■
Geschichte: Fanfiktion
/ Bücher
/ Bis(s)
/ Vom Schatten ins Licht
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
von Serena77
erstellt: 12.06.2010
letztes Update: 29.12.2011
Geschichte, Drama / P16
(in Arbeit)
Inhalt: Die Geschichte handelt davon, dass die Cullens ein kleines Mädchen zur Pflege aufnehmen. Die sie alle sehr ins Herz schließen, doch zu Jasper hat die Kleine ein besonderes Verhältnis, obwohl sie ein Menschenkind ist. Als sie dann adoptiert wird verlässt sie die Cullens. Ein paar Monate später trifft Carlisle sie wieder... unter entsetzlichen Umständen.. !
Die Story ist alles Carlisle POV; gelegentlich wird es aber auch Jasper POVs geben. Das wird aber rechtzeitig ersichtlich sein.
Pairings: Carlisle/Esme; Jasper/Alice; Emmett/Rosalie; Edward/Bella
sonstige Infos:
-Cullens & Bella = Vampire
-FSK ab 16 Jahre
Banner: http://img94.imageshack.us/img94/9007/schattenneu.jpg
Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=sV7QMy6C2PA
Outtakes: http://www.fanfiktion.de/s/4d13d63300011de206705dc0
Vom Schatten ins Licht
Prolog
"Wenn du etwas liebst, lass es gehen.
Kommt es zu dir zurück, gehört es dir." (unbekannt)
***
"Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze.
Ist es zerstört, so kommt es sobald nicht wieder." (Otto von Bismarck)
Prolog
"Wenn du etwas liebst, lass es gehen.
Kommt es zu dir zurück, gehört es dir." (unbekannt)
***
"Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze.
Ist es zerstört, so kommt es sobald nicht wieder." (Otto von Bismarck)
Madison Carter
Wir kamen nach mehr als über 100 Jahren wieder nach Forks. Edward hatte Bella verwandelt und direkt danach verließen wir die Stadt. Sie hatte nun keine Probleme mehr mit der Nähe zu Menschen und so kamen wir zurück.
Ich bekam auch gleich eine Stelle im Krankenhaus. Mit Professor Bennett, dem Klinikchef verstand ich mich auf Anhieb sehr gut. Esme engagierte sich, neben ihrem Beruf als Innenarchitektin, für ein Kinderheim in Port Angeles.
Sie hatte durch Zufall die Leiterin, Gloria Warren, kennen gelernt und war fasziniert von ihrer Arbeit mit den Kindern. Sie bat mich darum, uns als Notfall-Pflegeeltern eintragen zu lassen. Nachdem sie mir erklärte, dass Kinder die besondere Pflege oder Aufmerksamkeit brauchten, bis zu ihrer Adoption kurzzeitig in solche Familien gegeben wurden, erklärte ich mich damit einverstanden, nachdem auch unsere “Kinder” eingewilligt hatten.
Schon kurze Zeit später kam ein Anruf: Madison Carter, 3 1/2 Jahre, hatte es im Heim mit den anderen Kindern nicht leicht und so entschied Gloria sie in unsere Familie zu geben. Die Nachricht, dass ein kleines Kind zu uns kommen würde versetzte alle in Hochstimmung. Alice, Bella und Rosalie schnappten sich gleich die Jungs und verwandelten das leer stehende Zimmer, neben dem von Alice und Jasper, in ein wunderschönes Kinderzimmer. Sie freuten sich alle sehr, dass etwas mehr Stimmung im Haus sein würde. Nachdem das Zimmer eingerichtet war, fuhren sie in die Stadt und kauften Kleidung, Spielzeug und ein paar Lebensmittel. Zum Glück war ich an diesem Tag im Krankenhaus, denn Emmett, Jasper und Edward mussten Tüten schleppen.
Am nächsten Tag wollte Gloria die Kleine dann zu uns bringen. Und so saßen alle erwartungsvoll im Wohnzimmer, als es an der Tür klingelte. Alice war die erste, die aufstand und die Tür öffnete. Sie quietschte entzückt: an der Hand von Gloria stand ein kleines Mädchen mit leuchtenden blauen Augen. Mit ihren blonden Locken, die ihr zartes Gesicht umrundeten, sah sie aus wie ein richtiger Engel. Schüchtern drückte sie ihren Teddybären an sich und blickte uns an.
“Hallo, Alice”, grüßte Gloria. Sie kannte inzwischen unsere komplette Familie und besuchte uns oft um mit Esme zu plaudern. Allerdings hielten wir unsere wirkliche Existenz vor ihr geheim.
“Hallo, Gloria”, Alice begrüßte sie freudig und lies sie eintreten. “Und wer bist du?”, wandte sie sich an die Kleine. Doch sie bekam keine Antwort, stattdessen schmiegte der kleine Engel sich scheu an Gloria, als diese auf dem Sofa Platz nahm. “Das ist Madison Carter”, stellte Gloria sie vor. Daraufhin streckte die Kleine ihren Kopf vor und meinte frech: "Nicht Madison, nur Maddie!" Auf ihren Gesichtsausdruck mussten alle lachen und das Eis war gebrochen.
"Und wer bist du?", fragte sie spitz und sah mich an. "Ich bin Carlisle und das ist meine Frau Esme", stellte ich uns vor, "Wir würden uns sehr freuen, wenn du bei uns bleiben würdest." Sie sah uns neugierig an und schien zu überlegen. Dann schaute sie sich im Haus um: "Gibt es hier keine anderen Kinder?"
"Wir sind auch noch da!", erinnerte sie Jasper. Empört blickte sie ihn an: "Ihr seid doch keine Kinder mehr!", sie blickte skeptisch von einem zum anderen, "Wie heißt du denn?"
"Bitte entschuldige", bat Jasper, "ich bin Jasper. Und das sind Alice, Emmett, Rosalie, Edward und Bella."
"Auch wenn wir keine Kinder mehr sind, können wir trotzdem mit dir spielen.", sagte Alice, "Wir haben ganz viel Spielzeug gekauft für dich. Soll ich dir mal zeigen, was wir alles haben?"
Nachdem Alice ihr die neuen Spielsachen zeigte, taute sie auf und spielte mit ihr.
Gloria erzählte uns, dass Maddies Mutter bei ihrer Geburt noch sehr jung gewesen war und sie deshalb zur Adoption freigegeben hat. Es fanden sich bisher keine passenden Eltern und so lebte Maddie seitdem in einem Heim in Shelton. Jedoch wurde das Kinderheim dort geschlossen und so kam sie vor einigen Wochen in Glorias Heim. Aber dort verstand sie sich nicht mit den anderen Kindern, da sie die jüngste von allen war. Wir verbrachten den Nachmittag mit spielen und lernten Maddie kennen. Auch sie fühlte sich wohl bei uns, wie mir Jasper und Edward bestätigten. Gloria blieb auch noch einige Stunden da, bis sich die Kleine etwas an uns gewöhnt hatte. Doch irgendwann kam dann doch der Abschied. Gloria nahm sie auf den Arm und versprach, dass sie sie öfter besuchen würde. Trotzdem liefen Maddie die Tränen über die Wange. Ich blickte zu Jasper und sah, dass er auf die Kleine konzentriert war, um ihr mit seiner Gabe den Abschied etwas leichter zu machen. Ich ging zu den beiden und fragte gespielt traurig: “Möchtest du nicht bei uns bleiben?” Tapfer lächelte sie und streckte ihre kleinen Ärmchen zu mir aus. Vorsichtig nahm ich sie Gloria ab. Sofort war Alice wieder da: “Maddie, was wollen wir jetzt spielen?” Auch Jasper kam an unsere Seite und trocknete mit einem Taschentuch ihre Tränen.
“Willst du ihr nicht erst mal ihr neues Zimmer zeigen?”, schlug ich Alice vor. Zaghaft nickte Maddie und deutete mir, sie runter zu lassen. Ich lies sie herunter und sie lief direkt zu Jasper und nahm seine Hand. Zu dritt gingen sie nach oben um das Kinderzimmer anzuschauen. Ich sah ihnen nach und hoffte, dass alles gut gehen würde und es keine Zwischenfälle gäbe. "Sie sollte mittags etwas schlafen, sonst ist sie abends übermüdet und quengelt dann!", empfahl Gloria noch, bevor sie ging. Ich schloss die Haustür hinter ihr und ging zurück ins Wohnzimmer.
"Sie ist ein kleiner Engel.", Esme kam zu mir. Die anderen hatten sich inzwischen verdrückt.
"Hoffentlich gibt es keine Probleme!", seufzte ich nur und küsste meine geliebte Frau. Vom Kinderzimmer hörten wir die Kleine fröhlich lachen.
Kurz darauf kam Alice wieder nach unten, sie trug Maddie auf dem Arm. Auf meinen fragenden Blick antwortete sie: "Wir gehen jetzt einen Kakao trinken!"
"Alice, möchtest du deinen Kakao lieber warm oder kalt?", Emmett kam hinter den beiden die Treppe herunter und grinste Alice an. Sie bedachte ihn mit einem bösen Blick und ging mit Maddie in die Küche. Esme und ich folgten den beiden.
"Wie gefällt dir dein Zimmer?", fragte ich und setzte mich neben sie auf einen Stuhl.
"Es ist so toll!", schwärmte sie mit leuchtenden Augen, "Ich hatte noch nie ein Zimmer für mich allein."
"Schön, dass es dir gefällt, Alice, Rosalie und Bella haben es eingerichtet.", erzählte ich, während Alice Milch in eine Tasse goss und Kakaopulver dazu gab. Ich bemerkte den skeptischen Blick von Maddie. "Was ist los?", fragte ich sie.
Alice kam und hielt ihr die Tasse hin, doch sie schüttelte nur stumm den Kopf.
"Stimmt etwas nicht?", fragte Alice verwundert. Maddie kletterte vom Stuhl und verließ die Küche. Alice sah ihr nach, ich folgte ihr. Sie ging direkt ins Wohnzimmer, wo immer noch die Tasche mit ihren Sachen aus dem Heim stand. Sie öffnete sie und wühlte darin herum. "Was suchst du denn?"
Dann drehte sie sich um und hielt einen Trinkbecher hoch, es war so ein Becher, den Kinder bekommen, wenn sie der Flasche entwöhnt werden. Er war rosa und hatte an beiden Seiten kindgerechte Griffe. "Darf ich meinen Kakao hier drin trinken?", fragte sie schüchtern.
Ich musste schmunzeln, sie war einfach so süß: "Ja, darfst du. Alice soll dir den Kakao da rein machen." Ich nahm sie hoch und wir gingen zurück in die Küche, wo Alice und Esme warteten. Jasper war inzwischen dazugekommen: "Gehört der Becher dir oder hast du ihn im Heim stibitzt?", fragte er verschwörerisch.
Ihr Blick wurde traurig: "Ja, der gehört nur mir, genauso wie mein Teddy. Das hat mir meine richtige Mama dagelassen.", erzählte sie leise und drückte den Bären fester an ihre Brust.
"Das war aber schön von ihr", versuchte Alice sie zu trösten, "Dann hast du immer eine Erinnerung an sie!" Jasper schickte ihr wohl eine Woge Trost, denn augenblicklich hellte sich ihr bekümmertes Gesicht wieder auf: "Aber ich hab ja jetzt euch!", freute sie sich.
Dieser erste Tag verlief ohne Zwischenfälle und Maddie gewöhnte sich schnell ein. Was mich nicht wunderte, jeder wollte mit ihr spielen und unsere "wilden" Jungs waren plötzlich zahm wie die Lämmer. Es gab keine Streitereien und auch keine Boxkämpfe zwischen Jasper und Emmett, die sie so gerne austrugen. Alle wollten es ihr schön machen und so hatte sie ihnen bis zum Abend das Versprechen abgenommen, ihr eine Schaukel und einen Sandkasten zu bauen. Sie erzählte es uns stolz, als Esme sie bettfertig machte. Ich lies das Rollo runter und Esme deckte sie liebevoll zu.
"Mir gefällt es hier", sagte sie müde, als sie sich unter die Decke kuschelte, "Viel schöner als im Heim bei den anderen gemeinen Kindern!"
"Schlaf schön, kleiner Engel", sagte ich, als ich mit Esme das Zimmer verließ und die Tür leise zuzog.
**********************************************************************************************************
So, das ist es also: mein zweites "Baby"! Ich hoffe, es gefällt euch?
Das zweite Kapitel ist auch fertig und ich möchte euch einen kurzen Ausblick darauf nicht vorenthalten:
Dann kam etwas Wind auf und es erreichte mich ein unbekannter Geruch - Vampir! Ich blickte zum Waldrand, und da stand er auch schon. Seine langen, dunklen Haare hingen wirr über seine Schultern. Er trug verwaschene Jeans und ein rotkariertes Hemd. Nur seine Füße waren nackt. Die roten Augen waren auf Maddie fixiert....
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
