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Geschichte: Fanfiktion
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/ Aus Ferner Vergangenheit
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von Miss Unruh
erstellt: 30.07.2010
letztes Update: 29.10.2011
Geschichte, Allgemein / P12
(pausiert)
So....ich habe zwar noch keine Reviews bekommen, aber auch noch nicht viel dafür getan!
Also, hier kommt mein 2. Kapitel...eine Art Rückblick, das hoffentlich einiges erklärt!
Viel Spaß beim Lesen!
_________________________________________________________________________
Kapitel 2: Rückblick
Fletcher Renn musterte Walküre besorgt an. Das Gesicht der jungen Elementezauberin war erschöpft, ernst und traurig. Ihre braunen Augen sahen leer in die Ferne.
Ihr Gemüt hatte sich schlagartig verändert. Sie war nicht mehr so gesprächig, sie gab keine frechen Antworten mehr; sie war sehr in sich gekehrt.
Fletcher hatte sie anders in Erinnerung.
Vor einem Jahr, als sie ihn noch, ja...gehasst hatte, war sie anders gewesen. Aufgeweckter.
Dann war die Schlacht von Aranmore gewesen, bei der Skulduggery in das Portal der Gesichtslosen gezogen wurde. Walküre hatte es sehr getroffen, doch sie hatte in dem darauf folgendem Jahr alles daran gelegt seinen verlorenen Schädel zu finden; zusammen mit Tanith und Grässlich. Nach einem Jahr hatten sie ihn dann endlich gefunden und er hatte das Portal erneut öffnen können. Er hatte mit ansehen müssen, wie Walküre mit Tanith und Grässlich in dem Portal verschwunden war.
Fletcher hatte eine habe Stunde gebannt warten müssen, bis sie wieder kamen. Doch als er das Gesicht von Walküre, Tanith und Grässlich sah hatte er gewusst; Skulduggery würde nicht zurückkehren.
Fletcher hatte das Bild immer noch vor Augen. Kaum waren die drei aus dem Portal gekommen, war Walküre auf die Knie gefallen und hatte geweint. Tanith hatte sie wieder auf die Beine gezogen und gestützt. Dann war sie auf ihn zugekommen, hatte ihm Walküre in die Arme gedrückt und mit leiser, trauriger und immer noch geschockten Stimme gesagt:
„Bring sie hier weg. Teleportiere dich mit ihr irgendwo hin, wo sie fremd ist. Und lass sie bitte nicht aus den Augen.“
Fletcher hatte die ganze Situation nicht richtig begriffen. Er hatte Tanith noch nie so gesehen, er hatte Grässlich noch nie gesehen, und Walküre sowieso nicht.
Er hatte Tanith und Grässlich nur angesehen und gefragt:
„Kommt ihr alleine klar?“
Tanith nickte und sagte nur noch erneut eindringlicher:
„Kümmere dich um sie.“
Er hatte Walküre an sich gedrückt und genickt.
Dann hatte er sich zu sich „Nach hause“, wenn man es so nennen konnte, teleportiert und stumm versucht Walküre zu trösten. Sie lag in seinen Armen und als nach einer langen Stunde ihr Schluchzen langsam erstarb, fragte sie leise:
„Fletcher?“
Er war überrascht gewesen, ihre Stimme zu hören.
„Ich bin hier. Keine Sorge.“
Dann sagte sie nur drei Worte, die für Fletcher schon klar waren, und ihn dennoch innerlich berührten:
„Es war schrecklich.“
Mehr hatte sie nicht gesagt. Fletcher wusste nicht was es gewesen war, oder was sie gesehen hatte, doch er meinte zu glauben, dass er es nicht wissen wollte.
Er hatte nur unglaubliches Mitleid mit seiner kleinen Walküre.
Als seine Gedanken wieder zurück in das hier und jetzt kamen, stellte er fest dass es angefangen hatte zu regnen.
Walküre´s schwarzes Haar war bereits durchnässt und klebte an ihrem Kopf. Leise aber fürsorglich fragte er:
„Soll ich dich nach Hause bringen?“
Sie blickte zu ihm hinauf, als hätte sie erst jetzt bemerkt dass er neben ihr stand.
„Nein, danke.“
„Bekommt ihr heute nicht ein neues Familienmitglied?“, versuchte er von ihrer Trauer abzulenken.
Ihr Mundwinkel zog sich mit einem verachtendem Schnaufen nach oben.
„Ich will am besten gar nichts von ihr wissen. Von mir aus kann sie da bleiben wo sie hergekommen ist. Wie meine Eltern überhaupt auf die Idee gekommen sind, ein 17-jähriges Mädchen zu adoptieren, ist mir immer noch ein Rätsel.“
Fletcher zuckte mit den Schultern und lächelte:
„Vielleicht um ihre kleine Tochter auf andere Gedanken zu bringen?“
Auch Walküre brachte ein kleines Lächeln zustande, das jedoch wieder erstarb.
„Möchtest du ihr nicht einmal eine Chance geben? Wer weiß, vielleicht ist sie nett.“, sagte Fletcher.
„Sie ist ein 17-jähriges Mädchen, Fletcher. Entweder raucht und trinkt sie, oder sie ist geschminkt wie eine Puppe und eitel.“
Um ihre Stimmung zu heben, sagte er:
„Achso. Und warum bin ich keins von beiden? Ich bin auch 17.“
Sie lächelte erneut kurz:
„Ich wusste gar nicht das mein Freund ein Mädchen ist.“
„Du machst die Vorurteile, nicht ich.“, er ging näher an sie heran und nahm ihre Hand, „Dann begrüße sie wenigstens in eurer Familie, wenn du schon danach nichts mit ihr zutun haben möchtest. Und sobald ihr fertig seit, rufst du mich an und ich hole dich ab, okay?“
Sie blickte zu ihm hoch und drückte seine Hand mit einem gerührtem, kleinem Lächeln:
„Danke.“
Bevor sie mit einem Wusch verschwanden, blickte Walküre noch einmal zum Wasser hinaus und schmiegte sich an Fletcher´s Brust.
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Reviews?
Also, hier kommt mein 2. Kapitel...eine Art Rückblick, das hoffentlich einiges erklärt!
Viel Spaß beim Lesen!
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Kapitel 2: Rückblick
Fletcher Renn musterte Walküre besorgt an. Das Gesicht der jungen Elementezauberin war erschöpft, ernst und traurig. Ihre braunen Augen sahen leer in die Ferne.
Ihr Gemüt hatte sich schlagartig verändert. Sie war nicht mehr so gesprächig, sie gab keine frechen Antworten mehr; sie war sehr in sich gekehrt.
Fletcher hatte sie anders in Erinnerung.
Vor einem Jahr, als sie ihn noch, ja...gehasst hatte, war sie anders gewesen. Aufgeweckter.
Dann war die Schlacht von Aranmore gewesen, bei der Skulduggery in das Portal der Gesichtslosen gezogen wurde. Walküre hatte es sehr getroffen, doch sie hatte in dem darauf folgendem Jahr alles daran gelegt seinen verlorenen Schädel zu finden; zusammen mit Tanith und Grässlich. Nach einem Jahr hatten sie ihn dann endlich gefunden und er hatte das Portal erneut öffnen können. Er hatte mit ansehen müssen, wie Walküre mit Tanith und Grässlich in dem Portal verschwunden war.
Fletcher hatte eine habe Stunde gebannt warten müssen, bis sie wieder kamen. Doch als er das Gesicht von Walküre, Tanith und Grässlich sah hatte er gewusst; Skulduggery würde nicht zurückkehren.
Fletcher hatte das Bild immer noch vor Augen. Kaum waren die drei aus dem Portal gekommen, war Walküre auf die Knie gefallen und hatte geweint. Tanith hatte sie wieder auf die Beine gezogen und gestützt. Dann war sie auf ihn zugekommen, hatte ihm Walküre in die Arme gedrückt und mit leiser, trauriger und immer noch geschockten Stimme gesagt:
„Bring sie hier weg. Teleportiere dich mit ihr irgendwo hin, wo sie fremd ist. Und lass sie bitte nicht aus den Augen.“
Fletcher hatte die ganze Situation nicht richtig begriffen. Er hatte Tanith noch nie so gesehen, er hatte Grässlich noch nie gesehen, und Walküre sowieso nicht.
Er hatte Tanith und Grässlich nur angesehen und gefragt:
„Kommt ihr alleine klar?“
Tanith nickte und sagte nur noch erneut eindringlicher:
„Kümmere dich um sie.“
Er hatte Walküre an sich gedrückt und genickt.
Dann hatte er sich zu sich „Nach hause“, wenn man es so nennen konnte, teleportiert und stumm versucht Walküre zu trösten. Sie lag in seinen Armen und als nach einer langen Stunde ihr Schluchzen langsam erstarb, fragte sie leise:
„Fletcher?“
Er war überrascht gewesen, ihre Stimme zu hören.
„Ich bin hier. Keine Sorge.“
Dann sagte sie nur drei Worte, die für Fletcher schon klar waren, und ihn dennoch innerlich berührten:
„Es war schrecklich.“
Mehr hatte sie nicht gesagt. Fletcher wusste nicht was es gewesen war, oder was sie gesehen hatte, doch er meinte zu glauben, dass er es nicht wissen wollte.
Er hatte nur unglaubliches Mitleid mit seiner kleinen Walküre.
Als seine Gedanken wieder zurück in das hier und jetzt kamen, stellte er fest dass es angefangen hatte zu regnen.
Walküre´s schwarzes Haar war bereits durchnässt und klebte an ihrem Kopf. Leise aber fürsorglich fragte er:
„Soll ich dich nach Hause bringen?“
Sie blickte zu ihm hinauf, als hätte sie erst jetzt bemerkt dass er neben ihr stand.
„Nein, danke.“
„Bekommt ihr heute nicht ein neues Familienmitglied?“, versuchte er von ihrer Trauer abzulenken.
Ihr Mundwinkel zog sich mit einem verachtendem Schnaufen nach oben.
„Ich will am besten gar nichts von ihr wissen. Von mir aus kann sie da bleiben wo sie hergekommen ist. Wie meine Eltern überhaupt auf die Idee gekommen sind, ein 17-jähriges Mädchen zu adoptieren, ist mir immer noch ein Rätsel.“
Fletcher zuckte mit den Schultern und lächelte:
„Vielleicht um ihre kleine Tochter auf andere Gedanken zu bringen?“
Auch Walküre brachte ein kleines Lächeln zustande, das jedoch wieder erstarb.
„Möchtest du ihr nicht einmal eine Chance geben? Wer weiß, vielleicht ist sie nett.“, sagte Fletcher.
„Sie ist ein 17-jähriges Mädchen, Fletcher. Entweder raucht und trinkt sie, oder sie ist geschminkt wie eine Puppe und eitel.“
Um ihre Stimmung zu heben, sagte er:
„Achso. Und warum bin ich keins von beiden? Ich bin auch 17.“
Sie lächelte erneut kurz:
„Ich wusste gar nicht das mein Freund ein Mädchen ist.“
„Du machst die Vorurteile, nicht ich.“, er ging näher an sie heran und nahm ihre Hand, „Dann begrüße sie wenigstens in eurer Familie, wenn du schon danach nichts mit ihr zutun haben möchtest. Und sobald ihr fertig seit, rufst du mich an und ich hole dich ab, okay?“
Sie blickte zu ihm hoch und drückte seine Hand mit einem gerührtem, kleinem Lächeln:
„Danke.“
Bevor sie mit einem Wusch verschwanden, blickte Walküre noch einmal zum Wasser hinaus und schmiegte sich an Fletcher´s Brust.
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