Autor: Susanne Christie
Fandom: Andromeda
Pairing: Tyr Anasazi/Dylan Hunt
Zusammenfassung: Ein unbedachter Kuss von Beka stellt Dylans junge, glückliche Beziehung mit Tyr auf eine erste Bewährungsprobe, denn Nietzscheaner sind extrem eifersüchtig.
Disclaimer: Sämtliche Rechte und finanziellen Gewinne an den von mir in dieser Geschichte benutzten Charakteren liegen bei deren Erfindern und Copyrightinhabern.
A/N: Die mit schriftstellerischer Freiheit abgewandelt wiedergegebene Anfangsszene findet sich in der Folge "Das falsche Herz" (Staffel 2.1, Folge 3), ca. fünf Minuten vor Ende. Beka küsst Dylan, und Tyrs Blick spricht Bände.
Der verhängnisvolle Kuss
Zufrieden lächelte Dylan Hunt zu Tyr Anasazi hinüber, der in gewohnt lässiger Haltung an einer Wand des Besprechungsraumes lehnte.
Mit seinem diplomatischen Geschick war es Dylan gelungen, die beiden außerirdischen Gäste zu versöhnen und von weiteren sinnlosen Streitigkeiten abzuhalten. Mehr noch, Dylan hatte sie für einen Beitritt zum Intergalaktischen Commonwealth gewonnen, dessen Neuerrichtung seine Lebensaufgabe war.
Tyr erwiderte das Lächeln und ergänzte es mit einem vertraulichen Blinzeln, und Dylans Herz fing Feuer, wie immer, wenn er den sexy Nietzscheaner ansah.
Seit drei Monaten waren Tyr und Dylan ein Paar, und ihre Beziehung ließ sich fantastisch an. In Tyrs starken Armen hatte Dylan endlich das gefunden, wonach er sich so sehr sehnte: Bedingungslose Geborgenheit. Wenn er mit Tyr zusammen war, brauchte Dylan sich nicht zu verstellen, brauchte nicht vorzugeben, stark und unverwundbar zu sein, denn das war er nicht. Die Crew der Andromeda freilich erwartete das von Dylan, nicht aber Tyr.
Dass der Nietzscheaner ein absolutes Ass im Bett war und jeder, der jemals mit einem Nietzscheanischen Mann geschlafen hatte, es kaum jemals wieder mit einem anderen Lebewesen im gesamten Universum tun wollte, war eine willkommene Zugabe für die aufrichtigen Gefühle der Liebe und der Geborgenheit, die Dylan bei ihm fand.
Noch hatten sie der Crew nichts von ihrer Liaison gesagt. Noch war es Tyrs und Dylans Geheimnis. Es machte ihre privaten Treffen - mal in Tyrs, mal in Dylans Quartier - aufregend.
Früher oder später würden sie es der Crew jedoch mitteilen, das stand für beide fest. Insbesondere nachdem Tyr stets diesen gewissen Glanz in den Augen bekam, wenn er über das Heiraten sprach.
Endlich kam Beka Valentine in den Besprechungsraum, um die jetzt zufriedenen, außerirdischen Gäste gemeinsam mit Dylan und Tyr zu verabschieden, und aus einer überschwänglichen, weiblichen Laune heraus trat sie vor Dylan hin, legte ihm die Arme um den Hals, flötete "schön, Sie zu sehen, Captain", und küsste Dylan hingebungsvoll auf den Mund.
Dylan war von der Aktion seines Ersten Offiziers völlig überrascht, und er reagierte entsprechend. Er stand einfach da und ließ sich verblüfft küssen. Der Kuss dauerte eine Ewigkeit, wie ihm schien, und als sich Bekas warme Lippen von seinen lösten, stand er wie zu einer Salzsäule erstarrt da und schaute Beka hinterher, die sich mit einem Lächeln von ihm abwandte.
Als hätte er den Blick gefühlt, wandte Dylan schließlich den Kopf und sah zu Tyr hinüber, und er erschrak sehr.
Tyr blickte unverwandt zu ihm hin, hatte die Interaktion zwischen Beka und Dylan natürlich beobachtet, und der Nietzscheaner sah aus, als hätte er etwas ganz und gar Unglaubliches gesehen. Etwas Unfassbares, Verwerfliches, Verbotenes, etwas, das nicht sein durfte.
Vor allen Dingen sah Tyr verletzt aus.
Verletzt und todtraurig, und als wäre etwas in ihm zerbrochen.
Für ein paar endlose Sekunden hielt Tyr diesen herzzerreißenden Blick in Dylans Augen aufrecht, dann stieß er sich ab und ging schnellen Schrittes davon, noch ehe Dylan ihn mit Worten zurückhalten konnte.
Irgendetwas hatte Dylan soeben falsch gemacht, das war dem hübschen Captain der Andromeda Ascendant allzu deutlich klar, wenngleich er auch nicht wusste, was.
Doppelt verwirrt wegen Bekas Kuss und dem unerklärlichen Verhalten Tyrs hätte Dylan beinahe den Grund ihrer Zusammenkunft im Besprechungsraum vergessen, als Beka ihn erinnerte: "Wollten Sie nicht etwas sagen, Captain?"
"Ich...... Äh......." Dylan räusperte sich verlegen, blickte kurz zu Boden und dann wieder auf. "Ja, ich wollte Ihnen danken, für Ihr Vertrauen und Ihre....... Kooperationsbereitschaft."
Er schüttelte den beiden außerirdischen Gästen die Hand, die sich daraufhin höflich verbeugten und sich für Dylans Gastfreundschaft und Unterstützung bei der Beilegung ihres Streits bedankten, bevor sie sich anschickten, die Andromeda zu verlassen.
"Das war echt klasse", strahlte Beka, als die beiden außer Hörweite waren. "Aus Ihnen wird noch ein richtig guter Diplomat."
"Das.....äh.......möchte ich bezweifeln", murmelte Dylan mit unbehaglicher Miene. "Aber danke für die Blumen."
Beka kicherte vergnügt hinter ihm her, während Dylan sich beeilte, den Besprechungsraum zu verlassen.
Er musste unbedingt mit Tyr reden. Sein Lover hatte eben alles andere als glücklich ausgesehen, und Dylan wollte herausfinden, weswegen.
Fandom: Andromeda
Pairing: Tyr Anasazi/Dylan Hunt
Zusammenfassung: Ein unbedachter Kuss von Beka stellt Dylans junge, glückliche Beziehung mit Tyr auf eine erste Bewährungsprobe, denn Nietzscheaner sind extrem eifersüchtig.
Disclaimer: Sämtliche Rechte und finanziellen Gewinne an den von mir in dieser Geschichte benutzten Charakteren liegen bei deren Erfindern und Copyrightinhabern.
A/N: Die mit schriftstellerischer Freiheit abgewandelt wiedergegebene Anfangsszene findet sich in der Folge "Das falsche Herz" (Staffel 2.1, Folge 3), ca. fünf Minuten vor Ende. Beka küsst Dylan, und Tyrs Blick spricht Bände.
Der verhängnisvolle Kuss
Zufrieden lächelte Dylan Hunt zu Tyr Anasazi hinüber, der in gewohnt lässiger Haltung an einer Wand des Besprechungsraumes lehnte.
Mit seinem diplomatischen Geschick war es Dylan gelungen, die beiden außerirdischen Gäste zu versöhnen und von weiteren sinnlosen Streitigkeiten abzuhalten. Mehr noch, Dylan hatte sie für einen Beitritt zum Intergalaktischen Commonwealth gewonnen, dessen Neuerrichtung seine Lebensaufgabe war.
Tyr erwiderte das Lächeln und ergänzte es mit einem vertraulichen Blinzeln, und Dylans Herz fing Feuer, wie immer, wenn er den sexy Nietzscheaner ansah.
Seit drei Monaten waren Tyr und Dylan ein Paar, und ihre Beziehung ließ sich fantastisch an. In Tyrs starken Armen hatte Dylan endlich das gefunden, wonach er sich so sehr sehnte: Bedingungslose Geborgenheit. Wenn er mit Tyr zusammen war, brauchte Dylan sich nicht zu verstellen, brauchte nicht vorzugeben, stark und unverwundbar zu sein, denn das war er nicht. Die Crew der Andromeda freilich erwartete das von Dylan, nicht aber Tyr.
Dass der Nietzscheaner ein absolutes Ass im Bett war und jeder, der jemals mit einem Nietzscheanischen Mann geschlafen hatte, es kaum jemals wieder mit einem anderen Lebewesen im gesamten Universum tun wollte, war eine willkommene Zugabe für die aufrichtigen Gefühle der Liebe und der Geborgenheit, die Dylan bei ihm fand.
Noch hatten sie der Crew nichts von ihrer Liaison gesagt. Noch war es Tyrs und Dylans Geheimnis. Es machte ihre privaten Treffen - mal in Tyrs, mal in Dylans Quartier - aufregend.
Früher oder später würden sie es der Crew jedoch mitteilen, das stand für beide fest. Insbesondere nachdem Tyr stets diesen gewissen Glanz in den Augen bekam, wenn er über das Heiraten sprach.
Endlich kam Beka Valentine in den Besprechungsraum, um die jetzt zufriedenen, außerirdischen Gäste gemeinsam mit Dylan und Tyr zu verabschieden, und aus einer überschwänglichen, weiblichen Laune heraus trat sie vor Dylan hin, legte ihm die Arme um den Hals, flötete "schön, Sie zu sehen, Captain", und küsste Dylan hingebungsvoll auf den Mund.
Dylan war von der Aktion seines Ersten Offiziers völlig überrascht, und er reagierte entsprechend. Er stand einfach da und ließ sich verblüfft küssen. Der Kuss dauerte eine Ewigkeit, wie ihm schien, und als sich Bekas warme Lippen von seinen lösten, stand er wie zu einer Salzsäule erstarrt da und schaute Beka hinterher, die sich mit einem Lächeln von ihm abwandte.
Als hätte er den Blick gefühlt, wandte Dylan schließlich den Kopf und sah zu Tyr hinüber, und er erschrak sehr.
Tyr blickte unverwandt zu ihm hin, hatte die Interaktion zwischen Beka und Dylan natürlich beobachtet, und der Nietzscheaner sah aus, als hätte er etwas ganz und gar Unglaubliches gesehen. Etwas Unfassbares, Verwerfliches, Verbotenes, etwas, das nicht sein durfte.
Vor allen Dingen sah Tyr verletzt aus.
Verletzt und todtraurig, und als wäre etwas in ihm zerbrochen.
Für ein paar endlose Sekunden hielt Tyr diesen herzzerreißenden Blick in Dylans Augen aufrecht, dann stieß er sich ab und ging schnellen Schrittes davon, noch ehe Dylan ihn mit Worten zurückhalten konnte.
Irgendetwas hatte Dylan soeben falsch gemacht, das war dem hübschen Captain der Andromeda Ascendant allzu deutlich klar, wenngleich er auch nicht wusste, was.
Doppelt verwirrt wegen Bekas Kuss und dem unerklärlichen Verhalten Tyrs hätte Dylan beinahe den Grund ihrer Zusammenkunft im Besprechungsraum vergessen, als Beka ihn erinnerte: "Wollten Sie nicht etwas sagen, Captain?"
"Ich...... Äh......." Dylan räusperte sich verlegen, blickte kurz zu Boden und dann wieder auf. "Ja, ich wollte Ihnen danken, für Ihr Vertrauen und Ihre....... Kooperationsbereitschaft."
Er schüttelte den beiden außerirdischen Gästen die Hand, die sich daraufhin höflich verbeugten und sich für Dylans Gastfreundschaft und Unterstützung bei der Beilegung ihres Streits bedankten, bevor sie sich anschickten, die Andromeda zu verlassen.
"Das war echt klasse", strahlte Beka, als die beiden außer Hörweite waren. "Aus Ihnen wird noch ein richtig guter Diplomat."
"Das.....äh.......möchte ich bezweifeln", murmelte Dylan mit unbehaglicher Miene. "Aber danke für die Blumen."
Beka kicherte vergnügt hinter ihm her, während Dylan sich beeilte, den Besprechungsraum zu verlassen.
Er musste unbedingt mit Tyr reden. Sein Lover hatte eben alles andere als glücklich ausgesehen, und Dylan wollte herausfinden, weswegen.
