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Hallo & Herzlich Willkommen zu meiner ersten Klaine-Fanfiction,
diese Idee trage ich schon einige Zeit in meinem Kopf mit mir herum, und ich habe nun endlich den Mut gefunden sie aufzuschreiben.
Außerdem wird mir dann nicht so langweilig, während ich auf die neue Glee-Folgen warte.
Ich schwöre, die versuchen nur mich umzubringen!
Also ich fang jetzt erst einmal an:

_____________________________________________________________________



I.Wiedersehen


(Kurt)


Und schon wieder war ich der Neue, wie ich es hasste.
Immer von allen angestarrt zu werden, diese ganzen neugierigen, sensationslustigen Blicke.
Ich konnte förmlichen sehen, wie sie sich den Kopf darüber zermarterten, welche Geschichte sie über mich in Umlauf bringen wollten.
Aber ich war das alles gewöhnt, eigentlich sollte ich mich gar nicht mehr darüber aufregen… EIGENTLICH!
Aber ich tat es! Es regte mich auf, mir war nicht egal, was die anderen von mir dachten.
Und ich hatte es so oft durchmachen müssen, wie oft hatte ich die Schule wechseln müssen?
Wie oft, neu anfangen?
Ich konnte es gar nicht mehr aufzählen, auf jeden Fall ZU viel, viel zu viel.
Ich seufzte kurz und strich mir über meinen grauen, eng anliegenden Rollkragenpulli. Es war auch gut möglich, dass es auch teilweise an meiner Kleidung lag, dass ich so angestarrt wurde, denn hier schienen alle das gleiche zu tragen: blaue Blazer mit roten Streifen mit dem Dalton Schulwappen über einem schlichten weißen Hemd und einer blau/rot gestreiften Krawatte, dazu schwarze Hosen mit Bügelfalten. (Um ehrlich zu sein würde ich lügen, wenn ich behaupten würde, dass diese Schuluniform nicht teilweise zu meiner Entscheidung für diese Schule beigetragen hat.)
Da stach ich mit meinem grauen Rollkragenpulli über der roten Hose sofort heraus.
Aber das war mir eigentlich gar nicht mal so unrecht. Ich hatte nichts gegen Aufmerksamkeit.
Ich war jetzt nicht so einer der um jeden Preis die Aufmerksamkeit aller auf sich ziehen wollte, doch wenn ich dann mal im Mittelpunkt stand, genoß ich es meistens...


Mein Vater, der die ganze Zeit neben mir gestanden hatte holte mich nun aus meinen Gedanken zurück.
"Uhm Kurt, willst du auch hinein gehen? Oder wollen wir den ganzen Tag vor dieser Glastür stehen bleiben?"
Ich zuckte leicht zusammen, lächelte ihn dann an.
"Ja, tut mir Leid. Ich hab nur... nachgedacht." Er nickte mir nur zu, machte dann die Tür auf und wir betraten gemeinsam das Sekretariat meiner neuen Schule.
Es war wie gesagt nicht, dass erste Mal, dass ich die Schule wechselte, und ich hatte also viel Erfahrung, aber dieses Mal war es anders, etwas war anders.
Ich erinnerte mich an den Tag, als mein Vater mir eröffnet hatte, dass wir umziehen würden, dass wir wieder umziehen würden.


Ich lag gerade auf meinem Bett, hatte mir meine Decke bis zu den Schultern hochgezogen, denn aus irgendwelchen mir unbekannten Gründen, war mir total kalt, und las die neues Vogue, als mein Dad herein kam.
Er setzte sich neben mich auf mein Bett.
Ich warte einige Zeit ab, doch er sagte nichts, also klappte ich meine Vogue zu und drehte mein Gesicht zu ihm.
"Jetzt sag schon Paps, was hast du auf dem Herzen?" Ich wusste, dass irgendetwas nicht okay war. Schon alleine, weil er einfach da saß und nichts sagte.
Jetzt räusperte er sich kurz, schaute mich an und schnell wieder weg.
"Kurt wir, wir müssen wieder umziehen." Ich seufzte. Und ich hatte etwas schlimmeres erwartet.
Gut es war nicht wirklich das angenehmste immer umzuziehen, aber ich verstand auch nicht, warum er jetzt so ein Theater darum machte.
"Schon okay Paps, wo geht´s denn diesmal hin?"
Er schaute mich immer noch nicht an, okay irgendetwas war seltsam.
"Kurt, da ist noch etwas, dass ich dir sagen muss..." ich schaute ihn nur fragend an, im Moment verstand ich wirklich überhaupt nichts.
"I-ich hab mir gedacht, dass.. dass es vielleicht besser wäre, wenn du... also wenn du auf ein Internat gehen würdest." ich starrte ihn ungläubig an. Und er sprach schnell weiter, offenbar froh, dass ich nicht sofort anfing einen Aufstand zu machen.
"Ich meine, für dich ist das doch total schlimm immer umher zu ziehen, du kannst nirgendwo richtig Freunde finden. Weil du nicht weißt, wann du wieder weg musst. Glaub nicht, dass ich das nicht merken würde. Ich mach mir auch Sorgen um dich Kurt, du bist viel zu einsam geworden.
Ich weiß, dass ich mich auch zu wenige um dich kümmere, Kurt. Und das tut mir Leid, aber du weißt ja wie das mit meinem Job ist, und alles." ich nickte nur. Ja, dass wusste ich.
Und ich war meinem Vater auch nicht böse oder so. Es war einfach so!
"Ich habe mir halt gedacht, dass es für dich besser wäre dort auf das Internat zu gehen? Du könntest da erst einmal bleiben, dich dort richtig einleben, Freunde finden. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass sie - nach allem was ich über sie gehört habe - deine sexuale Orientierung akzeptieren werden." Bei diesen Worten musste ich grinsen.
"Siehst du, so schlimm wird das nicht... Außerdem." er zögerte. Die Schule ist in Ohio.
Ich zog scharf die Luft an, und starrte meinen Vater entgeistert an.
"O-ohio?" flüsterte ich.
Er nickte nur. "Ja Kurt ich weiß, da wo wir früher gewohnt haben. Sogar ganz in der Nähe davon. Wer weiß, vielleicht findest du sogar ein paar alte Freunde wieder?"
Ich nickte nur, und kam mir vor wie erschlagen. All die Informationen auf einmal.



Mittlerweile hatte ich das ganze gut verarbeitet.
Aber so Recht glaubte ich nicht daran, dass ich jemanden von früher wieder traf.
Klar, ich hatte sogar mit dem Gedanken gespielt, mal bei jemanden vorbei zu fahren.
Es wäre sicher interessant zu sehen, wie sie sich entwickelt hatten, aber ob ich das wirklich machen würde, wusste ich noch nicht.
Was wenn sie alle totale Arschlöcher geworden waren?
Was wenn sie mich nicht wiedererkennen würden?
Was wenn sie mich auslachen würden?
"Und sie wollen?" wurde ich von einer unfreundlichen Stimme aus meinen Gedanken gerissen.
Ich schaute auf, hinter dem Schreibtisch, saß eine dünne blonde Frau mit Brille.
Sie hatte einen schwarzen Hosenanzug an, und ihre langen Fingernägel waren ebenfalls schwarz lackiert. Das weiße Namensschild wies sie als Carolin Fanzy.
"Uhm ich bin Kurt Hummel, der neue Schüler hier. Ich sollte mich bei ihnen melden?!"
Ich konnte nichts dafür, irgendwie schüchterte mich diese Frau ein. Deswegen klang ich ziemlich eingeängstigt und unsicher.
Sie nickte und kramte in ihren Unterlagen. "Kurt Hummel, natürlich. Hier sind deine Unterlagen. Dein Stundenplan und alles andere was du noch brauchst. Wo du untergebracht bist, wann es Essen gibt. Und die Schulregeln."
Ich nahm sie an mich und bedankte mich höflich.


Dann drehte ich mich zu meinem Dad, der mich besorgt anschaute.
"Alles klar, Kurt? Bist du sicher, dass du das hier alles alleine schaffst?"
Ich verdrehte lächelnd die Augen, mein Vater.
"Ja klar, Paps. Ich schaff das schon. Du kannst ruhig zu Arbeit." ich fand es schon total süß von ihm, dass er sich die Zeit genommen hatte, mich hier hin zu bringen.
"Okay gut. Also, dann tschüss Kurt." Und dann befand ich mich zu meinem Verwundern in einer Umarmung, die ich aber nur zu gerne erwiderte.
"Ja, tschüss Paps. Ich werde dich vermissen."
"Ich dich auch, Kurt. Ich dich auch."
Täuschte ich mich, oder sah ich da wirklich eine Träne in seinem Augenwinkel glitzern??
Ich hatte keine Zeit noch einmal nachzuschauen, denn er drehte sich um, und verschwand durch die Tür.


Ich seufzte und wollte mich auch gerade wieder zum Gehen wenden, als ich von dieser Caroline zurück gerufen wurde.
"Warte, ich hab noch vergessen dir deine Uniform zu geben." sie holte einen Stoffbeutel hervor und reichte ihn mir. "Zieh sie am Besten so schnell, wie möglich an, dann fällst du nicht mehr so auf." sie schenkte mir ein Lächeln, als ich den Beutel entgegen nahm.
Vielleicht war sie doch gar nicht so schlimm wie ich dachte?? Ich klemmte mir den Beutel unter den Arm und suchte den Zettel heraus, auf dem stand, in welchem Zimmer ich schlafen sollte.
Noch während ich ihn las stieß ich die Tür auf und trat wieder auf den Gang hinaus.
Dabei lief ich natürlich gegen irgendeinen Schüler. Bei meinem Glück?!
Ich blickte den Schüler an, und mir blieb fast das Herz stehen.
Oh mein Gott diese Augen, diese viel zu vertrauten Augen.
Er hatte sich nicht viel verändert, er war noch genauso schön wie früher, oder war er noch schöner geworden?
Warum musste er überhaupt hier sein?
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Okay, dass war jetzt erstmal die Vorgeschichte so ungefähr, ich hoffe es hat euch gefallen, und das Ende war nicht ZU komisch?
Geht das so von der Länge? Oder ist das zu kurz, oder zu lang?
& wenn ihr irgendwelche Verbesserungsvorschläge habt, IMMER HER DAMIT!
& ich freu mich immer über Reviews. (just saying)
 
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