Du und ich - ein wir?

KurzgeschichteRomanze / P16
28.12.2012
03.01.2013
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Hallo an alle, die sich hierher verirrt haben,
das hier ist meine erste Geschichte und ich hoffe, dass ihr nicht zu streng mit mir seit.
Ich würde mich über Reviews freuen.
lg Janika

Die Geschichte habe ich mir selber ausgedacht und irgendeine Ähnlichkeit mit einer anderen Geschichte sind nicht beabsichtigt.

Name:          Keya Johnson
Geburtstag:     9. Mai 1995
Alter:          17 Jahre
Augenfarbe:      mittelbraun
Haarfarbe:      braune Locken
Größe:           1,65 Meter

Eltern:          Mutter: Rachel Johnson         Vater: Matt Johnson
Geschwister:nein

Eigenschaften:     freundlich, hilfsbereit, manchmal zickig, verständnisvoll
Sie mag:             reiten, ihre Freunde, ihr Pferd Shila, spanisches Essen, gute Filme
Sie mag nicht:     Machos, sich schminken, Zicken, wenn sich jemand über sie lustig macht

Bild: http://view.stern.de/de/picture/1807096/Portrait-Frau-augen-beauty-braun-Locken-sternIMG0669sRGB1-510.jpg


Name:          Carlos Moreno
Geburtstag:     14. August 1991
Alter:          21 Jahre
Augenfarbe:     dunkelbraun
Haarfarbe:      schwarz
Größe:          1,92 Meter

Eltern:          Mutter: Elena Moreno          Vater: verstorben
Geschwister:Louis Moreno (14 Jahre) und Julio Moreno (25 Jahre)

Eigenschaften:     arrogant/freundlich, kompliziert, manchmal unhöflich
Er mag:                  spanisches Essen, seine Freunde, Frauen
Er mag nicht:     zickige Mädchen, überfürsorgliche Menschen

Bild: http://1.bp.blogspot.com/-q5yI06z6R40/TbLmNfYc_FI/AAAAAAAAAAU/3kjtTXFHvg8/s1600/kp%252560%2525C2%2525B4.jpg

Bei der Person Carlos orientierte ich mich ein wenig an der Person Carlos Fuentes in dem Buch „Du oder der Rest der Welt“ von Simone Elkeles. Das Bild bei seinem Steckbrief zeigt Giancarlo Vidrio, der in einem dazugehörigen Buchtrailer den Carlos spielt.
Keya entspringt alleine meiner Fanatsie.




Kapitel 1: Prolog

Die Sonne schien und Keya ging mit ihrer Freundin Sarah shoppen. Ihr taten die Füße weh und Keya hatte keine Ahnung, wie viele Läden sie schon durchsucht hatten. Und das alles nur, weil Sarah ihrer Meinung nach, kein einziges Outfit für Date heute Abend hatte. Dabei war ihr Kleiderschrank vollgestopft, dass sie fast eine ganze Armee damit ausrüsten könnte.

„Sarah, hast du nicht langsam genug? Meine Füße tuen weh und du hast fünf verschiedene Outfits. So viele brauchst du für heute Abend garantiert nicht!!“

Sarah verdrehte nur die Augen und schaute Keya mit schiefgelegtem Kopf an.

„Das ist ja nicht nur für heute Abend! Ihr bekommt doch heute den Spanier, der bei euch auf der Farm arbeiten soll, oder? Fast alle Spanier sehen voll süß aus, das muss ich doch das Richtige anhaben, wenn ich ihn zum ersten Mal sehe!“

Diesmal verdrehte Keya die Augen. „Du weißt schon, dass er arbeiten soll und nicht von dir den Kopf verdreht bekommen? Ich weiß ja, dass kein Exemplar der männlichen Sorte vor dir sicher ist, aber könntest du nicht eine Ausnahme machen?“

Sarah stockte und drehte sich zu ihr um: „Weißt du etwas, was ich nicht weiß, oder warum willst du, dass ich ihn in Ruhe lasse?“, plötzlich schlich sich ein Grinsen auf ihr Gesicht, „oder hast du etwa Interesse an ihm?“

Schnell schüttelte Keya verneinend den Kopf: „Wie kommst du den auf die Idee? Du weißt, dass ich keinen Wert auf einen Freund lege. Wenn der Richtige kommt, werde ich das schon wissen und solange warte ich noch. Ich habe außerdem noch ein paar Infos über ihn für dich.“

Das Kleidungsstück, das Sarah gerade noch in der Hand gehalten hatte, flog zurück auf den Wühltisch.

„Das sagst du mir erst jetzt? Rück schon raus!“

Keya grinste, war ja klar. Sobald man anfängt über Jungs zu reden, vergisst sie alles, was sie gerade tut. Dann ist sogar shoppen egal.

„Wie schon gesagt, er kommt aus Spanien. Sein Name ist Carlos Moreno und er ist 21 Jahre alt. Ich habe per Zufall ein Bild von ihm gesehen und wenn man auf Typen steht, mit schwarzen Haaren und dunklen Augen mit einer Menge Tattoos kann man ihn schon süß finden.“

Sarah schaute mich Keya an: „Wieso kommt er eigentlich zu euch? Er wird das ja nicht irgendwie freiwillig machen. Jetzt schau mich nicht so an, du weißt wie ich das meine. Nicht jeder steht auf Farmarbeit und so wie du ihn beschreibst, glaube ich nicht, dass er der Typ dafür ist.“

Keya schaute sie noch einen Augenblick mit zusammengekniffenen Augen an und stimmte ihr dann aber augenverdrehend zu: „Da hast du Recht. Er stand vor Gericht und konnte sich dann entscheiden ob er ins Gefängnis geht, oder ob er Sozialstunden machen möchte. Ich weiß, so klingt das harmlos, aber er wird sich garantiert nicht langweilen und er muss sogar länger Sozialstunden abarbeiten, als er im Gefängnis gewesen wäre.“

Sie hätte an seiner Stelle auch die Sozialarbeit gewählt. Wenn Keya sich vorstellte eingesperrt zu sein… Nein, das ging gar nicht. Sie brauchte ihre Freiheit.
Ihr Blick fiel auf ihre Armbanduhr und sie keuchte erschrocken auf.

„Verdammt, ich habe die Zeit vergessen. Ich hätte schon vor fünf Minuten da sein sollen! Meine Eltern bringen mich um! Du kommst morgen einfach, dann gehen wir zusammen ausreiten.“

Keya umarmte Sarah kurz und rannte dann aus dem Laden.


Das war wieder mal so typisch für Keya, dass sie die Zeit vergas und mit mindestens 15 Minuten Verspätung bei dem Termin ankam. Kurzentschlossen nahm sie eine Abkürzung durch ein Privatgelände, das ihr eine Minute des Weges sparte. Sie keuchte und hoffte, dass es nicht allzu schlimm war, dass sie zu spät kam.
Endlich sah Keya das Gebäude. Sie stieß die Tür auf und lief in Richtung des Aufzuges. Die ältere Frau am Empfangstresen schaute ihr skeptisch hinterher, sagte aber nichts.

Zum Glück war der Aufzug im Erdgeschoss, sodass Keya nicht auf ihn warten musste.
Als sie in ihm stand atmete sie erleichtert auf. Die Wände waren verspiegelt und sie richtete sich ihre Haare.

Wieder einmal staunte Keya über die Ähnlichkeit mit ihrer Mutter. Sie hatten die gleichen braunen Augen und das gleiche leicht lockige, braune Haar. Wie sie hatte sie eine schlanke und zierliche Figur. Von ihrem Vater hatte sie nichts. Er hatte blaue Augen und blonde Haare. Und die Größe passte zu keinem von Beiden. Sie waren beide groß, während Keya nicht einmal die 1,70 Meter erreiche.

Das Pling des Aufzugs kündigte an, dass Keya im 3. Stock war und sobald die Türen aufgingen quetschte sie sich heraus. Kurz orientierte sich und suchte nach der Tür mit der Nummer 345. Sie musste nach rechts den Gang hinunter. Schnell lief Keya ihn entlang und als sie die Tür entdeckte stürmte sie einfach ohne zu klopfen hinein...