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von BillsOnlyGirl    erstellt: 03.06.2010    letztes Update: 28.09.2010    Geschichte, Allgemein / P16    (fertiggestellt)
Haii,

es geht weiter mit Vanessa 483's Kapitel.
Wir haben jetzt feste Tage zum Posten. Meine Kapitel kommen immer Mittwochs on, aber vielleicht auch Donnerstag, wenn ich da viel zu tun habe und von Vanessa 483 kommen die immer Sonntags on.

Ich wünsch euch viel Spaß beim lesen

*****************************

Ich sitze bereits in meinem geilen Auto als mich plötzlich ein unglaublicher Schmerz durchzuckt.
Ohne darüber nachzudenken, schweife ich mit meinen Gedanken zu meinem geliebten Zwillingsbruder ab.
Irgendetwas oder irgendjemand hatte soeben das Herz meines kleinen Bruder gebrochen.
Meine Hände verkrampften sich am Lenkrat und ich verspürte schon jetzt – auch wenn ich noch nichts genaueres wusste – eine enorme Wut auf der, die oder das, was meinen Seelenverwandten verletzt.
Automatisch schalte ich noch einen Gang höher um möglichst schnell bei ihm zu sein.
Niemand darf meinen Bill verletzten ohne dass ich es rächen würde.
Ich war schon immer für ihn da und ich werde es auch immer sein.
Ich bemerke, wie ich eine rote Ampel überfuhr, aber das war mir egal, alles war mir egal ich wollte nur so schnell wie möglich bei der wichtigsten Person in meinem Leben sein um ihm Halt zu geben und ihn zu schützten.
Mittlerweile beträgt mein Tacho 100.
Gerade überfahre ich eine weitere Kreuzung als ich ein grelles, kurzes Licht vernahm.
Scheiße! Ich wurde geblitzt, was soll das?
Ich habe keine Zeit um mich aufzuregen, deswegen richte ich meine Gedanken wieder auf Bill- nur er zählt im Moment, wie immer.

Nach einer gefühlten Ewigkeit komme ich endlich bei dem wundervollsten Menschen an.
Mit großer Nervosität auf das Unbekannte klingle an unserer Tür.
Mit einer Traurigkeit die er an den Tag legte und mit verschmierter Schminke von den Tränen, die stark über seinem Gesicht liefen öffnet er mir die Tür.
„oh mein Gott. Bill! Was ist passiert?“, fragte ich geschockt.
Sofort nahm ich ihn in den Arm um ihn zu beruhigen, doch er wirkt nicht.
„Tara… sie ist… sie ist Tod!“; schluchzt Bill hoffnungslos.
„ Bill, das… das tut mir wahnsinnig Leid! Verdammt wie konnte, das nur passieren?“, flüsterte ich fassungslos. Ich merke, wie mir meine Farbe aus meinem Gesicht weicht.
Auch mein Seelenverwandter befindet sich in einer grausamen Verfassung- bleiches Gesicht, zittrige Hände, verschmierte Augen, zerzauste Haare und einen Mitleiderregenden Gesichtsausdruck, der mein Herz in tausend Teile spaltet.
Und trotzdem ist er noch immer der schönste Mann in der Welt.
„Ein Autounfall“, bringt Bill gerade noch so hervor bis er wieder zu schluchzen beginnt.
Gut, dass Bill und ich uns fast ohne Worte verständigen können, sodass ich ohne Schwierigkeiten den Sinn von der Aussage verstehe.
„ Sch Sch…“, rede ich beruhigend auf ihn ein und streiche ihn dabei immer wieder über den Rücken.
Ich weiß mir zum ersten Mal nicht zu Helfen.
Ich weiß nicht wie ich ihn beruhigend kann.
Und das bricht mir das Herz.
Meinen Bill so zu sehen… löst beinahe eine Depression in mir aus.
Aber ich muss stark sein. Für Ihn. Für meinen Liebling.
Ich drücke ihn fester an mich und genieße diese unmittelbare Nähe die nun zwischen uns herrscht.
Immer wieder sagt er leise den Namen seiner verstobenen Freundin.
Immer wieder hörte ich „Tara“ von ihm sagen.
Und für einen kleinen Moment wünsche ich mir ich würde meinen eigenen Namen aus seinen Mund hören.
Liebevoll drückte ich ihn sachte von mir um sein Gesicht zu analysieren.
Das Gesicht von meinem Seelenverwandten spricht Bände wenn man tief in seine Augen schaut.
Und so tu ich es und lese aus seinen wundervollen braunen Augen unendlich Anhäufung von Trauer.
Er tut mir so verdammt Leid, aber noch immer will mir einfach keine Lösung einfallen ihn aufzumuntern.
Wahrscheinlich benötigt man in solch einer Situation eine Zeit lang Trauer um die Wirklichkeit zu realisieren.
So beschließe ich erst einmal keinen Versuch zu starten ihn ein Lächeln auf sein makelloses Gesicht zu zaubern und gebe ihm die Chance die grauenvolle Wahrheit zu verarbeiten.
Ich hoffe inständig, dass irgendwann die Zeit kommt an der er sie als schöne Vergangenheit erlebt, er jedoch erneut bereit ist sich in festen Händen zu geben und glücklich zu sein.
Ja Glück… Das ist das einzige was ich verlange. Das mein Bruder glücklich ist.
Bitte lasst es die Realität entsprechen.
Bitte.
Aber zurzeit sind wir noch meilenweit davon entfernt.
Immer wieder streiche ich zärtlich mit beruhigenden Worten über sein Haar und versuche den Schmerz von ihm auf mich zu übertragen.
Ich würde alles für ihn geben. Alles.
Ich würde ihm zu gern die Trauer abnehmen, damit er wieder glücklich sein kann.
Was mit mir wäre, ist egal.
Nur mein Bruder zählt – Wie immer.
Ich schaute wieder zu meiner anderen Hälfte und stelle fest, dass er eingeschlafen ist.
Lieblich liegt er nun in meinen Armen und klammert sich wie ein kleines süßes Äffchen um mich.
Kurzzeitig huscht mir bei diesem Anblick ein Lächeln ins Gesicht.
Dieses verfliegt aber sofort wieder als mir die Schreckensnachricht des heutigen Tages wieder in den Sinn kommt.
Ich verfluche mich gelächelt zu haben und beschließe ihn in sein Bett zu tragen, wo ich ihn mit seiner blauen Decke zudecke.
Ich drücke ihn einen Kuss auf die Stirn und platziere mich neben seinem Bett um ihn im Schlaf die Hand zu halten, die ich nicht mehr losließ.
Ich schwöre mir nicht eher zu schlafen als es Bill wieder besser geht, damit ich Rund um die Uhr für ihn da sein könnte.



************************************

Bitte lasst doch Kommis da

Lg jennys-traumwelt

hier habt ihr nochmal ein Bild.

Link: http://www.myimg.de/?img=Ishouldntloveyoubut91ff8.jpg
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