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von xXDiSpOsAbLexTeEnXx    erstellt: 24.08.2010    letztes Update: 24.11.2011    Geschichte, Drama / P18    (pausiert)
Titel: Träumer -  Unzensierte Wahrheit eines Lebens
Autor: xXDiSpOsAbLeXTeEnXx alias Anna Aka MOI!
Raiting: P16/18
Warnings: erhöhter Nikotinkonsum, Drogenkonsum, Borderline, evtl. Charakter Death
Genre: Drama
Handelnde Person: Cherry, Bill
Nebenpersonen: Tom, Andreas
Sicht: Erlebender Erzähler/ Person Cherry
Summary: Tut Liebe weh? Tut sie dies unbewusst oder doch bewusst?
Dis-/Claimer: Ich habe mir die Personen Bill und Tom für die fiktive Umsetzung als Vorlage genommen und somit haben sie keinerlei Bezug auf die Realität. Cherry ist von mir frei erfunden und gehört somit mir.
Storyline ist frei erfunden und handelt rein fiktiv.
Copyright liegt bei dem Verfasser der FF zugrunde.
Cover: Made by SeliRainbow [http://www.imagebanana.com/view/22er07tf/Traeumer.png] Posting-Tag: Mittwochs

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Träumer- Unzensierte Wahrheit eines Lebens


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| 1. Kapitel – Wer bin ich?


Weißt du wie es ist, völlig den Verstand zu verlieren?
Ohne jegliche Regel darin in Betracht zu ziehen?



Regeln?
Ja. Die sollte es geben. Eigentlich.
Aber für mich gibt es keine Regeln.
Nicht mehr.

Das Leben hat mir so viele Facetten aufgezeigt, dass ich gelernt habe, ohne Regeln klar zu kommen.
Ich brauche sie nicht. Sie sind irrelevant.

Das merkte ich spätestens an dem Punkt, an dem Tag, wo ich mich in den Menschen verliebt habe und gleichzeitig die Hölle betrat.  

Mein Name?

Ich denke, es ist noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür ihn zu nennen.
Es ist nichts, was bedeutend wäre.
Oder ist der Name aufschlussreich dafür - was ihr über das Leben - MEIN Leben wissen solltet?
Nein.

Ich könnte von vorne anfangen.
Der Anfang einer Geschichte, die nicht klar definiert ist.
Aber jetzt ist die Frage, ob das Leben an sich überhaupt definiert ist?

Gibt es eine Definition über das Leben?

Ich denke nicht.

Aber wer ist hier gefragt?
Der liebe Gott oder ich?

Die Antwort ist klar. Aber bin ICH doch ein Mensch der die Entscheidung hat, wie er sein Leben zu führen hat.

Sei es die Psychologen, Psychiater die immer in das Gewissen geredet haben, dass das was ich getan habe, was ich immer wieder tun werde, falsch ist. Das es nichts bringt.
Keine Liebe zu einem Menschen so weit hinausgeht, dass man sich dafür immer psychisch verletzten muss.

Die Narben? Äußerliche?
Die gibt es. Doch niemand weiß davon. Niemand.

Nicht mal die Liebe, zu der das Herz sich für ewig verloren hat.

Ewigkeit...

Ein einschlagendes Wort. Oft unterschätzt.
Für mich nicht. Ich bin im Klaren darüber was es für mich bedeutet.
Aber das Thema soll nicht in eine andere Richtung gelenkt werden.

Ich rauche eine Zigarette.
Wie viele es schon an diesem Tag waren?
Fraglich. Ich kann die Frage selbst nicht beantworten.

Die Steine knirschen leise unter den Sohlen der abgetragenen Turnschuhe.
Verschließen, an einigen Stellen mit minder großen Löchern bedeckt werden die Füße nicht gerade warm gehalten. Die Röhrenjeans abgetragen und an manchen Stellen verfilzt ebenfalls nicht die Wärme spendet, die ich doch so nötig hab. Ziehe den Kragen des Mantels enger in das Gesicht. Die Kälte ist beißend. Sie übermittelt einem das Gefühl, das man zerbrennt. Vor Schmerz.

Wo der Weg mich hinführt?

Zu dem Psychologen.

Es ist kein freiwilliger Gang. Mutter das Bedürfnis hatte, das irgendwas nicht stimmt.
Die Worte einfach gewählt, sich nicht danach anhören, dass es etwas Ausschlaggebendes ist.
Aber doch.
Mutter sagt immer, ich soll mich nicht mit der Vergangenheit befassen. Sie sei zu schrecklich gewesen. Für Sie als auch für mich. Ich lass ihr den Glauben daran. Ich will nicht noch die Nerven von Mutter überstrapazieren. Sie hat genug gelitten – wegen MIR. Ich tue ihr den Gefallen.

Ihr neuer Mann ist ein toleranter Mensch. Er ist fast nie da – Fernfahrer.
Wovon man nicht sehr oft sprechen kann, wenn es um die Beziehungen von Mutter geht.
Sie sagt immer, dass alles besser wird.
Wie oft sie das schon gesagt hat?
Sehr oft. Ich habe nicht mehr mitgezählt.

Ich bin 20 Jahre alt.  
Jung. Aber das denkt man nicht, wenn man erfährt, was in der Vergangenheit vorgefallen ist.
Aber die Vergangenheit sollte ich vergessen, wie Mutter bereits sagte.

Ich versuch's. Es wird schon irgendwie. Es MUSS...

Ich atme tief ein.
Die kalte Oktoberluft brennt sich in die Lungen. Es ist unglaublich kalt. Zu kalt. Ich liebe es trotz allem doch.
Ich hasse den Sommer. Ich hasse Wärme.

Meistens sitze ich stundenlang, wenn ich nicht im Zimmer bin, draußen auf einer Bank. Beobachte Menschen wie sie glücklich sind. Die Gedanken schweifen ab.

Ich hab ein Buch bei mir. Ich trage es immer bei mir. Niemand hat das Recht darauf zu wissen was in dem Buch steht. Es sind Geheimnisse, Gedanken.

Die ich dem Menschen schenke, den ich liebe.

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R&R pls. - Über Reviews und evtl. Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen :)
xXDiSpOsAbLeXTeEnXx
 
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