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| von Strawberry Diamonds erstellt: 13.07.2010 letztes Update: 11.08.2010 Romanze / P18 | 185 Reviews |
Only Human
Titel : Only Human (1/27)
Autorin : Amethyst Jackson
Übersetzer: Tw-Erdbeerchen und Diamonds and Pearls
Rating : P18
Genre : Drama / Romanze
Zusammenfassung: Bella ist frisch mit Edward verheiratet und wird durch einen Wunsch zurück ins Jahr 1918 nach Chicago befördert. Zu einem menschlichen Edward. Was erlebt sie dort und ist sie in der Lage dazu, den menschlichen Edward wieder zu verlassen, um zu ihrem Vamp-ward zurückzukehren? Und wenn ja, ist Human-ward in der Lage dazu, sie gehen zu lassen...?
Link zum Original: http://www.fanfiction.net/s/4293411/1/Only_Human
Disclaimer : Die Figuren gehören Stephanie Meyer. Die Story 'Only Human' gehört Amethyst Jackson. Das ist nur eine genehmigte Übersetzung von Tw-Erdbeerchen & Diamonds and Pearls aus dem Englischen, da die Story uns sehr berührt hat. Uns gehört... nichts -.-
CHAPTER ONE
Langsamer als er es normalerweise getan hätte, fuhr Edward die lange Auffahrt hinauf. Das allein warnte mich, dass uns zu Hause etwas erwartete, aber sogar wenn er so schnell wie sonst durch die Bäume gerast wäre , denke ich nicht, dass der große Banner vor dem Haus mich überrascht hätte.
Happy Birthday, Bella !
Edward und ich hatten vor genau einem Monat in dem großen Garten der Cullens geheiratet. Seitdem hatte er mich zu der unglaublich extravagantesten Hochzeitsreiseentführt, die überhaupt möglich war, von London nach Istanbul und allen Orten, die dazwischen lagen. Er wollte, dass ich die Welt sah; ich war froh, mit ihm zusammen zu sein.
Es war wirklich eine wunderschöne Zeit. Edward hatte mir die eine menschliche Erfahrung gegeben, die ich mehr als alles andere wollte – und er hatte sie mir seither jeden Tag gegeben ... manchmal öfter an einem Tag. Hitze durchfuhr mich, als ich daran dachte, was wir kurz vor der Abreise in Paris getan hatten...
«Ich kann nicht glauben, dass es schon einen Monat her ist», seufzte ich, während ich versuchte, einen Koffer zu schließen. Edward schob meine Hand weg und schloss ihn mit Leichtigkeit.
«Wir können so oft du möchtest zurückkommen», versprach er und zog mich in seine Arme. «Europa rennt uns nicht weg.»
«Es ist nicht wirklich Europa, was ich vermissen werde», sagte ich, und schmiegte mich näher an ihn. «Aber ich werde das hier vermissen. Uns. Die Art, wie wir jetzt sind... ich will nicht, dass sich das verändert.»
«Es wird sich nicht verändern», sagte er. «Wenn du denkst, dass ich jemals in der Lage dazu sein werde, meine Finger von dir zu lassen, bist du verrückt.» Als wolle er seine Worte unterstreichen, wanderten seine Hände tiefer und legten sich auf meinen Hintern. Seine harte Länge presste sich gegen meine Hüften und ich stöhnte seinen Namen.
«Auch wenn ich kein Mensch mehr bin?», fragte ich atemlos, als er mich zurück zum Bett lotste. Er schob den Koffer zur Seite und plötzlich lag ich an seiner Stelle.
«Auch dann.» Seine Lippen fuhren über mein Schlüsselbein, das durch das Tanktop, welches ich trug, freigelegt war. «Vor allem dann.» Seine Hände liebkosten meine Haut. «Du kannst dir nicht vorstellen, was ich alles mit dir machen will...» Ich lachte zittrig, während ich an dem Saum seines Polos herum fummelte. «Soo unschuldig bin ich gar nicht. Ich denke, ich kann mir da ein paar Dinge vorstellen.» Das Shirt landete mit einem leisen Geräusch auf dem Boden. Seine starken Finger rissen mein Top mit Leichtigkeit auseinander. «Musst du das immer tun?», fragte ich mit merkwürdig schwacher Stimme, als seine Lippen sich um meinen Nippel schlossen.
«Dir macht es nicht wirklich etwas aus», murmelte er und ich war zu beschäftigt damit, ihn zu berühren, um zu antworten. Die Wölbungen seiner Muskeln unter der Haut lenkten mich vollkommen ab und er nutzte dies, öffnete flink meine Jeans und zog sie mir aus, meine Unterwäsche folgte.
Vor nur drei Wochen war es mir noch peinlich gewesen, so entblößt vor ihm zu liegen, im Angesicht all seiner Perfektion. Nun gewöhnte ich mich endlich daran – also daran, entblößt zu sein. Ich würde nie immun gegen seine Schönheit sein.
Seine Hände berührten mich überall auf einmal – an den Brüsten, meinen Hüften, meinen Schenkeln. Ich musste mich darum bemühen, bei jeder kühlen, zarten Liebkosung das Atmen nicht zu vergessen. Er ließ meine Haut prickeln.
Angestrengt versuchte ich mich zu konzentrieren, um meine Hände abwärts zu seiner Taille gleiten zu lassen, wo seine Jeans locker auf den Hüften saß. Ich fuhr seine nackten Beckenknochen nach, voller Vorfreude angesichts dessen, wo dieser Pfad hinführte. Seine Antwort darauf war ein tiefes Schnurren in meinem Ohr, das mein Verlangen nach ihm nur noch steigerte.
Seine Lippen fuhren über meinen Hals und erreichten dann meinen Mund. Sein Geschmack auf meiner Zunge war genug und ich bemerkte nicht, dass er seine Jeans abgestreift hatte. Ich spürte nur seine nackte Härte, die sich gegen mich presste. Ich keuchte erschrocken auf.
«Tut mir leid», murmelte er und entfernte sich ein Stück.
«Das muss es nicht», war meine Antwort, als ich meinen Körper erneut an seinen presste. «Ich mochte es.»
Er stöhnte leise, hielt mich an sich gedrückt, erlaubte es der Spitze seiner Erregung meine Mitte zu reizen.
«Edward», seufzte ich, schwang meine Beine um seine Hüften. «Bitte...»
Normalerweise war das der Zeitpunkt, an dem er mich mit meiner Ungeduld aufzog. Aber diesmal schien er – ausnahmsweise – genauso ungeduldig zu sein wie ich. Er glitt mit einem sanften Stoß in mich. Das war mein Lieblings-Moment, wenn wir miteinander schliefen – der Moment der endgültigen Vereinigung und der erste Stoß der Lust. Ich klammerte mich an seinen Körper, der so hart und kalt auf eine so unglaublich erregende Art und Weise war, während er hinaus und hinein glitt. Er bewegte sich in einem aufreizenden, stetigen Rhythmus, perfekt kontrolliert und perfekt geplant, um mir die Sinne zu rauben. Es war mehr, als ich ertragen konnte, das Feuer, das mich regelrecht verzehrte, als er endlich das Tempo erhöhte, bis ich aufschrie und meine Fingernägel in seinen Rücken krallte. Meine Muskeln umschlossen ihn kräftig, so dass ich jeden Zentimeter von ihm noch besser spüren konnte... und ich war verloren. Sein kehliges Stöhnen in meinem Ohr war alles, was ich hörte, als ich den Höhepunkt erreichte.
«Jesus, Bella», hauchte er, bemüht darum, sein Gewicht nicht auf mir lasten zu lassen. «Du bist zu viel.»
«Genau wie du», sagte ich schwer atmend. Er fuhr mit seiner Nase über meine Kehle und seine kühle Haut fühlte sich wunderbar an meiner an – überhitzt wie ich war.
«Verdammt», murmelte ich, als ich an mein zerrissenes Shirt dachte. «Jetzt muss ich mir was Neues aus dem Koffer holen.»
Er lachte nur.
Auch die eher unschuldigeren Momente unserer Flitterwochen waren wundervoll gewesen. All diese Sehenswürdigkeiten zu betrachten, von denen ich bisher nur gelesen hatte, mit Edward an meiner Seite, der mir die Geschichte erklärte, wie er sie aus Carlisles Erzählungen und seinen eigenen Erfahrungen kannte.
Wir hatten Händchen gehalten in Paris und gekuschelt in einer Gondel in Venedig und ich hatte unzählige verschieden Speisen zu mir genommen, während Edward mich mit Ekel und Amüsement beobachtet hatte. Und wir hatten zu viele Souveniers gekauft und mehr Gepäck, als wir überhaupt tragen konnten.
Inzwischen konnte ich es zugeben – ich war froh über all die Erfahrungen, die er mir ermöglicht hatte; froh, dass ich meine Wandlung nicht überstürzt hatte und vor allem froh darüber, dass er an meiner Seite gewesen war.
Als wir aus dem Auto stiegen bemerkte ich, dass ich gar nicht gegen die Feier protestieren wollte, die – wie ich wusste – im Inneren des Hauses auf mich wartete. Es störte mich nicht, dass ich heute 19 Jahre alt wurde. Irgendwann hatten diese Zahlen einfach aufgehört, so viel für mich zu bedeuten, solange Edward nur glücklich war und ich eine Ewigkeit mit ihm haben würde.
«Es macht dir nichts aus?», versicherte er sich. Seine Hand liebkoste sanft die Stelle über meinem Steißbein, als wir an der Tür ankamen.
«Nein.» Ich lächelte. «Ich denke, es ist eine gute Zeit, um mit dem Feiern anzufangen.»
Er erwiderte mein Lächeln und küsste mich schnell, bevor er mich nach drinnen führte.
Die ganze Familie, sogar Rosalie, wartete im Wohnzimmer, um uns zu begrüßen. Ich hörte verschiedene Ausrufe von «Willkommen zu Hause» und «Alles Gute zum Geburtstag», als Alice auf mich zugeeilt kam, um mich zu umarmen.
«Wie waren die Flitterwochen?», fragte sie begeistert. «Habt ihr Geschenke mitgebracht?»
Ich lachte. «Die Flitterwochen waren wundervoll und ja, wir haben Geschenke mitgebracht – aber sollte nicht ich diejenige sein, die das fragt?»
Emmetts Gelächter ertönte neben mir, näher, als ich es erwartet hatte. «Was, all die Zeit mit Edward war nicht schon Geschenk genug?»
Er wackelte mit den Augenbrauen und ich wusste genau, auf was er anspielte. Ich wurde rot, Edward knurrte leise neben mir.
«Lass sie in Ruhe, Emmett!», sagte er und verschränkte die Arme in einer bedrohlichen Haltung vor seiner Brust.
Emmett lachte unbeeindruckt. «Wie ich feststelle, hat es dich kein bisschen lockerer gemacht, endlich flachgelegt zu werden. Du musst weiter an ihm arbeiten, Bella.»
«Emmett! Bring sie nicht so in Verlegenheit!», tadelte ihn Esme, während ich auf das Heftigste errötete. Alice lachte und schleifte mich in das Esszimmer. Die anderen folgten uns. Gelegentlich hörte ich ein paar dumpfe Schläge, die darauf schließen ließen, dass Emmett und Edward sich immer noch hinter mir kabbelten.
Das Esszimmer war mit verhältnismäßig ungefährlichen Ballons und Blumen dekoriert und ich war mir relativ sicher, dass es keine Wiederholung meiner letzten Geburtstagsparty geben würde oder der Nachwirkungen, die diese mit sich zog. Edward und ich waren nun für immer zusammen und wenn Jasper zufällig einen Bissen von mir nehmen sollte... nun, das würde das Unvermeidbare nur beschleunigen.
Alice führte mich auf einen Stuhl am Ende des Tisches. Die anderen blieben um den Tisch herum verteilt stehen und ich fing an, mich eher wie der Hauptgang bei einem Bankett zu fühlen. Alles was fehlte, war ein silbernes Tablett und ein Apfel, der in meinem Mund steckte. Edward trat hinter mich, legte seine Hand an meinen Nacken und ich beruhigte mich augenblicklich.
«Zeit für die Geschenke», rief Alice begeistert und stürzte in die Küche, um nur den Bruchteil einer Sekunde später mit einem Haufen von Päckchen zurückzukehren. Einige von ihnen waren unverschämt groß.
«Oh, wirklich... nun. Was könnte ich denn noch brauchen?!», stöhnte ich betroffen, als der Haufen vor mir landete. Die Hochzeitsgeschenke waren schon schlimm genug gewesen. Ganz offensichtlich hatten wir keinerlei Bedarf für die ganzen Geräte und Möbel und das Küchengeschirr, welche für gewöhnlich als Hochzeitsgeschenke dienten, doch das hatte Alice nicht davon abgehalten, uns bei diversen Geschäften anzumelden. Sehr zu meiner Verlegenheit.
«Sei nicht albern, Bella, es ist dein Geburtstag», wandte Alice ein. «Es geht nicht darum, was du brauchst, sondern was du willst.»
«Obwohl du einiges davon tatsächlich brauchen wirst, wenn wir all dein Zeug auspacken», fügte Emmett hinzu, bevor ich protestieren konnte.
Es stellte sich heraus, dass Emmett Recht hatte. Zwei der Geschenke waren Regale für meine endlose Sammlung an Büchern und ein Kleiderschrank – ein sehr hübscher, antiker Kleiderschrank, um genau zu sein – welchen ich für meine Sachen brauchen würde, da Edwards Schrank schon fast voll war mit Sachen aus einem ganzen Jahrhundert. Vampire waren – wie sich herausstellte – unglaubliche Messies. Ich müsste diesem Haushalt wohl dringend beibringen, von Zeit zu Zeit mal ein paar Dinge auszurangieren.
Carlise und Esme schenkten uns etwas Einfacheres: einen gerahmten Abzug unseres Hochzeitsfotos. Als ich es so betrachtete, dachte ich, dass ich endlich so aussah, als ob ich wirklich an seine Seite gehörte. Nicht, dass ich nicht noch immer verdammt unscheinbar neben seiner göttlichen Schönheit aussah, doch es war, als ob seine Fröhlichkeit auf mich abstrahlen würde. Als ob die Tatsache, dass Edward mich liebte, mich schöner machte.
Edwards Lippen berührten die Stelle hinter meinem Ohr, als hätte er meine Gedanken gelesen. «Die Kamera wird dir gar nicht gerecht», murmelte er.
«Meinst du?», sagte ich abwesend.
«Das Schönste, was ich je gesehen habe, bist du an unserem Hochzeitstag», sagte er, als er seinen Kopf drehte, um meine Schläfe zu küssen. Ich schmolz dahin. Er verdiente so viel mehr, als ich ihm geben konnte und doch hatte er mir bereits so viel geschenkt... zumindest konnte ich ihm die Hochzeit geben. Nun, da ich die Freude in seiner Stimme hören konnte, die er bei der bloßen Erinnerung daran empfand, war ich froh, dass ich nicht darauf bestanden hatte, einfach mit ihm durchzubrennen.
«Genug jetzt, ihr zwei», unterbrach uns Alice. «Es ist Zeit für das Haupt-Event!»
Die Lichter gingen plötzlich aus und ich spannte mich an. Ich kannte Alice... und das verhieß sicher nichts Gutes. Doch sie erschien lediglich im Durchgang zur Küche und trug eine kleine Torte mit brennenden Kerzen. «19 Forever» war mit Zuckerguss darauf geschrieben. Ich musste lachen.
Alice stellte sie behutsam vor mir ab, weit genug weg, so dass es unwahrscheinlich war, dass ich irgendetwas versengte.
«Wünsch dir was!», forderte sie. Ich dachte darüber nach. Ich hatte alles, was ich je wollte. Wenn ich nur Edward so glücklich machen könnte...
Ich wünschte, ich könnte Edward dieselben menschlichen Erfahrungen geben, die er mir gegeben hat.
Ich holte tief Luft, blies die Kerzen aus... und dann wurde alles schwarz.
Titel : Only Human (1/27)
Autorin : Amethyst Jackson
Übersetzer: Tw-Erdbeerchen und Diamonds and Pearls
Rating : P18
Genre : Drama / Romanze
Zusammenfassung: Bella ist frisch mit Edward verheiratet und wird durch einen Wunsch zurück ins Jahr 1918 nach Chicago befördert. Zu einem menschlichen Edward. Was erlebt sie dort und ist sie in der Lage dazu, den menschlichen Edward wieder zu verlassen, um zu ihrem Vamp-ward zurückzukehren? Und wenn ja, ist Human-ward in der Lage dazu, sie gehen zu lassen...?
Link zum Original: http://www.fanfiction.net/s/4293411/1/Only_Human
Disclaimer : Die Figuren gehören Stephanie Meyer. Die Story 'Only Human' gehört Amethyst Jackson. Das ist nur eine genehmigte Übersetzung von Tw-Erdbeerchen & Diamonds and Pearls aus dem Englischen, da die Story uns sehr berührt hat. Uns gehört... nichts -.-
CHAPTER ONE
Langsamer als er es normalerweise getan hätte, fuhr Edward die lange Auffahrt hinauf. Das allein warnte mich, dass uns zu Hause etwas erwartete, aber sogar wenn er so schnell wie sonst durch die Bäume gerast wäre , denke ich nicht, dass der große Banner vor dem Haus mich überrascht hätte.
Happy Birthday, Bella !
Edward und ich hatten vor genau einem Monat in dem großen Garten der Cullens geheiratet. Seitdem hatte er mich zu der unglaublich extravagantesten Hochzeitsreiseentführt, die überhaupt möglich war, von London nach Istanbul und allen Orten, die dazwischen lagen. Er wollte, dass ich die Welt sah; ich war froh, mit ihm zusammen zu sein.
Es war wirklich eine wunderschöne Zeit. Edward hatte mir die eine menschliche Erfahrung gegeben, die ich mehr als alles andere wollte – und er hatte sie mir seither jeden Tag gegeben ... manchmal öfter an einem Tag. Hitze durchfuhr mich, als ich daran dachte, was wir kurz vor der Abreise in Paris getan hatten...
«Ich kann nicht glauben, dass es schon einen Monat her ist», seufzte ich, während ich versuchte, einen Koffer zu schließen. Edward schob meine Hand weg und schloss ihn mit Leichtigkeit.
«Wir können so oft du möchtest zurückkommen», versprach er und zog mich in seine Arme. «Europa rennt uns nicht weg.»
«Es ist nicht wirklich Europa, was ich vermissen werde», sagte ich, und schmiegte mich näher an ihn. «Aber ich werde das hier vermissen. Uns. Die Art, wie wir jetzt sind... ich will nicht, dass sich das verändert.»
«Es wird sich nicht verändern», sagte er. «Wenn du denkst, dass ich jemals in der Lage dazu sein werde, meine Finger von dir zu lassen, bist du verrückt.» Als wolle er seine Worte unterstreichen, wanderten seine Hände tiefer und legten sich auf meinen Hintern. Seine harte Länge presste sich gegen meine Hüften und ich stöhnte seinen Namen.
«Auch wenn ich kein Mensch mehr bin?», fragte ich atemlos, als er mich zurück zum Bett lotste. Er schob den Koffer zur Seite und plötzlich lag ich an seiner Stelle.
«Auch dann.» Seine Lippen fuhren über mein Schlüsselbein, das durch das Tanktop, welches ich trug, freigelegt war. «Vor allem dann.» Seine Hände liebkosten meine Haut. «Du kannst dir nicht vorstellen, was ich alles mit dir machen will...» Ich lachte zittrig, während ich an dem Saum seines Polos herum fummelte. «Soo unschuldig bin ich gar nicht. Ich denke, ich kann mir da ein paar Dinge vorstellen.» Das Shirt landete mit einem leisen Geräusch auf dem Boden. Seine starken Finger rissen mein Top mit Leichtigkeit auseinander. «Musst du das immer tun?», fragte ich mit merkwürdig schwacher Stimme, als seine Lippen sich um meinen Nippel schlossen.
«Dir macht es nicht wirklich etwas aus», murmelte er und ich war zu beschäftigt damit, ihn zu berühren, um zu antworten. Die Wölbungen seiner Muskeln unter der Haut lenkten mich vollkommen ab und er nutzte dies, öffnete flink meine Jeans und zog sie mir aus, meine Unterwäsche folgte.
Vor nur drei Wochen war es mir noch peinlich gewesen, so entblößt vor ihm zu liegen, im Angesicht all seiner Perfektion. Nun gewöhnte ich mich endlich daran – also daran, entblößt zu sein. Ich würde nie immun gegen seine Schönheit sein.
Seine Hände berührten mich überall auf einmal – an den Brüsten, meinen Hüften, meinen Schenkeln. Ich musste mich darum bemühen, bei jeder kühlen, zarten Liebkosung das Atmen nicht zu vergessen. Er ließ meine Haut prickeln.
Angestrengt versuchte ich mich zu konzentrieren, um meine Hände abwärts zu seiner Taille gleiten zu lassen, wo seine Jeans locker auf den Hüften saß. Ich fuhr seine nackten Beckenknochen nach, voller Vorfreude angesichts dessen, wo dieser Pfad hinführte. Seine Antwort darauf war ein tiefes Schnurren in meinem Ohr, das mein Verlangen nach ihm nur noch steigerte.
Seine Lippen fuhren über meinen Hals und erreichten dann meinen Mund. Sein Geschmack auf meiner Zunge war genug und ich bemerkte nicht, dass er seine Jeans abgestreift hatte. Ich spürte nur seine nackte Härte, die sich gegen mich presste. Ich keuchte erschrocken auf.
«Tut mir leid», murmelte er und entfernte sich ein Stück.
«Das muss es nicht», war meine Antwort, als ich meinen Körper erneut an seinen presste. «Ich mochte es.»
Er stöhnte leise, hielt mich an sich gedrückt, erlaubte es der Spitze seiner Erregung meine Mitte zu reizen.
«Edward», seufzte ich, schwang meine Beine um seine Hüften. «Bitte...»
Normalerweise war das der Zeitpunkt, an dem er mich mit meiner Ungeduld aufzog. Aber diesmal schien er – ausnahmsweise – genauso ungeduldig zu sein wie ich. Er glitt mit einem sanften Stoß in mich. Das war mein Lieblings-Moment, wenn wir miteinander schliefen – der Moment der endgültigen Vereinigung und der erste Stoß der Lust. Ich klammerte mich an seinen Körper, der so hart und kalt auf eine so unglaublich erregende Art und Weise war, während er hinaus und hinein glitt. Er bewegte sich in einem aufreizenden, stetigen Rhythmus, perfekt kontrolliert und perfekt geplant, um mir die Sinne zu rauben. Es war mehr, als ich ertragen konnte, das Feuer, das mich regelrecht verzehrte, als er endlich das Tempo erhöhte, bis ich aufschrie und meine Fingernägel in seinen Rücken krallte. Meine Muskeln umschlossen ihn kräftig, so dass ich jeden Zentimeter von ihm noch besser spüren konnte... und ich war verloren. Sein kehliges Stöhnen in meinem Ohr war alles, was ich hörte, als ich den Höhepunkt erreichte.
«Jesus, Bella», hauchte er, bemüht darum, sein Gewicht nicht auf mir lasten zu lassen. «Du bist zu viel.»
«Genau wie du», sagte ich schwer atmend. Er fuhr mit seiner Nase über meine Kehle und seine kühle Haut fühlte sich wunderbar an meiner an – überhitzt wie ich war.
«Verdammt», murmelte ich, als ich an mein zerrissenes Shirt dachte. «Jetzt muss ich mir was Neues aus dem Koffer holen.»
Er lachte nur.
Auch die eher unschuldigeren Momente unserer Flitterwochen waren wundervoll gewesen. All diese Sehenswürdigkeiten zu betrachten, von denen ich bisher nur gelesen hatte, mit Edward an meiner Seite, der mir die Geschichte erklärte, wie er sie aus Carlisles Erzählungen und seinen eigenen Erfahrungen kannte.
Wir hatten Händchen gehalten in Paris und gekuschelt in einer Gondel in Venedig und ich hatte unzählige verschieden Speisen zu mir genommen, während Edward mich mit Ekel und Amüsement beobachtet hatte. Und wir hatten zu viele Souveniers gekauft und mehr Gepäck, als wir überhaupt tragen konnten.
Inzwischen konnte ich es zugeben – ich war froh über all die Erfahrungen, die er mir ermöglicht hatte; froh, dass ich meine Wandlung nicht überstürzt hatte und vor allem froh darüber, dass er an meiner Seite gewesen war.
Als wir aus dem Auto stiegen bemerkte ich, dass ich gar nicht gegen die Feier protestieren wollte, die – wie ich wusste – im Inneren des Hauses auf mich wartete. Es störte mich nicht, dass ich heute 19 Jahre alt wurde. Irgendwann hatten diese Zahlen einfach aufgehört, so viel für mich zu bedeuten, solange Edward nur glücklich war und ich eine Ewigkeit mit ihm haben würde.
«Es macht dir nichts aus?», versicherte er sich. Seine Hand liebkoste sanft die Stelle über meinem Steißbein, als wir an der Tür ankamen.
«Nein.» Ich lächelte. «Ich denke, es ist eine gute Zeit, um mit dem Feiern anzufangen.»
Er erwiderte mein Lächeln und küsste mich schnell, bevor er mich nach drinnen führte.
Die ganze Familie, sogar Rosalie, wartete im Wohnzimmer, um uns zu begrüßen. Ich hörte verschiedene Ausrufe von «Willkommen zu Hause» und «Alles Gute zum Geburtstag», als Alice auf mich zugeeilt kam, um mich zu umarmen.
«Wie waren die Flitterwochen?», fragte sie begeistert. «Habt ihr Geschenke mitgebracht?»
Ich lachte. «Die Flitterwochen waren wundervoll und ja, wir haben Geschenke mitgebracht – aber sollte nicht ich diejenige sein, die das fragt?»
Emmetts Gelächter ertönte neben mir, näher, als ich es erwartet hatte. «Was, all die Zeit mit Edward war nicht schon Geschenk genug?»
Er wackelte mit den Augenbrauen und ich wusste genau, auf was er anspielte. Ich wurde rot, Edward knurrte leise neben mir.
«Lass sie in Ruhe, Emmett!», sagte er und verschränkte die Arme in einer bedrohlichen Haltung vor seiner Brust.
Emmett lachte unbeeindruckt. «Wie ich feststelle, hat es dich kein bisschen lockerer gemacht, endlich flachgelegt zu werden. Du musst weiter an ihm arbeiten, Bella.»
«Emmett! Bring sie nicht so in Verlegenheit!», tadelte ihn Esme, während ich auf das Heftigste errötete. Alice lachte und schleifte mich in das Esszimmer. Die anderen folgten uns. Gelegentlich hörte ich ein paar dumpfe Schläge, die darauf schließen ließen, dass Emmett und Edward sich immer noch hinter mir kabbelten.
Das Esszimmer war mit verhältnismäßig ungefährlichen Ballons und Blumen dekoriert und ich war mir relativ sicher, dass es keine Wiederholung meiner letzten Geburtstagsparty geben würde oder der Nachwirkungen, die diese mit sich zog. Edward und ich waren nun für immer zusammen und wenn Jasper zufällig einen Bissen von mir nehmen sollte... nun, das würde das Unvermeidbare nur beschleunigen.
Alice führte mich auf einen Stuhl am Ende des Tisches. Die anderen blieben um den Tisch herum verteilt stehen und ich fing an, mich eher wie der Hauptgang bei einem Bankett zu fühlen. Alles was fehlte, war ein silbernes Tablett und ein Apfel, der in meinem Mund steckte. Edward trat hinter mich, legte seine Hand an meinen Nacken und ich beruhigte mich augenblicklich.
«Zeit für die Geschenke», rief Alice begeistert und stürzte in die Küche, um nur den Bruchteil einer Sekunde später mit einem Haufen von Päckchen zurückzukehren. Einige von ihnen waren unverschämt groß.
«Oh, wirklich... nun. Was könnte ich denn noch brauchen?!», stöhnte ich betroffen, als der Haufen vor mir landete. Die Hochzeitsgeschenke waren schon schlimm genug gewesen. Ganz offensichtlich hatten wir keinerlei Bedarf für die ganzen Geräte und Möbel und das Küchengeschirr, welche für gewöhnlich als Hochzeitsgeschenke dienten, doch das hatte Alice nicht davon abgehalten, uns bei diversen Geschäften anzumelden. Sehr zu meiner Verlegenheit.
«Sei nicht albern, Bella, es ist dein Geburtstag», wandte Alice ein. «Es geht nicht darum, was du brauchst, sondern was du willst.»
«Obwohl du einiges davon tatsächlich brauchen wirst, wenn wir all dein Zeug auspacken», fügte Emmett hinzu, bevor ich protestieren konnte.
Es stellte sich heraus, dass Emmett Recht hatte. Zwei der Geschenke waren Regale für meine endlose Sammlung an Büchern und ein Kleiderschrank – ein sehr hübscher, antiker Kleiderschrank, um genau zu sein – welchen ich für meine Sachen brauchen würde, da Edwards Schrank schon fast voll war mit Sachen aus einem ganzen Jahrhundert. Vampire waren – wie sich herausstellte – unglaubliche Messies. Ich müsste diesem Haushalt wohl dringend beibringen, von Zeit zu Zeit mal ein paar Dinge auszurangieren.
Carlise und Esme schenkten uns etwas Einfacheres: einen gerahmten Abzug unseres Hochzeitsfotos. Als ich es so betrachtete, dachte ich, dass ich endlich so aussah, als ob ich wirklich an seine Seite gehörte. Nicht, dass ich nicht noch immer verdammt unscheinbar neben seiner göttlichen Schönheit aussah, doch es war, als ob seine Fröhlichkeit auf mich abstrahlen würde. Als ob die Tatsache, dass Edward mich liebte, mich schöner machte.
Edwards Lippen berührten die Stelle hinter meinem Ohr, als hätte er meine Gedanken gelesen. «Die Kamera wird dir gar nicht gerecht», murmelte er.
«Meinst du?», sagte ich abwesend.
«Das Schönste, was ich je gesehen habe, bist du an unserem Hochzeitstag», sagte er, als er seinen Kopf drehte, um meine Schläfe zu küssen. Ich schmolz dahin. Er verdiente so viel mehr, als ich ihm geben konnte und doch hatte er mir bereits so viel geschenkt... zumindest konnte ich ihm die Hochzeit geben. Nun, da ich die Freude in seiner Stimme hören konnte, die er bei der bloßen Erinnerung daran empfand, war ich froh, dass ich nicht darauf bestanden hatte, einfach mit ihm durchzubrennen.
«Genug jetzt, ihr zwei», unterbrach uns Alice. «Es ist Zeit für das Haupt-Event!»
Die Lichter gingen plötzlich aus und ich spannte mich an. Ich kannte Alice... und das verhieß sicher nichts Gutes. Doch sie erschien lediglich im Durchgang zur Küche und trug eine kleine Torte mit brennenden Kerzen. «19 Forever» war mit Zuckerguss darauf geschrieben. Ich musste lachen.
Alice stellte sie behutsam vor mir ab, weit genug weg, so dass es unwahrscheinlich war, dass ich irgendetwas versengte.
«Wünsch dir was!», forderte sie. Ich dachte darüber nach. Ich hatte alles, was ich je wollte. Wenn ich nur Edward so glücklich machen könnte...
Ich wünschte, ich könnte Edward dieselben menschlichen Erfahrungen geben, die er mir gegeben hat.
Ich holte tief Luft, blies die Kerzen aus... und dann wurde alles schwarz.
Danke an unsere Beta, lady-janine
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