Schneewittchen

erstellt: 03.01.2012 aktualisiert: 06.01.2012
Kapitel: 2 Wörter: 4038 4 Reviews
Geschichte, Romanze, Fantasy (abgebrochen) / P18 Slash
 
Kapitel 1: Zwischen Lust und Verzweiflung

Schneewittchen hier, Schneewittchen dort.  Schneewittchen mach dies, Schneewittchen mach das. MEIN NAME IST EDUARD, NICHT SCHNEEWITTCHEN…!

Das Schlimmste daran ist ja nicht einmal, dass nur meine Stiefmutter mich so nennt, nein das ganze Hauspersonal macht es und manchmal sogar Vater.

Mein Vater. Der Mann, der mir den Namen Eduard gegeben hat. Der Mann, der mich großgezogen hat oder zumindest die Zofe ausgesucht hat, die diese Aufgabe übernommen hat.

Irgendwann soll ich das Königreich übernehmen, da kann Vater doch nicht wollen, dass mich mein Volk so betitelt. Das geht einfach nicht!

Mein Dienstmädchen kleidete mich an, wobei sie ihre weichen und warmen Finger über meinen Körper gleiten lässt. Ich schließe meine Augen. Versuche mir vorzustellen, dass es kräftige Männerhände sind, die mir über den Rücken fahren.

Die Wärme breitet sich über meinen Körper aus. Ein leises Seufzen überkommt meine Lippen. „Pssst…“, flüstert die junge Dame. Sie ist hübsch, das weiß ich. Aber leider ist sie kein junger Mann.

Beim Überstreifen des Untergewands fahren ihre Hände entlang meiner Oberschenkel. Eine Hand wandert über meine intime Mitte, aber es tut sich einfach nichts.

Ich kann mir denken, dass sie enttäuscht ist. Sie ist neu hier auf dem Schloss. Sie weiß nicht, wieso sie mich nicht erregt. Und wer würde nicht mit mir schlafen wollen?

Ohne eingebildet klingen zu wollen, muss ich zugeben, dass ich wirklich gut aussehe. Meine blasse Haut. Die roten, vollen Lippen. Meine klaren, blauen Augen mit den dunklen Sprenkeln. Mein schwarzes Haar, so schwarz wie Ebenholz. Mein Bauch ist fest und stramm. Sonst bin ich ganz zierlich, aber immer noch männlich.

Endlich hat sie den letzten Knopf an meinem Gewand geschlossen und verlässt mein Gemach. Langsam gehe ich zum Spiegel und betrachte mich. Das dunkelrot steht mir gut. Die goldenen Bänder passen gut zum dunkelrot.

Irgendwie fühle ich mich trotzdem nicht wohl. Ich trage diese teuren Kleider und Menschen im Dorf verhungern, weil dieses Jahr die Ernte nicht gut war. Kopfschüttelnd wende ich mich vom Spiegel ab und gehe zu einem  Fenster meines Turms.

Unser Land ist groß, ich sehe viele Berge, viele Felder und Bäume. Sehr viele Bäume. In der Natur habe ich mich schon immer am wohlsten gefühlt. Schade, dass das mit dem Schwimmen heute nicht geklappt hat.

In der Ferne sehe ich die Kutsche meines Vaters. Ihn begleiten mindestens zehn Aufpasser auf ihren Pferden. Fünf reiten voraus, einer links und einer rechts neben der Kutsche und drei reiten als Gefolge mit. Unsere Kutsche ist groß und prunkvoll. Das Holz ist dunkel und hat viele Verzierungen. Sogar Gold ist verarbeitet.

Eine Weile beobachte ich, wie sie näher kommen, bis ich mich abwende und zum Schlosshof gehe.

Das Schloss wird durch Fackeln beleuchtet, doch in einem Flur sind diese erloschen. Merkwürdig. Wie kann dies sein? Mindestens einmal die Stunde wird eine Magd durchs Schloss geschickt, die sich um die Fackeln kümmern muss.

Ich habe angenommen das Dienstmädchen würde dies tun, dass mich angekleidet hat, da sie die nötigen Utensilien bei sich hatte.

Neugierig betrete ich den Flur und stelle fest, dass dies der Flur der Königin ist. Doch wieso hat sie die Fackeln ausgemacht?

Meine Neugier ist zu groß, ich muss nachschauen was los ist. Je näher ich ihrem Gemacht komme, desto lauter wird das Geflüster.

Leider kann ich nicht viel sehen, weswegen ich immer nur kleine Schritte voran gehen kann. „Zauberer Maximus, nun sagen Sie schon- wer ist das schönste Geschöpf im ganzen Königreich“, fragt meine Stiefmutter.

Zauberer Maximus? Was möchte sie denn von diesem Stümper. Er ist Wahrsager und angeblich soll er zaubern können, aber an solch einen Hokuspokus glaube ich nicht.

„Prinz Eduard ist der schönste im ganzen Königreich- meine Königin… verzeihen Sie“, antwortet er reumütig.

Ich bin der schönste im ganzen Königreich? Autsch, das wird meiner Stiefmutter aber gar nicht gefallen. Und siehe da, ich höre wie sie eine Vase gegen eine Wand schmeißt und anfängt zu kreischen.

Schnell halte ich mir die Ohren zu. Kopfschüttelnd gehe ich meinen Weg fort. Solch ein Schmarrn. Aber wenn meine Stiefmutter an so etwas glaubt. Soll sie doch.  Kichernd erreiche ich den Hof und sehe, wie mein Vater aus der Kutsche steigt.

Er sieht gut aus. Erholt. Kein Wunder, er musste nicht die letzten Wochen mit seiner Frau unter einem Dach leben. Freudig gehe ich auf ihn zu. „Vater“, rufe ich erfreut.

Nun erblickt mich auch der König und schenkt mir ein breites Lächeln. „Mein Sohn“, erwidert er und schließt mich in die Arme.

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„Meister Velten… wohin bringen Sie mich?“, fragt der Bub mich schüchtern. „Das wirst du schon sehen“, gebe ich ihm zur Antwort und marschiere weiter.

Ich bin immer noch voll und ganz befriedigt, aber wenn ich so auf den Hintern des Buben schaue, wird es mir heiß und kalt zugleich. Stramm, rund und fest. Am liebsten würde ich rein kneifen.  Aber ich kann mich noch beherrschen. Immerhin möchte ich ihn nicht verschrecken.

Plötzlich bleibt er stehen und ich laufe in ihm hinein. Mein halb erigierender Penis drückt sich genau zwischen seine Backen- was für ein Zufall. Er macht keine Anstalten weiter zu gehen, weswegen ich mein Glied etwas an ihm reibe.

Leider haben wir dafür keine Zeit, sonst erreichen wir mein Lager heute nicht mehr, bevor die Sonne untergegangen ist. Zu schade. Aber wieso geht er nicht weiter?

Mit verklärten Augen schaue ich mich um und entdecke ebenfalls die königliche Kutsche mit dem Gefolge.  Wow.. was für ein Prachtstück von Kutsche. Der König muss viel Geld haben. Ich habe schon einige solcher Kutschen gesehen, aber noch niemals eine so prunkvolle.

Nachdem das königliche Gefolge weiter geritten ist, setzen auch wir uns wieder in Bewegung. Es sind noch einige Kilometer bis zu meinem Lager, wo auch meine Leute auf uns warten. Beziehungsweise auf mich warten. Bevor wir dort eintreffen, müssen wir noch ein Reh oder dergleichen erlegen, damit ich auch das versprochene Abendessen mitbringe.

Meine Sperre habe ich mit, wie immer, von daher dürfte dies kein Problem sein. „Bub… wie ist eigentlich dein Name?“, frage ich neugierig. „Mein Name ist Friedrich, Meister Velten“, antwortet er prompt. Er scheint schnell zu lernen.

„Kannst du jagen, Friedrich?“

„Nein, mein Meister“, antwortet er mir schüchtern und zugleich beschämt.

Er sieht süß aus, wenn er so verlegen ist. Ob er auch so rot um die Nase wird, wenn ich ihn das erste Mal aufs Kreuz gelegt habe?  Alleine der Gedanke und der Gedanke an seinen Hintern, verursachen eine Beule in meiner Hose.

„Ich werde es dir beibringen“, verspreche ich ihm und blicke mich um. Hier sichte ich kein Wild. Wir müssen noch etwas weiter gehen und vor allem müssen wir ruhig sein. Dies signalisiere ich ihm, indem ich meinen Zeigefinger vor meinem Mund halte. Er nickt zaghaft und folgt mir langsam. Braver Junge.

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Gemeinsam essen die Königin, Vater und ich zu Abend. Vater erzählt von seinen Reisen und was er uns alles mitgebracht hat. Schmuck. Teppiche. Papier. Neue Federn zum schreiben. Neues Papier. Bücher. Und vieles mehr.

Besonders meine ach so liebe Stiefmutter freut sich, als sie ihr neues Kollier betrachtet. Natürlich vollbesetzt mit Diamanten und Rubinen. Nicht zu vergessen ihre neue Krone. Die Ringe. Vermutlich hat Vater ein schlechtes Gewissen, weil er sich vergnügt hat. Ob er Stiefmütterchen betrogen hat? Es würde mich nicht wundern.

Leise kichere ich etwas in mich hinein, was meine Stiefmutter mit einem bösen Blick quittiert. Oh, wenn Blicke töten könnten, dann wäre ich an diesem Abend sicherlich schon tausend Tode gestorben.

„Mein Gemahl, was haltet Ihr von meiner Idee“, fragt sie, mit ihrem schmierigsten aller Töne. Dabei wirft sie dem König schmachtende Blicke zu und krallt ihre Pranken in seine Hände.

„Ich weiß nicht mein Liebling… bist du dir sicher?“. Wovon reden die bloß? Hätte ich doch mal mehr aufgepasst, anstatt mich über die Königin lustig zu machen.

„Natürlich bin ich mir sicher, es wird ihm gut tun und er wird lernen selbstständiger zu werden, damit er bald ein Königreich führen kann…. Außerdem wären wir dann mal wieder etwas ungestört und könnten versuchen ein neues Baby zu bekommen“, flüstert sie fast schon lasziv.

Mir wird übel. Sie sprechen von mir? Ich soll fort. Nur wohin? „Okay mein Liebling.. ich werde dies regeln“, verspricht mein Vater seiner Gemahlin.

Ob die beiden vergessen haben, dass ich auch noch anwesend bin? „Vater…! Was?“, frage ich empört.

„Deine Mutter und ich haben beschlossen dich für einige Zeit zu König Ludwig von Hohenfelden zu schicken, damit du bei ihm in die Lehre gehen kannst“, teilt er mir nüchtern mit.

Für meinen Geschmack viel zu nüchtern. Hat die Hexe ihm irgendwas in die Suppe getan oder wieso ist er so gefühllos?

Das kann doch nicht wahr sein. Ich möchte zwar nicht unbedingt hier bleiben, aber wenn ich gehe, dann würde ich das doch lieber selbst bestimmen. „Aber…“ versuche ich zu widersprechen, doch da habe ich die Rechnung ohne meinen Vater gemacht, dieser haut nämlich auf den Tisch und brüllt.

„Kein ‚Aber‘, ich bin immer noch dein Vater und du tust was ich dir sage… morgen wird alles für deine Abreise in die Wege geleitet, damit du zum Wochenende abreisen kannst“, klärt er mich auf.

Das scheint die dumme Hexe ja bestens vorbereitet gehabt zu haben. Alleine das er sie als meine Mutter bezeichnet, ist blanker Hohn.

Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, lasse ich das Essen über mich ergehen und gehe danach auf meinen Turm. Mir bleiben nur noch drei Tage bis zu meiner Abreise. Das kann doch nur ein Alptraum sein.

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Nach dem Essen sitze ich noch am Feuer und schaue in die Flamme. Das Reh war vorzüglich. Meine Freunde haben allesamt Friedrich gut aufgenommen und sie scheinen den Buben ebenfalls zu mögen.

Nun sind wir sieben Landstreicher. Wir wandern von einer Stadt zur nächsten, vom einen Königreich ins nächste. Dieses Leben gefällt uns, denn nur so sind wir frei.

Ich bin sozusagen der Anführer. Friedrich ist der unterste in unserer Kette, deswegen sitzt er am Fluss und spült die Töpfe.  Dann haben wir noch Ernst, Joachim, Wilhelm, Gottfried und Gustav.  Die fünf liegen jedoch schon in der Höhle und schlafen. Die nächsten paar Stunden übernehme ich die Nachtwache und dann löst Wilhelm mich ab.

Friedrich kommt auf mich zu, vollbepackt mit den Töpfen und stellt diese unmittelbar in meine Nähe. Daraufhin setzt er sich neben mich, so dass sich unsere Schultern berühren.

Ungeniert lege ich meine Hand auf seinen Oberschenkel und lasse sie höher wandern. Als ich seine Beule erreiche, muss ich grinsen. „Na, da ist aber jemand erregt“, flüstere ich, damit die anderen mich nicht hören.

Im Schein des Feuers sehe ich, wie Friedrich rot wird und verschämt den Kopf hängen lässt. Lächelnd schnappe ich seine Hand und lege sie auf meine Beule. „Ich habe dich am See beobachtet“, wispere ich ihm ins Ohr. Dann drücke ich ihn nach hinten, damit er auf den Rücken liegt.

Sein Oberteil hat er schon ausgezogen, vermutlich damit es beim Waschen der Töpfe nicht all zu nass wird. Schnell endledige ich mich meiner Kleidung und ziehe ihm seine Hose aus.

Ohne Scheu lege ich mich längs auf ihn, sodass sich unsere Glieder berühren. Er stöhnt, doch ich küsse ihn, damit die anderen nichts von unserem Treiben mitbekommen. Ich will ihn.

Und ich nehme ihn mir. Langsam rutsche ich zwischen seine Beine und befeuchte seinen Eingang mit meinem Speichel. Mein Mund haucht zarte Küsse auf seine Innenschenkel und mein Finger durchbricht seinen Schließmuskel.

Anfangs verkrampft er sich, doch schnell gewöhnt er sich daran. Ich glaube dies ist sein erstes Mal. Er ist so verdammt eng. Ab und an stöhnt er leicht vor Schmerzen, aber ich befeuchte seinen Eingang weiterhin mit meinem Speichel.

Nachdem ich dies für genug befunden habe, richte ich mich auf und platziere meinen Penis an seinem Eingang. „Das wird nun etwas wehtun“, warne ich ihn vor und küsse ihn, um zu verhindern, dass er laut schreit.

Dabei führe ich meine Eichel ein und streichle mit der freien Hand seinen Bauch, damit er sich etwas beruhigt. Ich höre nicht auf ihn zu küssen, bis ich ganz in ihm drin bin. Er ist wirklich ganz schön eng. Seine Enge massiert meinen Penis und ich habe das Gefühl, dass ich jeden seiner Atemzüge, ja sogar  jede kleine Bewegung von ihm wahrnehme.

Damit er sich an mich und meine Größe gewöhnen kann, bleibe ich auf ihm liegen und schaue ihn an. Seine blonden Haare glänzen im Feuer und seine sonnengebräunte Haut schimmert leicht. Er sieht gut aus, auch wenn nicht atemberaubend schön.

Er hat seine Augen geschlossen, sein Gesicht sieht ruhig aus, man sieht aber auch den Schmerz und die Lust. Tränenspuren sind zu erkennen,  die ich ihm wegwische. Dann fange ich an mich zu bewegen, ich ziehe meinen Penis bis zur Hälfte zurück, um ihn daraufhin etwas fester in ihn zu stoßen.

Wie beabsichtigt, treffe ich seine Prostata. Friedrich windet sich unter mir und schlingt seine Beine um meinen Körper, sein Unterkörper kommt mir entgegen. Ich versuche mich zu beherrschen, aber aufgrund seiner Enge will mir dies nicht so ganz gelingen.

Der nächste Stoß wird etwas grober als beabsichtigt, doch scheint ich ihn dies nicht zu stören. Immer und immer wieder pfähle ich ihn und treibe uns beide zum Orgasmus. Sein Penis reibt an meiner Bauchdecke und mein Glied steckt tief ihn ihm.

Nach einigen Sekunden, Minuten, möglicherweise sogar Stunden stoße ich ein letztes Mal in ihm und werde von meinem Orgasmus überrollt. Während sich meine Hände in seine Pobacken krallen, schwirren Sterne vor meinen Augen. Eine Wärme durchfährt meinen Körper und mein heißes Sperma strömt in ihm.

Einige Sekunden nach mir, ergießt auch er sich und verteilt dabei seinen Samen auf unsere Bäuche.

TBC…