Ausnahmsweise lasse ich mal die Gumbas im Mittelpunkt und versuche ein wenig, an den bekannten Super-Mario-Werten, der Charaktere zu feilen. Aber wie gesagt: War aus Langeweile ;)
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Der Geruch nach Blumen füllte die Luft und die Sonne strahlte ihm, mit all ihrem schein. Der Wind strich fast lieblich an ihm und ließ die Blätter der Bäume sanft rascheln.
Während er so im Gras lag, war der Gumba tief in Gedanken versunken gewesen. Fast dösend lag er im Gras und sah den Wolken beim ziehen über das weite Blau zu. Fast schon verträumt, wirkte der Gumba. Fast schon so, als sei er doch nicht da, an diesem so friedlichen Ort.
Seine dunkelbraune Haut, die im Licht der Sonne weiter bräunte, waren zur Spitze seines Kopfes, welches den Körper darstellte, immer narbiger. Blasse Narben, wechselten sich mit frischen. Frische Narben gingen zu Beulen über. Man sah ihm an, das er viel erlebt hatte. Seine beiden Zähne, die jeweils aus einer Seite im Mund herausragten, waren auf den ersten Blick noch scharf, waren aber mittlerweile abgenutzt. Ihr einstiger Zustand war längst vergangen.
Aber die größte Auffälligkeit an ihm, war die Narbe, die sich über sein rechtes Auge zog. Sein Auge selbst, blass und wässern, schien fast schon nichts mehr erfassen zu können. Die Narbe selbst schien so, als hätte jemand mit einem Schwert, oder einer großen Kralle zugeschlagen. Und die dazugehörige rechte Augenbraue, war seit langem nur noch eine verblassene Erinnerung gewesen.
Aber obwohl der Gumba schwer vom Krieg gezeichnet war, wirkte er glücklich, oder jedenfalls im Frieden.
Plötzlich fiel ein Schatten über ihm und verwundert sah er zu glühenden Kugel über sich. Eine fliegende Schildkröte, ein Parakoopa, flog gerade am Himmel, dabei eine schwere Tasche tragend. Mit einer Pilotenbrille gestützt, erkannte der Gumba, das es der Postbote war.
Er setzte sich auf und machte sich auf den Weg zurück nach Hause, dabei durch das weite und offene grün hindurch. Es reichte ihm fast schon zu den Augen hinauf, aber es machte ihm nichts aus. Stattdessen summte er fast schon ein Liedchen auf seinen Lippen.
Dann kam er an.
Es war eine relativ kleine Siedlung, deren Häuser weit verstreut waren. Sie war neu gewesen und wurde erst vor Anfang des letzten Krieges errichtet. es war eine Gumbasiedlung, genannt, Gumbwitz.
Sein Haus war leicht abseits gewesen. Er konnte den anderen Gumbas dazu bringen, von ihm weg ihre Häuser zu errichten, weil er keinesfalls wollte, das man seine Blumengärten ruiniert, die er von seiner Frau bekam.
Verschiedene Gumbas grüßten ihm unterwegs. Hauptsächlich ältere, weil sich keines der jungen Pilzgeschöpfe wagte, ihm anzusprechen. Er fand es eigentlich schade, wusste aber auch nicht, was er ihm sagen sollte, außer den großen Schmerz den er erlitt.
Koopas gab es nur sehr wenige. Die wenigen die hier lebten, waren es auch freiwillig, weswegen sie auch nichts gegen seines gleichen hatten. Und Toads...
Toads gab es fast schon überall. Deswegen genoß er den Frieden, den an diesem Ort herrschte. Wieder herrschte.
Gleich eines Reflex sah er nach links. Auf einem Hügel, in einiger Entfernung, waren mehrere Kreuze im Boden gerammt worden. Vereinnahmt, wurde fast schon der ganze Hügel, von den Gräbern. Es ist eines der größten Narben, die diese eigentlich so schöne Gegend so real, hart wirken ließ. Aber es musste sein. Es war notwendig, zu erinnern, was war. Und was jederzeit wieder sein könnte.
Er war jedes mal überrascht gewesen, wie weit sein Zuhause war. Oder er wurde einfach alt. Eine junge Gumba-Dame kümmerte sich im Moment, als er darauf zukam, um seine Blumen. Sie goss sie großzügig.
Er ging auf ihr zu.
"Die Blumen sind heute wieder fantastisch aus!", sagte er breit grinsend.
Die Gumba-Dame, erkennbar an der gepunkteten Schleife auf den Kopf nickte ihm zu. "In der Tat, Herr Gumbotz. Sie werden doch nichts dagegen haben, wenn ich sie jetzt gieße, oder?"
"Natürlich nicht, Gumbrine!", erwiderte er fröhlich. "Wofür würde ich sie sonst bezahlen?" Er hatte sich eine Gärtnerin für seinen Blumengarten geholt, damit die teuren Blumen seiner Frauen nicht vergingen. Er war manchmal sehr vergesslich gewesen.
"Der Postparakoopa kam schon vorbei, hatte aber nichts für sie gehabt", informierte ihm Gumbrine, während sie wieder mit dem gießen der Blumen beschäftigt war.
Er war erfreut darüber. Denn er hatte immer die Angst, als ein Reservist, eingezogen zu werden. Aber dennoch... Zum Teil hoffte er sich das auch.
Er trat in sein Haus, welches wie jedes mal, wenn er eintrat, so leer erschien. Nicht, dass das Haus kein Mobiliar besaß. Nein, es war voller Gegenstände wie Schränke und Tische und Regale. Aber er war der einzige Bewohner, dieses Hauses gewesen. Er ging zu einer Seitentür zu, öffnete sie und ging der Treppe, die daraufhin folgte, nach unten. Es wurde deutlich dunkler und feuchter.
Als er unten ankam seufzte er auf. Er hatte einen langen Weg hinter sich gehabt und spürte wieder einmal, wie alt ein Gumba sein konnte. Dann richtete er sich zum Kellerzimmer selbst.
Er war leer , gleich einer Kiste gewesen und dreckig. Er hatte ihm im nachhinein von einigen Maulwürfen anlegen lassen. Der Zweck befand sich im Raum selbst.
Es war ein großer, grauer Felsblock gewesen. Von der oberen Seiten bis nach unten, führten etliche Risse durch den steinigen Leib und wiesen langes Wirken von etwas äußerem. Wo viele andere, einen Hammer dafür gebraucht hätten, hat er seit vielen Jahren, er, Gumbotz, der Gumba-Veteran, auch als der Stahl-Gumba genannt, mit seinem Kopf selbst gemacht.
Und nun begann sein tägliches Training von neuem.
Er nahm anlauf und sprang mit seinem Kopf voran, gegen Felsen.
