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von Diavolo    erstellt: 02.09.2010    letztes Update: 02.09.2010    Geschichte, Allgemein / P12    (fertiggestellt)
So hier ein One-shot von mir.
Also nichts davon gehört mit, ist leider alles von J.K. Rowling und ich verdiene auch kein Geld damit.

Für jene, die auch "kind des Gleichgewichts" lesen, das nächste Kapitel ist bei meiner Beta und sollte bald auch da sein ^^.

nun viel Spaß und hoffe doch, dass ihr mir eure Meinungen hinterlasst
bevor ich es vergesse ^^ der One-Shot wurde nicht gebetat

LG eure Diavolo






##trillern Silver##
#trillern Shadow#




Schon wieder erschütterte eine Schlagzeile die Zauberwelt.

Wieder einmal wurden bekannte Mitglieder des Orden des Phönix getötet. Doch auch hier war es nicht der Dunkle Lord und seine Anhänger, die diese Tat begannen hatten. Dieser verhielt sich sehr ruhig und inoffizielle Quellen berichteten, dass Lord Voldemort und der Minister der Zauberei in Friedensverhandlung getreten waren, die einzig und allein Dumbledore störte.

Doch seit kurzem wurde die Zauberwelt von etwas anderem in Schach gehalten. Jemandem, der treue Anhänger Dumbledores tötete. Dieser jemand war bekannt unter dem Namen Luzifers Engel bzw. dem Todesbote.

Warum man nicht davon ausging, dass es sich dabei um einen Todesser oder den Dunklen Lord persönlich hielt, war einfach zu erklären, denn der Dunkle Orden hatte einen unbrechbaren Schwur abgelegt, der ihnen untersagte irgendjemanden ohne triftigen Grund anzugreifen, wie zumindest inoffizielle Quellen berichteten.

Aber nun wieder zum Anfang.
Man hatte Molly und Arthur Weasley morgens tot im Fuchsbau aufgefunden. Man wusste, dass sie zu den treusten Anhängern Dumbledores gehörten, was nicht zuletzt die Nachricht bestätigte, die bei den Toten gefunden worden war:
„Dumbledore, langsam zieht sich der Kreis immer enger. Nach und nach werden wir deine Anhänger töten, und nicht mehr lange, dann werden wir dich holen und du wirst für all das leiden, was du mir und meiner Familie angetan hast. Warte nur ab ich werde dich finden.  Gez. Luzifers Todesbote“

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Dumbledore tobte in seinem Büro. Waren denn wirklich all seine Leute unfähig. Erst ließ sich dieser Diggory umbringen und nun die Weasley. Verdammt hatte er nicht ausdrücklich gesagt, er wollte dieses Ding haben, was seine Leute der Reihe nach umbrachte und auch ihm nach dem Leben trachtete. Nun gut, andernfalls müsste er einfach seine kleine Waffe auf dieses Etwas hetzen. Zumal er Tom ja jetzt nichts mehr tun durfte.

Und wenn man gerade vom Teufel sprach. Da hatte der Minister ihm doch befohlen, diese Missgeburt von einem dunklen Wesen, an der Schule unterrichten zu lassen und dann auch noch Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Wer weiß, was der den Schülern für Flausen in den Kopf setzt. Er musste sich ganz schnell etwas einfallen lassen.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Krachend flogen die Flügeltüren zum Thronsaal auf und ein junger Mann, mit schwarzen Flügeln betrat den Saal und schritt geradewegs auf den Thron zu. Dort angekommen fiel er auf die Knie und senkte seinen Kopf.
„Ich habe meinen Auftrag erfüllt. Die Weasley Eltern sind tot, und bald werden noch mehr seiner Anhänger folgen“, sprach der Mann. Luzifer Satanus, Herr der Unterwelt, König der Dämonen usw. saß auf dem Thron und nickte wohlwollend.
„Es freut mich so etwas zu hören, mein kleiner Engel, aber du weißt dass du nicht vor mir knien brauchst, also steh auf.“, sagte er und man merkte, dass er keine Widerrede dulden würde. Lächelnd stand der andere auf und ließ sich von Luzifer umarmen, seufzte aber dann schwer.  
„Ich kann leider nicht lange bleiben, sonst schöpft der Alte noch Verdacht, wenn er merkt , dass ich aus Hogwarts verschwunden bin.“ Auch der Dämon seufzte, nickte aber dann.
„Du hast recht, aber bitte pass auf dich auf. Und halt die Augen offen, bald soll es endlich zum Finalen schlag kommen.“ Er gab dem anderen noch einen Kuss auf die Stirn, bevor dieser in einem schwarzen Nebel verschwand.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Tom lachte sich ins Fäustchen. Mit Hilfe des Ministers, konnte er Dumbledore ein wenig auf der Nase herumtanzen, und gleichzeitig seinem Schwarm nahe sein. Naja eher seinen beiden Schwärmen. Tja man sollte es kaum glauben, denn der Dunkle Lord hatte endlich seine Gefährten gefunden. Der eine war der unnahbare Tränkemeister und der andere war der Goldjunge persönlich. Er seufzte schwer. Als würde es nicht schon schwer genug sein, das Herz von einem der beiden zu erobern, aber dann gleich beide. Doch früher oder später würde er sie bekommen, denn sie waren Gefährten und zumindest er und Severus mussten sich irgendwann an ihre Gefährten binden sonst würden sie sterben, denn sie wahren Magische Wesen. Er, ein schwarz haariger Veela, mit einem kleinen Dämonenanteil in sich. Er war ca. 1,80m groß, hatte schwarze bis zur Hüfte reichende Haare, welche je nach Lichteinfall leicht rötlich schimmerten, dazu silberne Augen, die rot wurden, wenn er wütend war. Sein Körperbau war recht muskulös, nicht zu viel aber dennoch auch nicht zu wenig.
Snape hingegen war ein Vampir. Doch wie der Potter da rein passte, das wusste er noch nicht genau, doch er würde sich überraschen lassen.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Eben jener Junge lief mal wieder durchs Schloss. Es war bereits Ausgangssperre, doch das interessierte den Jungen nicht wirklich. So führten ihn seine Schritte zum Nordturm. Dort angekommen, stellte er sich an die Brüstung und ließ seinen Blick über das Gelände schweifen, bis er plötzlich etwas am Horizont erblickte. Ein schwarzer und ein silberner Phönix landeten je auf einer Seite von ihm. Er strich beiden übers Gefieder und die Neuankömmlinge schmiegten sich gegen seine Hände.
Das er dabei von einer Person beobachtet wurde, bemerkte er nicht. Eine ganz in schwarz gekleidete Person hatte sich im Schatten versteckt und schaute sein Objekt der Begierde an.

Die Phönixe trillerten ein paar Töne, was Harry zum lachen brachte.
„Meint ihr zwei nicht auch, dass er langsam, ein wenig über-vorsichtig wird?“, fragte Harry belustigt. Ein zustimmendes trillern ertönte.
„Na dann lasst uns mal ins Bett gehen, nicht, dass er gleich persönlich hier steht und mich wie ein kleines Kind ins Bett steckt“, ein warmes Lachen ertönte auf dem Nordturm. Die zwei Vögel ließen ich auf seinen Schultern nieder und plötzlich verschwanden die drei in einem schwarzen Nebel und tauchten in Harrys Zimmer wieder auf.

Geschockt sah Severus Snape auf die Stelle wo der Gryffindor bis gerade noch gestanden hatte. Was hatte das bitte zu bedeuten, fragte er sich. War der kleine etwa doch kein Mensch, sondern genau wie er ein magisches Wesen? Dem musste er auf den Grund gehen. Doch da war noch etwas, was ihn stutzig machte. Wieso meinte er eben, dass da jemand über-vorsichtig war? War er etwa in Gefahr?

Der Tränkemeister begab sich in seine Räume und grübelte dort weiter, bis er schlussendlich über seinen Gedanken einschlief.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Der nächste Morgen kam schnell, viel zu schnell wie Harry dachte, denn er hatte sich noch lange mit Silver, dem Lichtphönix, und mit Shadow, dem Todesphönix unterhalten. Nun er gehörte zu den wenigen, welche die Sprache der Phönixe verstanden und sie ebenso sprechen bzw. trillern konnte.
Nun betrat er mit Silver die Große Halle. Shadow beobachtete die beiden vom weiten, da man nicht zu viel Aufmerksamkeit auf den Jungen lenken wollte, wenn Der Junge-der-lebt, Markenzeichen der weißen Seite, mit einem Todesphönix durch die Gegend lief.

Harry setzte sich an den Gryffindor-Tisch, in die Nähe von Neville und Seamus, welche mittlerweile zu seinen besten Freunden geworden war, denn die Weasleys und Granger hatten ihn immer nur ausgenutzt, wie er doch recht schnell festgestellt hatte. Silver machte es sich auf seinem Schoß bequem und ließ sich von seinem 'Besitzer' verwöhnen.

Dieser ließ seinen Blick durch die Halle schweifen. Es waren noch nicht viele Schüler da, da es Wochenende war. Die Slytherins waren komplett anwesend, doch von den anderen drei Häusern konnte man nur vereinzelte Schüler erblicken. Dann ging sein Blick zum Lehrertisch, wo er bei zwei bestimmten Personen hängen blieb. Sein inneres Wesen schrie geradezu danach, sich an seine beiden Gefährten zu binden, doch er wusste, es war noch zu früh, auch wenn er sich nach ihnen verzehrte. Er riss seinen Blick los und blieb nun beim Direktor hängen. Hasserfüllt schaute er ihn an und wie jedes mal flammte in ihm eine Wut und ein Hass auf, die er nur schwer beherrschen konnte, doch bald, das wusste er, würde es endlich ein ende haben.

Severus und Tom blieben die Blicke ihres jüngeren Gefährten natürlich nicht verborgen. Die beiden wussten bereits, dass sie sich irgendwann aneinander binden müssten, doch sie wollten sich Zeit lassen und vor allem auf ihren letzten Part warten. Doch der Blick, den dieser ihnen zugeworfen hatte, ging ihnen durch Mark und Bein und sie mussten ein Stöhnen unterdrücken.
Was war das nur plötzlich? Irgendwas ging hier vor sich, doch sie wussten nicht was. Irgendwie war der kleine plötzlich anders, als hätte er sonst immer nur allen etwas vorgespielt.

Doch sie konnten nicht länger darüber nachdenken, da sich etwas anderes in ihnen regte. Toms Veela wollte diesen Jungen und den Vampir unbedingt besitzen und auch Severus Vampir wollte nicht länger auf seine Gefährten verzichten. Sie sahen einander an und dem Tränkemeister entwich ein leises knurren, was Tom mit einem lasziven lächeln quittierte. Unauffällig verließen die beiden die Halle, nur um dann schnell in Snapes Bett zu liegen. Doch sie merkten, das ihnen etwas, bzw. jemand fehlte, sodass es nur bei leidenschaftlichen küssen und dem ein oder anderem Blow-Job blieb.

Harry schaute verwundert auf, als die beiden Lehrer plötzlich verschwunden waren. Er spürte, warum sie gegangen waren, doch gerade das machte ihn traurig. Scheinbar wollten sie ihn nicht in ihrer Beziehung haben. Seufzend kraulte er Silver weiter, bis auch er irgendwann aufstand und sich zum Raum der Wünsche begab.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

„My Lord es ist alles vorbereitet. Wir können noch heute Abend angreifen.“, sprach jemand. Luzifer nickte zufrieden. Endlich würden er und sein kleiner Engel ihre Rache bekommen. Oh Dumbledore würde leiden, dass hatten sie sich geschworen. Sie würden ihm seine Seele nehmen und in einen Teil der Unterwelt bringen, wo sie Höllenqualen leiden würde. Nun musste er nur noch seinem Kleinen Bescheid geben, dass es heute Abend endlich enden würde.
„Gut! Dann trommle alle zusammen. Es darf nichts schief gehen. Und wenn dann alles vorüber ist, werden wir Hogwarts wieder zu dem machen, was es einmal war, und auch die magischen Wesen werden endlich wieder friedlich Leben könne, ohne, dass dieser senile alte Sack sie jagt.“ Er schickte eine Nachricht an seinen Kleinen und ließ sich auf seinem Thron nieder, mit einem Glas Wein in der Hand und einem zufriedenen Ausdruck im Gesicht.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Harry hatte es nicht lange im Raum der Wünsche ausgehalten. Erst recht nicht, nachdem er so gute Nachrichten erhalten hatte. Er war viel zu hibbelig, als dass er nun ruhig irgendwo sitzen könnte, also schlenderte er durchs Schloss, nicht darauf achtend, wo er hin ging. Letztlich führten ihn seine Schritte doch wieder zum Nordturm, da er dort die nötige Ruhe hatte, sich zu beruhigen und sich auf das kommende vorzubereiten.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Tom lag mit seinem Kopf auf Severus Brust und ließ sich von diesem den Nacken kraulen, was ihn fast dazu brachte zu schnurren. Beide waren tief in Gedanken versunken. Der Vampir seufzte kellertief auf, was den Veela aus seinen Überlegungen riss.
„Was ist los Sev?“, fragend schaute der dunkle Lord seinen Gefährten an, welcher nochmals seufzte und dann von seinen Beobachtungen auf dem Nordturm berichtete. Als er geendet hatte, schaute Tom ihn verblüfft an.
„Aber wenn er die Sprache der Phönixe versteht, dann muss er auch ein magisches Wesen sein, und dazu eigentlich noch ein ziemlich seltenes. Nur, was meinte er mit dem über-vorsichtig? Sev er wird doch wohl nicht in Gefahr sein, was solln wir machen, wenn ihm etwas geschieht? Wir müssen nach dem Abendessen unbedingt mit ihm reden. Auch wegen der Bindung, denn wenn er wirklich ein magisches Wesen ist, dann wird er auch die Bindung endlich eingehen wollen und ...“, bevor Tom weiter reden konnte wurde er von Severus geküsst, der damit den Redeschwall seines Schatzes unterbrach. Als sie den Kuss gelöst hatten begann er zu sprechen.
„Ist ja gut Tom, wir werden nach dem Abendessen mit ihm reden, vielleicht wird sich dann alles aufklären. Aber lass uns nun ein wenig entspannen.“

Nicht wissend, was heute Abend geschehen würde, kuschelten sie sich aneinander und dösten vor sich hin. Kurz bevor das Abendessen begann, wachten sie wieder auf und begaben sich in die große Halle.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Nach einer langen Meditationsübung, in welcher Harry sich beruhigte und auch seine Kräfte sammelte, erhob er sich vom Boden des Nordturms und schaute über die Landschaft. Silver landete auf seiner rechten Schulter und Shadow auf seiner linken.
„Heute Abend wird es endlich enden. Was wollt ihr beiden danach machen?“, fragte er die beiden Phönixe.
##Vielleicht endlich mal dafür sorgen, dass du mit deinen Gefährten sprichst## hörte er Silver und bekam ein zustimmendes trillern von Shadow.
„Es war bisher zu früh. Ihr glaub doch nicht, dass ich so hätte handeln können, wie ich es getan habe, wenn ich mich an die beiden gebunden hätte bzw. wenn ich versucht hätte mit ihnen eine Beziehung aufzubauen. Zumal sie so nicht in der Schusslinie sind, da der Alte nicht weiß, dass wir Gefährten sind. Zudem scheint es so, als würden sie mich gar nicht in ihrer Beziehung haben wollen“, versuchte Harry sich zu rechtfertigen, doch er wusste selbst, dass es langsam Zeit wurde, sich mit Tom und Severus zu unterhalten, selbst wenn sie ihn nicht wollten.
#Wir werden bei dir bleiben und dich unterstützen. Schließlich suchen wir Phönixe uns nur einmal einen Herrn aus und bleiben auch bei diesem, bis er stirbt.#
„Ihr wisst, dass ich euch als Freunde betrachte und nicht als eine Art von Haustier. Wenn ihr mal was anderes machen möchtet, dann könnt ihr das auch tun. Ich bin der letzte, der euch daran hindert.“ Ein wissendes trillern ertönte von den Phönixen und danach betrachten sie noch weiter still das Gelände und warteten auf den entscheidenden Augenblick.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Die große Halle war erfüllt von fröhlichem Plappern und Gelächter. Alles in allem eine recht ausgelassene Stimmung. Doch zwei Lehrer waren nicht ganz so fröhlich wie der Rest der Halle, denn Severus und Tom fragten sich, wo ihr jüngerer Gefährte blieb. Doch sie wurden Jäh aus ihren Gedanken gerissen, als eine Erschütterung das Schloss erfasste. Sofort sprangen die Hauslehrer auf.
„Alles Schüler sofort in ihre Gemeinschaftsräume und die Großen haben darauf zu achten, dass Alle mitgehen und ankommen.“ Brüllten McGonagall und Snape gleichzeitig. Dumbledore hatte sich zwischenzeitlich erhoben und begann nun seinerseits zu sprechen.
„Die Lehrer werden sich alle mit mir nach draußen begeben, damit wir die Ursache finden können. Der 6. und der 7. Jahrgang werden wieder in die Eingangshalle kommen als Verstärkung, je nachdem was ist. Allerdings werden die Vertrauensschüler  die Häuser überwachen und in den Gemeinschaftsräumen warten.“ Damit verließen die Schüler die Halle, während die Lehrer sich zum Gelände begaben.

Dort sahen sie einen Mann stehen, groß gewachsen, mit langen silbernen Haaren und riesigen Schwarzen Lederschwingen. Dumbledore war geschockt. Das konnte doch wohl nicht wahr sein.

„Na Dumbledore. Etwa geschockt mich zu sehen? Nun ist es an der Zeit Rache zu nehmen, für das, was du meiner Familie angetan hast.“ Sagte der Fremde mit einer eiskalten Stimme, die jedem einen Schauer über den Rücken laufen ließ.
„Du.. . du bist Luzifers Todesbote? Wie kannst du einfach unschuldige Menschen töten und ich habe deiner Familie nie etwas getan!“, versuchte Dumbledore es mit seiner ich-bin-der-Gute Masche. Doch ein Lachen des Fremden ließ ihn zusammen zucken.
„Oh nein bin ich nicht. Ich bin Luzifer selbst. Mein kleiner Engel nennt sich mein Todesbote. Und die Leute die gestorben sind, standen vollkommen hinter dir und deinen Zielen. Die dunkle Wesen zu vernichten und selbst zu herrschen.“  Doch bevor noch jemand anderes etwas sagen konnte, bildete sich ein schwarzer Nebel vor Luzifer und ein schwarz haariger Junge, mit verstrubbeltem Haar und smaragdgrünen Augen, kniete vor dem Höllenfürst, als der Nebel verschwand.
„My Lord!“, demütig senkte Harry den Kopf.

Tom und Severus waren vollkommen geschockt. Warum kniete ihr Gefährte vor dem Dämon und warum sprach er ihn mit „My Lord“ an. Und was wollte Luzifer genau von Dumbledore. Gut dass dieser die Dunklen Wesen jagte war dem dunklen Lord und seinem Gefährten bekannt, denn deswegen hatte Tom den Dunklen Orden gegründet und kämpfte dafür, dass die 'dunkle Seite' wieder in die Gesellschaft integriert wird, da schwarz nicht ohne weiß und weiß nicht ohne schwarz kann.
Doch nicht nur sie hatten Harry erkannt, eigentlich schauten fast alle Lehrer geschockt zu dem Jungen. Dumbledore jedoch schaute mit Hasserfüllten Augen zu dem Neuankömmling. Wie konnte es diese Missgeburt wagen sich scheinbar gegen ihn zu stellen.

„Mein kleiner Engel, wie oft soll ich dir noch sagen, dass du nicht vor mir knien sollst, schließlich bist du mir gleichgestellt, also benimm dich auch so!“, sagte Luzifer mit strenger Stimme. Harry begann zu Lachen.
„Ach das habe ich heute nur gemacht, um die anderen zu schocken.“
„Dann nimm bitte noch dieses grässliche Aussehen von dir.“ Gesagt, getan. Ein silbernes Leuchten umgab den jungen Mann und als es verschwand hatte sich sein Äußeres verändert. Nun stand dort ein Mann mit schwarzen Haaren, welche ihm bis zur Mitte des Rückens reichten und mit silbernen Strähnen durchzogen waren, sanften Gesichtszügen, die allerdings nicht weiblich wirkten und schwarzen Engelsflügen. Seine Augen waren immer noch grün, doch schienen sie unheimlich zu Leuchten.

Nun waren seine Gefährten erst recht geschockt. Warum nannte Luzifer ihn „mein kleiner Engel“ und was wurde hier überhaupt gespielt. Aber wenn Ihr Gefährte, Luzifers „Engel“ war, dann hatte er ja die ganzen Menschen umgebracht. Beide wussten nicht mehr, was sie denken sollten. Sie zogen sich ein wenig zurück und wollten beobachten wie es weiterging und nötigenfalls einschreiten, wenn ihr Gefährte in Gefahr war.

„So Dumbledore heute bekomme ich meine Rache dafür, dass du mir meine Familie genommen hast. Du hast meine Eltern getötet und hast auch versucht mich umzubringen. Du hast den  dunklen Wesen nur Leid gebracht und wolltest sie ausrotten, damit du alleine herrschen kannst. Nun hat es ein Ende. Angefangen damit, dass deine Anhänger Tod sind. Nun wirst du ihnen folgen, denn du hast niemanden mehr, der auf deiner Seite steht.“ fast wie um 'Harrys' Worte zu bekräftigen entfernten sich die Lehrer Von Dumbledore. Ein Teil gesellte sich zu Luzifer und der andere Teil zu Tom und Severus. Dumbledore schaute sich verblüfft und wütend um.
„Was? Nein! Wie könnt ihr es wagen euch solch minderwertigen Kreaturen anzuschließen. Das werdet ihr mir alle büßen. Aber zuerst werde ich die Missgeburt umbringen, wie ich es von Anfang an vorhatte.“

„Daimon(Harry) pass auf. Du weißt wie hinterhältig er ist!“, sagte Luzifer leise zu ihm und erhielt ein Nicken von dem Angesprochenem. Dieser ließ zwei Schwerter in seinen Händen erscheinen und stürzte sich auf Dumbledore.
Dieser parierte mit einem Schwert, das er sich keinen Moment zu spät heraufbeschworen hatte.
„Ah weist du eigentlich wie schön es war deine Eltern ganz langsam umzubringen. Erst brach ich deiner Mutter die Flügel und ließ deinen Vater zuschauen, wie ich sie danach folterte. Oh es war herrlich. Ich konnte so viele schöne Dinge mit ihr und deinem Vater machen.“  Daimon wurde immer wütender und schlug mit mehr Kraft zu. Es viel dem alten irgendwann immer schwerer zu kontern oder selbst anzugreifen. Der Kampf ging ziemlich lange und beide hatten einige Wunden.
„ich glaube es wird zeit dich zu töten Dumbledore. Ich habe genug gespielt.“ zischte Daimon. Dumbledore lachte kalt auf.
„Aber ich werde sicher nicht alleine gehen“, damit sandte er einen Fluch, der aber nicht, wie erwartet seinen Gegner treffen sollte, sondern Luzifer.
„NEIN!! Du Bastard“, damit rammte er seine Schwerter in Dumbledores Brust und rannte auf Luzifer zu. Dieser war mit einem entsetzten keuchen zu Boden gegangen. Tränen rannen Daimon über die Wangen. Als er den Höllenfürst in den Arm nahm.
„Du darfst nicht sterben“, flehte er.
„Psst. Ich werde schon nicht sterben. Du weißt doch ich bin zäh. Lass mich nur ein wenig Ausruhen.“
„Versprich mir, dass du nicht stirbst.“
„versprochen“, Luzifer strich Daimon die Tränen weg und wurde Bewusstlos. Der Andere bettete den Dämon im Gras und erhob sich. Sofort wurden die beiden von einer Gruppe Dämonen umringt. Mit autoritärer Stimme begann Daimon zu sprechen.
„Kümmert euch um Dumbledore. Und sorgt dafür, dass seine Seele ohne Umwege zu Azrael gelangt. Er wird wissen was damit geschehen soll. Devon du kommst mit mir, wir müssen uns um Luzifer kümmern“, dann wandte er sich an die Lehrer, „Minerva kümmere dich mit den anderen Lehrern bitte um die Schüler. Das Frühstück soll in den Gemeinschaftsräumen eingenommen werden und zum Mittag sollen alle in der großen Halle erscheinen, damit wir erklären können wie es weitergeht. Wenn etwas ist, du weit wo du mich finden kannst. Ansonsten finden sich morgen früh bitte alle Lehrer in der großen Halle ein.“ Damit zog er seine Flügel ein, hob Luzifer auf seine Arme und und verschwand zusammen mit Devon in einem schwarzen Nebel, nur um in einem anderen Teil des Schlosses aufzutauchen.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Die Hauslehrer machten sich auf den Weg zu ihren Schülern und teilten ihnen mit, dass sie bis zum Mittag des nächsten Tages in ihren Häusern bleiben sollen und drohten strafen an, für jeden, der sich nicht daran hielt. Die anderen Lehrer begaben sich in ihre Räume, wobei Tom in Severus Räume ging, um dort auf seinen Gefährten zu warten. Dieser kam auch recht schnell wieder.
Zusammen setzten sie sich auf Sofa und schwiegen sich erstmal an, bis Tom es nicht mehr aushielt und zu sprechen begann.
„Was genau ist da draußen eigentlich geschehen. Ich meine, was ist genau mit Harry bzw. Daimon. Ich dachte die Potters wären seine Eltern, aber soweit ich weiß waren die Menschen. Und was für ein Wesen ist er. Und was hat er genau mit diesem Luzifer zu tun. Er ist doch unser Gefährte, da kann er doch keinen anderen Partner haben. Oh Sev was ist nur alles geschehen?“, fragte Tom zum Schluss verzweifelt.
„Wenn ich das nur  wüsste, aber wir müssen wohl warten, bis wir die Gelegenheit dazu haben mit ihm zu reden.“ Verzweifelt kuschelten die beiden sich aneinander und fielen dann irgendwann in einen unruhigen Schlaf.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Devon, Luzifer und Daimon tauchten in einer kleinen Wohnung wieder auf, welche Daimon sich schon vor einiger Zeit zurecht gemacht hatte. Sofort wurde Luzifer ins Schlafzimmer getragen und dort aufs Bett gelegt, damit Devon ihn untersuchen konnte.

Dieser sprach einige Zauber, welche ihm den Zustand des Dämons zeigte. Entsetzt zog er die Luft ein.
„Schnell Daimon. Du musst mir helfen, sonst stirbt er!“, sprach Devon schnell. Angesprochener riss die Augen auf und starrte geschockt und verzweifelt auf den Liegenden.
„Was ist es und wie kann ich dir helfen?“, fragte er schnell.
„Später! Leg deine Hände über ihn und sprich mir nach.“ Gesagt getan. Auch Devon legte seine Hände über den Höllenfürsten und begann etwas in einer Sprache zu sprechen, die auf der Welt fast vollkommen vergessen war. Daimon sprach ihm nach und ein silbernes Leuchten umgab ihre Hände und ging langsam auf Luzifer über.

Nach schier endloser Zeit, wo den zwei anderen schon die Schweißperlen auf der Stirn standen und  sie vor Anstrengung nur noch stockend atmeten, verblasste das Leuchten langsam und umhüllte den Dämon komplett. Geschafft ließen sie sich auf dem Boden nieder, nachdem Devon sich versichert hatte, dass Luzifer außer Lebensgefahr war.

„Was war es“, fragte Daimon knurrend und sah den anderen an. Dieser seufzte.
„Es war ein sehr mächtiger weißmagischer Fluch, der tödlich für Dämonen ist, doch je stärker ein Dämon ist umso länger braucht der Fluch, bis er sein Opfer getötet hat. In der Regel stirbt der Betroffene, trotz dessen es eine Gegenformel gibt, denn es bleibt einfach nicht genügend Zeit sie zu sprechen und die wenigsten haben genug Kraft um sie zu sprechen. Deine Magische Kraft und seine Kraft und sein Lebenswille waren ausschlaggebend dafür, dass er überlebt, allerdings wird er noch eine zeit lang bewusstlos bleiben um sich zu regenerieren. Du solltest dich im übrigen auch hinlegen, da es auch für dich anstrengend war.“ erklärte Devon. Daimon nickte und erhob sich. Der andere nahm dies als Zeichen zu gehen. Allerdings würde er von Daimon aufgehalten.
„Du kannst nebenan das Gästezimmer nehmen.“ Devon nickte und verließ das Zimmer.

Daimon seufzte. Er zauberte sich einen Sessel herbei und ließ sich dann neben dem Bett darauf nieder und beobachtete Luzifer. Irgendwann aber schlief er bei seiner Beobachtung allerdings ein.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Um Punkt 10 Uhr saßen alle Lehrer in der großen Halle, In der Mitte der Halle stand ein großer Tisch, doch seltsamerweise war noch für einige Leute mehr Platz am Tisch. Die Türen wurden geöffnet und Daimon betrat mit einigen weiteren Personen die Halle. Sie setzten sich, wobei Daimon jedoch stehen blieb.
„Da Luzifer leider noch verhindert ist werde ich nun mit ihnen über das weitere Vorgehen diskutieren. Also das Ziel ist Hogwarts wieder zu der Elite-Schule zu machen, die es zur Zeit der Gründer war. Dafür werden neue Fächer eingeführt und auch wird etwas an dem Lehrpersonal geändert. Bis dahin irgendwelche Fragen?“ erläuterte Daimon mit einer autoritären Stimme. Die Anwesenden Lehrer schüttelten den Kopf, wobei er von Severus etwas seltsam angeschaut wurde, was er aber vorerst ignorierte.
„Gut, also erstmal zu den Veränderungen beim Lehrpersonal. Professor Binns, Professor Trelawney und Hagrid werden nicht weiter unterrichten. Geschichte der Zauberei wird Eleonora Fay übernehmen“ -eine große und schlanke Gestalt erhob sich und blickte mit dunkelvioletten Augen und einem Lächeln in die Runde. Ihre Haare waren ebenso violett wie ihre Augen. Doch das markante waren die spitz zulaufenden Ohren, die sie als Elbin auszeichnete-
„Wahrsagen wird Cassandra übernehmen, sodass wir eine wirkliche Seherin als Professorin haben.“ -bei dieser Erläuterung stand eine Frau mit flammend roten Haaren auf die ihr bis zum Po reichten. Mit silbernen, wissenden Augen schaute sie jeden an und neigte dann leicht den Kopf-
„Pflege magischer Geschöpfe wird dieses Jahr hingegen ausfallen, da wir erst einen neuen Lehrplan entwerfen müssen und auch generell noch ein paar Veränderungen stattfinden sollten. So nun zu den neuen Fächern: Dunkle Künste wird von Sirius Black übernommen.....“ So wurden noch ein paar weitere Fächer und Lehrer vorgestellt. Unter anderem Devon Zabini, welcher als ausgebildeter Heiler, Heilkünste unterrichtete. Auch wurde wieder Waffenkampf, Duellieren und Traditionskunde in den Stundenplan integriert. Dies bedeutete allerdings, dass diese Woche, der Unterricht noch ausfallen würde, damit man die Stundenpläne machen konnte.
„Eine Kurze Frage Daimon. Wer wird denn Schulleiter?“ fragte Minerva.
„Nun für dieses Schuljahr wird es Luzifer Satanus sein, allerdings werde ich ihm ein wenig helfen. Ich werde auch gerne beim Unterricht helfen wo es gewünscht ist. Wenn sich das ganze eingependelt hat werden wir einen anderen Schulleiter suchen. So nun ist aber Zeit fürs Mittagessen“, damit setzten sich alle anwesenden  an den Lehrertisch, wobei Daimon sich auf dem Schulleiterplatz niederließ.

Mit einem Klatschen waren die Haustische wieder da und die Flügeltüren wieder geöffnet. Die Schüler setzten sich zügig an ihre Haustische und fragende und erwartungsvolle Blicke wurden zum Lehrertisch geworfen. Daimon erhob sich und verstärkte seine Stimme magisch.
„So Liebe Schüler. Nun wo Albus Dumbledore nicht mehr da ist, werden wir aus Hogwarts wieder eine Elite-Schule machen. Dafür werden ab Tests durchgeführt um eure magische Stärke zu ermitteln. Alle die unter 75% lieben müssen die Schule leider verlassen, da sie zu schwach sind. Des weiteren werden neue Fächer eingeführt und es wird auch einige neue Lehrer geben.“ Damit erläuterte er die Plane bezüglich der Fächer und stellte zudem auch die Lehrer vor.
„Die Schulleitung wird dabei Luzifer Satanus übernehmen und ich werde ihm zur Hand gehen und gelegentlich auch beim Unterricht helfen. Nun sollte ich mich aber erstmal vorstellen. Mein Name lautet Daimon Angelus Satanus.“, dabei wurde er geschockt von Tom und Severus angesehen. Beide wussten nicht mehr was sie denken sollten, nun wo sie wussten, dass ihr Gefährte den selben Nachnamen hatte wie der Dämon, denn sein Sohn konnte er nicht sein, da er kein Dämon ist. Tom verließ eiligst die Halle und wurde dabei besorgt von Severus beobachtet, welcher bemerkt hatte, dass es seinem Gefährten sehr schlecht ging. Aber auch Daimon betrachtete Tom mit Sorge im Gesicht.
„Alles weitere wird morgen beim Frühstück geklärt. Bis zum Abendessen hab ihr Zeit alles zu durchdenken und mir dann nach dem Abendessen fragen zu stellen.“ gerade als Daimon die Halle verlassen wollte sprangen Ronald Weasley und Hermine Granger auf und begannen ihn zu beschimpfen.
„Was hast du mit Dumbledore gemacht? Nie hätte er zugelassen, das solch widerlichen Kreaturen hier unterrichten oder überhaupt unterrichtet werden. Alles was mit schwarzer Magie zu tun hat ist böse und gehört ausgerottet. Alles ein Fehler der Natur. Ihr habt …..“, bevor die beiden noch , mehr sagen konnte wurde ein Schweigezauber über sie gelegt. Wütend wurden sie von ihrer Hauslehrerin angeschaut.
„50 Punkte Abzug und sie beiden haben Turmarrest. Und jetzt Abmarsch“ Minerva McGonagall brachte die beiden in den Turm, während Daimon die Aufsicht der Restlichen Schülern jeweils der Hauslehrer übertrug. Er selbst wollte seinen Gefährten hinterher, doch gerade als er die Halle verlassen hatte, wurde er von Devon aufgehalten.
„My Lord ist aufgewacht!“, teilte er Daimon mit und erhielt ein nicken. Angesprochener begab sich sofort in seine Wohnung.

Dort angekommen, trugen ihn seine Füße sogleich in das Schlafzimmer, wo Luzifer lag. Dieser schlug gerade die Augen auf. Doch noch bevor Daimon etwas sagen konnte, schloss  der Höllenfürst die Augen wieder und fiel in einen Koma ähnlichen  Zustand. Vermutlich würden ab nun die Selbstheilungskräfte des Dämons übernehmen. Daimon setzte sich auf die Bettkante und überprüfte mit einem Zauber, ob auch wirklich alles in Ordnung war. Als dies geschehen war, verließ er das Zimmer und begab sich nebenan ins Büro. Dort wollte er sich dann an einige Entwürfe für die Stundenpläne setzten um sich abzulenken. Heilkünste, Wahrsagen, Muggelkunde, Waffenkampf und Duellieren würden dabei Wahlfächer werden, wobei Traditionskunde und Dunkle Künste Pflichtfächer wurden und Muggelkunde für die Reinblütigen.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Tom saß verzweifelt in seinem Schlafzimmer auf dem Bett. Er wusste nicht mehr was er denken sollte. Hatten sie etwa ihren Gefährten verloren, bevor sie ihn überhaupt hatten. Was war das zwischen diesem Luzifer und Harry bzw. Daimon. Sein Veela schrie nach seinem Gefährten und es tat einfach nur weh. Er merkte nicht, wie ihm Tränen über die Wangen liefen und auch nicht, wie Severus das Zimmer betrat und sich zu ihm setzte. Erst, als er an die Brust des Vampirs gezogen wurde, bemerkte er, dass er nicht alleine war und erst dann wurde er sich der Tränen gewahr.
„Sev es tut so weh. Was sollen wir nur machen?“, flehend, wie als ob er nach einem Ausweg bitten würde, war Toms Stimme. Er krallte sich geradezu an seinem Gefährten fest. Severus zog ihn näher an sich.
„Ich weiß Tom. Wir müssen mit ihm reden. Diese Ungewissheit tut uns beiden nicht gut. Vielleicht ist es auch nur ein Missverständnis. Und er schien vorhin auch sehr besorgt gewesen zu sein, als du einfach so gegangen bist. Aber ruhe dich heute erstmal aus. Wir reden morgen früh mit ihm.“, sagte er sanft.
„Aber warum ist er dann nicht gekommen, wenn er doch so besorgt war. Und ich will nicht warten.“, machte Tom sich Luft.
„Du musst dich erstmal beruhigen und morgen werden wir alles in Ruhe klären. Wir werden den Rest des Tages hier bleiben.“ Tom nickte widerwillig So blieben sie im Bett und 'warteten' darauf, dass der nächste Tag anbrach.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Das Abendessen wurde schweigend eingenommen. Jeder war in Gedanken versunken. Einige fragten sich, wie es nun weitergehen würde, andere hatten andere Sorgen. Daimon machte sich Sorgen, und zwar große. Zum einen weil seine Gefährten nicht in der Halle saßen und zum anderen um Luzifer.

Nach dem Abendessen erhob er sich und ließ die Teller und die restlichen Speisen verschwinden.
„Nun liebe Schüler. Man kann euch die Fragen geradezu ansehen. Also jeder der eine Frage hat. Meldet sich bitte. Aber immer langsam, damit ich auch alles zu eurer Zufriedenheit beantworten kann.“, lächelte er die Schüler an, was einige Mädchen aber auch Jungs zum dahin schmelzen brachte.
Zuerst meldete sich ein Mädchen aus Ravenclaw, welches eine Frage zu den Pflicht- und Wahlfächern stellte, die Daimon ihr auch zu gerne beantwortete. Als die Schüler hörten, dass Muggelkunde für die Reinblüter ein Pflichtfach werden würde, hörte man einige schon gequält aufstöhnen.
Als nächstes wurde ein Huffelpuff aus dem 7. Jahrgang dran genommen.
„Was ist mit Harry Potter geschehen?“, fragte er, denn nicht nur ihm war aufgefallen, dass der Potter seit dem Verschwinden von Dumbledore ebenfalls weg war.
„Nun Harry Potter hat die Schule verlassen. Mehr kann ich euch leider nicht sagen.“ Die Lehrer nickten und gaben ihr Einverständnis, dass niemand etwas über Daimons vorherige Identität sagen würde.
So gingen die Fragen weiter. Vieles wurde von den Schülern hinterfragt, so z.B. was mit jenen geschah, deren magische Stärke unter 75% lag. So wurde ihnen erklärt, dass mit anderen magischen Schulen abgesprochen wurde, dass sie ohne Probleme auf diese wechseln konnten. Bis kurz vor Mitternacht ging es dann so weiter, bis auch die letzten Schüler zufrieden gestellt waren. So wurde nur noch mitgeteilt, dass der Magietest in zwei Tagen durchgeführt werden sollte und das die Schüler bis dahin frei hätten. Nach den Tests würden dann auch die neuen Stundenpläne bekannt gegeben werden, solange hätte man noch Zeit sich zu entscheiden, was man wählen möchte.

Erschöpft vielen Schüler und auch Lehrer in die Betten.  

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Die Schüler nutzten, dass sie am nächsten Tag ausschlafen konnten, sodass wieder nur sehr wenige anwesend waren und diesmal fehlten sogar die gesamten Slytherins. Die Lehrer hingegen waren alle anwesend und unterhielten sich. Flitwick war in ein Gespräch mit Cassandra vertieft, Devon Zabini unterhielt sich mit Madam Pomfrey und McGonagall mit Sirius über seine Schulzeit. Tom und Severus unterhielten sich ebenfalls, allerdings so leise, dass nur sie sich verstehen konnten. Daimon hingegen starrte gedankenverloren durch die Halle, während er Silver und Shadow kraulte, die es sich auf seinem Schoß bequem gemacht hatten.

Doch lange währte diese Ruhe nicht. Denn ein lauter Knall ertönte plötzlich in der Halle und ein Mädchen von ca. 6 Jahren, mit rotem gewellten Haar und silbernen Augen. Sie ging Richtung Lehrertisch und begann zu zetern.
„Warum warst du nicht bei mir, als du zu Hause warst. Und was ist mit Papa. Ich will zu ihm, aber finde ihn nicht. Und ihm geht’s schlecht und ich will wissen warum. Und ….“, sprach das Mädchen wurde allerdings von Daimon unterbrochen.
„Lillian Cathrine Satanus, wenn du mich mal zu Wort kommen lassen würdest, könnte ich dir alles erklären.“ Betroffen schaute Lillian zu Boden und nuschelte ein 'Tschuldigung', bevor sie um Daimons Hals hing und weinte.  Dieser drehte sich kurz zu Minerva.
„Würdest du hier die Stellung halten?“ Angesprochene nickte.
„Aber sicher, kümmere du dich um die kleine Lilly.“
„Na komm kleines, dann gehen wir mal zu deinem Papa.“ Noch während er das sagte bildete sich schon ein schwarzer Nebel um sie und sie verschwanden und den Tränkemeister und den Dunklen Lord mit dem nächsten Schock zurück ließen. Denn das Mädchen war nach Harrys verstorbener Mutter benannt, war sie also vielleicht sogar seine Tochter?

Immer schwerer fiel es Tom noch daran zu glauben, dass sein jüngster Gefährte nicht schon einen Partner hatte. Und je mehr ihm diese Gedanken kamen umso mehr tat es ihm weh. Selbst Severus begann den Schmerz zu spüren. Er wollte seinen Partner nicht so leiden sehen, also beschloss er, mit diesem sofort zu Daimon zu gehen und alles zu klären. Er wollte endlich Antworten haben. Doch wie sollten sie seine Räume finden, denn sie hatten absolut keine Ahnung wo diese waren. Da viel sein Blick auf die beiden Phönixe, die es sich mittlerweile auf dem Schulleiterstuhl bequem gemacht hatten. Ohne, dass es einer bemerkte, schnappte er sich die beiden Tiere und zischte ihnen leise etwas zu.
„So ihr beiden. Ihr werdet uns jetzt zu Daimon bringen ist das klar?!“ ein trillern ertönte und Severus ließ die beiden los, welche sofort aus der Halle flogen. Der Tränkemeister und Tom folgten ihnen. So begaben sie ich also auf den Weg zu ihrem letzten Gefährten.

*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*~~~~*

Daimon und Lillian erschienen direkt im Schlafzimmer, in welchem Luzifer sich gerade aufgesetzt hatte. Sofort sprang Lilly ins Bett und umarmte ihren Papa. Dieser nahm sie auch in den Arm und tröstete sie.
„Dir geht’s wieder besser. Mama macht sich ganz große Sorgen.“, schniefte die Kleine.
„Ist ja gut Süße. Ist doch alles wieder in Ordnung. Hast du denn der Mama gesagt, dass du herkommst?“, fragte er sie, was ihm nur ein „Ups“ einbrachte. Daimon besah sich das ganze lächelnd und setzte sich nun auf die Bettkante.
„Ich bin so froh, dass es dir besser geht Vater. Mutter hätte mich gelyncht wenn wir dich nicht wieder auf die Beine bekommen hätten“, sagte er halb im Scherz, doch ihm lief auch noch ein Schauer über den Rücken, als er daran dachte, wie knapp Luzifer dem Tod entkommen war.
„Ich hab doch gesagt ich sterbe nicht. Aber lass uns ins Wohnzimmer gehen. Dort können wir weiter reden und vielleicht eine kleine Stärkung zu uns nehmen.

So setzte Luzifer sich im Wohnzimmer auf eines der Sofas, neben ihm Lilly und Daimon holte Tee aus der Küche und ließ sich dann seinerseits in einem der Sessel nieder. Gerade als er sich hingesetzt hatte, klopfte es an dem Eingang zu seinen Räumen. Verwundert öffnete er und sah sich Severus und Tom gegenüber, letzterer sah ziemlich schlecht aus und erst genannter schien aufgebracht zu sein. Verdutzt bat er beide herein und bot ihn einen Platz an.

Luzifer, welcher sich denken konnte, warum die beiden hier waren, hatte er doch schon geahnt, dass es noch zu Problemen kommen würde, wandte sich an seine Tochter, als alle saßen.
„So Lilly. Wir gehen jetzt zu Mama, zeigen ihr, dass es mir wieder gut geht und dann holen wir sie auch her, schließlich willst du vermutlich nicht mehr so schnell hier weg und ich hab in meinem Reich noch einiges zu regeln, damit während meiner Abwesenheit nichts geschieht. Also verabschiede dich mal von Daimon.“ erläuterte er seiner Tochter. Diese stand auf und ging erst zu Daimon.
„Tschüss Daimon. Wir kommen bestimmt schnell wieder, aber dann musst du mit mir spielen als Entschuldigung, dass du mich nicht besucht hast.“ Er bekam noch einen Kuss auf die Wange und wurde von ihr umarmt.
„Ehrenwort Kleines. Und bleib du schön brav und ärger nicht alle zu doll.“ Angesprochene nickte und begab sich nun zu Tom und Severus. Dort versuchte sie die beiden streng anzuschauen, merkte sie doch, dass zumindest der Vampir wütend war.
„Seit lieb zu meinem Bruder, sonst schicke ich euch zu Onkel Azrael und der darf dann mit euren Seelen spielen.“, und dann war sie verschwunden. Kopfschüttelnd folgte Luzifer ihr und ließen einen vollkommen verwirrten Severus, einen langsam wieder hoffenden Tom und etwas nervösen Daimon zurück.

Doch diese Verwirrtheit hielt bei Severus nicht lange an.
„Was wird hier eigentlich gespielt. Wir wollen endlich wissen was Sache ist, schließlich bist du unser Gefährte. Vor allem siehst du nicht wie sehr Tom leidet?“ Wütend funkelte der Tränkemeister Daimon an. Dieser seufzte, bevor er aufstand und sich ans Fenster stellte. Gedankenverloren blickte er nach draußen.
„Nun wie ihr ja nun schon wisst, ist mein richtiger Name nicht Harry Potter. Was euch vermutlich zu der Frage bringt, wer meine Eltern sind. Meine leiblichen Eltern waren auf der Erde durchaus unter dem Namen James und Lilly Potter bekannt, hießen jedoch wirklich James und Lillian Satanus, geborene Ravenclaw.“ Bevor er weiter sprach wurde er unterbrochen.
„Aber Moment wenn Lilly von den Ravenclaws abstammte, dann müsste sie doch eigentlich ein Engel sein, aber was bist du dann für ein Wesen?“, sagte Tom überrascht.
„Ja es stimmt Lilly war ein Engel und James der Bruder von Luzifer und somit ein Dämon. Aus dieser Verbindung wird immer ein Todesengel geboren, welcher ich nun einmal bin. Dadurch, dass es solch eine Verbindung nur sehr selten gibt, gibt es auch nur wenige unserer Art.“
„Gut das erklärt dein Wesen, aber noch lange nicht, dein Verhältnis zu diesem Luzifer und wie deine Eltern gestorben sind.“, knurrte Severus schon fast.
„Also meine Eltern sind durch Dumbledore gestorben. Ihr wisst selbst, welche Abneigung er gegen die dunklen Kreaturen hegt und jene, die sich mit ihnen einlassen. Er wusste nicht, dass ich ein Todesengel bin, deswegen versuchte er nur mich mit einem Fluch zu töten. Als das nicht klappte brachte er mich zu einer Muggelfamilie, die mich brechen sollte. Lange blieb ich jedoch nicht da, denn Luzifer fand mich und brachte mich zu sich nach Hause. Er veränderte den Muggeln das Gedächtnis und kümmerte sich von da an um mich. Man hatte mir nie vorenthalten, dass meine richtigen Eltern tot waren und ich wusste auch, dass er eigentlich nur mein Onkel war, doch ich liebte ihn wie ein Sohn seinen Vater und ich stimmte zu, als er und Alexandra, seine Frau, mich fragten, ob ich einer Adoption zustimmen würde. Sie erzählten mir immer viel von James und Lilly und als Mutter dann schwanger wurde bat ich sie, ihr Kind nach einem der beiden zu benennen, ob nun als Rufname oder Zweitname. Sie stimmten zu, denn auch sie hatten sowas schon überlegt. So kam also die kleine Lilly auf die Welt, meine kleine Schwester.
Was Dumbledore angeht, so haben wir alle immer gegen ihn gearbeitet. Nach und nach brachten wir seine Anhänger um, bevor wir ihn dann endlich ausschalten konnten.“, erläuterte Daimon weiter.
„Aber warum hast du nie mit uns geredet? Ich dachte ich hätte meinen Gefährten verloren, als du dich so sehr um Luzifer gekümmert hast. Und als dann das Mädchen auftauchte, dachte ich, dass ich dich endgültig verloren hätte“, kam es mit leiser Stimme von Tom. Daimon seufzte. Er hatte schon mit so etwas gerechnet.
„eigentlich ist das recht einfach zu erklären, dafür muss ich euch aber erstmal eine Frage stellen. Wenn ihr von allem gewusst hättet, hättet ihr mich dann so handeln lassen, wie ich es getan habe?“-beide schüttelten den Kopf- „Das war ein Grund, warum ich bisher nicht mit euch geredet hab und danach mussten wir erst einmal dafür sorgen, dass Vater überlebt. Aber bisher hatte ich auch nicht wirklich das Gefühl, dass ihr mich in eurer Beziehung haben wollt.“, der letzte Teil seines Satzes war sehr leise gesprochen und man konnte die Traurigkeit heraushören. Bei solchen Worten übernahm Toms Veela. Er sprang auf, eilte zu seinem Gefährten und nahm ihn in den Arm.
„Wenn wir dir je das Gefühl gegeben haben, dass wir dich nicht wollen, dann Verzeih. Natürlich wollen wir dich bei uns haben, schließlich bist du ein Teil von uns!“, sprach der schwarzhaarige Veela. Erst versteifte sich Daimon, doch als er die Worte von Tom hörte entspannte er sich zusehends und erst recht, als er merkte, dass auch Severus seine Arme um ihn legte.

Alle drei wussten, dass  noch ein wenig Arbeit auf sie zukommen würde, bis sie sich endgültig aneinander binden konnten. Doch gemeinsam würden sie es schaffen. Auch Luzifer und Alexandra freuten sich, das ihr Ziehkind sich endlich mit seinen Gefährten ausgesprochen hatte. Nun ging alles besseren Zeiten entgegen
 
 
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