Bio
Das Leben
Ein schmaler Pfad- ein Weg, schwarz, undurchdringlich
Man könnte sagen, es ist vorbei
Die roten Rosen weinen schwarze Tränen
Und die Engel bluten, weiß, rein, so wie ihr Name
Alles was man will ist dort stehen
Und siehst du mich
Siehst du sie
Mich? Mich…
Kann sein, das ich mich drehe
Es sollte sein das ich stehe
Und doch…
Tanzen durch den sanften Regen
Tragend, auf den Wolken schweben
Dicht neben dir, neben ihm…
Die Augen fest geschlossen und hoffend
Das es einen Morgen gibt der nicht blau, der nicht grün, der nichts sagend
Einfach auf einen wartet, damit man sagen kann man hat gelebt…
Das Blut den Lippen flieht
Der Geschmack von Rost dir blieb
Wenn alles, wirklich alles, alles?
Und dann die Hände gefaltet im Schoße der Sonne,
der Mond hat zustimmend sein Führwort geboten
hat sich gesammelt und gelacht
und letztendlich liegst du da
in der Erde verborgen um dem Schatten zu entgehen
weil du selbst ein Schatten bist
und würde er dich erreichen, mich erreichen, nach uns greifen
wären wir alleine, verloren und niemand
wirklich niemand
hätte sagen können
uns gekannt…
mit uns gewesen
mit uns geträumt
…
…
…
Keine Stille,
kein Wahn
nur die Waage blieb,
unausgeglichen
das Herz leer und die Augen voller Tränen
während die Lippen sich ziehen um gelacht zu haben
um ein Geschenk zu hinterlassen
um dich enttäuscht zu haben
und alles währt nur die kurze Zeit
bis zum Ende nah,
dem Abgrund entgegen
und wieder liegen wir in der Erde,
die Knochen starr, dem Himmel zugewandt,
der Hölle näher.
Niemand ohne Sünde
Leben dreckig und schwarz
Die Engel gesungen
Die Adern gehustet, geatmet, ausgelaugt
Bis die Augen sich schließen
Und dann der Neubeginn
Das Heilige
Das was zählt…
---------------------------------------------------------------------------------------) 25.04.06