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Wenig begeistert sah Jacob zu dem altmodischen Portal der Villa hinauf. Seine Mutter hatte ihm diesen dämlichen Job besorgt. Er sollte einem Professor des städtischen Museums helfen. Wobei auch immer der alte Kerl Hilfe brauchte es würde grausig langweilig werden.  Langsam klopfte er an das alte Portal. Mit einem langsam knarzenden Geräusch öffneten sich die riesigen Flügeltüren. „Guten Tag junger Mann, was wünschen sie?“, fragte der Mann der geöffnet hatte. Es war kein alter Knacker. Nicht so alt wie Jacob zu Beginn gedacht hatte. Aber auch  nicht mehr jung. Er schätzte ihn auf Anfang - Mitte 50. Seine kurzen Haare waren noch pechschwarz und seine graue Jacke und seine schwarze Hose waren tatsächlich recht modern.  „Ich bin hier wegen dem Job den sie ausgeschrieben haben.“ „Ach ja der Job. Dann komm mal rein.“

Der Mann ging voraus und schritt schnell durch den langen altmodisch wirkenden Gang. „Magst du Tee? Ich könnte ein Tässchen vertragen und dann können wir über deinen neuen Job reden.“ „Wenn sie meinen.“ Jacob musste rennen um mit dem Herren Schritt zu halten. Er drückte in der Küche an einer Maschine herum. „Teemaschine. Tassimo für Tees. Da fragt man sich wie man ohne solche Dinge hat leben können.“ Ganz gut, zumindest aus Jacobs Sicht. „Wie heißen sie eigentlich.“ „Namen, stimmt Namen. Wie konnte ich das vergessen Professor Andrew Sam Christopher Stefan Sherlock Matt Harkness. Ein wenig lang für meinen Geschmack, meine Mutter hatte einen Faible dafür. Meine Schwester hat 17 Vornamen und Drei Nachnamen der Pass war länger als bei anderen Armbanduhren.“ Er schlug in seine Hände. „und dein Name?“ „Jacob. Jacob Brown.“ „Jacob schöner Name. Schwarzer Tee, Jacob Brown.“ Ein wenig verwirrt nickte Jacob. „Wunderbar. Dann können wir ja jetzt über deinen neuen Job reden. Obwohl hier ist es ein wenig ungemütlich. Komm mit.“ Professor Harkness schritt erneut schnellen Schrittes aus der Küche, über den Gang und schließlich in ein riesiges geräumiges Studierzimmer. Drei riesige Ohrensessel, ein riesiger schwarzer Tisch, roter uralter Teppich mit goldstickereien und ein großer antiker Kamin. „Setz dich“ der Professor zeigte auf einen Sessel.  „So warum wolltest du denn Job den haben?“ Eigentlich gar nicht und inzwischen glaubte Jacob auch nicht mehr das es klug gewesen war hierher zu kommen. „Meine Mutter hat mir den Job besorgt. Wir brauchen Geld sie hat vor kurzem ihren Job verloren“ „und sie hat ihn für dich gesucht.“ Jacob nickte. „Nun Jacob dann muss ich dir gleich den nächsten Schock versetzen. Die Berufsbeschreibung war nicht ganz zu treffend  und jetzt…“ In diesem Moment begann eine laute Sirene den Raum zu erfüllen. „ glaube ich kann es ihnen praktisch zeigen.“ „Kommen sie mit.“ Der Professor rannte los und Jacob verdrehte die Augen,  und rannte hinterher.

Der Kellerraum in den ihn der Professor hinabführte, sah aus wie eine militärische Basis. Riesige Maschinen und mehrere Computer standen überall im Raum verteilt. Der Professor rannte zu einem Computer auf dessen Bildschirm sich Zahlen bewegten. „Was ist hier los?“, fragte Jacob verwirrt. „Ein Timeleak.“ „ein was?“ „Ein Zeitleck oder eher eine Zeitanomalie.“ „Äh“ „Etwas was in der Zeit geschieht aber nicht geschehen sollte. Da nicht hingehört.“ Der Professor war nicht nur ein bisschen verschroben. Er war komplett bescheuert. „1184, ein Ereignis, ein Gerät vielmehr oder vielleicht. Aber wie kann es den sein das sowas. Sie schreibt sich bereits um. Oh nein.“ Das waren die Dinge die Jacob verstand.  „Kommen wir zu deinem neuen Job“ Er ging zu einer riesigen Schrankähnlichen  Konstruktion. Einige tippser auf der Tastatur drückte er den riesigen Hebel herunter. „Hier herein wenn ich bitten darf.“ „Und wozu?“ „Ein Zeitleck schließen. Das hier ist eine Zeitmaschine. Damit können wir zurück, zurück in die Zeit.“  „Ganz bestimmt nicht. Sie sind doch vollkommen verrückt. Ich meine …“ Doch da hatte der Professor ihn an der Hand gepackt und zog den Jungen in die Maschine. Nebenbei schnappte er sich noch einen grauen Sack aus einem der Spinde neben der Zeitmaschine. „Dann Jacob sei bereit.“ Jacob schüttelte den Kopf. Worauf sollte er sich vorbereiten. Dann gab es einen Ruck und einen Aufschlag und Jacob lag auf einer riesigen Wiese. Jacob sah sich um. Wo waren sie? „Willkommen in Troja, mein Junge.“ Er drehte sich zu dem Professor um der nur lächelte.
 
 
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