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von xXDiSpOsAbLexTeEnXx    erstellt: 24.08.2010    letztes Update: 24.11.2011    Geschichte, Drama / P18    (pausiert)
Hey :)

Ich bedanke mich bei Jacky91 und StichinsGlueck für die Reviews.
Antworten sind unter den jeweiligen Reviews.
Ebenfalls find ich es sehr toll, das die FF für das erste Kapitel bis jetzt 60 Zugriffe hat. Das freut mich sehr.

Da es noch sehr viele Ungereimtheiten gibt, stelle ich heute schon das 2 Kapitel on. Vielleicht wird es dann ein bisschen schlüssiger, um wen es sich eigentlich in der FF handelt.
Nächster Posting-Termin ist dann - wie vorausgesehen - nächsten Mittwoch.

xXDiSpOsAbLeXTeEnXx

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Titel: Träumer -  Unzensierte Wahrheit eines Lebens
Autor: xXDiSpOsAbLeXTeEnXx alias Anna Aka MOI!
Raiting: P16/18
Warnings: erhöhter Nikotinkonsum, Drogenkonsum, Borderline, evtl. Charakter Death
Genre: Drama
Handelnde Person: Cherry, Bill
Nebenpersonen: Tom, Andreas
Sicht: Erlebender Erzähler/ Person Cherry
Summary: Tut Liebe weh? Tut sie dies unbewusst oder doch bewusst?
Dis-/Claimer: Ich habe mir die Personen Bill und Tom für die fiktive Umsetzung als Vorlage genommen und somit haben sie keinerlei Bezug auf die Realität. Cherry ist von mir frei erfunden und gehört somit mir.
Storyline ist frei erfunden und handelt rein fiktiv.
Copyright liegt bei dem Verfasser der FF zugrunde.
Cover: Made by SeliRainbow [http://www.imagebanana.com/view/22er07tf/Traeumer.png] Posting-Tag: Mittwochs

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Träumer- Unzensierte Wahrheit eines Lebens


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| 2. Kapitel -  Mein Leben

Alles was ich wusste, dass ich ein einsamer Träumer war.
Träume durften sein. Sie ließen jemanden LEBEN.

Aber dieser Gedanke war der Einzigste überhaupt, der mich daran ließ, das Leben nicht zu hassen.
Ich hasste es. Ich hasste alles.

Seit einigen Minuten bin ich aus diesem hässlichen Gebäude.

Gelb. Versifft. Ekelhaft.

Darin sollten Menschen leben, die einem helfen sollten?
Das mir das Lachen nicht im Hals stecken bleibt.
Ein letzter Blick.

Langsam und mit trägen Schritten mach ich mich auf dem Weg nach Hause.
Wenn man es so nennen konnte.

Der Wind zieht. Es wird immer kälter. Ich friere. In der einen Hand eine Zigarette, die fast schon aufgeraucht ist.
Die Letzte. Das Päckchen ist leer.

__________


Hat man dir jemals gesagt, das du ein wundervoller Mensch bist? Hat man das?
Oft.
Sehr oft.
Aber wirklich?

Es gibt Momente im Leben wo man das Gefühl hat zu Schweben.
Ich befinde mich in diesem Gefühl.
Das Gefühl, nicht mehr die Kontrolle über den Körper zu haben.
Das Metall glänzt mich an. Es schreit mich regelrecht an Dir wird’s dadurch besser gehen!
Ich bilde es mir ein, dass es so ist.

__________


Mutter schreit mich wieder an.
Ich sollte aufhören, die Wäsche einfach unbefleckt in die Waschmaschine zu werfen.
Unnützer Strom wird dadurch verbraucht. Ist mir doch egal. Mir ist derzeit alles egal.


Ich sitze im Zimmer.
Schaue die Bilder an, die an der Wand ihren Platz gefunden haben.
Ich speichere sie in meinem Kopf ab. Ich habe sie schon sooft angeschaut und weiß doch, dass ich nie wieder diese Bilder vergessen werde.

Dieses Lachen.

Diese Gestik.


Erst wenn man die Autorität dieser Person kennenlernen durfte, darf man diese Person auch lieben.

Ich liebe diese Person. Doch wirklich kennen tue ich diese Person nicht.

So nah und doch so fern.

Diese Bilder sind Einbildung. Jedoch, bestimmen sie mein Leben.


"Mensch! Hörst du nicht?"
Die Tür wird mit einem heftigen Knall gegen die Wand geschleudert. Der Blick haftet jedoch an der Wand.
Ich spüre nur den weichen Stoff der die Haut berührt.
Die Tagesdecke.
"In 5 Minuten bist du in der Küche. Verstanden?"

Ich rühre mich nicht. Nicke leicht, das sie versteht, dass ich anwesend sein werde.
Wohl oder übel.
Diese Frau raubt mir noch den letzen Nerv.
Wenn ich so was noch besitzen sollte. Ich bezweifle es.

Höre Schritte. Sie geht. Zum Glück.

Ich nehme das Buch. Mein Schatz.
Blättere bis zum letzten Eintrag und lese in Gedanken "Definiere Liebe. Liebe ist, wenn man sich einem Mensch vollkommen hingibt... ."  
Die letzen Worte sind sehr unleserlich. Ich zittere einfach zu viel.
Ich blättere die Seiten durch. So viele Gedanken.
Das Buch findet den Platz unter dem Kissen.

Geschreie. Ich verdrehe die Augen.
Mein kleiner Bruder ist wach. Klein und nervig. Wie alle in diesem Alter – Tom ist 19.
Er hat sich mal aus dem Bett bewegt. Vor 12 Uhr sieht man ihn nie im Haus.
"Schwesterherz?"
"Was?"
"Hast du eine Zigarette?"
"Besorge dir selber welche. Ich bin nicht immer diejenige die man anpumpen kann, wenn's mal nicht so klappt wie Mami es will." Sag ich zu ihm und schmeiße die Zigarettenpackung in seine Richtung.
Welche Ironie!
"Tzzz... Die Alte kann mich mal." Er holt das Feuerzeug von der Kommode neben dem Bett. Zündet sich die Zigarette an und nimmt einen tiefen Zug.
"Wo bist du so spät eigentlich zurück gekommen?"
Er wundert sich bestimmt warum ich die Uhrzeit weiß. Ich bin ununterbrochen wach. Albträume sind keine Träume. Ich zähle diese grundsätzlich nicht mit.
"Von Julia. Date. Und es ist super gelaufen..." Er zwinkert mir zu.
Er hat mit ihr geschlafen. Das ist klar.
Mein Bruder ist äußerlich das genaue Gegenteil von mir.
Große Baggys, T-Shirts, die man als Kleid betiteln könnte. Dreadlocks.

Ja. Mutter ist ausgerastet. Sie fragte sich, was sie falsch in der Erziehung gemacht hat.

"Tommy, sag mal, denkst du nicht, dass du mal ein wenig Abstand von Mädels halten solltest. Bald kannst du dich nicht mehr auf die Straße trauen." Ich schmunzelte ein wenig.
"Quatsch. Ich doch nicht." Lacht er.

Er ist ein Mensch, der immer gut gelaunt ist. Es gibt nur wenige Tage im Jahr wo er schlechte Laune hat. Außer es sei, das Mutter wieder einen Raster bekommt und dies geschieht, die letzte Zeit, sehr oft. Er will die Gedanken frei lassen und lässt nichts an sich kommen.

"Kommt ihr endlich!" Wie auf Knopfdruck verdrehen sich die Augen von Tom und mir.
"Die Alte geht mir ziemlich auf den Sack." - Wie gesagt, greift er sich an die Boxershorts.

Er steht mit Boxershorts und offenen Dreadlocks hier im Zimmer.
Für manche Mädchen sehr anziehend, ist er nur der Bruder, den man liebt.
Bis auf ein paar Ausnahmefälle, in denen er sehr nervig sein kann.
"TOM! Mach die verdammte Zigarette aus!" Brülle ich unweigerlich, als ich die Zigarette vor sich hinglühend bei dem Aschenbecher liegen sehe.
Solche Ausnahmefälle.

"Danke Schwesterherz! Ich liebe dich auch."
Von wegen. Ich nehme noch einen kurzen Zug.
Sackgesicht.
"Tom, würdest du dir bitte was überziehen?" Spricht Mutter als ich die Küche betrete.
"Nö."
Sie verdreht die Augen. Ich muss wieder schmunzeln.
"Ich habe irgendwas falsch gemacht. Ich hätte euch nicht so viele Freiheiten lassen sollen." Schüttelt sie den Kopf.
"Ja, ne? Ist klar Mutter." Murmelt Tom.
"Sie hat einfach alles falsch gemacht." Kichere ich leise.
"Kinder! Hört auf. Ihr bringt mich noch um."

"Besser du als ich." Denke ich.

Tom wird das gleiche denken, so wie er zu mir rüberschaut.  
"Riecht es hier etwa nach Rauch?" Wird Mutter hysterisch.
"Nein, das ist alles nur Einbildung." Sagt Tom monoton.
"Ich hoffe es für dich. Ich hab es dir ausdrücklich verboten."
"Wie du mir auch verboten hast nicht die Nachbarstochter flachzulegen und ich hab's trotzdem getan." Flüstert Tom.
Ich stoße ihn in die Seite.
"Aua. Sag mal. Spi-"
"Ruhe. Ich will, dass eine harmonische Stimmung hier herrscht."
Ich verdrehe die Augen.
"Boar. Ist ja in Ordnung." Spricht Tom aus, was ich denke.
Ein Geräusch durchbricht die kurze Stille.
"TOM!" Schnaubt Mutter.
"Verhalte dich wie ein anständiger Mensch. Verdammt noch mal."
"Ich kann doch nichts dafür." Entschuldigt sich Tom nicht wirklich glaubwürdig.
"Ich unterlasse so ein Verhalten."
Tom sagt nichts mehr. Es bringt nichts.
"Hier kann man nicht mal rülpsen. Ich fasse es nicht."
Verdreht Tom abermals seine Augen.

So vergeht jeder Samstagmittag.
Zum Glück ist Mutter die ganze Woche über auf der Arbeit.
Ihr Freund ebenfalls, wenn er mal zu Hause ist. Meist ist er 2 bis 3 Wochen unterwegs. Also ein sehr seltener Gast in unserem Haus.  

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R&R pls :)
Über Reviews beziehungsweise evtl. Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen.
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