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von monokoann    erstellt: 29.07.2010    letztes Update: 29.07.2010    Geschichte, Allgemein / P12    (fertiggestellt)
Der Stift in meiner Hand
fühlt sich starr und fremd an.
Die Worte in meinem Kopf
sind wirr, unbrauchbar.
Es spielen sich seltsame
Szenen ab, die sich bilden
und weitergesponnen werden.
Graue, klebrige Masse
zeichnet sich ab.
Komische Gefühle machen sich breit.
Vergiften die Stimmung,
brechen Gedanken vom Zweig
des Baumes der Hoffnung.
Mein ganzer Körper fühlt
sich fremd an und scheint
mir nur widerspenstig zu gehorchen.
Mir Widerwillen tut er das,
was ich zu wollen glaube.
Seltsam erschüttert mich
diese Erkenntnis,
die mir die pure Selbstverachtung schenkt.
Wartend sitz ich vor
dem offenen Fenster
und sehe sehnsüchtig
hinaus in die weite Welt.
Der nächste Schritt bereitet
mir Angst und Kopfzerbrechen.
Fieber packt mich
und wiegt mich in
einen anderen Traum.
 
 
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