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Profil von DeathlySilence
Vorname
Alexis
Nachname
North
Geschlecht
männlich
Alter
21
Bio
If today was perfect there would be no need for tomorrow.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Zeit.
Sie heilt keine Wunden.
Sie macht nichts Geschehenes ungeschehen.
Aber sie existiert.
Und gerade weil sie existiert ist sie so wertvoll.
Sie ist unendlich, aber wir können sie nicht stapeln.
Sie hat keine Form, wir können sie nicht festhalten.
Es gibt sie immer, aber doch fehlt sie uns oft.
Wenn wir sie haben vergessen wir sie.
Wir können sie nicht sehen, und manchmal entgleitet sie uns, ohne dass wir es bemerken.
Auszug aus "tempus edax rerum"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Sie sass da und wartete. Würde er kommen?
Sie wusste es nicht. Aber sie hoffte weiter.
Ein Mann sprach sie an. Sie kennt bis heute seinen Namen nicht, vielleicht hat er ihn
ihr nie genannt.
Er sagte nur: „Die ist für Sie“ und hielt ihr eine einzelne, weisse Rose hin. Auf ihren
Blättern glitzerten silberne Tautropfen.
„Wer sind Sie?“ fragte sie leise.
Der Mann ohne Namen erwiderte nichts. Er legte ihr die Rose hin und ging davon.
Sie hatte ihn nie wieder gesehen.
Aber sie wusste, er würde nicht kommen.
Ihr diese Rose zu schicken, war seine letzte Tat gewesen.
Eine weisse Rose.
Eine Rose nur hat der Mann ihr geschickt. Wer war er?
Ob er in dieser Sekunde an sie gedacht hat?
Würde er sie vermissen?
Auszug aus "Gedanken in der Zeit"
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ein leises Säuseln drang an ihre Ohren, das nichts mit dem Wind zu tun hatte, der traurig durch die Überreste dieses einst prachtvollen Viertels wehte.
Selena huschte durch die Trümmer, ihre Schritte machten keinen Lärm. Sie duckte sich in die Schatten einer hohen Mauer und spähte um eine Ecke.
Dort, in einer finsteren Gasse, standen zwei Gestalten und unterhielten sich leise. Selenas Herz begann schneller zu schlagen. Genau darauf hatte sie gewartet.
Ihr scharfer Blick schweifte über die kahlen Mauern, und die tiefen Schatten, die sie warfen, schwärzer als die Nacht, die sie alle umgab.
Die junge Frau atmete tief ein und wieder aus. Ihre langfingrigen Hände griffen in ihren Umhang, und sie spürte die kühlen Griffe ihrer Dolche.
Langsam und geräuschlos zog sie die beiden geschwungenen, unterarmlangen Waffen hervor.
Der blanke Stahl war kühl, als die junge Frau mit dem Zeigefinger darüber fuhr. Die Intarsien und Runen auf dem Blatt glommen schwach im fahlen Licht des Mondes,
der hinter den dicken Wolken hervor lugte. Mit dem Schwung ihrer Hand drehte sie den Doch in ihrer linken Hand, sodass die Klinge sich an ihren Unterarm schmiegte.
Den anderen hielt sie fest umklammert, bereit mit ihm einen tödlichen Hieb auszuführen.
Immer noch im Schatten kauernd beobachtete sie die beiden Männer, die in gut zehn Metern Entfernung in der Dunkelheit standen. Selena konnte nicht verstehen,
was sie sagten, doch sie würden ohnehin bald schweigen. Für immer.
Auszug aus "Tödliche Schatten"
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Die Zeit.
Sie heilt keine Wunden.
Sie macht nichts Geschehenes ungeschehen.
Aber sie existiert.
Und gerade weil sie existiert ist sie so wertvoll.
Sie ist unendlich, aber wir können sie nicht stapeln.
Sie hat keine Form, wir können sie nicht festhalten.
Es gibt sie immer, aber doch fehlt sie uns oft.
Wenn wir sie haben vergessen wir sie.
Wir können sie nicht sehen, und manchmal entgleitet sie uns, ohne dass wir es bemerken.
Auszug aus "tempus edax rerum"
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Sie sass da und wartete. Würde er kommen?
Sie wusste es nicht. Aber sie hoffte weiter.
Ein Mann sprach sie an. Sie kennt bis heute seinen Namen nicht, vielleicht hat er ihn
ihr nie genannt.
Er sagte nur: „Die ist für Sie“ und hielt ihr eine einzelne, weisse Rose hin. Auf ihren
Blättern glitzerten silberne Tautropfen.
„Wer sind Sie?“ fragte sie leise.
Der Mann ohne Namen erwiderte nichts. Er legte ihr die Rose hin und ging davon.
Sie hatte ihn nie wieder gesehen.
Aber sie wusste, er würde nicht kommen.
Ihr diese Rose zu schicken, war seine letzte Tat gewesen.
Eine weisse Rose.
Eine Rose nur hat der Mann ihr geschickt. Wer war er?
Ob er in dieser Sekunde an sie gedacht hat?
Würde er sie vermissen?
Auszug aus "Gedanken in der Zeit"
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Ein leises Säuseln drang an ihre Ohren, das nichts mit dem Wind zu tun hatte, der traurig durch die Überreste dieses einst prachtvollen Viertels wehte.
Selena huschte durch die Trümmer, ihre Schritte machten keinen Lärm. Sie duckte sich in die Schatten einer hohen Mauer und spähte um eine Ecke.
Dort, in einer finsteren Gasse, standen zwei Gestalten und unterhielten sich leise. Selenas Herz begann schneller zu schlagen. Genau darauf hatte sie gewartet.
Ihr scharfer Blick schweifte über die kahlen Mauern, und die tiefen Schatten, die sie warfen, schwärzer als die Nacht, die sie alle umgab.
Die junge Frau atmete tief ein und wieder aus. Ihre langfingrigen Hände griffen in ihren Umhang, und sie spürte die kühlen Griffe ihrer Dolche.
Langsam und geräuschlos zog sie die beiden geschwungenen, unterarmlangen Waffen hervor.
Der blanke Stahl war kühl, als die junge Frau mit dem Zeigefinger darüber fuhr. Die Intarsien und Runen auf dem Blatt glommen schwach im fahlen Licht des Mondes,
der hinter den dicken Wolken hervor lugte. Mit dem Schwung ihrer Hand drehte sie den Doch in ihrer linken Hand, sodass die Klinge sich an ihren Unterarm schmiegte.
Den anderen hielt sie fest umklammert, bereit mit ihm einen tödlichen Hieb auszuführen.
Immer noch im Schatten kauernd beobachtete sie die beiden Männer, die in gut zehn Metern Entfernung in der Dunkelheit standen. Selena konnte nicht verstehen,
was sie sagten, doch sie würden ohnehin bald schweigen. Für immer.
Auszug aus "Tödliche Schatten"
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