Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
«
»
von MsBlindo    erstellt: 07.08.2010    letztes Update: 30.12.2010    Geschichte, Romanze / P18    (fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Uff...hat euch schon mal  jemand gesagt, dass ihr der Wahnsinn seid? Mit so viel Resonanz hab ich ja nun überhaupt nicht gerechnet.

Am meisten freue ich mich über ein Rev der Autorin auf TWSC:

Moonlit - Wishes schrieb: Definitely weird to read my own story in German, but I love it! :P

Gut dann schauen wir doch im zweiten Chap einmal zu Bella. Viel Spaß.

Anmerkung: Diese Geschichte `Etched in my skin´ gehört einzig und allein der Autorin Moonlit – Wishes und ich habe die Ehre ihr Baby ins Deutsche zu übersetzen. Vielen Dank dafür.

lg Moony


_______________________________________________________________

Chapter 02


Bella – POV

Kennt ihr manchmal diese Tage, an denen alles schief geht? Yeah, naja heute war definitiv ein solcher Tag.

Es begann alles heute Nacht, als mein süßes, vier Monate altes Baby krank wurde. Ich war mit Lily die ganze Nacht auf, bis wir letztendlich gegen 4:00 Uhr morgens auf dem Schaukelstuhl eingeschlafen waren.

Als ich am nächsten Morgen hochschreckte, war es bereits 9:30 Uhr.

Ich fluchte innerlich, als ich Lily und mich schnell anzog, Lily stillte, bevor ich mit ihr, zu dem Haus meiner Freunde herüber eilte. Rosalie Hale McCarty war ein Geschenk des Himmels.

Nachdem James mich verlassen hatte, als ich schwanger wurde, war sie bei jedem meiner Schritte an meiner Seite. Sie begleitete mich zu allen Terminen und hielt beim ersten Ultraschall meine Hand und weinte mit mir.

Ihr Ehemann, Emmett, hatte mir ein wundervolles Kinderzimmer gebaut. Es war eine Überraschung für mich. Rose hatte mich derweil zu einem Wellness Wochenende eingeladen und als ich wieder nach Haus kam, lag er, mit einem Bier in der Hand, grinsend auf meiner Couch. Er sagte mir, dass ich nach oben gehen soll. Als ich meine Überraschung sah, stand mir der Mund offen und ich umarmte Emmett immer und immer wieder.  Ich weinte vor Freude, während ich mich an seine riesige Brust warf.

Als meine Wehen einsetzten, brachten mich Rose und Emmett ins Krankenhaus und blieben die gesamten 15 Stunden an meiner Seite.

Ich hatte meine Tochter nach ihr benannt. Rosalie´s zweiter Name war Lillian, also war Lily einfach nur perfekt.

Rose wartete bereits an der Haustür, als ich meine Autotür öffnete. Sie lächelte leicht und winkte mir zu. Ich winkte zurück, bevor ich Lily ´s Babyschale herausholte.

Als ich die Tür schloss, wobei ich in einer Hand die Babyschale hielt, klemmte ich mir meine Finger an der Autotür. Mich durchfuhr der Schmerz und ich versuchte ihn nicht herauszuschreien.

Rose eilte an meine Seite, nahm mir das Baby ab und gab mir damit die Chance, meine Hand zu untersuchen.

„Alles in Ordnung, Süße?“, fragte Rose. Sie klang besorgt.

Ich nickte. „Yeah, es tut ein wenig weh, aber es ist nichts Schlimmes.“ Sie nickte, doch wirkte sie nicht wirklich überzeugt.

„Ist Emmett im Krankenhaus?“, fragte ich. Emmett war Physiotherapeut am Virginia Mason Krankenhaus, hier in Seattle. Sie nickte wieder, lächelte und machte lustige Gesichter zu Lily.

Ich lächelte, bei dem Bild  vor mir und gab den beiden einen Kuss auf die Wange. „Hör zu, ich bin schon wahnsinnig spät dran für meinen Termin. Ist es okay, wenn ich mich gleich auf den Weg mache?“

Rose blickte zu mir hoch. „Mach Dir keine Sorgen. Lily und ich werden eine wundervolle Zeit zusammen haben“ Sie drehte sich zu Lily. „Oder Prinzessin?“

Ich lächelte wieder. „Okay, also ich sollte gegen drei fertig sein, wenn es jedoch später wird, ruf ich an, okay?“

Rose schenkte mir ein sanftes Lächeln und strich mir über meinen Arm. „Lass Dir ruhig Zeit.“

Ich lächelte ein weiteres Mal, umkreiste mein Auto und knallte prompt mit meinem Knie gegen die offene Autotür. „Autsch!“

Ich hüpfte ein wenig herum und umklammerte mein Knie. Rose grinste mich mitfühlend an. „Geht es?“

„Yeah.“, krächzte ich und ließ mich in den Fahrersitz plumpsen. Vorsichtig setzte ich mich richtig hin und schloss die Tür. Als ich losfuhr, winkte ich den beiden ein letztes Mal zu.

Natürlich geriet ich voll in den Berufsverkehr und so schlich ich regelrecht in Richtung des Ladens. Mein Verlangen meinen Kopf gegen das Lenkrad zu hauen wurde immer größer.

Letztendlich betrat ich mit fünfzig minütiger Verspätung den strahlend leuchtenden Tattooladen. Eclipse gehörte den Geschwistern Cass, Rosamund und Violet McLaughlin. Die Geschwister aus Schottland waren Genies, wenn es um Tattoos ging. Sie waren so nette Leute, mit einem Schuss Wahnsinn.

Rosamund blickte von ihrem Schreibtisch auf. Ihre roten Locken leuchteten richtig unter der hellen Neonbeleuchtung der Decke und ihr Gesicht strahlte vor Erleichterung.

„Oh Bella! Da bist Du ja!“, rief sie und umkreiste den Schreibtisch.

Ich errötete leicht. „Es tut mir leid, dass ich zu spät bin. Der Verkehr war schrecklich!“, sagte ich zu ihr.

Sie lächelte mich an. „Naja, jetzt bist Du ja hier.“, sagte sie mit schottischen Akzent.

Ich blickte mich im Laden um. Violet war über einen Tisch gebeugt und zeichnete. Ich lächelte, als sie hochblickte und mir zuzwinkerte. Doch dann drehte ich meinen Blick in die Richtung, aus der das vertraute Geräusch einer Tattoomaschine kam.

Meine Augen trafen auf die schönsten grünen Augen, die ich je gesehen hatte. Mein Herz hüpfte wild in meiner Brust und die Zeit schien stehen geblieben.

Es war ein Mann. Nein, jemand der so attraktiv ist, konnte kein Mann sein – eher ein Gott.

Meine Augen glitten über seine Gesichtszüge. Seine Haare waren wild und sexy. Sie waren eine Mischung aus braun und rot, beinahe Bronzefarben. Sie waren so durcheinander, so als wäre er gerade nach einer heißen, leidenschaftlichen Nacht aufgewacht. Sein Kiefer war sehr markant und seine Nase sehr maskulin. Und diese Augen waren von langen schwarzen Wimpern umrandet.

Letztendlich trafen meine Augen auf seine Lippen. Sie waren voll und wirkten, wie nach einem Kuss, geschwollen. Während ich ihn beobachtete, zog sich sein Mund zu dem wohl schönsten Grinsen, das die Menschheit wohl je gesehen hat.

Ich keuchte leise, als ich bemerkte, dass er kein T – Shirt trug. Der Arm, der mir am nächsten war, hatte er unter seinen Kopf gelegt und sein stark ausgeprägter Bizeps machte mich schwach. Meine Augen glitten über seine muskulöse Brust. Sie machten mir den Mund wässrig und ein ziehen machte sich in meinem Unterleib breit.  

Seine Muskeln waren wie gemeißelt und wirklich perfekt und ich sah, dass Cassandra an einem Paar Musiknoten, in Tribalform, arbeitete.

„Bella?“, hörte ich Rosa hinter mir sagen. Ihre Stimme klang besorgt. Ich hüpfte vor Schreck und wurde knallrot. Ich wusste, dass sie mich gerade dabei erwischt hatte, wie ich schamlos  einen ihrer Kunden anstarrte. Ich drehte mich, mit einem schüchternen Lächeln, zu ihr. Sie kicherte.

„Mach Dir keine Gedanken, Edward hat diesen Effekt auf fast jedes Mädchen.“, flüsterte sie leise. Sie blickte, über meine Schulter, zu ihm und zwinkerte ihm zu. Als ich sein sanftes Lachen hörte, bekam ich weiche Knie.

„Okay, Bella.“, forderte Rosa meine Aufmerksamkeit. „Bist Du bereit für Dein neues Tattoo?“

Ich nickte euphorisch. Ich konnte es kaum erwarten!

Sie kicherte und nickte und holte die Schablone hervor. Freude machte sich in meinem Inneren breit. Ich hatte bereits drei Tattoos. Eins auf meiner linken Seite; einen Zweig mit zwei Lilien in lebhaften Farben. Und die anderen beiden auf meinem Rücken: Einen großen Schwan in Tribalform, der bis knapp unter den BH Rand ging und den Namen meiner Tochter, quer über meinen Schultern.  

„Bella, es tut mir leid, aber wir hatten einen kleinen Wasserschaden in unserem anderen Raum und Du musst Dein T-Shirt ausziehen, damit ich das Tattoo machen kann, doch dann können wir es nicht hier…“, stammelte Rosa entschuldigend.

Ich hob meine Hand, um sie zu unterbrechen. „Es ist okay. Wir machen es hier.“

Ich spürte, wie die grünen Augen hinter mir, mir ein Loch in den Rücken brannten und ich war mehr als Dankbar, dass ich so schnell meine alte Figur, nach der Geburt, zurück erhalten hatte.

Rosa nickte und sagte mir, mich mit der linken Seite, auf die Liege zu legen und meinen Arm über dem Kopf zu halten. Ich tat, wie mir gesagt und zuckte zusammen, als ich den kalten Stoff unter mir spürte.

Ich riskierte einen weiteren Blick auf Edward. Sein Mund war leicht geöffnet und seine Augen wurden schmal. Sie verdunkelten sich, als sie über meinen Körper glitten. Ich spürte plötzlich Selbstvertrauen und errötete. Mein gesamter Körper stand in Flammen.

Ich hätte schwören können, dass ich ihn sanft stöhnen hörte.

Rosa drückte die Schablone auf meine Haut und stopfte ein Papiertuch in den Bund meiner Jeans. Ich feierte innerlich, als das Geräusch der Tattoomaschine ertönte und ich die Linien der Schmetterlinge und Ranken auf meiner Haut spürte.

Sie fragte mich nach Lily und wir unterhielten uns die nächsten zwanzig Minuten über sie. Inzwischen arbeitete Cass an Edward´s zweitem Tattoo und blockierte so meinen Blick auf seinen Körper. Ich wusste nicht, ob ich ihr danken oder eine rein hauen sollte.

„Wie geht es der kleinen von Cassandra?“, fragte ich Rosa und entzündete den Stolz einer Tante. Die kleine Sophia war gerade eingeschult worden und Cass war völlig fertig! Armes Ding. Ich konnte es mir nur zu gut vorstellen…

Die nächste Stunde war gefüllt mit den `Stolz einer Tante´. Violet stieß überschwänglich zu uns. Ich konnte sehen, dass Cassandra mit Stolz lächelte, wenn sie den einen oder anderen Gesprächsfetzen aufgriff.

Violet ging wieder zurück zu ihren Zeichnungen und Rosa räusperte sich, um das Gesprächsthema zu wechseln.

„Du weißt, Bella.“, sagte Rosa behutsam zu mir. Ein Geräusch entfuhr meiner Kehle.

„Du und Edward habt eine Menge gemeinsam.“

„Wie?“, fragte ich sanft und hoffte, dass sie meine große Neugier nicht in meiner Stimme bemerkte.

„Naja, es ist nicht mein Part, Dir das zu sagen… aber sagen wir es mal so, ihr könntet euch beide gegenseitig vielleicht helfen. Uhm… eure Situationen sind ähnlich.“, erklärte sie.

Was hatte das zu bedeuten? Unsere Situationen wären ähnlich? Was für Situationen? Arbeit? Kinder? Waren wir beide Single? Als ich ihm ins Gesicht blickte, konnte ich mir nicht wirklich vorstellen, dass er Single war. Wahrscheinlich lagen ihm ein Dutzend Frauen zu Füßen, egal wo er war. Und selbst wenn er es war, was sollte mir diese kleine Information jetzt sagen? Es war nicht so, dass ich überhaupt nur annähernd in seiner Liga spielte.

Meine Gedanken deprimierten mich schwer. Warum, verdammt noch mal, sollte ein Mann, wie Edward, auch nur seine Zeit mit einem Mädchen, wie mir, verbringen? Eine alleinerziehende Mutter, mit einem unbedeutenden Job in einer Bank und so viel emotionalem Gepäck, dass jede Fluggesellschaft weitere Gebühren von mir verlangen würde, wenn ich ein Ticket kaufen würde. Nicht zu vergessen, dass ich nur schwer damit leben konnte, dass James das Verlangen hatte, mich rauszuschmeißen, als wir herausfanden, dass ich schwanger war.

Meine Gedanken wurden unterbrochen, als ich Cassandra zu ihm sagen hörte, dass sie mit seinem Tattoo fertig sei. Er lächelte sie breit an und setzte sich auf. Seine Muskeln zuckten unter seinen Bewegungen.

Ich beobachtete, wie er zum Spiegel herüber ging, der sich dicht bei Rosa´s Arbeitsplatz befand. Er bedankte sich leise bei Cassandra.

Ich warf ihm noch einen schnellen Blick zu, als er zurückging, um sein Zeug zusammen zu suchen und keuchte, bei meiner Entdeckung. Sein gesamter Rücken war mit Tattoos bedeckt! Engelsflügel in komplizierter Tribalform gingen von seinen Schultern, bis hin zum Bund seiner Jeans. Zwischen den Flügeln war ein Wappen, mit einem Löwen in der Mitte. Ein Banner mit dem Namen `Cullen´ befand sich darunter. Tribalranken umkreisten das Wappen und verbanden sich mit den Flügeln.

Er drehte sich um, als er mein Keuchen hörte und seine Augen trafen amüsiert auf Meine. Ich errötete wieder und verfluchte leise meine helle Haut und mein schnelles Blut.

Meine Augen wanderten zu seinen frisch gestochenen Tattoos. Die Musiknoten passten, trotz der wunden Haut darum, perfekt zu seinem muskulösen Bauch. Ich blickte ihm wieder ins Gesicht und sah, dass seine Augen über mein, zur Hälfte gestochenes, Tattoo glitten.

Cassandra bedeckte die Noten mit Folie, nachdem sie Vaseline auf seine Haut aufgetragen hatte. Sein Rücken zeigte jetzt wieder zu mir und gab mir die Gelegenheit, ihn direkt anzustarren. Seine Jeans saß perfekt auf seinen Hüften und zwei extrem heiße Grübchen zeichneten sich auf seinem unteren Rücken ab.

Sein Hintern wurde sehr prächtig durch die enge Jeans betont, dass meine Finger beinahe zuckten, ihn anzupacken. Ich grübelte, ob sein Hintern genauso hart war, wie der Rest seines muskulösen Körpers.

Rosa hatte kein Problem mit meiner Stille. Das hatte sie noch nie. Sie fängt dann einfach an, leise zu summen und unterhält sich mit Violet, die nicht weit weg von ihr sitzt und an ihren Skizzen arbeitet.

Edward drehte sich zu mir, lächelte und ging mit Cassandra zum vorderen Teil des Ladens. Er zahlte für seine Tattoos, schenkte mir ein letztes Lächeln und verschwand durch die Tür. Als ich ihn weggehen sah, spürte ich etwas… vielleicht Bedauern?

Ich wusste es nicht, doch ich wusste, dass ich ihn unbedingt wieder sehen wollte.


________________________________________________________________

Et voilá, das war das zweite Chapter. Nun sagt mir, was denkt ihr?

Wollt ihr mehr?

Bis bald Moony
«
»
Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
> Nutzungsbedingungen <   > Datenschutz <   > Impressum <          v3.9-7097