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Geschichte: Fanfiktion
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von PrinceRa
erstellt: 15.06.2010
letztes Update: 15.06.2010
Geschichte, Romanze / P12
(fertiggestellt)
Aber es dürfte nicht zu viel verraten.
Ich habe die englischen Namen verwendet, weil ich sie einfach schöner finde und sie auch viel besser klingen. Ansonsten freue ich mich, dass ihr zu der Stroy gefunden habt und wünsche euch viel Spaß *kekse hinstell*
Nachts, wenn die Sonne aufgeht
Es war eine sternklare Sommernacht, in der Valkyrie in ihrem Bett lag und weinte. Um ihren besten Freund. Der vielleicht sogar mehr für sie war. Nicht nur vielleicht, ganz sicher.
Er war der Erste, der derartige Gefühle in ihr auslöste. Jedes Mal, wenn sie mit ihm weg ging, war sie aufgeregt. Jedes Kompliment von ihm, jede Berührung speicherte sie tief in ihrem Herzen. Jedes Mal, wenn er ihr nahe kam, hielt sie den Atem an.
Ein leichter Wind wehte durch ihr geöffnetes Fenster. Der Mond strahlte in ihr Zimmer und ließ Valkyries Tränen wie Kristalle glitzern.
Seit nun mehr als drei Monaten verlief jeder Abend so. Jede Nacht. Sie aß nichts mehr, trank kaum noch. Sie fühlte sich einfach nur schlapp und ausgelaugt. Die Suche nach dem Schädel überließ sie eher unfreiwillig Tanith und Ghastly. Sie waren beide der Meinung, dass sie vorerst Ruhe brauchte. Das war vor einem Monat.
Valkyrie drehte sich auf den Rücken und starrte die Decke mit tränenverschleierten Augen an. Warum konnte er nicht einfach zurückkehren zu ihr? Sie wollte ihm so viel sagen. Wollte ihn endlich in die Arme schließen. Wollte sich an ihn schmiegen und ihn nie wieder loslassen.
Allein der Gedanke, ihn wieder zu sehen, trieb erneut die Tränen in ihre Augen. Sie begannen zu brennen und so schloss sie ihre Lider, weinte stumm weiter.
Ein Schatten verdeckte das Licht des Mondes, der in seiner vollen Pracht am Himmel stand. Valkyrie bemerkte es kaum, war viel mehr in ihre Gedanken versunken. Träumte von ihrem Wiedersehen. Träumte davon, wie ihre Zeit danach werden würde. Wie er reagierte, wenn sie ihm ihre Gefühle gestand.
Die Bewegung ihrer Matratze ließ Valkyrie geschockt die Augen aufschlagen. Ihr Blick war verschwommen, doch sie hob sofort die Hände und ballte sie zu Fäusten, um sich gegen den Angreifer zu wehren. Sie versuchte, durch Blinzeln einen klaren Blick zu bekommen.
Sanft legten sich Finger um ihre Handgelenke und fingen den Angriff ab. Sie spürte die Knochen deutlich. Ihre Sicht wurde klarer. Und im nächsten Moment schluchzte sie auf, als sie im Mondschein das altbekannte Grinsen des Skelettdetektivs zu Gesicht bekam. Tränen tropften auf ihre Bettdecke, auf der sie lag.
„Valkyrie… Val, bitte hör auf zu weinen. Das steht dir nicht“, flüsterte er ihr leise zu und ließ seine Finger sanft über ihre Wange gleiten.
Langsam und mühsam richtete sie sich auf, glaubte zu träumen. Sollte er wirklich zurückgekommen sein? Endlich zurück zu ihr?
Unsicher hob sie ihre Hand. Sie wollte es wissen. War er wirklich real?
Sanft und mit der Berührung einer Feder zu vergleichen erreichten ihre Fingerspitzen den kalten Wangenknochen und wie ein Blitzschlag durchfuhr es Valkyries Körper.
Er war es wirklich. Skulduggery war wirklich wieder da.
Sie warf sich um seinen Hals, drückte ihn an sich. Eine neue Welle von Tränen erfasste die Schwarzhaarige und riss sie mit sich. Sie ließ der ganzen Trauer der letzten drei Monate freien Lauf.
Skulduggery legte seine Arme um sie und drückte sie sanft an sich. Letztendlich hob er sie auf seinen Schoß. Valkyries Tränen rannen stumm weiter, während sie sich nur auf seine Nähe und seine Hand konzentrierte, die sanft über ihren Rücken streichelte. Während sie ihren Kopf auf seine Schulter bettete, zierte ein leichter Rotschimmer ihre Wangen, denn ihr wurde klar, wie sie hier auf seinem Schoß saß. Der Sommer zeigte sich in seiner ganzen Pracht, wodurch selbst die Nächte noch sehr warm waren. Ihr Körper wurde daher nur von einer kurzen Hose und einem Top bedeckt und zeigte somit deutlich die Gänsehaut, die er mit seinen Berührungen bei ihr verursachte.
„Ich habe dich vermisst… sehr sogar“, flüsterte er ihr ins Ohr. Ein Schauer jagte über ihren Rücken. Aber nicht wegen der Kälte, sondern wegen seiner Stimme. Sie war so weich und sanft, und hatte einen Unterton, den sie nicht genau deuten konnte.
Fast schon zärtlich erwiderte sie die Streicheleinheiten von ihm und nahm trotz des Anzugs von Ghastly Bespoke deutlich seine Wirbelsäule und Rippen wahr. Plötzlich spürte sie seine Hand durch ihr Haar streichen und sie hob ihren Kopf an, um ihn aus ihren geröteten Augen anzusehen. Obwohl er keine Mimik besaß, so dachte sie, einen liebevollen Ausdruck in seinem Gesicht erkennen zu können.
„Ich bin so froh, dass du zurück bist“, wisperte sie und sah ihn dabei direkt an. Sie wollte ihm noch so viel mehr sagen, ihm ihre Gefühlswelt erklären und ihm gestehen, dass sie sich in ihn verliebt hatte. Doch sie hatte Angst. Angst vor seiner Reaktion. Sie glaubte nicht im Entferntesten daran, dass er ihre Gefühle erwidern könnte, weil sie es sich einfach absurd vorstellte.
Sie seufzte, was ihn den Kopf schräg legen ließ.
„Was ist los, Val?“, fragte er sie. Sie schüttelte jedoch nur den Kopf.
„Schon ok, ich bin nur etwas erschöpft“, antwortete sie.
„Nun, dann solltest du schlafen“, stellte er schlicht fest, hob sie sanft hoch und legte sie auf ihr Bett. Gerade als er aufstehen wollte, hielt sie ihn am Handgelenk fest. Er sah sie fragend an, so glaubte sie zumindest.
„Bitte… lass mich nicht noch einmal allein… bleib bei mir“, flüsterte sie mit einem leichten Rotschimmer auf den Wangen, was Skulduggery schmunzeln ließ.
„Nun gut, weil du es bist“, sprach er und sie konnte deutlich diesen Unterton heraushören, den sie nun auch nicht zu deuten versuchte.
Die Müdigkeit, die ihr die letzten Tage und Wochen gefehlt hatte, erfasste sie nun. Nur am Rande registrierte sie, wie sich Skulduggery erneut aufs Bett setzte und sich mit dem Rücken an die Wand lehnte. Schüchtern rutschte sie noch etwas näher zu ihm. Liebevoll legte sie einen Arm um ihn, ehe sie ins Land der Träume glitt.
Skulduggery war froh, zurück zu sein. Endlich konnte er wieder Tage mit Valkyrie verbringen, ohne von Gesichtslosen gejagt zu werden. Endlich konnte er wieder Nächte verbringen, in denen er ‚schlafen’ konnte, an ihrer Seite, ohne sich wieder zusammen zu bauen. Endlich konnte er wieder… lieben.
Es wurde ihm klar, in dem Moment, in dem er Valkyrie sah, als sie zusehen musste, wie das Portal sich schloss. Mit ihm auf der anderen Seite. In diesem Augenblick wurden ihm die Gefühle für seine Partnerin bewusst. Er glaubte nicht daran, noch einmal jemanden so zu lieben wie seine Frau, und doch wurde ihm klar, dass es immer noch Wunder auf dieser Welt gab.
Eine Bewegung riss ihn aus seinen Gedanken. Es war, wie konnte es anders sein, Valkyrie. Sie schmiegte sich nun an ihn, den Kopf auf seine Brust gebettet. Wenn er könnte, hatte er gelächelt.
Er rutschte an der Wand hinunter, zog Valkyrie mit sich und legte sich neben sie ins Bett. Durch diese Bewegung wurde sie aus ihrem Traumland in einen Halbschlaf gerissen.
„Ich liebe dich, Val“
Die Stimme war nicht lauter als der Windhauch, der erneut zum Fenster hinein blies. Und doch verstand Valkyrie jedes Wort und sie war hellwach. Doch sie ließ ihren Kopf auf seiner Brust gebettet.
„Ich liebe dich auch“, hauchte sie ihm entgegen, ehe sie den Kopf hob und ihn sanft küsste.
Der Titel war erst etwas anders, wurde dann aber, dank einer Freundin abgeändert ;)
Nur so zum Disclaimer. Weiterhin gehören die Figuren nicht mir (leider^^), sondern Derek Landy.
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