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Geschichte: Fanfiktion
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/ Tokio Hotel
/ Die Stimme in meinem Kopf
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von XxSummerSunSetxX
erstellt: 29.06.2010
letztes Update: 12.02.2012
Geschichte, Allgemein / P18
(pausiert)
Wer hat das Spiel gestern gesehen? Ich war richtig überrascht, ich hatte eigentlich mit dem Sieg der Argentinier gerechnet....aber bin natürlich froh, dass wir weiter sind.
1.Kapitel
I put my faith in you what a stupid thing to do (When it all falls apart- The Veronicas)
Es war früher Abend. Heute wollte ich mit meinen zwei besten Freundinnen Leona und Anna erst schön beim Italiener essen zu gehen und danach würden wir aufbrechen und die Bars unsicher machen. Ein richtiger Mädelsabend also.
Wahnsinn, ich kann es gar nicht erwarten.
*Stimmt, ich auch nicht.*
I
ch schnappte mir mein Outfit, eine schwarze Röhrenjeans und ein dazu passendes gleichfarbiges Oberteil.
Trauerkleidung? Da kann ich dich irgendwie verstehen.
*Kannst du mir mal verraten, wieso gerade ich eine männliche Stimme im Kopf feststecken habe?*
Feststecken ist gut, in deinem Kopf ist nicht gerade viel Platz.
*Spricht ja für mich, mein Gehirn zeugt von enormer Größe.*
Selten so gelacht, Lotta.
Ich frage mich echt, was ich angestellt hatte, um Tom verdient zu haben, und wehe Tom du beantwortest diese Frage jetzt, die war nämlich rhetorisch gemeint. Anstatt mich weiter mit Toms sinnlosen Kommentaren zu beschäftigen, machte ich mich lieber an mein Make-up. Vielleicht hatte ich ja Glück und ich würde heute eine neue Bekanntschaft machen. Und da sollte man sich ja bekanntlich von seiner besten Seite zeigen. Tom ließ mich während der restlichen Zeit, in der ich mich fertig machte in Ruhe. Er wusste schon warum, denn ich konnte auch schnell richtig pampig werden und dann war nicht gut Kirschen essen mit mir.
*Danke Tom, dass du mir selbst meine negativen Eigenschaften offenbarst.*
Kein Problem, ich dachte du brauchst mal wieder eine kleine Auffrischung.
Nachdem ich meine Wohnung wieder einigermaßen auf Vordermann gebracht hatte, in meinem „Ich –hab- nichts- anzuziehen“- Wahn, hatte ich meinen ganzen Kleiderschrank, auf der Suche nach einem passablen Outfit, in der Wohnung verteilt. Danach schloss ich die Wohnungstür hinter mir und war gerade dabei die Treppen herunterzugehen, als mich meine innere Stimme aufhielt.
Wie wäre es mit Tür abschließen?
*Oh…danke.*
Bitte.
Schließlich hatte ich auch das erledigt und machte mich endlich auf den Weg in das Restaurant „La Fortuna“, wo ich auch gleich herzlich vom Chef des Hauses begrüßt wurde. Mittlerweile kamen Leona, Anna alle vier Wochen her…
Wenn man den Lieferdienst nicht mitzählt.
…um den Abend zusammen zu verbringen. Da wir alle berufstätig waren, hatten wir nicht mehr viel Zeit uns unter der Woche zu sehen, aber einmal im Monat nahmen wir uns die Zeit einfach raus.
Meine beiden Freundinnen warteten schon auf mich, ich hatte mich ausnahmsweise mal etwas verspätet.
Ausnahmsweise…pah!
*Jaja*
„Hey ihr zwei.“ Ich drückte beide herzlich und setzte mich dann auf die gemütliche gepolsterte Holzbank neben Anna. Die beiden hatten schon ihre Getränke bestellt, deswegen gab ich meine Bestellung dem Kellner gleich durch und die anderen zwei nutzten die Möglichkeit ihre Essen zu bestellen. Meine Wahl fiel auf die Rigatoni à la Chef.
Mit ganz viel Sahne.
*Halt die Klappe.*
Ich mein ja nur.
*Ich dachte immer du bist ein Kerl.*
Okay, okay, ich bin ja schon ruhig.
„So jetzt erzählt doch mal, was ist in letzter Zeit so bei euch passiert?“ fragte ich direkt in die Runde. Leona räusperte sich, trank eilig einen Schluck und fing dann an zu antworten: „ Ich ähm, hab die Sache mit Rob beendet.“ Anna und ich starrten sie geschockt an.
„Die Sache? Süße ihr wart fast zwei Jahre zusammen.“ Anna war entsetzt. Die beiden waren doch so lange Zeit super glücklich miteinander gewesen, zumindest hatte sie sich nie über ihre Beziehung beschwert.
Tzz…sie wusste ja auch nicht, dass er sie betrügt.
*Woher willst du wissen, dass er sie betrogen hat?*
Intuition.
*So etwas besitzen Männer nicht.*
Ich bin ja auch ein Teil von dir.
*Höchstens 1/8.*
„Lotta jetzt sag doch auch mal etwas.“ Anna sah mich an. Leona fummelte an ihrem Bierdeckel herum.
„Ähm.“
„Wie konnte er nur? Ehrlich und dann noch mit deiner Arbeitskollegin.
Was für ein Arschloch, der hat dich wirklich nicht verdient.“ Tröstend hatte sich Anna zu Leona gesetzt und strich ihr beruhigend über den Rücken.
Tom hatte also recht gehabt. Ich konnte es nicht glauben. Rob hatte meine beste Freundin betrogen. Warum hat sie uns nichts davon erzählt? Ich meine…
Ich denke damit hast du recht.
*Womit? Dass sie sich geschämt hat?*
Genau.
*Aber warum denn?*
„ Mensch du hättest doch zu uns kommen können, dafür sind wir da. Jederzeit.“ Ich strich ihr über den Arm.
Leona seufzte: „ Ich wollte da erst einmal alleine durch. Ich…konnte es nicht fassen, ich war total geschockt. Es war so…so demütigend. Ich meine, warum… also weshalb hat er das getan? War ich ihm nicht gut genug? Was hat Sabrina, das ich nicht habe? Habe ich irgendetwas falsch gemacht? Ihn zu sehr eingeengt? Ich… ich hab doch keine Ahnung.“ Tränenflüssigkeit sammelte sich in ihren Augen.
Man konnte ihr deutlich ansehen, dass sie den Schock noch nicht verarbeitet hatte, sie tat mir so unglaublich leid. Ich hatte keine Ahnung, wie ich ihr helfen konnte. Was ich tun konnte damit es ihr besser ging.
Mensch, tröste sie, hör ihr zu, was auch immer ihr Frauen da macht. Oder geht euch die Birne im Club wegsaufen.
*Saufen klingt gar nicht so schlecht. Und vielleicht findet sich bei der Gelegenheit auch gleich ein Typ, der sie ein bisschen aufheitern…Auu Tom, warst du das?*
Wenn du denjenigen meinst der gegen deine Stirninnenseite geschlagen hat, dann ja.
*Frauenschläger.*
Männergeiles Weib.
*Hey!*
Ist doch so.
*Nein es ist zur Ablenkung von Leona, Frauen tut es nämlich gut, wenn sie von fremden Männern umgarnt werden.*
Ach, deswegen bist du so verzweifelt.
*Fick dich.*
Ich widmete mich wieder meinem Umfeld. Leona schien sich ein wenig beruhigt zu haben. Anna war schon immer gut im trösten gewesen, sie konnte man mitten in der Nacht anrufen und eine Viertelstunde später stand sie dann vor der eigenen Haustür, bewaffnet mit drei Packungen Kleenex, ganz viel Schokolade und natürlich den absolut schnulzigsten Liebesfilmen.
Ist dir schon mal aufgefallen, dass du total dem Klischeebild einer Frau entsprichst?!
Ich zog es vor seinen Satz gekonnt zu ignorieren. „Hey, wie wäre es, wenn wir heute einfach mal wieder die Clubs unsicher machen? Auch andere tausende Mütter haben schöne Söhne.“
„Du ich weiß nicht Lotta.“ Äußerte Leona ihre Bedenken.
Ich war froh, dass Anna im Gegensatz zu ihr, begeistert von meiner Idee war. „Lotta hat recht, wir sehen heute super aus und könnten ein bisschen männliche Aufmerksamkeit gut gebrauchen.“
Ich musste lachen, wir alle mussten auf einmal losprusten. Man, wir waren wirklich verzweifelt.
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