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Geschichte: Fanfiktion
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von MsBlindo
erstellt: 07.08.2010
letztes Update: 30.12.2010
Geschichte, Romanze / P18
(fertiggestellt, keine anonymen Reviews)
Ich hoffe ihr schließt sie genauso in euer Herz, wie ich.
lg Moony
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Disclaimer:
Alle öffentlich bekannten Charaktere und Orte sind Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer. Die original Charaktere und die Handlung sind Eigentum der Autorin. Die Autorin ist in keinster Weise verbunden mit den Eigentümern, Erschaffern oder Produzenten irgendwelcher Medienrechte. Es ist keine Verletzung des Urheberrechtes beabsichtigt.
Diese Geschichte `Etched in my skin´ gehört einzig und allein der Autorin Moonlit – Wishes und ich habe die Ehre ihr Baby ins Deutsche zu übersetzen. Vielen Dank dafür.
Ihr findet diese Geschichte im Original auf (Anmeldung erforderlich)
http://www.twcslibrary.com/viewstory.php?sid=666&ageconsent=ok&warning=3
~*~
Zusammenfassung:
Edward Cullen liebt zwei Dinge in seinem Leben: seine Zwillinge, Wendy und Car, und seine Tattoos.
Bella Swan musste einen schweren Schicksalsschlag verkraften. Sie wurde von ihrem Ehemann verlassen, als sie im dritten Monat schwanger war. Jetzt ist ihre Tochter Lily ihr ganzer Lebensinhalt und auch sie trägt die Liebe zu ihrer Tochter auf der Haut…
Können diese beiden mit ihren gebrochenen Herzen ihre Angst überwinden und zusammenkommen?
Oder sind die beiden einfach zu stur?
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Chapter 01
Edward – POV
Ich hatte das Gefühl, dass es verdammt früh war, als ich in die Dusche stieg. Morgens war der einzige Zeitpunkt, an dem ich mich auf mich selbst konzentrieren konnte; es war die einzige Zeit, wo ich nicht hin und her hetzte.
Ich seufzte, als das heiße Wasser auf meinen Rücken traf und meine Muskeln massierte. Versteht mich nicht falsch, ich liebe es Vater zu sein, aber dreijährige Zwillinge allein aufzuziehen, bedeutet schon Stress.
Ich griff nach der Seife und schäumte meine Unterarme ein. Die schwarze Tinte, die die Namen meiner Kinder zeigte, wurde nun mit weißem Schaum bedeckt, den ich nun vom Wasser wieder wegspülen ließ. Manche Leute verstanden es nicht, dass ich kein Problem mit meinen Tattoos und meiner Vaterrolle habe. Ich dagegen verstand es nicht, warum die Leute immer der Meinung sind, dass Du ein Außenseiter bist, nur weil Du Tattoos liebst.
Ich persönlich finde, dass ein Tattoo eine sehr gute Art ist, seine Erinnerungen festzuhalten
Ich seufzte. Ich wusste, dass meine freie Zeit langsam zu Ende war. Ich musste den Tisch für das Frühstück decken, die Rucksäcke der Kids packen, sie anziehen und sie dann in die Vorschule bringen.
Ich band mir ein Handtuch um die Hüften und strich mit einem anderen über den beschlagenen Spiegel, bevor ich mich abtrocknete. Ich versuchte meine Haare in Form zu bekommen – doch es war hoffnungslos, wie immer.
Schnell zog ich mich an und eilte die Treppe herunter. Innerlich schmollte ich, denn es war sieben Uhr morgens, eigentlich eine prima Zeit, um im Bett zu liegen und zu faulenzen.
Ich deckte den Tisch und stelle das Disney Cars Geschirr für meinen Jungen hin und für meine kleine Prinzessin das Geschirr mit einer Disney Elfe.
Ich eilte die Treppen wieder hinauf und schlüpfte leise in das Zimmer meines Sohnes. Carlisle Junior, oder Car genannt, lag wie ein Stein in seinem Bett – er schnarchte leise, wie immer und lag verkehrt herum. Seine Bettdecke lag auf dem Boden und sein Pyjama hing auf halb acht.
Ich strich mit meiner Hand über sein verstrubbeltes Haar. „Kleiner, wach auf.“, flüsterte ich. Keine Reaktion. Es war einfach unmöglich, dieses Kind zu wecken.
Ich schob meine Arme unter seinen Körper, hob ihn hoch und wiegte ihn an meiner Brust. Er schnaubte ein wenig und wimmerte. „Entschuldige Kleiner, aber Du musst aufwachen.“
Das Wimmern wurde etwas mehr. Er vergrub sein Gesicht an meiner Brust und schlang seine Arme um meinen Nacken. „Bin müde.“, grummelte er.
„Ich weiß, aber Du willst doch zur Schule gehen, oder?“, fragte ich, während ich ihn auf meine Hüfte schob, um eine Hand frei zu bekommen, um seine Sachen aus dem Schrank zu nehmen. Er gähnte immer wieder, während ich ihn anzog und drückte seinen Teddy eng an sich.
Ich trug ihn nach unten, während er an dem Kragen meines T-Shirts zog, um die Linien des Tattoos, an meiner Schulter, freizulegen. Das machte er immer, wenn er die Chance dazu bekam. Ich überlegte, mit welchem Alter er nach seinem ersten Tattoo fragen würde… vielleicht fünfzehn? Besser gefragt: Würde ich es ihm dann erlauben?
Ich setzte ihn auf die Couch und schaltete den Fernseher ein, damit ich seine Schwester holen konnte.
Wendy war bereits wach und lehnte an dem Kopfteil ihres Bettes. Sie hüpfte wild auf und ab, als ich das Zimmer betrat. „Daddy!“, zwitscherte sie und krabbelte aus dem Bett. Sie sprang auf mich zu und ich lachte. Ich hockte mich zu ihr herunter und hob sie hoch.
„Guten Morgen, Prinzessin.“, sagte ich und küsste ihre Wangen.
„Daddy?“, kicherte sie.
„Yeah, Prinzessin?“
„Kann ich eine Elfe haben?“ Ich lachte, denn meine Tochter war so berechenbar; Sie stellte diese Frage jeden Morgen. „Süße, Du weißt, dass Du keine Elfe haben kannst.“ Sie schmollte, doch gab sie schnell wieder auf, sobald ich den Kleiderschrank öffnete.
Sie quietschte und griff nach ihrem Prinzessinnen Kleid. „Du gehst heut in die Schule, Süße.“, sagte ich und hängte das Kleid wieder in den Schrank. „Und außerdem ist es kalt.“
Sie schmollte wieder und versuchte mich umzustimmen, aber ich wusste, wie sie war und so gut sie es auch konnte, ich lenkte nicht ein.
Nachdem ich sie angezogen hatte, wobei ich die Tatsache ignorierte, dass sie beinahe in Tränen ausbrach, trug ich sie ebenfalls nach unten.
Sobald wir das anstrengende Frühstück hinter uns gebracht hatten, packte ich ihre Rücksäcke und nahm ihre Mäntel und Hüte. Schnell setzte ich sie in ihre Kindersitze und fuhr mit ihnen zur Vorschule.
Auf halber Strecke, begann Car seine Schwester, mit seinen Hot Wheels, zu bewerfen und Wendy begann zu weinen.
Ich seufzte… jetzt geht´s los…
„Carlisle Junior! Du sollst Deine Schwester nicht mit irgendwelchem Zeug bewerfen!“ Er kicherte teuflisch. „Car, um Himmels Willen!“
Er schmollte und schnaubte. „Entschuldige Dich, jetzt.“, sagte ich ihm.
„Tschuldige.“, murmelte er. Wendy streckte ihm nur ihre Zunge entgegen. Gott, ich liebe es Vater zu sein.
Auf dem gesamten Weg unterdrückte ich das Verlangen meinen Kopf gegen das Lenkrad zu hauen, während meine Kids fleißig auf dem Rücksitz stritten.
Als ich sie letztendlich in der Schule in die kompetenten Hände ihrer Lehrerin Kate übergeben hatte, seufzte ich erleichtert.
Doch das brachte mir natürlich die Aufmerksamkeit der widerlichen Jessica Newton ein. Sie warf ihre Haare zurück und kam auf mich zu. Man konnte meinen, dass sie versuchte sexy zu sein.
Ich unterdrückte das Verlangen mir die Ohren zu zuhalten, als sie zu sprechen begann. „Harter Morgen?“, fragte sie und versuchte verführerisch zu wirken. Ihre Stimme klang jedoch wie bei jemanden, der dringend ein Glas Wasser benötigte.
Ich nickte. „Yeah, ein wenig.“
Sie legte ihre Hand auf meinen Arm. „Es muss hart sein, die Kleinen allein aufzuziehen.“ Sie legte sich ihre andere Hand auf zwischen ihre Brust und ihrer Kehle. „Wenn Du Hilfe brauchst,“ Sie hob eine Schulter extrem in die Höhe. „ oder eine Schulter zum anlehnen,“ Sie kam einen Schritt auf mich zu. „oder etwas Ablenkung… bin ich die Richtige.“
Ich räusperte mich und zog schnell meinen Arm zurück, während ich einen Schritt zurück trat. „Wie geht es Mike? Gott, als ich von seinem Unfall gehört habe, hatte ich solche Angst.“
Ihre Gesichtszüge veränderten sich, in Erinnerung an ihren Ehemann, der mit zwei gebrochenen Kniescheiben zu Hause lag. Sie murmelte nur „Ihm geht es gut.“, bevor sie einen Schmollmund zog und mir gestattete an die frische Luft zu kommen.
Ich küsste meine Kinder zum Abschied und sagte ihnen, dass ihre Großmutter sie heute Mittag abholen würde, bevor ich die Schule verließ und mich in mein Auto setzte, bevor Jessica überhaupt die Chance bekam mich noch einmal anzusprechen.
Als ich die Einfahrt verließ, war mir ein wenig schwindelig und ich blickte meinem Termin, den ich jetzt hatte, erfreut entgegen.
Ich erreichte den Laden zeitgleich mit einem großen Ford Truck, aus dem eine erfreute Violet, eine grummelige Cassandra und eine noch schlafende Rosamund stiegen.
Diese Schwestern waren Genies! Sie kamen aus Schottland, waren verdammt lustig und hatten immer Zeit für mich.
„Ihr seht bezaubernd aus, wie immer.“, sagte ich und ignorierte die Tatsache, dass Cass und Rosa eher aussahen, als hätten sie einen Kater und kämpften zeitgleich mit einem schlimmen Virus. „Halt die Klappe.“, murmelte Rosa und steckte den Schlüssel in das Schloss ihres Ladens.
„Nur für Dich, Edward, sind wir zu dieser unchristlichen Zeit aufgestanden.“, sagte Cass und rieb sich den Schlaf aus ihren Augen.
„Und das ist der Grund, dass ihr meine Lieblingsmädels auf der ganzen Welt seid.“, erwiderte ich.
Violet kicherte, Cass schnaubte nur und Rosa gähnte. „Ich wette, dass sagst Du zu allen Mädchen, die Dir Farbe auf der Haut verpassen.“, sagte Cass, die langsam wach wurde.
Sie führten mich in das Innere des Shops. Überall hingen komplizierte Tattoovorlagen, Urkunden und Auszeichnungen an den Wänden. Sie zogen ihre Mäntel aus und hängten sie, zeitgleich mit mir, an den Haken.
„Ich habe euch Geschenke mitgebracht.“, sagte ich und hielt eine Papiertüte und mehrere Kaffeebecher in die Höhe. Rosa griff nach einem Becher, den ich ihr reichte, als würde ihr Leben davon abhängen.
„Du bist ein Gott!“, rief sie.
Cass und Violet schmollten, bis ich mich zu ihnen drehte. „Und natürlich eine heiße Schokolade für Dich. Ich konnte es mit Deinem Magen nicht über mich bringen, Dir einen Kaffee mitzubringen!“ Ich betonte den letzten Teil so, als würde ihnen einen Becher Schlamm überreichen und sie kicherten.
„Jetzt erinnere ich mich daran, warum wir uns mit Dir abgeben, Edward.“, sagte Violet, strubbelte mir durch die Haare, als sie nach ihrem Becher griff und zu ihrem Arbeitsplatz ging.
„Nee, wir geben uns mit Dir ab, weil Du wahrscheinlich den besten Arsch in ganz Amerika hast.“, korrigierte Cassandra lachend.
Ich lachte. „Kultiviert, wie immer, Cass.“ Sie schnaubte nur. Ich machte mir eine mentale Notiz, Emmett hier irgendwann mal herzubringen. Sie würden sich mögen.
„Alles klar, Edward. Womit können wir Dir heute, außer einer Dosis Unterhaltung, helfen?“ fragte Rosa und warf ihren Kaffeebecher in den Abfall. Ohne etwas zu sagen, reichte ich ihr die Tüte mit den Bagels.
„Das sind meine!“, rief Cassandra und riss Rosa die Tüte aus der Hand. Ich kicherte.
„Ich hatte mir überlegt, ob Du mal einen Blick hierauf werfen kannst.“, sagte ich und schob es zu ihr.
„Sicher, kein Ding.“, antwortete sie und nahm sich das Bild.
„Lass mich sehen… wo willst Du es hinhaben?“, fragte sie. Sie rollte ihre Ärmel hoch und entblößte zarte Ranken und Schmetterlinge auf ihrem rechten Arm.
„Auf jede Seite, am unteren Bauch.“, sagte ich. Sie nickte nachdenklich, als Cassandra neben ihr auftauchte. Ich musste zwei Mal hinsehen, denn sie sah plötzlich so anders aus.
„Hör auf zu starren; Ich habe mich nur ein wenig geschminkt.“
„Naja, als Du aus dem Auto gestiegen bist, sahst Du aus, wie der Tod, also entschuldige bitte.“, sagte ich grinsend.
Sie streckte mir ihre Zunge entgegen. „Pass auf, bevor sie Dir abfällt.“ Sie drehte sich um und zeigte ihren Rücken, der komplett mit ein paar schwarzen Engelsflügeln und einem Pentagramm in der Mitte bedeckt war.
Ich lachte, bevor ich mich zu Rosa herumdrehte, die meine Vorlage begutachtete. „Ich denke das passt perfekt zu Dir, Edward.“, sagte sie lächelnd. Sie fuhr die Linien der Musiknoten, in Tribalform, mit ihrem Finger nach.
„Cass!“, rief sie über ihre Schulter.
„Yeah?“, brüllte sie zurück, wo immer sie auch gerade war.
„Oh, beweg Deinen Arsch hierher!“
Cassandra kam mit einem Grinsen im Gesicht aus dem Hinterzimmer. „Kannst Du das übernehmen? Mein Termin müsste jede Minute hier sein.“ Cass nickte.
„Jede Seite eine, oder?“
„Uh huh.“
„Okay, lass mich die Schablonen machen.“
Zehn Minuten später rief sie mich zu ihrem Arbeitsplatz. „Kannst Du bitte Dein T-Shirt ausziehen?“, fragte sie. Ich erfüllte ihren Wunsch und sie verschwendete keine Zeit und drückte die Schablonen auf. Nachdem sie das dünne Papier abgezogen hatte, deutete sie auf den Spiegel.
„Schau es Dir an und sag mir, was Du denkst.“, sagte sie.
Die Noten waren genau an der richtigen Stelle. Sie saßen tief auf beiden Seiten meines Bauchs und waren leicht schräg. Ich grinste.
„Perfekt!“, sagte ich, als ich wieder zu ihr zurück ging.
Sie grinste mich an, bevor sie ihre Haare aus dem Gesicht und es dicht an ihrem Kopf zusammen band. Sie entblößte dabei die Ranken und Rosen an ihrem Nacken. „Hey, das ist neu.“, bemerkte ich.
Sie lachte. „Ja, Violet hat es vor zwei Wochen gestochen.“
„Es ist wunderschön.“, sagte ich. Sie lächelte warmherzig, bevor sie mir sagte, dass ich mich hinlegen solle. Ich stopfte mir Papierhandtücher in den Bund meiner Jeans, während sie die Farbe und die Tattoomaschine vorbereitete.
„Okay, jetzt geht´s los.“, warnte sie, bevor Sekunden später die Nadel auf meine Haut traf. Bei diesem Gefühl und dem Geräusch der Maschine, schloss ich meine Augen.
Cassandra hatte gerade die Umrisse der ersten Note beendet, als die Tür mit einem Klingeln geöffnet wurde. Mein Kopf drehte sich, als Rose den Neuankömmling begrüßte.
„Oh, Bella! Das bist Du ja!“, rief sie.
„Es tut mir leid. Der Verkehr war schrecklich.“, hörte ich die wohl süßeste Stimme sagen, die ich je gehört habe. Ein Schauer lief durch meine Wirbelsäule, als ich meine Augen wieder schloss. Schnell öffnete ich wieder meine Augen, als Cassandra anfing zu lachen.
„Na gefällt Dir was Du siehst?“, flüsterte sie lachend. Meine Augen trafen gerade auf die Frau, Dir mir buchstäblich den Atem raubte. Meine Gesichtszüge entglitten.
Vor mir stand eine Frau, mit dem wohl schönsten braunen Haaren, die sie in einen unordentlichen Zopf gebunden hatte. Einige Strähnen hingen heraus und umrahmten ihr herzförmiges Gesicht. Der kalte Wind draußen, brachte ihre Wangen zum erröten und trug dazu bei, dass ihre zarte Haut mit einem leichten pink überzogen war. Ihre Augen waren wie tiefbraune Schokolade. Sie hatte eine kleine zarte Nase und ihre Lippen sahen aus, wie Rosenblätter. Sie waren in solch einem schönen rot, am liebsten hätte ich reingebissen.
Ihre Augen trafen auf meine und die Welt blieb stehen.
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Na was sagt ihr?
Bis bald Moony
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