte, dachte ich ein Familienmitglied von einem der Verstorbenen hätte die beste Motivation eine solche Reise anzutreten. Ich wollte eine sehr junge unerfahrene Figur, die sowohl ein paar Eigenschaften von Ace  als auch Ruffy hatte.  Und voilà schon war das Konzept für Gousch fertig. Aber letztlich ging es mir bei ihm wie bei Hika. Seine Geschichte war noch nicht zu Ende, als "Rückkehr zur Insel des Schreckens" es war.

Die  alten Strohhüte habe ich außerdem um Vivi erweitert, da sie einen guten Grund hatte ihren Freunden zu helfen.

Alle Hauptfiguren (außer Faelar und Hika) leiden noch unter dem Tod ihrer Freunde. Da die Protagonisten alle sechs Jahre älter und auch erwachsener sind, habe ich ihre comichaften Eigenheiten etwas zurückgeschraubt. Zudem ist die Gruppendynamik eine andere. Nichts ist mehr wie früher und das war auch so gewollt.  Ein zentrales Thema der Geschichte ist für mich der Versuch mit der Vergangenheit abzuschließen und den Blick wieder auf die Zukunft zu richten. Aber jede Person hat auch ein aktuelles Problem, das sie beschäftigt. Die Reise zur Insel des Schreckens hat also etwas Therapeutisches für die Strohhüte.  

Ich hatte jedenfalls so viel Spaß beim Schreiben, dass ich gleich zwei Fortsetzungen angefangen habe.

Brennende Erinnerungen

Die Revolution steht kurz bevor. Diese Geschichte erzählt  von den Aufgaben einer kleinen Gruppe von Revolutionären , die gegen die Weltregierung kämpft.

Die erste Fortsetzung von „Rückkehr zur Insel des Schreckens“ ist thematisch mit dem ersten Teil eng verbunden. Dieses Mal habe ich weniger Hauptfiguren verwendet. Was sie  alle gemeinsam haben, ist, dass sie vor dem Nichts standen  und zu Beginn der Geschichte ein neues Leben beginnen. .   Allerdings beschäftigt sich „Brennende Erinnerungen“ auch mit der Frage nach der Moral hinter dem Terrorismus und der Subjektivität von Gerechtigkeit.

Als ich die ersten Kapitel zu dieser Geschichte geschrieben habe, waren bestimmte Enthüllungen im Manga noch nicht geschehen.  So wusste man noch nicht, dass Ace und Ruffy gar nicht wirklich verwandt sind. Deshalb ist Ace in meinem Kanon auch wirklich der Sohn von Dragon und hat deshalb die Chance ein Revolutionär zu werden.

 Ich fand, dass Hika gut in diese Geschichte passen würde und hatte so auch die Gelegenheit ihre Geschichte weiterzuerzählen. Optisch (dieses Mal an Atris aus Kotor 2 angelehnt) wie auch charakterlich reifer ist sie zwar bereits geworden, aber das heißt nicht, dass sie sich schon wirklich selbst gefunden hat.

Der Dritte im Bunde ist Smoker, der die beiden anderen  gut  mit seiner ernsten und zynischen Art kontrastiert.

„Brennende Erinnerungen“ und „König der Meere“ spielen zeitgleich, mit denselben Personen und an denselben Orten. Sie sollen zwei Blickwinkel auf dieselben großen Ereignisse geben. Deshalb ist es empfehlenswert beide Geschichten gleichzeitig zu lesen, um alle Zusammenhänge zu verstehen.

König der Meere

Den Traum König der Piraten zu werden vereint unzählige junge Menschen. Diese Geschicht erzählt von Jack, der bereit ist alles für sein Ziel zu tun und dabei die berüchtigsten Piraten um sich versammelt.

Die zweite Fortsetzung  von „Rückkehr zur Insel des Schreckens“ soll die Antithese zum Original „One Piece“ sein. Es ist noch gewalttätiger und tragischer, als meine anderen beiden Geschichten in diesem Fandom. Allgemeine Themen sind Dominanz, Unterwürfigkeit und  Furcht.  
Mehr als in den beiden  Vorgängern geht es auch um die Richtigkeit von Zynismus und Idealismus.

Außerdem ist es wesentlich experimenteller, da alle Hauptfiguren eigene Charaktere sind. Wie sich gezeigt hat, ist deshalb das Interesse an dieser Geschichte nicht so groß, was ich zwar schade, aber nicht überraschend finde. Trotzdem glaube ich, dass "die Neulinge" sich gut meinen eigenen kleine Interpretation von One Piece einfügen.

Da wäre als Erster Captain Jack. (Ich weiß eine blöde Anspielung, aber ich konnte nicht widerstehen:)) Mein Ziel war es ihn möglichst mysteriös darzustellen. Man lernt im Verlauf der Geschichte so gut wie nichts über ihn und muss die paar Hinweise, die es gibt, selbst zusammenfügen. Am Ende erfährt man zwar seine Motivation, dennoch bleiben Fragen offen.

Hawk wurde durch einen Artikel über kriminelle Kinderbanden, den ich gelesen habe, inspiriert. Sie soll den Zwiespalt zeigen, den ein solches Waisenkind empfinden würde, wenn es sich plötzlich in eine Familie einfügen muss. Einerseits gibt es feste Regel, anderseits ist endlich jemand mit Erfahrung da auf den man sich verlassen kann.

Die Idee hinter Seenor ist eine ähnliche. Der Halbfischmensch hat sein ganzes Leben lang Diskriminierung erlebt, kommt aber plötzlich in eine Umgebung, wo alle so seltsam sind wie er selbst und er deshalb kein Außenseiter mehr ist, sondern dazu gehört. Er muss letztlich entscheiden, ob sich dieser neuen Umgebung anpassen kann, oder in alte Verhaltensmuster zurückfällt.

Michael hingegen habe ich ganz bewusst als drittes Mitglied ausgewählt, weil er als Gegengewicht zu Hawk und Seenor dienen sollte. Er schließt sich als einziger freiwillig Jacks Mannschaft an. Seine Rolle ist die eines jungen Idealisten, der einfach Augenzeuge eines wichtigen historischen Ereignisses werden möchte. Allerdings beginnt die Reise sein Weltbild zu pervertieren und er ist in Gefahr sich selbst zu verlieren.

Rose sollte eigentlich ein positives weibliches Vorbild sein, aber so ein idealistischer Charakter passte nicht wirklich in diese Geschichte. Zwar ist sie eine starke, selbstbewusste Frau, die alle Voraussetzungen hat,um es zu etwas Großem zu bringen, doch legt ihr ständig irgendjemand Steine in den Weg, die sie beim Erreichen ihrer Ziele behindern. Letztlich hat sie noch einen langen Weg zu gehen, bevor sie so etwas wie Glück finden kann.

Wie ich oben bereits schrieb, war Gouschs Geschichte noch nicht erzählt. Ich wollte ihm die Chance geben sich zu entwickeln und erwachsener zu werden. Die Erlebnisse mit Jack und den anderen werden ihn letztlich Ruffy und Ace ebenbürtig und damit auch zu einem guten Kapitän machen, auch sie bleibende Narben hinterlassen werden.

Aerith war eigentlich im ersten Entwurf der Geschichte nicht vorhanden. Er wurde erst eingefügt, nachdem ich die Geschichte noch einmal radikal überarbeitet hatte. Er ist als Gegenstück zu Seenor gedacht. Der beliebte wie gefürchtete Piratenkapitän, der anderen seinen Willen aufzwingt, weil er der Stärkste ist. Genau wie Seenor wird auch er im Verlauf der Handlung gebrochen, doch die Reaktionen der beiden Männer darauf sind genau gegensätzlich.

Die letzte Hauptperson ist Stephanie und ich war wirklich nicht sicher, ob ich sie wirklich brauchte. Schließlich entschied ich aber sie doch in der Geschichte zu lassen, weil sie das Epische, das ich vermitteln wollte, gut hervorhob. Außerdem eignete sie sich als scheinbar allwissende Hellseherin perfekt als Drahtzieherin so mancher Wendungen. Zusätzlich bildet sie mit Hawk und Rose eine gute Konstellation( Das Mädchen, die Frau, die Alte).

Ursprünglich gab es noch zwei weitere Mitglieder, die ich aber letztlich nicht besonders mochte bzw. fand, dass sie keine wirkliche Daseinsberechtigung hatten.

Der erste war ein alter Lehrmeister von Jack, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Dass er nicht mal einen Namen hat, zeigt wohl, dass er nicht besonders ausgearbeitet worden ist. Ich fand einfach, dass ein Lehrmeister zu viel von Jacks unheimlicher Präsenz wegnehmen würde, weshalb ich die Idee ziemlich schnell wieder verwarf.

Das zweite "verstoßene" Mitglied heißt Illu Sion und war eine Art Magier (nicht wie Faelar, sonder eher wie David Copperfield) mit einem magischen Tattoo, mit dem er auch kämpfen konnte. Er war der Kapitän eines Schiffes voller Schausteller und Gaukler. Allerdings fragte ich mich irgendwann welche Rolle er in der Geschichte spielen sollte und da ist mir nichts eingefallen, deshalb habe ich ihn gestrichen.

Alles in allem war es mir wichtig eine möglichst vielfältige Crew zu erschaffen, damit für jeden Leser etwas dabei ist.

„Brennende Erinnerungen“ und „König der Meere“ spielen zeitgleich, mit denselben Personen und an denselben Orten. Sie sollen zwei Blickwinkel auf dieselben großen Ereignisse geben. Deshalb ist es empfehlenswert beide Geschichten gleichzeitig zu lesen, um alle Zusammenhänge zu verstehen.


Andere Projekte:

Mauerblümchen

Erlebt mit, wie das schüchterne Mädchen Tomojo nach einem Treffen mit einem Jungen namens Naruto ihre ersten Schritte als Ninja macht.

Die Geschichte habe ich geschrieben, als Naruto 2006 zum ersten Mal im deutschen Fernsehn lief. Ich habe sie durch Zufall wiedergefunden und fand sie ganz gut, weshalb ich sie jetzt online gestellt habe. Damals hatte ich zwar ein detailliertes Konzept ausgearbeitet, aber fertig geworden ist die Geschichte nicht.( Kurz darauf habe ich mit "Rückkehr zur Insel des Schreckens" angefangen und mich ganz auf diese Geschichte konzentriert.)

Die Problematik des Paradigmenwechsels

Nico Belik erhält den Auftrag ein Model umzubringen , als er auf sein Idol Hannah Montana trifft. Crossover zwischen Hannah Montana, GTA 4, Twilight und Harry Potter.

Eine kleine Geschichte, in der ich viele typische Fanfiktion-Klischees parodieren wollte. Sie ist ziemlich absurd, was ja angesichts des parodierten Stoffes fast unvermeidlich ist.

Nach dreijährigem Kampf endlich abgeschlossen und ich bin eigentlich ganz zufrieden. Sicher nicht mein tiefgründigstes oder anspruchsvollstes Werk, aber wer lesen will, wie ich mich von Kapitel zu Kapitel blödle, wird sicher seinen Spaß habe.
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