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Geschichte: Fanfiktion
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von Fleny
erstellt: 28.07.2010
letztes Update: 28.07.2010
Geschichte, Poesie / P6
(fertiggestellt)
Der Regen fällt, schlägt in dicken feuchten Tropfen auf die ausgedörrte rissige Erde und verwandelt das staubige Flussbett in eine reißende Flut.
Ich stehe am Fenster, beobachtet die langen dünnen Fäden die aus der tristen grauen Wolkendecke fallen und genieße die gewaschene frische Luft.
Nichts erinnert in diesen ruhigen Sekunden mehr an die stickige, schwüle Hitze, die uns seit Monaten quälte und in den letzten Tagen unerträglich wurde.
Die Luft war rein und aufgeladen. Man spürte die Spannung in jeder Zelle und ich erwartete unruhig den Donner.
Ein gleißender Blitz zuckte über den Himmel, tauchte die hereinbrechende Nacht in unheimliche Schatten und küsste irgendwo ganz weit entfernt die Erde.
Gottes Zuneigung zu seinem Werk. Ein Kuss voll Energie und Licht.
Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht….
Es grollte. Ein tiefes gefährliches Knurren aus dem Himmel ließ mein Herz in froher Erwatung auf das Spektakel schneller schlagen.
Nicht mehr lange und das Gewitter würde sich direkt über uns befinden.
Es rauschte in meinen Ohren, der heftige Regen betäubte jedes andere Geräusch und der immer lauter werdende Donner vibrierte in meinen Knochen.
Ich spürte es. Ganz deutlich. Das vielleicht letzte richtige Gefühl, das ich auf dieser Erde haben werde…
Ein kribbelndes Gefühl, das sich über den Boden in meine Füße schlich und mir bis zum Haaransatz ging.
Langsam, mit schweren schlurfenden Schritten trat ich auf die von Büschen geschützte Terrasse hinaus und ließ im gehen meinen Mantel von den Schultern gleiten.
Nur ein einziges Mal noch! Nur noch einmal den Regen auf meiner Haut spüren…
Unverhüllt, so wie Gott mein Antlitz geschaffen hatte.
Es würde mein letzter Regen sein und ich war nicht bereit darauf zu verzichten.
Wenn Gott den Anblick nicht ertrug, dann hätte er sich vielleicht einen anderen Bürdenträger für seinen Schicksalsschlag auswählen sollen…
Meine Kleider waren binnen weniger Sekunden durchtränkt, hingen nass und schwer an meinem Körper und bildeten eine zweite Haut. Eine Haut die intakt war und nicht zerstört und zerfressen.
Mit gefühllosen Fingern öffnete ich die Bänder meiner Maske, ließ sie in meine Hand gleiten und achtlos zu Boden fallen.
Ich legte den Kopf in den Nacken, streckte die Arme zu den Seiten aus und ließ den durch den auffrischenden Wind schräg fallenden Regen auf mich niederprasseln.
Niemand störte sich an mir, Niemand bemerkte mich.
Meine Räume und die dazu gehörigen Terrassen waren nicht einzusehen und ich sank glückselig auf die Knie.
Regen bedeutete Leben. In diesem Fall für mein Land und auch für mich…
Solange die Regenzeit anhielt und mich mit ihrer spendenden Energie beschenkte, solange würde ich auch die Kraft haben zu widerstehen.
Ich wollte sehen wie die Natur erwachte, aus ihren wohlbehüteten Verstecken hervorkam und Jerusalem in ein buntes Farbenmeer verwandelte.
Ich wollte nur noch einmal sehen wie jedes Geschöpf dem Himmel entgegenstreckte, die Augen schloss und Gott für seine Gnade dankte.
So wie ich es tat. Jetzt. Ein letztes Mal.
Die nächste Regenzeit würde kommen, das Land überschwemmen und es mit Leben füllen…
Und sie würde dafür sorgen, das immer genügend Blumen auf meinem Grab zu finden wären.
Ich war schwach, kaum mehr fähig dem immensen Druck standzuhalten, der mich in jeder weiteren Sekunde die verging, scheinbar stärker zu Boden drückte.
Mein Leben schwand, verließ mich mit jedem Atemzug und ich würde mich nicht mehr sehr lange dagegen wehren können.
Meine Zeit war abgelaufen und ich hatte bekommen was ich mir als letztes gewünscht hatte…
Lange Zeit saß ich regungslos dort auf dem Boden, die Augen geschlossen und gen Himmel gerichtet.
Das Gewitter färbte die Wolken schwarz, erbrach sich tosend über meinem Kopf und peitschte mir den Regen erbarmungslos um die Ohren.
Ein letztes Mal spüren, wie kühl der Wind sein konnte.
Ein letztes Mal spüren, wie sich ein Monsum auf der Haut anfühlt.
Ein letztes Mal sehen, wie die Welt sich weiter dreht….
Auch ohne mich…
Meine Zeit war gekommen und ich war bereit…
Mein letzter Wunsch war erfüllt…
Ich stehe am Fenster, beobachtet die langen dünnen Fäden die aus der tristen grauen Wolkendecke fallen und genieße die gewaschene frische Luft.
Nichts erinnert in diesen ruhigen Sekunden mehr an die stickige, schwüle Hitze, die uns seit Monaten quälte und in den letzten Tagen unerträglich wurde.
Die Luft war rein und aufgeladen. Man spürte die Spannung in jeder Zelle und ich erwartete unruhig den Donner.
Ein gleißender Blitz zuckte über den Himmel, tauchte die hereinbrechende Nacht in unheimliche Schatten und küsste irgendwo ganz weit entfernt die Erde.
Gottes Zuneigung zu seinem Werk. Ein Kuss voll Energie und Licht.
Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht….
Es grollte. Ein tiefes gefährliches Knurren aus dem Himmel ließ mein Herz in froher Erwatung auf das Spektakel schneller schlagen.
Nicht mehr lange und das Gewitter würde sich direkt über uns befinden.
Es rauschte in meinen Ohren, der heftige Regen betäubte jedes andere Geräusch und der immer lauter werdende Donner vibrierte in meinen Knochen.
Ich spürte es. Ganz deutlich. Das vielleicht letzte richtige Gefühl, das ich auf dieser Erde haben werde…
Ein kribbelndes Gefühl, das sich über den Boden in meine Füße schlich und mir bis zum Haaransatz ging.
Langsam, mit schweren schlurfenden Schritten trat ich auf die von Büschen geschützte Terrasse hinaus und ließ im gehen meinen Mantel von den Schultern gleiten.
Nur ein einziges Mal noch! Nur noch einmal den Regen auf meiner Haut spüren…
Unverhüllt, so wie Gott mein Antlitz geschaffen hatte.
Es würde mein letzter Regen sein und ich war nicht bereit darauf zu verzichten.
Wenn Gott den Anblick nicht ertrug, dann hätte er sich vielleicht einen anderen Bürdenträger für seinen Schicksalsschlag auswählen sollen…
Meine Kleider waren binnen weniger Sekunden durchtränkt, hingen nass und schwer an meinem Körper und bildeten eine zweite Haut. Eine Haut die intakt war und nicht zerstört und zerfressen.
Mit gefühllosen Fingern öffnete ich die Bänder meiner Maske, ließ sie in meine Hand gleiten und achtlos zu Boden fallen.
Ich legte den Kopf in den Nacken, streckte die Arme zu den Seiten aus und ließ den durch den auffrischenden Wind schräg fallenden Regen auf mich niederprasseln.
Niemand störte sich an mir, Niemand bemerkte mich.
Meine Räume und die dazu gehörigen Terrassen waren nicht einzusehen und ich sank glückselig auf die Knie.
Regen bedeutete Leben. In diesem Fall für mein Land und auch für mich…
Solange die Regenzeit anhielt und mich mit ihrer spendenden Energie beschenkte, solange würde ich auch die Kraft haben zu widerstehen.
Ich wollte sehen wie die Natur erwachte, aus ihren wohlbehüteten Verstecken hervorkam und Jerusalem in ein buntes Farbenmeer verwandelte.
Ich wollte nur noch einmal sehen wie jedes Geschöpf dem Himmel entgegenstreckte, die Augen schloss und Gott für seine Gnade dankte.
So wie ich es tat. Jetzt. Ein letztes Mal.
Die nächste Regenzeit würde kommen, das Land überschwemmen und es mit Leben füllen…
Und sie würde dafür sorgen, das immer genügend Blumen auf meinem Grab zu finden wären.
Ich war schwach, kaum mehr fähig dem immensen Druck standzuhalten, der mich in jeder weiteren Sekunde die verging, scheinbar stärker zu Boden drückte.
Mein Leben schwand, verließ mich mit jedem Atemzug und ich würde mich nicht mehr sehr lange dagegen wehren können.
Meine Zeit war abgelaufen und ich hatte bekommen was ich mir als letztes gewünscht hatte…
Lange Zeit saß ich regungslos dort auf dem Boden, die Augen geschlossen und gen Himmel gerichtet.
Das Gewitter färbte die Wolken schwarz, erbrach sich tosend über meinem Kopf und peitschte mir den Regen erbarmungslos um die Ohren.
Ein letztes Mal spüren, wie kühl der Wind sein konnte.
Ein letztes Mal spüren, wie sich ein Monsum auf der Haut anfühlt.
Ein letztes Mal sehen, wie die Welt sich weiter dreht….
Auch ohne mich…
Meine Zeit war gekommen und ich war bereit…
Mein letzter Wunsch war erfüllt…
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