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Geschichte: Fanfiktion
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von Severus-Snape
erstellt: 08.08.2010
letztes Update: 27.02.2012
Geschichte, Romanze / P18 Slash
(in Arbeit)
Er hatte beschlossen zu bleiben und seinen Abschluss zu machen.
Schon in wenigen Wochen würde der Unterricht wieder beginnen und er wollte die Zeit bis dahin nutzen, um zu lernen.
Er wollte Snape Ehre machen und einen guten Schulabschluss machen.
Heute wollte er zu Kingsley gehen, um seine Aussage zu machen.
Er war gespannt, was der Minister alles von ihm wissen wollte.
Kingsley empfing ihn lächelnd und bat ihn Platz zu nehmen, in Harrys Augen gab es keinen Besseren für diesen Job.
Er kam sofort zur Sache.“Ich danke dir Harry, dass du mir helfen willst.
Aus Draco Malfoy ist nicht viel heraus zu bekommen.“ sagte er bekümmert.
“Wir mussten ihn von seinem Vater trennen, er hätte ihn fast totgeschlagen, er hat wie von Sinnen auf den Jungen eingeprügelt und Draco wollte uns nicht sagen warum.“
Harry nickte, er hatte lange darüber nachgedacht, was er Kingsley sagen sollte.
„Lasst ihn frei und gebt ihm eine Chance, ich denke, er ist gestraft genug“ sagte er. Kingsley sah ihn überrascht an.“Wie stellst du dir das vor?“ fragte er.
„Lasst ihn seinen Abschluss machen, ohne den hat er keine Chance auf ein neues Leben, ich denke er hat sie verdient, er hat niemanden getötet, außerdem hat er mir auch geholfen“
Kingsley sah ihn aufmerksam an und Harry begann zu erzählen.
“Dumbledore wollte ihm helfen, ich habe gesehen, dass er den Zauberstab gesenkt hat, er wollte aufgeben, aber dann kamen die anderen“ sagte Harry leise.
Harry erzählte ihm, was in dem Haus der Malfoys vorgefallen war und von ihrer Begegnung mitten im Kampf. Draco hat nicht aktiv gekämpft, er hat versucht sich in Sicherheit zu bringen.“
„Was ist mit Dracos Mutter?“ fragte Harry
„Sie steht in Malfoy Manor unter Arrest, wir werden bald entscheiden, was mit ihr geschehen soll.
„Lasst sie in Ruhe, sie hat mich nicht an Voldemort verraten, als sie es gekonnt hätte, ohne ihre Hilfe hätte ich ihn nicht besiegen können.“ Kingsley machte sich eifrig Notizen.
„Danke Harry, das genügt mir, ich werde noch einmal versuchen mit Draco sprechen“
„Er wird allerdings gewisse Auflagen bekommen, wenn er nach Hogwarts zurückkehren wird. Ich nehme an, dass er es nicht leicht haben wird, aber ich bin bereit ihm eine Chance zu geben sich zu bewähren.“
Harry nickte und verabschiedete sich wieder.
Als er in Hogwarts ankam, ging er zu Allererstes zu Snapes Grab und hielt Zwiesprache mit ihm. Er erzählte ihm alles,so als wollte er seine Zustimmung.
Nachdem er ihm alles berichtet hatte, ging er wieder ins Schloss, um seinen guten Vorsatz zu lernen in die Tat, um zu setzen.
Wenig später kam er unten im Kerker an, der Weg war für ihn nun schon zur Gewohnheit geworden. Eifrig begann er die Bücher zu studieren, die hier überall in den Regalen standen. Er hatte beschlossen noch einmal ganz von vorne anzufangen.
Entschlossen sah er zu dem leeren Bild hinauf. „Ich werde hart arbeiten“ versprach er.
Er wollte Snapes Maßstäben gerecht werden, das hatte er sich fest vorgenommen. Konzentriert lernte er mehrere Stunden, dann nahm er erschöpft seine Brille ab, aber er wusste, dass er heute eine Menge geschafft hatte.
Draco Malfoy stand in dem kleinen Besucherraum in Askaban und wartete angstvoll, was nun mit ihm geschehen würde. Erstaunt blickte er auf, als für ihn völlig unerwartet der neue Zaubereiminister Kingsley Shaklebolt den Raum betrat, Draco sah unterwürfig zu Boden.
Kingsley musterte den jungen Mann, der völlig verschüchtert wirkte und demütig zu Boden sah.
„Setzen Sie sich Mr. Malfoy“, sagte er. Draco gehorchte umgehend und setzte sich auf den Stuhl, der vor einem kleinen Tisch stand. Kingsley setzte sich ihm gegenüber.
„Mr. Malfoy, ich habe beschlossen Ihnen eine Chance zu geben.“
„Sie können unter gewissen Auflagen nach Hogwarts zurück kehren und Ihren Abschluss machen“ sagte er und schob Draco ein Pergament mit den Bedingungen hin, die er akzeptieren musste.
Draco glaubte sich verhört zu haben und hob ungläubig den Kopf.
„Was haben Sie gesagt Sir?“ fragte er unsicher nach.
Kingsley musste ein wenig lächeln. „Hier unterschreiben Sie“ sagte er und schob ihm das Pergament hin. Draco sah ihn immer noch völlig verblüfft an und konnte nicht begreifen, dass er das Glück haben sollte und nach Hogwarts zurück kehren durfte.
„Warum?“ fragte er leise.
„Bedanken Sie sich bei Harry Potter, seiner Aussage haben sie diese Chance zu verdanken, er meinte,Sie hätten es verdient eine zu bekommen“
Draco sah ihn nun erst recht wie vom Donner gerührt an und begriff überhaupt nichts mehr ausgerechnet Harry Potter sollte für ihn gesprochen haben? Draco begriff nicht, warum er das getan hatte.
Kingsley trat auf ihn zu und befreite ihn von seinen Fesseln, Draco konnte seine Freude nicht mehr verbergen und ihm rannen Freudentränen über die Wangen. „Ich danke Ihnen“ sagte er leise. Kingsley nickte bedächtig „Danken Sie nicht mir“.Draco sah ihn verstehend an.
„Bücher werden Sie in Hogwarts bekommen, ich habe bereits alles arrangiert“ sagte er. „Bis zum Schulanfang dürfen Sie in Malfoy Manor bei Ihrer Mutter bleiben“ sagte er und hielt ihm seinen Arm hin, damit sie disapparieren konnten.
Narzissa Malfoy nahm ihren Sohn weinend in die Arme, als sie die Tür öffnete und ihn sah.
Kingsley unterrichtete sie kurz über Dracos Situation und verabschiedete sich dann wieder. Draco hatte noch zwei Wochen Zeit sich für die Schule vorzubereiten.
Kingsley ging sofort nach Hogwarts, um Minerva Mc Gonnagall zu informieren.
Die Direktorin war wenig begeistert, fügte sich aber dennoch Kingsleys Anweisungen.
Albus Dumbledore äußerte sich erfreut aus seinem Porträt heraus darüber, dass Draco zurückkehren durfte.
Kingsley nickte und verschwand danach durch den Kamin.
Minerva Mc Gonnagall ging nach unten um Harry zu suchen. Der Schulrat hatte zugestimmt ein Porträt von Snape in dem Schulleiterbüro aufhängen zu lassen und sie hatte bereits alles veranlasst.
Harry strahlte sie an, als sie ihm die Nachricht überbrachte „Darf ich es sehen?“ fragte er und sah sie begierig an. Die Direktorin hatte nichts dagegen und er folgte ihr erwartungsvoll. Endlich konnte er mit Snape sprechen, er war sich sicher, dass er ihn in diesem Bild endlich antreffen würde.
Gleich zwei Stufen auf einmal nehmend stürmte er die Treppe hinauf und in das Büro hinein.
Fassungslos sah er, dass dieses Bild ebenfalls leer war.
Enttäuscht sah er zu Dumbledores Bild hinüber. „Harry mein lieber Junge!“ sagte er gütig. Harry sah ihn flehend an, er war sicher, dass Dumbledore ihm helfen würde.
„Können Sie Professor Snape holen?“ fragte er und trat ganz dicht vor das Bild des alten Mannes. „Bitte holen Sie ihn, ich muss mit ihm sprechen, es ist sehr wichtig„
Der alte Mann sah ihn traurig an. „Ich habe Professor Snape noch nicht gesehen“ sagt er mit sanfter Stimme. „Aber, aber er muss doch irgendwo sein, bitte, bitte ich brauche ihn“ stotterte er und begann wieder zu weinen.
Minerva Mc Gonnagall warf dem ehemaligen Schulleiter einen bedeutenden Blick zu.
Sie hatte ihn genauestens über Harrys bedenklichen Zustand berichtet, nun konnte er sich selbst ein Bild davon machen, wie schlecht es Harry ging.
Der Junge war auf die Knie gesunken und weinte bitterlich vor Enttäuschung.“Harry, mein Junge, ich weiß nicht, wo Professor Snape ist, niemand kann ihn zwingen seine Porträts auf zu suchen“ sagte er.
Harrys Weinen wurde noch heftiger „Bitte, ich will doch nur noch einmal mit ihm sprechen, ich muss ihm so viel sagen, warum versteht das denn niemand?“ fragte er voller Verzweiflung.
“Bitte sagen Sie ihm, dass er kommen soll, auf Sie hört er bestimmt, ich tue alles was er von mir will, wenn ich nur einmal mit ihm sprechen darf“
„ Aber Harry….“Der alte Mann sah ihn fassungslos an, so hatte er den Jungen noch nie erlebt.
Harry kniete zitternd und verzweifelt vor ihm auf dem Boden und weinte so sehr, dass es einem das Herz zerreißen konnte. „Bitte Professor“ flehte er immer wieder, solange bis Minerva Mc Gonnagall ihn behutsam an den Schultern nahm und ihm hoch half.
Sie spürte, dass der Junge wie Espenlaub zitterte und rief besorgt Madame Pomfrey.
“Ich brauche nichts“ wehrte sich Harry „Ich will doch nur mit Snape sprechen“ weinte er und sah wieder zu Dumbledore hinauf. „Es tut mir leid Harry, aber ich kann dir nicht helfen“
Harry sah trotzig nach oben „Ich werde wieder kommen“ sagte er und verließ immer noch schluchzend das Büro.
„Da sehen Sie es selber Albus, in welchem Zustand der Junge ist, wo soll das nur hinführen?“ fragte sie besorgt. „Harry wird sich wieder fangen, sobald die Schule wieder beginnt“ meinte der alte Mann.
Minerva wiegte zweifelnd den Kopf.“Ich hoffe es Albus“ sagte sie und setzte sich an ihren Schreibtisch um die Stundenpläne für das Schuljahr weiter zu schreiben.
Missmutig sah sie zu Snapes Bild hinauf.
Sie war gewiss nicht erpicht darauf ihn zu sehen, aber um Harrys Willen hoffte sie, dass er sich bald dazu herab lassen würde eines seiner Porträts zu besuchen.
Harrys Verzweiflung wuchs mit jedem Tag mehr an, anstatt dass seine Trauer abnahm, wurde sie immer stärker.
Harry hatte oft das Gefühl als würde ihn der Schmerz von innen her auffressen. Oft lernte er bis in die Nacht hinein und schlief schließlich über seinen Büchern ein.
Er hatte völlig aufgelöst nach Kreacher gerufen und ihm gesagt, er solle etwas tun, damit Snapes Geruch nicht verschwand, das war das Einzige, was er noch hatte.
Der Elf hatte ihn höchst erstaunt angesehen erfüllte ihm aber seinen Wunsch.
Immer öfter ging Harry in das Büro von Minerva Mc Gonnagall und setzte sich vor Snapes Bild und wartete darauf, dass er kommen würde.
Die Direktorin ließ ihn gewähren, da er sie nicht bei ihrer Arbeit störte Oft verbrachte er Stunden so und dachte über ihn nach.
Immer mehr Einzelheiten wurden ihm bewusst und machten ihn wütend.
Zornig sah er zu Dumbledore hinüber, der ihn wie immer traurig beobachtete.
„Bestimmt kommt er wegen Ihnen nicht mehr hierher!“ brach es plötzlich aus ihm heraus. Minerva Mc Gonnagall ließ empört ihren Stift fallen und die Porträts um ihn herum wurden unruhig.“Was fällt dir ein?“ fragte Professor Tipped“ aus seinem Bild heraus, aber Harry beachtete ihn nicht, seine Augen waren fest auf Dumbledores Bild geheftet, als er weiter sprach.
“Sie haben ihn benutzt und belogen, genauso wie mich! Warum haben Sie das getan?“ fragte er zornbebend.
“Du bist zurecht böse, mein Junge“ sagte Dumbledore……““aber ich habe sogar mein eigenes Wohl, der Priorität Voldemort zu vernichten untergeordnet „“Ich weiß Harry, ich habe dir viel verschwiegen, aber ich tat es um dich zu schützen“
„Mich schüttzen?“ brüllte er.“Damit ich zum richtigen Zeitpunkt gestorben wäre?“
“Warum haben Sie mir nichts gesagt, ich hätte ihn vielleicht retten können, er hatte es nicht verdient zu sterben. Warum haben Sie ihm nie geholfen, sie hätten alles verhindern können, er hätte kein Todesser werden müssen!“
Harry redete sich immer mehr in Rage.“Warum haben Sie zugelassen, dass mein Vater und die anderen so etwas mit ihm tun konnte, er war immer alleine!“
„Ich wieß Harry, ich habe damals viele Fehler gemacht und auch heute, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass du sterben wirst.“
„Du hattest etwas , was Voldemort nicht hatte, nämlich deine Fähigkeit andere Menschen zu lieben, und das machte dich unbesiegbar für ihn“
„ Auch wenn du mir das nicht glaubst, aber ich habe dich geliebt, wie ein eigener Sohn und auch Professor Snape war mir nicht gleichgültig, ich bedauere seinen Tod sehr, aber du darst dich jetzt nicht aufgeben, mein Junge“
„Du musst das alles jetzt hinter dir lassen und neu beginnen“ sagte er aufmunternd.
“Weshalb?“ brüllte er.
„Es ist niemand mehr hier, alle sind tot…Lupin konnte ich wenigstens noch sagen wie leid es mir getan hat, dass ich ihn so beschimpft habe, aber Snape….Es war so schrecklich, er hat so furchtbar gelitten….Ich werde nie wieder froh werden, ich muss ihm sagen, wie dankbar ich ihm bin…..Verstehen sie das nicht?“
Harry ließ sich verzweifelt zu Boden sinken und vergrub sein Gesicht zwischen den Knien. Alle in ihren Porträts sowie Minerva Mc Gonnagall sahen ihn erschütert an.
„Kommen Sie Potter, es ist schon spät“ sagte die Direktorin und schob ihn behutsam in Richutng Tür.
Besorgt sah sie ihm nach, wie er den langen Flur entlang schlich und schließlich um eine Ecke verschwand.
„Albus, der Junge verkraftet das nicht, er zerbricht daran, ich hätte das nie für möglich gehalten „sagte sie und rang besorgt ihre Hände.
“Ich weiß es Minerva, ich will sehen, was ich tun kann“ sagte Dumbledore leise und verschwand aus seinem Porträt.Harry brauchte lange bis er unten in den Kerkern angekommen war, danach schlief er völlig erschöpft ein.
So, ich hoffe, ihr hattet genug Tempotaschentücher griffbereit , ich habe schon von einigen gelesen, dass sie es nötig hatten Erst einmal danke an die, die die Story lesen und auch ein Review hinterlassen haben. Ich freue mich über jedes einzelne und beantworte sie natürlich auch. Ich hoffe noch von einigen mehr zu lesen und wünsche euch weiter viel Spaß beim weiteren Lesen.
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