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von Ballerina 93
erstellt: 21.06.2010
letztes Update: 13.07.2010
Geschichte, Drama / P12
(abgebrochen)
Einen Monat war sie nun schon in New York und noch schien sie niemand entdeckt zu haben, na immerhin etwas.
Sie stand auf einem Podest im Atelier von Elenor Waldorf „ Elisabeth gleich kommt jemand und nimmt ihre Maße- Jenny beeil dich“ . Lissy hatte es eilig wenn sie noch pünktlich ihre Schicht im Diner anfangen wollte, doch nach einer geschlagenen Ewigkeit kam ein hübsches blondes Mädchen herbeigelaufen. Doch als sie Lissy sah schien sie zu ertarren.
„ Oh MEIN GOTT!!!!“ rief sie zückte ihr Handy und machte, ohne dass Lissy noch die Chance hatte eine Hand vors Gesicht zu halten ; ein Foto.
„ Hey was soll das“
„ OH Mein Gott ich fasse es immer noch nicht! Alle halten Ausschau nach dir und ausgerechnet ich bin die erste die dich zu Gesicht bekommt“
Panik stieg in ihr hoch... DIE hatten sie doch nicht etwa gefunden. Nein das konnte nicht wahr sein nach allem was sie durchgemacht hatte konnten sie, sie nicht einsperren. Aber das konnte eigentlich gar nicht sein... dieses Mädchen konnte nicht vom Jugendamt sein sie war ja selbst noch ein Kind. Hm wollen wir der Sache doch mal auf den Grund gehen.
„Wovon sprichst du da... Wer sucht nach mir und wer bist du eigentlich ?“
„ Oh tschuldigung , ich bin Jenny. Du bist neu in New York oder ?“
„ Ja ich bin Lissy“ sie reichte dem etwas jüngeren Mädchen die Hand.
„ Nun ja sagen wir es so ich bin länger hier als an den meisten anderen Orten gewesen aber nie lange genug um zu behaupten ich kenne diese Stadt, aber jetzt sag mir doch bitte wer nach mir sucht“
„ Oh das ist eine lange Geschichte...“ und Jenny begann Lissy über die Örtliche Klatschtante „Gossip Girl“ aufzuklären.
„ Oh bitte Jenny du wirst ihnen doch nicht schreiben ?“
„ ich fürchte dafür ist es schon zu spät“ und erst jetzt bemerkte Lissy dass alle unter 21 im Atelier so anstarrten. SO EIN MIST. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass sie sich beeilen musste. Sie mahnte Jenny zur Eile und so bald diese fertig war und sich umdrehte , schlüpfte Lissy hinaus aus der schönen Modewelt zurück auf die kahlen und unfreundlichen Straßen von New York, sie machte sich schleunigst auf den weg zu ihrem nächsten Job... Wenn sie doch nur nicht so dringend Geld bräuchte.... aber da ihre Mutter beschlossen hatte sich umzubringen, weil sie, Elisabeth, die größte Enttäuschung ihres Lebens, der Karriere ihrer Mutter als Ballettänzerin eine Ende setzte.... Ihr Vater zu dem sie mit 11 Jahren gebracht wurde , ein sehr beschäftigter Unternehmer, der sie nie als seine Tochter sondern immer nur als soziale Belastung angesehen hatte, trotz bester Noten, war nach der Insolvenz seines Börsen Unternehmens an einem Herzentfackt auf Grund von zu viel Schmerzmittel gestorben... deswegen war sie nun Alleine auf dieser Welt Großeltern gab es keine und beide Eltern waren wie sie verzogene Einzelkinder... Ja sie war alleine, mutterseelen alleine , aber sie konnte auf sich selbst aufpassen, sie hatte ja früh lernen müssen selbstständig zu sein. Sie würde sich sicher nicht in ein Jugendheim stecken lassen...Niemand sperrte sie ein, nicht mal ihr Vater war im Stande gewesen sie in ein Internat zu sperren, ja Miss Vellington hatte immer mittel und Wege gefunden aus ihren Gefängnissen auszubrechen, sie brauchte niemanden. Niemanden der ihr sagte was richtig und was falsch war. Niemanden der ihr sagte was sie tun oder lassen sollte. Niemanden der ihr essen und ihre Kleider bezahlte . Sie Kann Das SELBST... und sie würde nie wieder in irgendein Jugendheim zurück gehen.PUNKT.
„ Lissy du bist spät !!!“ Libby war wütend das konnte, Lissy in ihren Augen sehen, aber sie konnte schließlich auhc nichts dafür, dass die U-Bahn Verspätung hatte. „ Geh und zieh dich um“....
10 Minuten später...
Sie stand vor einem Spiegel und betrachtete ihren Körper in der Politessenuniform... Was war nur aus ihr geworden, wollte sie nicht einmal eine wunderschöne Balletttänzerin werden wie ihre Mutter... Tja , Francesca Vellington hatte ihr ja schon immer gesagt, dass sie ein Trampel war und viel zu groß und es nie zu etwas bringen würde ... nun ja ganz stimmte es nicht für eine Gogo-tänzerin hatte es schließlich gelangt.
Die Tränen traten ihr in die Augen als sie ihr leeres Gesicht im Spiegel sah... sie prostituierte sich zwar nicht aber letztendlich war es doch das selbe sie verkaufte ihren Körper... ihren makellos schönen Körper, ob sie nun Tanzte, Modelte, war egal, aber vom Kaffe verkaufen und im Krankenhaus jobben lies sich nun mal keine Wohnung finanzieren.
Was ihr Mutter jetzt sagen würde wusste Elisabeth nur allzu gut... und ihr Vater ja dem wäre es reichlich egal. Der schmerz im Inneren wurde immer schlimmer, was machte sie hier eigentlich, sie kämpfte jeden Tag aufs neue aber wofür, sie kämpfte nur gegen die unendliche Dunkelheit die sie einhüllte und gegen die Einsamkeit.
„ Erst kommst du zu spät und dann siehst du aus wie eine verheulte Kuh!!! So kann ich dich da draußen nicht gebrauchen, der Chef möchte dich sehn sieh zu das du in 5 min atemberaubend schön aussiehst. Deine Schönheit ist das einzige weswegen du hier angestellt bist ich hoffe das ist dir klar, kein anderes Mädchen hat solche Extravaganzen wie du, keine Papiere, keine Pünktlichkeit, kein fester Wohnsitz, kein Konto, keine Sozialversicherungsnummer...“ Libby war außer sich.
„ Wenn der Chef dich nicht unbedingt behalten wollte aus welchen Gründen auch immer...“
„ Lass gut sein Libby... du bist schon ganz grün vor Neid“ gab Lissy trocken zurück , Angriff war schließlich die beste Verteidigung und Lissy wusste das Libby sie wegen Mister Bass, wer auch immer das war, nicht rauswerfen kann.
„du bist besser in 10 min super draußen sonst“ „Sonst was ?“ wollte Elisabeth wissen.
Libby atmete einmal hörbar aus und verließ dann erhobenen Hauptes mit schwingendem , schlecht gefärbten, goldenen Pferdeschwanz davon.
Elisabeth Öffnete eine kleine rosa Dose, deren Inhalt sie den letzten Pfennig kosstete, und nahm eine kleine bunte Pille heraus.
In der Bar
„ und wo ist sie jetzt? Ich hab dir gleich gesagt sie ist nicht der billige Gogo-Typ die Frau hat Klasse...“ schnaubte Nate ungeduldig „ Oh Nate , mein Bester , du weißt doch ich beschäftige nur die absolute Spitzenklassen.“ Chucks süffisantes Lächeln wurde noch breiter als er sein wunderschönstes Mädchen herbeilaufen sah.“ Hallo meine Teure wie reizend ,dass wir einander mal persönlich gegenüberstehen...ich sehe dir gerne beim Tanzen , bei Gott du bist eine Wucht... was die vielen Scherereien wie Libby es nennt voll und ganz ausgleicht“ Chuck gab dem Mädchen einen saftigen schmatzer, doch noch ehe seine Lippen ihre voll und ganz in Besitz nahmen traf ihre Hand seine Wange und, beim Himmel er Taumelte ein zwei Schritte rückwärts „ Ich bin ihre Tänzerin Mister Chuck aber nicht ihre Nutte merken sie sich das und wenn sie mich unter diesen Umständen nicht mehr beschäftigen wollen soll es mir recht sein“ da besaß dieses Weibsstück doch die Frechheit ihm diese Respektlosigkeit mit dem zukersüßen Lächeln eines Engels um die Ohren zu hauen. Doch ehe er sich versah trat Nate vor ihn mit steinernem Gesichtsausdruck .
Elisabeth wollte sich gerade zum gehen wenden, als sie den im Hintergrund stehenden Begleiter sah der jetzt auf sie zu trat und mit einem mal war ihre Coolness verflogen und entsetzliche Scham befiehl sie, er sollte sie nicht so sehn, als Gogogirl, so ziemlich das niedrigste was es in der Achtung eines Mannes geben konnte. Sie wollte für ihn die geheimnisvolle kultivierte Klassefrau sein und die Tatsache das er sie high in einer Stripp Bar sah brachte sie fast um den Verstand. Also tat sie was sie tun musste und noch bevor sich ihre Blicke verhackten drehte sie sich um und suchte das weite. Aber weit kam sie nicht ehe sie zwei Arme ergriffen und umdrehten, eine Hand legte sich unter ihr Kinn und hob es an und als sie schließlich seinen enttäuschten Gesichtsausdruck sah half auch der kleine Smilie in ihrem Magen nicht mehr, die Tränen brannten in ihren Augen, doch sie durfte ihren Stolz nicht aufgeben, denn der war alles was ihr geblieben war, was fiel ihm überhaupt ein über sie zu urteilen, so biss sie trotzig die Zähne zusammen und starrte ihn wie ein ungezogenes Kind an.
„ Du bist es wirklich !!???“ stellte er überflüssiger Weiße fest
„ Ich weiß nicht wovon du sprichst“
„Lass den scheiß ?“
„ Zuallererst lass du mich los“
„ Wie ist dein Name ?“
„ Das geht dich nichts an“
„ Äußerlich bist du die Person nach der ich ganz New York seit Wochen absuche. Aber ich glaube die Mühe hätte ich mir spaaren können“ er verborg sein Entsetzen nicht und wilder Zorn fachte in ihr auf.
„ Du hast kein Recht über mich zu urteilen. Hast du gehört!!! Wag es ja nicht dir ein Bild von mir zu machen du weißt ja nicht einmal wer ich bin“
sie versuchte sich loszureißen und wand sich in seinem Griff aber dieser wurde nur noch intensiver, es schien ihm egal ob er ihr weh tat.. genau so wie es allen egal war..., sie versuchte ihn zu schlagen doch er ließ nicht locker.
Und im völligen Gegensatz zu seinem unbeugsamen Griff sagte er mit sanfter Stimme
„ Dann sag mir wer du bist und was du hier tust“
Doch sie konnte auf sein geheucheltes Mitgefühl pfeifen er verurteilte sie wie alle anderen. Er wollte gar nicht wissen wer sie war er wollte nur seine Neugier befriedigen.
„ ich bin ein Gogo girl , das siehst du doch, und was ich hier tue kann ich dir zeigen“ damit neiget sie sich vor und fuhr mit der Zunge verführerisch die Konturen seiner Lippen nach um dann ihren Mund auf seinen zu legen... sie knabberte leicht an seiner Unterlippe doch als ihre Zunge sich schließlich in seinen Mund schob und seine Lippe berührte, stieß er sie von sich, so dass sie fast das Gleichgewicht verlor.
„ Was sollte das denn jetzt?“ schrie er sie aufgebracht an.
„ was ist , gefällt dir mein Job nicht? Nun gut Kosproben sind umsonst aber beim nächsten mal kostet `s“ sagte sie zuckersüß.
„ Hältst du mich für bescheuert , eben noch hast du meinem Freund klar gemacht du bist keine Nutte und jetzt ziehst du hier so eine Show ab, ich werd nicht schlau aus dir, wo ist meine hübsche Begleiterin aus dem Zug nach New York, die weltgewandte junge Frau die vor Freude Strahlte..“
„ Sie steht vor dir !!! Nicht alles was glänzt ist Gold, du verurteilst mich für das was ich tue und hast doch rein gar keine Ahnung vom Leben du bekommst schließlich Puderzucker in den Arsch geblasen seit du auf der Welt bist“
„ Jetzt bist aber du diejenige die urteilt...“
„ Verschwinde einfach Ok ! Es war ohne deine Anwesenheit schon schlimm aber immerhin erträglich !“
„ Du weichst mir aus, komm wir beide gehen nach draußen und du erzählst mir alles , vielleicht kann ich dir ja helfen“
„ Ich werde ganz bestimmt nicht mit dir rausgehn damit du über mich herfallen kannst“ sie sah seinen geschockten Gesichtsausdruck und sie wusste das hätte sie nicht sagen sollen , denn sie war sich sicher er würde ihr nichts tun, aber jetzt war es nun mal gesagt und einen Fehler vor diesem aufgeblasenen Schnösel zugeben , NIEMALS.
„ Und überhaupt wie kommst du darauf ich würde Hilfe brauchen, ich kann selbst auf mich aufpassen und brauche nicht Mister Superman, ich bin kein seelisches Frack das man retten muss... such dir gefälligst jemand anderen an dem du dein Charityprojekt durchführen kannst damit du dich besser fühlst.... Aber ich stehe nicht zur Verfügung !!!“ sie ließ ihn stehen Bevor er ihre Tränen sah und rannte in ihrem knappen Outfit hinaus auf die Straße. Ihre Tasche mit der kleinen Dose schnappte sie sich gerade noch als sie an der Gardrobe vorbeilief.
Er rief ihren Namen und schrie sie sei verrückt und vielleicht hatte er Recht. Ja sie war verrückt so durch New Yorks Straßen zu laufen mitten in der Nacht , mehr nackt als angezogen, die Chancen vergewaltigt zu werden waren nicht gerade niedrig doch die Stimme ihres Verstandes war wie immer zu leise und hatte keine Chance gegen das unglaubliche Bedürfnis davon zu laufen.
Sie lief und lief bis sie schließlich im Central Park war und sich auf eine Bank sinken ließ.
Was hatte sie nur getan, der Job war scheiße aber eine so gute Bezahlung für ein bischen Tanzen gab es so schnell nicht wieder und womit konnte sie schon groß Geld verdienen außer mit ihrem mittelklassigen Tanzen und mit ihrem atemberaubenden Aussehen. Sie hatte Nate dafür verachtet für das was er von ihr dachte aber es war doch um so Vieles besser als das was sie von sich selber hielt. Wer war sie eigentlich ? Nicht einmal sie selbst hätte diese Frage beantworten können, wie hatte sie von Nate verlangen können etwas anderes von ihr zu denken als sie selbst. Er war gutaussehend freundlich , alles das was sie wollte aber er sollte sie nicht als hilflos sehen sie sollte kein Fürsorgeprojekt für ihn sein aber wie hätte sie in ihrer jetzigen Lage etwas anderes für ihn sein können.
Die Tränen bahnten sich erneut ihren Weg, als ihr bewusst wurde, dass mit ihrem Bar-Job nicht nur das Geld sondern auch ihre Bleibe für die Nacht im Eimer war. Doch sie würde nicht im Park sitzen und heulen sie grifferneut in die Dose mit ihren kleinen lachenden Helfern und beschloss diese Nacht nicht zu schlafen sondern ein wenig durch New York zu laufen, nicht durch das dreckige dunkle New York , nein durch das New York der Reichen und Schönen und so sah sie sich das im Mondschein leuchtende Metropolitain Museum an und ging den Broadway entlang , die Heimat von Musical und Theater. Es war wohl gerade eine Vorstellung Vorbei den eine rießige Menschenmasse kam aus einem Gebäude.
Sie hielt sich im Hintergrund , nicht das Jemand wegen ihres Aufzugs aufmerksam auf sie wurde und verschwand in einer Seitengasse neben dem Gebäude. Es war dunkel nass und kalt und mit einem Mal ergriff die Erschöpfung der letzten Wochen von ihr Besitz, sie ließ sich auf den kalten Boden sinken und wollte einfach nur weinen.
Weinen weil ihre Eltern sie nicht geliebt hatten, weinen weil sie gar keine Eltern mehr hatte, weinen weil sie so schrecklich alleine war, weinen weil sie in einem gogogirl Outfit in einer dunklen Straße hockte, weinen weil einfach alles viel zu dunkel und grau war, und sie beim besten Willen keine Ahnung hatte wo sie wirklich hinwollte, weinen weil sie Hunger und durst hatte. Doch es kamen keine Tränen, sie hatte keine mehr sie nahm noch ganz kurz das Schild war das über einer Tür leuchtete „ Bühneneingang, kein Zutritt für Unbefugte“, legte den Kopf auf ihre angezogenen Knie und schloss die Augen.
Gesichtet: N. der sich den Kopf über Barbie als Gogo-Girl zerbricht und sich dabei mit C. den ein oder andern Drink gönnt. Ein hübsches Gogogirl das schlafend in einer Seitengasse liegt... istd as wirklich unsere Miss Barbie?
Hallo Upper-eastsiders ,
Kennt ihr das Sprichwort “wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her”, nun hoffen wir dass dieses Licht nicht das Blaulicht der Polizei ist Barbie. Obdachlose in den noblen Straßen von New York sind nicht gern gesehen und besser siest selbst du im Moment nicht aus. Wo ist den nur N . Du spielst doch sonst so gerne den Helden. Wobei die Schwäche für leichte Mädchen hat wohl eher C. zu süß wie sich die beiden von unserem kleinen Blondchen haben vorführen lassen. Du bist ein Goldstück Barbie , ich habe so das Gefühl wir werden noch viel von dir hören.
You Know you love me
Xoxo
Gossip Girl
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