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von Tresschen
erstellt: 30.07.2010
letztes Update: 04.01.2012
Geschichte, Drama / P18
(pausiert)
Es war wieder ein Tag nicht nach Adams Geschmack gewesen. Beim Aufstehen hatte er heute Morgen erneut eine dieser ständig wiederkehrenden Panikattacken gehabt und wäre am liebsten gar nicht mehr zur Arbeit gekommen. Nun fühlte er sich völlig geschlaucht und erschöpft. Er war nur froh, dass er heute keinen Außeneinsatz hatte, das wäre sicher nicht gut gewesen. Nun versuchte er den Kopfschmerz und die bleierne Müdigkeit mit ein bisschen kaltem Wasser zu vertreiben. Eigentlich brauchte er einmal eine Pause von dieser ständigen Belastung hier auf der Arbeit, doch er hatte Angst, dass er, wenn er seinem Körper die Ruhe gönnte, ganz zusammenbrach. Hier hatte er zumindest eine Aufgabe.
Ein wenig gestärkt trat er wieder aus der Herrentoilette heraus und stieß beinahe mit einer jungen Frau zusammen, die gerade den Gang entlang kam: Einer jungen, schönen und völlig unbekannten Frau.
„Was tun Sie hier? Suchen Sie jemanden?“, fragte er die Frau.
Sie drehte sich herum und neugierige graue Augen musterten ihn. Sie war sehr hübsch, hochgewachsen, wirkte aber keinesfalls zu groß für eine Frau, schlanke Figur, klare Gesichtszüge, die von einem dezenten Make-up unterstützt wurden und beinahe in den Nacken reichende, rote Locken, die aber streng hinters Ohr gekämmt waren, sodass silberne Stecker an ihren Ohrläppchen sichtbar wurden. Die Frau wirkte wie aus einem Modemagazin, besonders mit dem perfekt geschnittenen hellgrauen Kostüm, das sie trug und das genau die Farbe ihrer Augen auffing.
„Ich weiß, wo ich hin muss! Danke!“, erwiderte die Fremde und wandte sich dann wieder ab.
„Hey“, rief Adam ihr nach, „Sie können hier nicht einfach so herumlaufen. Das ist nicht gestattet. Was machen Sie hier und zu wem wollen Sie?“
Die Fremde drehte sich genervt wieder zu Adam herum. „Ich denke nicht, dass es Sie etwas angeht, was ich hier zu suchen habe!“, antwortete sie schnippisch. Ihre Locken wippten mit jedem ihrer Worte mit.
„Ich denke schon!“, entgegnete Adam kühl. Das war ja nicht wahr, dass hier eine fremde Dame entstiegen dem neusten Modemagazin einfach so hereinspazierte. War der Sicherheitsdienst etwa auf Urlaub?
„Sie kommen jetzt erstmal mit und weisen sich aus!“, er packte die Frau ein wenig grob am Arm, worauf diese sich zu wehren begann.
„Was fällt Ihnen ein? Lassen Sie mich sofort los oder ich hetze Ihnen ein Verfahren wegen sexueller Belästigung auf den Hals!“
„Dann können die Beamten auch gleich meine Anzeige wegen verbotenem Eindringens aufnehmen!“
„Was fällt Ihnen ein? Ich werde hier erwartet!“, fuhr die Rothaarige Adam an und bohrte in dem Versuch, sich aus seinem Griff zu befreien, ihre scharfen Fingernägel in seinen Arm. Adam ließ die fremde Frau abrupt los, aber immer noch mit dem Hintergedanken, ihr gleich einfach brutal die Arme auf den Rücken zu drehen, so dass sich diese Furie nicht mehr wehren konnte.
Doch in diesem Moment erklang Harry Pearces Stimme: „Ah, Miss Clarkson, Sie haben Adam schon kennen gelernt. Adam ist einer unserer besten Agents, Miss Clarkson. Adam, Miss Clarkson ist die Reporterin, die bei uns eine Weile arbeiten möchte.“
„Reporterin?“; fragte Adam verwundert, „ich dachte, wir bekämen einen Mann ins Team.“
„Ahh, ja, das war ein Irrtum, der Name, Andy Clarkson, da nahm ich an, es müsste ein Mann sein. Aber so eine junge, begabte Frau im Team zu haben, wird sicher auch eine Bereicherung sein!“
Adams Blick war ungläubig, zumal er die Frau, die da neben ihnen stand, erneut musterte und in ihr vieles sehen konnte, aber keine Agentin. Das würde ja noch ein größerer Reinfall werden als er anfangs gedacht hatte.
Miss Clarkson musterte den Agenten neben sich auch eher feindselig, sie merkte sehr deutlich, dass er etwas gegen sie hatte, aus welchem Grund auch immer.
Nur Harry blieb dies verborgen. Fröhlich fuhr er fort: „Miss Clarkson, kommen Sie dann mal in mein Büro. Und Adam, halt dich bereit, mit dir möchte ich auch gleich noch reden.“
Adam nickte nur stumm und starrte den beiden hinterher, wie sie zu Harrys Büro gingen. Diese Miss Clarkson war als Agentin ja nun wirklich vollkommen ungeeignet, so wie sie mit ihrem Hintern wackelte. Sie war sicher nicht dumm, aber um ein Agent zu werden, brauchte man etwas mehr Fähigkeiten als nur nicht dumm zu sein. Was hatte man sich denn dabei gedacht diese Zicke in ihr Team einzuschleusen? Das konnte ja nur Stress geben.
Und wie arrogant sie sich schon bei diesem ersten Treffen benommen hatte, so eine Schickse. Nenene, das konnte nicht gut gehen.
„Wer ist das?“, riss ihn Ros aus seinen Gedanken.
„Unsere neue Unterstützung im Team“, knurrte Adam, „Andy Clarkson, die Reporterin.“
„Ach, du gute Güte! Ich dachte, wir bekämen einen Mann!“
„Das dachte ich auch!“, erwiderte Adam. Seine nicht vorhandene Begeisterung übertraf sogar noch Ros´ Verblüffung.
„Na dann“, bemerkte Ros, „dieses wandelnde Model ist hier sicher bald wieder weg! Die hält´s hier doch keine Woche aus!“
„Nee, wohl kaum!“, stimmte Adam ihr zu, „Und du hast Recht mit Model, wie will sie denn mit einem solchen Kostüm bei einem Einsatz mitmachen?“
„Dir ist also ihr superenges Kostüm aufgefallen!“, zog Ros Adam auf.
„Es kann einem ja auch kaum nicht auffallen.“
„Ahh, komm gib´s zu! Vom Aussehen her findest du sie scharf!“
„Das Einzige, was an dieser Frau scharf ist, sind ihre Fingernägel und mit denen möchte ich kein zweites Mal in Berührung kommen!“, erwiderte Adam und ging dann ohne ein weiteres Wort wieder an seine Arbeit.
Ein wenig gestärkt trat er wieder aus der Herrentoilette heraus und stieß beinahe mit einer jungen Frau zusammen, die gerade den Gang entlang kam: Einer jungen, schönen und völlig unbekannten Frau.
„Was tun Sie hier? Suchen Sie jemanden?“, fragte er die Frau.
Sie drehte sich herum und neugierige graue Augen musterten ihn. Sie war sehr hübsch, hochgewachsen, wirkte aber keinesfalls zu groß für eine Frau, schlanke Figur, klare Gesichtszüge, die von einem dezenten Make-up unterstützt wurden und beinahe in den Nacken reichende, rote Locken, die aber streng hinters Ohr gekämmt waren, sodass silberne Stecker an ihren Ohrläppchen sichtbar wurden. Die Frau wirkte wie aus einem Modemagazin, besonders mit dem perfekt geschnittenen hellgrauen Kostüm, das sie trug und das genau die Farbe ihrer Augen auffing.
„Ich weiß, wo ich hin muss! Danke!“, erwiderte die Fremde und wandte sich dann wieder ab.
„Hey“, rief Adam ihr nach, „Sie können hier nicht einfach so herumlaufen. Das ist nicht gestattet. Was machen Sie hier und zu wem wollen Sie?“
Die Fremde drehte sich genervt wieder zu Adam herum. „Ich denke nicht, dass es Sie etwas angeht, was ich hier zu suchen habe!“, antwortete sie schnippisch. Ihre Locken wippten mit jedem ihrer Worte mit.
„Ich denke schon!“, entgegnete Adam kühl. Das war ja nicht wahr, dass hier eine fremde Dame entstiegen dem neusten Modemagazin einfach so hereinspazierte. War der Sicherheitsdienst etwa auf Urlaub?
„Sie kommen jetzt erstmal mit und weisen sich aus!“, er packte die Frau ein wenig grob am Arm, worauf diese sich zu wehren begann.
„Was fällt Ihnen ein? Lassen Sie mich sofort los oder ich hetze Ihnen ein Verfahren wegen sexueller Belästigung auf den Hals!“
„Dann können die Beamten auch gleich meine Anzeige wegen verbotenem Eindringens aufnehmen!“
„Was fällt Ihnen ein? Ich werde hier erwartet!“, fuhr die Rothaarige Adam an und bohrte in dem Versuch, sich aus seinem Griff zu befreien, ihre scharfen Fingernägel in seinen Arm. Adam ließ die fremde Frau abrupt los, aber immer noch mit dem Hintergedanken, ihr gleich einfach brutal die Arme auf den Rücken zu drehen, so dass sich diese Furie nicht mehr wehren konnte.
Doch in diesem Moment erklang Harry Pearces Stimme: „Ah, Miss Clarkson, Sie haben Adam schon kennen gelernt. Adam ist einer unserer besten Agents, Miss Clarkson. Adam, Miss Clarkson ist die Reporterin, die bei uns eine Weile arbeiten möchte.“
„Reporterin?“; fragte Adam verwundert, „ich dachte, wir bekämen einen Mann ins Team.“
„Ahh, ja, das war ein Irrtum, der Name, Andy Clarkson, da nahm ich an, es müsste ein Mann sein. Aber so eine junge, begabte Frau im Team zu haben, wird sicher auch eine Bereicherung sein!“
Adams Blick war ungläubig, zumal er die Frau, die da neben ihnen stand, erneut musterte und in ihr vieles sehen konnte, aber keine Agentin. Das würde ja noch ein größerer Reinfall werden als er anfangs gedacht hatte.
Miss Clarkson musterte den Agenten neben sich auch eher feindselig, sie merkte sehr deutlich, dass er etwas gegen sie hatte, aus welchem Grund auch immer.
Nur Harry blieb dies verborgen. Fröhlich fuhr er fort: „Miss Clarkson, kommen Sie dann mal in mein Büro. Und Adam, halt dich bereit, mit dir möchte ich auch gleich noch reden.“
Adam nickte nur stumm und starrte den beiden hinterher, wie sie zu Harrys Büro gingen. Diese Miss Clarkson war als Agentin ja nun wirklich vollkommen ungeeignet, so wie sie mit ihrem Hintern wackelte. Sie war sicher nicht dumm, aber um ein Agent zu werden, brauchte man etwas mehr Fähigkeiten als nur nicht dumm zu sein. Was hatte man sich denn dabei gedacht diese Zicke in ihr Team einzuschleusen? Das konnte ja nur Stress geben.
Und wie arrogant sie sich schon bei diesem ersten Treffen benommen hatte, so eine Schickse. Nenene, das konnte nicht gut gehen.
„Wer ist das?“, riss ihn Ros aus seinen Gedanken.
„Unsere neue Unterstützung im Team“, knurrte Adam, „Andy Clarkson, die Reporterin.“
„Ach, du gute Güte! Ich dachte, wir bekämen einen Mann!“
„Das dachte ich auch!“, erwiderte Adam. Seine nicht vorhandene Begeisterung übertraf sogar noch Ros´ Verblüffung.
„Na dann“, bemerkte Ros, „dieses wandelnde Model ist hier sicher bald wieder weg! Die hält´s hier doch keine Woche aus!“
„Nee, wohl kaum!“, stimmte Adam ihr zu, „Und du hast Recht mit Model, wie will sie denn mit einem solchen Kostüm bei einem Einsatz mitmachen?“
„Dir ist also ihr superenges Kostüm aufgefallen!“, zog Ros Adam auf.
„Es kann einem ja auch kaum nicht auffallen.“
„Ahh, komm gib´s zu! Vom Aussehen her findest du sie scharf!“
„Das Einzige, was an dieser Frau scharf ist, sind ihre Fingernägel und mit denen möchte ich kein zweites Mal in Berührung kommen!“, erwiderte Adam und ging dann ohne ein weiteres Wort wieder an seine Arbeit.
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