Geschichte: Fanfiktion / Bücher / Bis(s) / Sunrise

Sunrise

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
21.11.2011
30.11.2011
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Dieses Kapitel ist etwas länger als die letzten Beiden. Ich hoffe es gefällt euch und ich danke meiner BFF und Beta Leserin KaykayCherry hdgdl

Kapitel 3:
Der Tag hatte schon früh begonnen. Ich war zurück in Forks, aber nicht bei meinem Vater, er wusste auch nur dass ich hier wohnte. Nicht wo und warum ich weg war. Was hätte ich ihm auch sagen können? Ich bin ein Vampir und will nicht, dass du Tag und Nacht in meiner Nähe bist, weil es immer noch möglich ist, dass ich in Versuchung komme dich zu töten? Er würde schreiend wegrennen und die anderen erst! Niemals würde ich etwas sagen, was ihn so verschrecke würde. Also lebte ich zusammen mit Luna nun im Wald, natürlich gab es einen Weg zum Haus hin, den man mit dem Auto befahren durfte. Es war wunderschön hier. (http://www.manager-magazin.de/img/0,1020,1181041,00.jpg) Und mein Zimmer war einfach perfekt. (http://www.mobello.de/var/plain/storage/images/kindermoebel/jugendzimmer/jugendzimmer_weiss_hochglanz_lack_domicilio/4660106-1-ger-DE/jugendzimmer_weiss_hochglanz_lack_domicilio_lightbox.jpg
; http://www.designbad.it/uploads/pics/das-zeitlose-funktionale-badezimmer.jpg) Und dazu noch mein eigenes Bad, das Beste an meine „Vampir-Version“ war, dass ich nicht auf die Toilette musste und auch nicht schlafen, doch ich wollte es. Es ließ mich Menschlicher fühlen und das hatte ich wirklich nötig. Es reichte schon, dass mich das Tier-Blut schwächte und nicht stärkte und ich somit „Konserven“ trinken musste. Blutbeutel waren mir lieber als Richtige Menschen. Welch ein Wunder! Heute war wieder Schule, Luna und ich würden zusammen hinfahren, und deswegen würde es nicht ganz so schlimm werden wie vor zwei Monaten. Auch wenn wir zwei mitten im Schuljahr kamen, mir war es sowieso vollkommen egal was die anderen sagte. Ich wusste sie starrten mich an weil ich hübsch war, zu hübsch um nicht hinzuschauen. Das war es, was die Jäger von dem Opfer unterschied, Jäger mussten ablenken können. Und ich konnte es. Ich trug eine rote Röhren Jeans, dazu eine schwarze Bluse und Rot-Schwarze Pumps. Dann setzte ich noch eine rote Mütze auf und zog mir schwarze Lederhandschuhe an, bei denen die Finger frei waren. An dem rechten Ringfinger trug ich eine Lapislazuli in schwarz, der mich vor dem verbrennen rettete. Denn selbst meine Marmorne Haut konnte mich nicht vor der Sonne retten. Der Anhänger meiner Kette war eine rote Sonnenbrille, dazu kamen Armbänder und Federohrringe und mein Outfit war perfekt. (http://www.polyvore.com/bloody_day/set?id=39756866) Aus meinem Schrank nahm ich mir meine Rote Chanel Handtasche und meinen Trench Coat und legte beides noch einmal auf mein Bett. Schnell huschte ich ins Badezimmer, richtete noch mal meine Haare und tuschte einmal meine Wimpern, ehe ich zurück ins Zimmer ging, mein Portemonnaie und mein IPhone in die Tasche steckte. Dann zog ich mir meine Jacke an, hängte mir die Tasche um und lief elegant nach unten, wo Luna schon auf mich wartete. Sie grinste breit, sah an mir hinab und ihr Blick wurde Bewundernd.
„Wow dein Geschmack wird von Tag zu Tag besser.“ Dafür, dass wir uns erst seit zwei Monaten kannte, wusste sie genau wie ich war und auch, dass ich Shoppen früher gehasst hatte. Ich grinste zurück.
„Danke schön, aber wenn man mit dir Befreundet ist, kann man gar nicht unmodisch sein.“ Und das stimmte wirklich, sie hatte jeden Tag die perfekten Sachen an, nicht immer nach dem neusten Trend, aber es sah immer gut aus. An manchen Tagen war es eher rockig und an anderen wirklich elegant. Heute war es eine Mischung davon. Sie trug eine Lederhose und ein Rotweißes Long Sleeve Shirt. Dazu hatte sie noch eine Lederjacke und Pumps an und viel Schmuck. Es stand ihr ausgezeichnet.
„Vielen Dank süße.“ Ihre Augen fingen an zu strahlen. „Bereit für die Schule?“
„Nein!“ Antwortete ich sofort. „Aber wir gehen trotzdem.“ Für einen kurzen Moment war das Lächeln aus meinem Gesicht verschwunden, doch es kehrte schnell wieder zurück, weil ich wusste, dass ich heute die Cullens treffen würde. Besonders gut hatte ich sie alle ja nicht kennengelernt, aber ich wusste, dass wir gute Freunde werden würden. Und mit einem Mal sah ich wieder den Abend mit Jessica und Angela vor mir… meine Vergewaltigung. Ich war wieder wütend und auch traurig. Luna fiel das natürlich sofort auf, sie war innerhalb von einer halben Sekunde bei mir.
„Hey alles klar?“ Liebevoll lächelte sie mich an, sodass die Trüben Gedanken sofort verschwanden.
„Ja geht schon wieder.“ Ich versuchte zurück zu lächeln und es schien mir zu gelingen. Sie schnappte sich ihre Tasche und zog mich zu ihren schwarzen Porsche 911 (http://www.thurm-concept.com/files/bilder/00001/luxusautos/big/00012_9_0_porsche_911_997_targa_fs1_09_1.jpg). Eigentlich wollte ich mit meinem Fahren, doch der wäre noch auffälliger gewesen. Es war nämlich ein Lamborghini Gallardo in Weiß, Luna hatte ihn mir erst letzte Woche geschenkt und ich hatte mich riesig darüber gefreut. (http://www.autoplenum.de/Auto/LAMBORGHINI/Gallardo/Bild-id545610.html) Er war einfach Großartig und fast so schnell wie ich. Wir setzten uns und sie fuhr sofort los. Wir wohnten weiter weg als die Cullens und waren trotzdem innerhalb von 10 Minuten an der Schule. Mit quietschenden Reifen hielt Luna auf einem der Parkplätze und neben uns stand, wie nicht anders zu erwarten ein Silberner Volvo. Und um ihn herum standen 5 Personen. Super! Wirklich großartig! Ich sah schnell nach links und starrte Luna an.
„Musstest du wirklich direkt hier Parken?“ Ich meine, nicht dass ich ihnen aus den Weg gehen wollte, ganz im Gegenteil, doch ich wollte nicht vor der Pause mit ihnen reden. Edward hatte mir schließlich noch gesagt, dass wir nicht befreundet sein sollten. Und ich war mir Sicher er wollte es einfach nicht. Damals war ich noch durchschnittlich, nichts Besonderes so wie er es war. Jetzt war ich anders, und das im positiven Sinn, ich war ihm ähnlicher. Er war ein Vampir und ich war zur Hälfte einer wie er.  
„Bereit?“ fragte Luna unbeirrt. Ich seufzte schwer und murmelte
„Bereit wenn du es bist.“ Daraufhin öffnete ich die Tür und stieg aus. Sofort lagen alle Blicke auf uns. Genau das, was ich mir gedacht hatte. Die Cullens sahen mich interessiert an, doch als sie mir in die Augen sahen, weiteten sich ihre Geschockt. Hatten sie mich etwas sofort erkannt? Ich weiß es nicht, denn meine Verwandlung hatte mich schließlich richtig verändert. Meine Haare waren lang, voll und Braun, meine Augen waren nicht mehr Braun und ich wusste nicht mal wie das gekommen war. Sie waren grün-braun und ich war ziemlich Blass, meine Lippen waren voll und rot. Ich fand mich jetzt, also mein neues ich, viel schöner als früher. (http://www.starflash.de/webspace/incoming/3458/d8a5901ee926152ac82b6e61f73e63c9_56e4169cef.jpg) Es war einfach anders. Das Getuschel fing auf der Stelle an, ich musste mich dafür auch nicht anstrengen wir Luna, mein Gehör funktionierte ohne Anstrengung. (Man kann es sich ja denken, aber das ist Luna: http://ceaiubita.files.wordpress.com/2010/10/nina.jpg leider hat sie keine roten Haare, also muss man es sich einfach vorstellen :P) Lu kam um das Auto rum, hakte sich bei mir unter und zusammen liefen wir zum Sekretariat. Es war da wo es schon vor zwei Monaten war und, als würde sich niemals etwas ändern, saß Hinter dem Tresen Mrs. Cope und lächelte uns Freundlich an.
„Hallo Mrs. Cope. Ich bin Isabella Swan und das ist Luna Brown, wir wollten unsere Stundenpläne abholen.“ Nun fing sie richtig an zu Strahlen.
„Oh Isabella. Schön dich wieder zu sehen. Was hast du in den letzten Monaten gemacht?“ fragte sie nett.
„Ich war ein bisschen Stress abbauen.“ Log ich und lächelte ebenfalls. Sie nickte lediglich, dann kramte sie ein paar Blätter raus.
„Hier bitte. Ach und Isabella, dein Plan wurde nicht verändert, es ist derselbe wie immer.“
„Vielen Dank.“ Sagten wir gleichzeitig und verließen den Raum. Aufgeregt riss mir Lu die Zettel aus der Hand.
„Lass mal sehen.“ Rief sie und schaute ob wir Stunden zusammen hatten und fing gleich darauf an zu schmollen. „Wir haben nur Sport, Englisch und Italienisch zusammen. Na toll!“
„Mach dir nichts draus. Wir sehen uns ja jede Pause.“ Munterte ich sie ein bisschen aus, obwohl ich selbst es auch nicht Besonders Toll fand, denn in der ersten Stunde hatte ich Mathematik. Und das war schon immer mein Hass fach. Auch jetzt wo ich ein Fotografisches Gedächtnis hatte. Und so vergingen alle Stunden bis hin zur Pause. Nicht eine Stunde hatte ich zusammen mit Lu, die kamen erst nach der Pause. In der ersten Stunde nach der Pause kam Biologie, dann Englisch, dann Sport und dann Italienisch. Zwischendurch hatten wir natürlich noch mal eine kleine Pause. Den ganzen Tag nervten mich Jessica, Mike und Tyler, sie liefen mir die ganze Zeit über hinterher. Angela warf mir immer besorgte Blicke zu und ihr Freund Ben versuchte sie zu beruhigen. Mir sollte es Recht sein, ich konnte ja nicht mehr mit ihr Befreundet sein. In höchstens zwei bis drei Jahren mussten wir sowieso umziehen und erst nach ihrem Tod könnten wir zurück kommen und das war nicht besonders Toll. Also ging ich auf Abstand und ignorierte sie. In der Mensa kaufte ich mir ein Stück Pizza und eine Flasche Cola und suchte dann die Tische ab. Natürlich blieb mein Blick bei den Cullens hängen und auch sie sahen mich an. Ohne mir etwas anmerken zu lassen, ließ ich meinen Blick weiter gehen und fand schließlich Lu einsam an einem Tisch ganz hinten in der Ecke sitzen. Ich lief sofort los und meine Schritte hallten durch den Raum, alle Gespräche waren verstummt und jeder sah mich an. Genervt verdrehte ich die Augen und ließ mich Schlussendlich auf den Platz gegenüber meiner besten Freundin fallen. Wir redeten kein Wort, denn wir konnten uns auch ohne zu Reden verstehen. Nicht weil wir die Gedanken des anderen hörten, sondern weil wir uns gegenseitig so gut kannten, das wir einfach nicht reden mussten. Und damit war ich sehr zufrieden. Ich aß meine Pizza auf und trank die Cola leer und sie tat es mir nach, kein einziges Wort verließ unsere Lippen und für andere mag es komisch ausgesehen zu haben, doch für uns war es normal. Ab und zu war die Stille mal ganz angenehm. Der Chinesische Philosoph Laotse hat mal geschrieben: Die größte Offenbarung ist die Stille. Und es war verdammt zutreffend. Die Stille ist eine Offenbarung, weil es so viel mehr über einen Menschen aussagt als das endlose Gequatsche. Wenn es still ist, wird man Aufmerksamer, man kann die Person vor einem besser fixieren und versuchen aus ihm zu lesen. Bei Lu war das nicht schwer, ich sah alles in ihren Augen, Freude, Trauer, Angst, Liebe und Hass. Die Stille beruhigt die Menschen und sie können sich besser auf die Sachen Konzentrieren. Zumindest war es bei immer so. Auf der Straße vor der Buchhandlung war es lauter, man hörte die Leute aus der Stadt und dadurch wiegte ich mich in Sicherheit. Ich dachte mir könnte nichts passieren, doch dem war nicht so. Vielleicht wäre das nicht passiert, wenn ich aufmerksamer gewesen wäre, wenn ich nicht so Blind gewesen wäre. Wenn ich nicht in Gedanken geschwelgt hätte, wenn ich nichts von dem Geheimnis der Cullens erfahren hätte. Wäre es dann anders verlaufen? Wollte ich überhaupt, dass etwas anders ist? Jetzt in diesem Moment war ich glücklich, niemals hätte ich Luna getroffen. Niemals hätte ich eine solche gute Freundin gefunden, oder etwa doch. RING! Die Schulglocke klingelte. Alle Schüler standen auf und verließen die Mensa. Ich ließ mir etwas Zeit und tat es ihnen Gleich. Jetzt hatte ich Biologie und ich war gespannt, was Edward sagen würde.