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Geschichte: Fanfiktion
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von Serena77
erstellt: 12.06.2010
letztes Update: 29.12.2011
Geschichte, Drama / P16
(pausiert)
In dieser Woche hatte ich Nachtdienst und als ich am nächsten Morgen nach Hause kam, war noch alles still. Ich stand unten an der Treppe und lauschte dem regelmäßigen pochen des kleinen Herzens. Dann hörte ich wie Alice und Emmett Richtung Kinderzimmer liefen.
"Hey, lasst sie schlafen", rief ich nach oben, "Es ist erst 6 Uhr in der Früh."
Beleidigt kamen die beiden herunter: "Schade, wir wollten ihr die Schaukel und den Sandkasten zeigen!", meckerte Emmett.
Ich schüttelte den Kopf: "Das kannst du später auch noch machen. Jetzt lass sie erst mal ausschlafen, sie braucht ihren Schlaf." Heute war Sonntag und es war keine Schule, also konnten sie den ganzen Tag eine Menge Blösinn machen, um die Zeit totzuschlagen.. Kopfschüttelnd verzog ich mich in mein Arbeitszimmer und vertiefte mich dort in ein medizinisches Buch.
Gegen 8.45 Uhr hörte ich, dass Maddie aufwachte und legte das Buch weg. Ich ging ins Kinderzimmer, da saß sie verschlafen in ihrem Bett und blicke sich im Zimmer um.
"Guten Morgen, hast du gut geschlafen?", begrüßte ich sie und setzte mich zu ihr. Mit den Beinen strampelte sie ihre Decke weg und hob die Arme; sie wollte hochgenommen werden. Ich stand auf, nahm die etwas dünnere Decke vom Stuhl neben ihrem Bett, legte sie ihr um und nahm sie hoch. Sofort schmiegte sie sich an meine Brust und legte ihren Kopf auf meine Schulter. "Bist du ein kleiner Morgenmuffel?", lachte ich. Doch sie blieb stumm, sie drückte nur ihren Teddy an sich und deutete zur Tür.
"Gut, sehen wir mal, was die anderen machen.", sagte ich und ging mit ihr hinunter. Im Wohnzimmer vergnügten sich Alice und Jasper miteinander. Sie bemerkten uns nicht. "Ab sofort sind Kinder anwesend!", räusperte ich mich. Sie schraken auseinander und grinsten. Maddie verzog keine Miene.
"Guten Morgen, kleiner Engel", begrüßte Jasper sie.
"Hast du gut geschlafen?", fragte Alice. Auch sie erhielten keine Antwort. Stattdessen erklärte ich: "Sie braucht morgens wohl etwas Zeit um richtig wach und munter zu werden. Wir gehen in die Küche und sehen, ob Esme Frühstück für dich gemacht hat!”, fügte ich an Maddie gewandt hinzu.
Als wir in die Küche kamen saß meine geliebte Frau über ihren Zeichnungen; sie hatte ein neues Haus, das sie komplett neu einrichten wollte. Um sie herum stapelten sich Zeichnungen und Stoffmuster. "Guten Morgen." Maddie sah sie an und schenkte ihr ein zaghaftes Lächeln. Ich setzte mich mit Maddie auf dem Schoß, an den großen Esstisch. Esme packte ihre Arbeit weg und hantierte mit dem Geschirr: "Was möchtest du denn zum Frühstück?"
"Kakao", antwortete sie kurz.
"Es spricht", jubelte Emmett, der grade mit Jasper zur Tür herein kam. Schüchtern schmiegte sie sich an meine Schulter und senkte den Blick. "Hey Babyschwester", sprach Emmett sie an, "Wir haben eine Überraschung für dich!"
"Ich bin aber kein Baby!", gab sie trotzig zurück. Emmett lachte: "Doch, du bist die Kleinste im Haus..!"
"Lass sie in Ruhe, Emmett!", Jasper schob Emmett zur Seite. "Wenn du später angezogen bist, dann kannst du dir draußen deine Schaukel und den Sandkasten anschauen.", sagte er zu Maddie. Sofort streckte sie ihre kleinen Ärmchen nach Jasper aus: "Nein, jetzt schaukeln gehen!" Esme stellte ihren Becher mit warmen Kakao auf den Tisch: "Jetzt musst du erst etwas Frühstücken, danach ziehen wir dir etwas an und dann darfst du draußen spielen." Zufrieden nahm sie den Becher und schlürfte den Kakao.
Nachdem sie auch ein halbes Brötchen gegessen hatte lies sie sich von Alice nach oben bringen und anziehen.
Kaum eine viertel Stunde später hörte ich ihr fröhliches Lachen vom Garten und ging zur Tür um ihr beim Spielen zuzuschauen. Sie saß auf der neuen Schaukel und Emmett und Alice schubsten sie abwechselnd an. "Noch mehr!", verlangte sie lachend, "Ich will bis zum Himmel!"
"Was willst du denn da?", fragte Emmett, "Das ist ja viel zu hoch, du könntest runterfallen!"
Alice lachte: "Aber Emmett, das ist sie doch schon!"
"Wer ist von wo heruntergefallen?", fragte Jasper, der gerade aus der Garage kam.
"Alice meint, unsere Babyschwester ist ein Engel und vom Himmel gefallen!", erklärte Emmett grinsend.
Jasper ging zu Alice und nahm sie liebevoll in den Arm: "Da hat sie bestimmt Recht! Sie ist ein richtiger Engel, unsere kleine Schwester."
Maddie sah ihn an und wollte etwas sagen, entschied sich dann aber anders. Ich fragte mich, was sie beschäftigte. Alice und Jasper verzogen sie recht bald ins Haus und auch Emmett verlor die Lust und so blieb ich bei Maddie. Sie saß mittlerweile im Sandkasten und versuchte eine Sandburg zu bauen.
Während Maddie spielte, stand ich einfach da und sah ihr zu. Dann kam etwas Wind auf und es erreichte mich ein unbekannter Geruch - Vampir! Ich blickte zum Waldrand, und da stand er auch schon. Seine langen, dunklen Haare hingen wirr über seine Schultern. Er trug verwaschene Jeans und ein rotkariertes Hemd. Nur seine Füße waren nackt. Die roten Augen waren auf Maddie fixiert. Alarmiert richtete ich meinen Blick ebenfalls auf die Kleine. Sie war in ihr Spiel vertieft und hatte den Besucher nicht bemerkt. In Gedanken rief ich nach Edward und hoffte, dass er mich hören würde. Innerhalb von Sekunden war unsere komplette Familie versammelt und schirmte Maddie von den fremden Blicken ab. Immer noch stand er unbewegt am Waldrand. Er schien zu überlegen, ob er es wagen sollte. Bella ging neben Maddie in die Hocke: “Möchtest du mit mir einen Kakao trinken gehen?” Maddie schaute sie an und nickte begeistert. Wortlos lies sie sich von Bella auf den Arm nehmen und ins Haus tragen. Der Blick des Fremden folgte den beiden bis sie außer Sicht waren.
Dann sah er uns an; mit einem kurzen Gruß in unsere Richtung wandte er sich ab und verschwand wieder im Wald.
“Los verfolgen wir ihn und bringen ihn zur Strecke!”, knurrte Emmett und wollte losstürzen.
“Nein”, entschied ich und hielt ihn am Arm zurück, “er ist sicher längst über alle Berge. Ich denke nicht, dass er noch länger in dieser Gegend bleibt. Aber zur Sicherheit sollten wir die Kleine nicht aus den Augen lassen!”
Die restliche Zeit bis zum Mittagessen beschäftigten wir Maddie im Haus. Abwechselnd spielten wir mit ihr und ließen sie nie allein. Ich saß auf dem Sofa, während Jasper und Emmett auf dem Boden saßen und hohe Türme mit den Bauklötzen bauten. Maddie hatte viel Spaß dabei, sie anschließend mit einem lauten Poltern umzustoßen. Bis schließlich Esme kam und fragte: "Was möchtest du denn heute essen?" Sofort sprang der blonde Engel auf und rief: "Nudeln!" Esme sah sie skeptisch an: "Schon wieder? Du hattest doch gestern im Kinderheim Nudeln, hat mir Gloria erzählt." Sie zog einen Schmollmund: "Bitte, darf ich heute noch mal Nudeln haben?" Ich lachte: "So, du magst also am liebsten Nudeln?" Begeistert nickte sie und strahlte mich an. Esme seufzte: "Gut, dann bekommst du heute Nudeln. Zum Glück haben wir noch welche zuhause. Aber heute Nachmittag müssen wir einkaufen!" Sie ging zurück in die Küche. "Wie kann man nur so was essen?", schüttelte sich Emmett. Maddie drehte sich um: "Du hast ja keine Ahnung; Nudeln machen groß und stark!", schimpfte sie. Emmett lachte: "Groß und stark bin ich auch so schon, siehst du?" Er zog den untersten Stein aus dem großen Turm und ließ ihn mit einem lauten krachen umfallen. Maddie quietschte vor Freude und gemeinsam machten sie sich daran, einen neuen Turm aufzubauen. Der Fremde tauchte nicht mehr auf.
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Ich möchte mich bei euch für die ersten Reviews ganz doll bedanken.
Wollt ihr eine Vorschau auf das nächste Kapitel??? Na, gut - weil IHR es seid:
... “Ich will Pommes!”, verlangte sie, als wir den Supermarkt verlassen hatten. Direkt gegenüber war eine McDonalds Filiale. Fragend sah ich Esme an: “Und, was sagst du dazu?” Sie seufzte: “Also gut, aber nur ausnahmsweise!” Maddie rannte los: “Mit Ketchup”, rief sie und suchte sich einen Platz an einem leeren Tisch. Esme nahm mir die Einkaufstüten ab und setzte sich neben Maddie an einen freien Tisch. Ich ging und holte ihr eine Portion Pommes. Hungrig stürzte sie sich auf das Essen. Dann fiel ihr etwas ein: “Esst ihr nichts?” ...
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