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von Deadly Doll    erstellt: 30.05.2010    letztes Update: 17.07.2010    Geschichte, Abenteuer / P12    (fertiggestellt)
Hallo, an alle !  Vielen Dank an alle, die sich die Story durchlesen und einen noch größeren Dank an Giftzwerg für das liebe Review.  Aber, kein weiteres Gerede, Vorhang auf für das zweite Kapitel !!!


Kapitel 2
99 % Mutant ?

Kaum, dass sich Nightcrawler von dem Schreck, den Moons Verwandlung ihm eingejagt hatte, erholt hatte, eilte er zu ihr. Mit geschlossenen Augen lag sie da am Boden und rührte sich nicht – Kurt vermutete, dass der Kraftverlust, den sie gerade wegen ihrer Präsentation erlitten hatte, zu groß für ihren Körper gewesen war. Doch – warum hatte sie das überhaupt gemacht ? Glaubte sie allen Ernstes daran, ein Engel zu sein?! Gut, zugegeben, mit ihren blonden Haaren, den blauen Augen und den Flügeln sah sie einem Engel erstaunlich ähnlich, aber sein Freund Angel, der auch ein Mitglied der X-MEN war und im Xavier-Institut wohnte, besaß ebenfalls eine Mutation, die ihm weiße Flügel beschert hatte und machte auch nicht so ein Drama darum.
In diesem Moment tauchte Ciclops endlich zwei Gassen weiter, mit den anderen auf. „Kurt!“, rief Kitty und phaste sich durch einen im Weg stehenden Geröllhaufen, „Was ist passiert ? Du warst plötzlich verschwunden...“
„Ja, und wir haben etwas gebraucht, um dich hier zu finden. Warum hast du uns kein Zeichen gegeben?“, ergänzte Scott kopfschüttelnd, bis sein Blick auf Moon fiel.
„Ich habe sie vor ihren Verfolgern da oben auf dem Dach gerettet.“, erklärte Kurt, „Sie war eigentlich schwer verletzt...“
„Verletzt?“, rief Kitty ungläubig, „Sie sieht doch kerngesund aus!“
„Ähm, schon...Aber vorher war sie verletzt...Bevor sie sich, naja...geheilt hat ? Ich weiß auch nicht, sie scheint mir ein bisschen verrückt zu sein.“ Mittlerweile waren die drei etwas näher gekommen, blieben jedoch auch Abstand, als ob da irgendetwas an Moon war, das sie abschreckte. Schließlich fasste sich Rogue in Herz. Sie strich sich eine weiße Strähne ihres langen (eigentlich braunen) Haares zurück, kniete sich neben Kurt und das seltsame Mädchen und betrachtete sich einen Augenblick. „Okay, ich denke, wir sollten sie ins Institut bringen, meint ihr nicht? Nightcrawler kann uns später alles erklären.“ Ihre Worte hatten die anderen aufgerüttelt und zustimmendes Gemurmel machte sich breit. Letzten Endes hob Ciclops das Mädchen hoch und Kurt teleportierte sie alle zurück in dessen Auto – etwa eine Viertelstunde später waren sie alle wieder im Xavier-Institut, Moon jedoch war immer noch nicht aufgewacht.

Der Professor war über die ganze Sache schon telepathisch informiert worden, sodass er Jean Grey, welche telekinetische und telepathische Kräfte besaß, schon im Vorraus damit beauftragt hatte, ein Krankenzimmer für ihren Gast herzurichten. Kaum waren Ciclops, Shadowcat, Nightcrawler, Rogue und die mysteriöse Moon angekommen, hatte Jean Letztere in ihre Obhut genommen: sie legte sie in eines der Krankenbetten und untersuchte sie auf etwaige Verletzungen, innere Blutungen oder irgendwelche Verstauchungen, die man von außen hin nicht sehen konnte. Doch sie fand nichts.

Schließlich gesellten sich auch der Professor, Nightcrawler und Ciclops zu Jean in das Krankenzimmer. „Und ?“, fragte Kurt neugierig, „Was ist jetzt mit ihr?“
„Was soll schon mit ihr sein?“, seufzte die rothaarige Mutantin, „Es scheint ihr so weit gut zu gehen, außer, dass sie anscheinend vollkommen entkräftet ist. Ich habe ihr ein paar Vitamine gespritzt, also dürfte sie bald aufwachen.“
„Aha. Und...Es klingt jetzt vielleicht ein bisschen blöd, aber: Ist sie ganz sicher ein Mutant ?“ Kurt druckste etwas unsicher herum. Jean sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an. „Heißt das, du glaubst ihr die Geschichte, dass sie ein Engel ist, doch ? Hör zu, es sprechen 99 % dafür, dass sie ein Mutant ist, denn ein Mensch ist sie auf jeden Fall nicht. Du kennst doch Angel, oder ? Er hat auch eine Flügelmutation.“ Damit wandte sich Jean wieder ihrer Patientin zu und erkannte mit Erstaunen, dass diese sich rührte. Moon wälzte sich unruhig auf ihrem Lager hin und her und murmelte dabei etwas Unverständliches, von dem nur ein paar Wortfetzen deutlich formuliert waren. „Mein Bruder...Wo?...Nicht...“. Und dann fuhr sie plötzlich hoch und blickte erschrocken in die Runde der ebenso überraschten X-MEN.


Das war es auch schon. Ich hoffe es hat euch gefallen - auch für dieses Kapitel gilt: Erst mindestens ein Review, dann wird das nächste Kapitel hochgeladen!
LG
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