Dann bin ich eben weg -  Geschichte einer Magersucht

erstellt: 07.10.2011
letztes Update: 10.06.2013
Geschichte, Abenteuer / P16
(abgebrochen)
 
Hier ist meine neue Geschichte. Sie geht nach dem Buch von Christine Febér: Dann bin ich eben weg. Geschichte einer Magersucht. Ich ändere einige Stellen und mache es nach One Piece Art. Dies ist ein sehr ernstes Thema, weshalb ich das hier sehr ernst nehme und mich auch wirklich mit dem Thema beschäftige. Also nehmt das hier bitte ernst. Eure Cherry2008
______________________________________________________
68,3 kg
Morgens: 4 Scheiben Toast mit Nuss-Nugat-Creme, 2 Tassen gesüßter Tee
Vormittags: 1 Apfel, 1 Salamibrot, 1Dose Cola
Mittags: 1 Hühnerkeule, 2 Semmelklöße mit Soße, Erbsen und Möhren, 1 Glas Milch
Nachmittags: 1 Teller Kohlrabisuppe, 1 Käsebrötchen, 3 Kugeln Eis, 2 Dosen Cola
Abends: 2 belegte Brote, 1 Tomate, 0,5 l Buttermilch
Spät abends: ½ Tüte Kartoffelchips, 1 Glas Apfelsaft.


Ich lag noch friedlich in meinem Bett, als jemand meine Vorhänge aufzog und die Sonnenstrahlen in mein Zimmer fielen. „Nami aufstehen. Du musst in die Schule. Komm Nojiko will dich mitnehmen.“ Ich murmelte ein komme gleich und stand auf. Mein erster Gedanke war, was ich denn anziehen soll. Da fiel mir die Jeans von meiner besten Freundin Robin ein. Ich zog sie aus dem Schrank und versuchte in sie hineinzukommen. Doch an den Beinen wurde es sehr eng, nicht mal den Knopf bekam ich zu. So hielt ich die Luft an und schon war sie an meinem Körper. Noch ein gelbes T-Shirt mit einem Smiley vorne drauf. Nun ging ich die Treppen runter in die Küche. „Na gut geschlafen Nami?“, fragte mich Bellemere. Ich nickte und machte mir mein Frühstück. „Komm Nami wir müssen losfahren.“, sagte meine Schwester Nojiko. Ich nickte, packte mir meine Schultasche und stieg ins Auto meiner Schwester. So fuhren wir los.

//In der Schule//
Auf dem Schulhof sah ich schon Robin. Sie sah aus wie immer. Im Gegensatz zu mir ist sie aber schlank. Auf eine fette Kuh wie mich achtet ja keiner. So wie auch mein Schwarm. Ace! Immer wenn ich ihn sehe, bekomme ich wacklige Beine und das schon seit einem Jahr. Aber auf mich würde er ja sogar nie achten. Deshalb nehme ich mir nun vor, eine Diät zu machen. Am besten erzähle ich gleich Robin davon. Nun aber los zu ihr hin. „Hi Robin ich muss dir was erzählen.“, sagte ich zu ihr. Sie nickte und fragte mich was los sei: „Du musst mir helfen. Ich will abnehmen.“, antwortete ich auf ihre Frage. Sie sagte auch etwas: „Ich muss auch 2 Kilo abnehmen Nami. Um in diesen super sexy Bikini zu passen den ich letztens im Shopping Center gesehen habe. Sonst bin ich ja nicht schön für den Sommer, zum flirten oder braun werden.“ Ich schaute sie nur verdattert an und dachte mir, dass sie doch dünn genug wäre oder dass sie sich einfach einen anderen Bikini kaufen solle. Ich bin froh, wenn ich einen Einteiler tragen kann, ohne Fett aus zusehen. Nach diesen Gedanken gingen wir in die Schule. Neben Robin zu sitzen hatte echt seine Vorteile. Dadurch wirke ich nicht mehr so fett. Das einzig Gute am Tag, war die 2 im Englischdiktat.

Nach der Schule gingen Robin und ich raus. Wir unterhielten uns noch über die Schule, als ich von hinten schwatzende und lachende Stimmen hörte. Ich drehe mich um -  und beinahe trifft mich der Schlag. „Wir haben euch die ganze Zeit gesucht.“, sagte Ace, der mit Vivi und Ruffy aus seiner Klasse vor uns steht. „Geht ihr mit uns Eis essen?“

Am späten Nachmittag sitze ich an meinem Schreibtisch um die Hausaufgaben zu machen. Das Beste war: Ich habe sogar weniger Eis als Robin oder Vivi gegessen. Wenn ich weiter so mache, wird diese Diät gar nicht so schlimm. Jetzt sitze ich an meinen Hausaufgaben. Mathe und Englisch habe ich so gut wie erledigt. Meine Lateinvokabeln lerne ich aber erst zum Schluss. So jetzt habe ich nur noch Erkunde zu erledigen, was aber nicht gerade mein Lieblingsfach ist. Was soll ich schon über die Chinesen wissen. Gibt es eigentlich dicke Chinesen? Wissen die was Kalorien ist? Ich selber weiß ja selber nicht was genau Kalorien sind. Ruckartig stehe ich auf und öffne die unterste Schublade meines Nachttisches. Nach etlichen Zeitschriften fand ich die richtige Zeitschrift. Eine Überschrift lautet: In 21 Tagen zur Traumfigur- Nur 800 Kalorien täglich-ohne zu hungern.“ Schnell such ich die Seite heraus, und fand auf Seite 86 eine Kalorientabelle. Neugierig beugte ich mich darüber, als meine Mutter Bellemere ins Zimmer kam. Schnell schob ich das Heft unter das Erdkundebuch greife nach meinem Füller und täusche vor, dass ich schreiben würde. Doch sie bemerkte es und sagte: „Du hast ja noch gar nichts geschrieben Nami. Versteckst du etwas vor mir?“ Oh man, das sie aber auch immer alles bemerkt. Während ich meinen Block hoch hob, wurde ich leicht rötlich im Gesicht. Doch da viel mir schon etwas ein: „Ich dachte ich finde in den Heften etwas über China. Doch leider war das nicht so.“ Sie nickte und sagte dass dies ja immer Extrapunkte geben würde. „Soll ich mal in unseren Zeitungen nachschauen?“, fragte Bellemere. Ich verneinte und antwortete, dass ich noch mehr aufhabe als nur Erdkunde. Dafür soll ich aber jetzt zum Essen kommen. „Hungrig lernt es sich nicht gut.“, sagte sich lachend und verschwand. Ich fragte mich, wie viel Kalorien ein belegtes Brot hat. Schnell versuchte ich mir noch was aus der Kalorientabelle zu merken, damit ich nicht unten beim Essen nicht in eine Falle tappe. Na dann auf in den Kampf, gegen die Kalorien.