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von Basty22    erstellt: 23.05.2010    letztes Update: 07.09.2011    Geschichte, Mystery / P12    (pausiert)
Hi!

So, es ist ein weiterer Montag und es kommt ein neues Kapitel!

Viel Spaß!
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Kapitel 2: Enthüllung



Stimme(Maria): „Man Glaubt unsterblich zu sein ist super, aber eigentlich ist es eine Plage. Immer zu leben ist langweilig. Das einzige was man sich dabei wünscht, ist zu sterben.“

(Man sieht ein Polizeirevier, geschäftig laufen Personen herum, dann fährt die Kamera zurück und man sieht Bob an seinem Schreibtisch sitzen, plötzlich klingelt das Telefon, Bob nimmt den Hörer ab)
Bob: „Polizei, was können wir für sie tun?“
(Etwas wird ins Telefon gesagt, Bobs Gesichtsausdruck ändert sich zu überrascht)
Bob: „Okay. Fassen sie nichts an. Wir sind sofort da.“
(Ein Kollege kommt zu Bob, während dieser den Hörer weglegt)
Kollege: „Was ist los?“
Bob: „Ein toter Jugendlicher. Vier Straßen weiter.“
Kollege: „Sehen wir uns das mal an.“
(Bob und sein Kollege gehen an einen Kleiderständer und nehmen sich ihre Jacken)
Kollege: „Bestimmt wieder so ein Komasäufer.“
Bob: „Bestimmt. Aber die Frau hat gemeint, er sah schrecklich aus.“
Kollege: „Das kann vieles heißen.“
Bob: „Befürchten wir das schlimmste…“
(Beide verlassen das Revier durch eine Glastür)

(Denis ist noch im Zeitstopp, er sitzt auf einer Treppe, ein Schriftzug wird eingeblendet: „30 Minuten zuvor“)
Denis: ‚Hier komme ich nie wieder raus! Vielleicht läuft die Zeit ja nie mehr weiter. Noch nicht einmal wenn ich sterbe! Dann wäre ich alles schuld. Vielleicht sollte ich mich doch umbringen, um der Welt zu helfen. Aber wie kann ich das machen?’
(Denis sieht sich um)
Denis: ‚Ich bin es diesen ganzen Menschen schuldig… Sie wollen alle weiterleben, doch sie können es nicht. Für sie wird es sich für eine Millisekunde anfühlen, aber ich kann nicht einfach warten, bis ich verhungere und dann sterbe… Ich muss es tun, ich muss mich umbringen. Ich schaffe es einfach nicht noch länger zu warten…’
(Denis steht von der Treppe auf)
Denis: ‚Nun ist meine Zeit gekommen… Aber ich sollte Lukas noch eine Nachricht dalassen, und ihm erzählen, was passiert ist. Er ist ja auch plötzlich weg gewesen, vielleicht… Vielleicht haben wir beide etwas ganz neues Entdeckt!’
(Denis sieht begeistert aus)
Denis: „Natürlich wir haben eine neue Art von Kräften entdeckt, die wir Menschen nutzen können! Wenn ich Lukas das schreibe, dann…“
(Plötzlich sieht Denis sich um)
Denis: „Was zu…“
(Die Kamera zeigt die Menschen auf der Straße, einige sehen ihn an, die Zeit läuft wieder, Denis sieht auf die Uhr)
Denis: „Aber wie ist das…?“

(Lukas sitzt auf einer Couch und sieht durch ein Fenster nach draußen)
Lukas: „Was war das bloß? Irgendwem muss ich es doch erzählen. Aber wem? Wer würde mir glaube, dass ich mich innerhalb kürzester Zeit von einem Ort zum anderen bewegt habe? Alle würde mich nur auslachen… Alle würden mich für verrückt halten… Nein, ich muss es jemandem erzählen, der es mir glaubt… Vielleicht Denis! Er… Er hat bestimmt gemerkt, dass ich plötzlich weg war!“
(Lukas steht auf)
Lukas: „Ja! Das ist es! Er wird mir glauben!“
(Doch plötzlich sinkt Lukas wieder auf die Couch)
Lukas: „Nein… Er… Er ist doch vermutlich nicht mehr am Leben… Vielleicht hätte… Vielleicht hätte ich ihn noch retten können, wenn… Wenn ich ihn vielleicht angefasst hätte… Dann wäre er vielleicht mit mir hier erschienen.“
(Lukas wischt sich durch die Augen, plötzlich hört er ein Geräusch, das sich anhört, als würde ein zusammengeknüllter Zettel auf den Boden geworfen)
Lukas: „Hallo? Ist da wer?“
(Lukas steht auf und geht zur Tür)
Lukas: „Hallo?“
(Er betritt den Windfang und sieht neben sich einen zerknüllten Zettel auf dem Boden liegen, niemand steht daneben)
Lukas: „Was ist das denn?“
(Lukas bückt sich und hebt den Zettel auf und faltet ihn wieder auseinander, dann liest er ihn)
Lukas: „»Sebastian«? Warum steht da Sebastian auf dem Zettel? Vielleicht soll ich zu ihm gehen… Aber: Woher kommt dieser Zettel? Vielleicht… Nein. Ist das etwa ein Zeichen von Denis aus dem… Aus dem Jenseits?“
(Lukas sieht sich verwirt um)
Lukas: „Aber es muss etwas zu bedeuten haben… Ach, ich gehe einfach…“
(Er zieht seine Schuhe an)

(Lin kommt angezogen und mit zwei Einkaufstüten nach Hause)
Lin: „Schatz! Kannst du mir mal bitte beim einräumen helfen? … Schatz?“
(Lin stellt die Tüten hin und geht durch die Wohnung, sie sucht Wao)
Lin: „Wao? Wao, wo bist du?“
(Lin sieht in jedem Zimmer nach und geht als letztes ins Schlafzimmer, auf dem Bett liegt ein Zettel)
Lin: „»Wenn du mich suchst, ich bin auf dem Dach und lebe meinen Traum. In Liebe, Wao…« O mein Gott! Er will es wirklich versuchen!“
(Lin lässt den Zettel fallen und rennt aus dem Zimmer, der Zettel fallt so hin, dass er vor der Kamera liegen bleibt, man sieht japanische Schriftzeichen)

(Denis geht mit gesenktem Kopf durch die Straßen und wird von ein paar Leuten angerempelt)
Denis: ‚Warum… Warum ist die Zeit wieder weitergelaufen? Habe ich etwas damit zu tun gehabt? Oder hat jemand anders das beeinflusst?’
(Er geht auf einen Parkplatz zu)
Denis: ‚War es, weil ich plötzlich so glücklich über diese Entdeckung war? Und warum passiert jetzt nichts?’
(Denis bleibt stehen und macht die Augen zu)
Denis: ‚Zeitstopp!’
(Denis sieht sich um, die Zeit hat nicht angehalten)
Denis: ‚Das ist doch…’
(Er geht auf sein Motorrad zu und sieht einen Zettel auf seinem Sitz liegen)
Denis: ‚Was ist das denn?’
(Denis öffnet den Zettel)
Denis: ‚»Gehe zu Sebastian!« Was heißt das?’
(Er sieht sich um, niemand beobachtet ihn)
Denis: ‚Weiß etwa jemand davon? Ist es vielleicht Sebastian? Ich sollte… Ich sollte zu ihm gehen! Vielleicht kann er mir sagen, was es ist!’

(Mehrere Polizisten stehen in der Seitengasse, in der Felix den Jugendlichen ermordet hat, zwei Männer tragen eine Trage weg, auf ihr liegt der Junge, er ist aber zugedeckt. Bob holt sein Funkgerät heraus und, ein Schriftzug wird unten im Bild eingeblendet: „30 Minuten später“)
Bob: „Ja, er ist etwa 16 Jahre alt. Wisst ihr schon ob er vermisst wird?“
Funkgerät: „Ja. Anscheinend heißt er Johan Belodon. Wie ist er denn gestorben?“
Bob: „Also er hat…“
(Plötzlich verschwimmt die Kamera, Bob packt sich an den Kopf und wankt etwas, als wenn ihm schwindelig wäre, er stöhnt vor leichten Schmerzen in seinem Kopf)
Funkgerät: „Bob? Alles klar?“
(Bob hält sich weiter den Kopf und blickt dann an die Stelle, an der Johan mit Felix gekämpft hat, alles läuft wie im Film vor ihm ab, nur sehen die Personen aus wie Geister und die Polizisten laufen durch das Bild)
Bob: „Er, er, er…“
Funkgerät: „Was denn? Stimmt etwas nicht mit dir, Bob?“
Bob: „Er wurde erschlagen.“
Funkgerät: „Erschlagen? Womit denn?“
Bob: „Nein, er wurde geschlagen! Ein Junge… Ein Junge hat ihn angesprungen und dann schlägt er ihm ins Gesicht…“
Funkgerät: „Aber dadurch ist er doch nicht gestorben oder was?“
Bob: „Nein, warte!“
(Bob geht einen Schritt näher an seine Vision heran)
Bob: „Es… Es sieht so aus, als wären an den Händen des Jungen irgendwelche Messer, und die rammt er dem Jugendlichen in den Kopf.“
Funkgerät: „Messer?“
Bob: „Ja, aber… Aber ich sehe sie nicht. Es sieht so aus, als würde sein Kopf von Fingern durchbohrt, aber es scheinen Messer zu sein…“
Funkgerät: „Von Fingern. Natürlich.“
Bob: „Nein… Es… Es waren Messer. Genau, Messer.“
Funkgerät: „Woher wollen sie das denn wissen?“
Bob: „Gute Frage! Ähm, außerdem liegt noch ein Laternenpfahl auf ihm drauf. Er scheint ausgerissen worden zu sein.“
Funkgerät: „Wer kann denn so etwas?“
Bob: „Das… Das Opfer selbst scheint es getan zu haben…“
Funkgerät: „Sie wissen aber ziemlich viel.“
(Hinter ihm ist ein anderer Polizist mit dem Funkgerät, aus diesem kommt jetzt die Stimme)
Funkgerät: „Nehmen sie Bob fest. Er weiß anscheinend ziemlich viel über diesen Mord. Wir müssen ihn wenigstens in Untersuchungshaft nehmen, er kann es natürlich auch nur beobachtet haben.“
Bob: „Was? Aber das ist doch vollkommen verrückt? Ihr habt keine Beweise!“
Polizist: „Du leider auch nicht…“
Bob: „Aber… Aber siehst du es denn nicht auch?“
(Bob deutet auf die Vision, die sich immer wieder wiederholt)
Polizist: „Da ist nichts, nur ein paar Polizisten und Blut.“
Bob: „Aber…“
Polizist: „Tut mir Leid, Bob…“
(Bob werden Handschellen angelegt und der wird in ein Polizeiauto gebracht)

(Sebastian liegt nachdenklich auf seinem Bett)
Sebastian: „Was kann das gewesen sein…? Ich war irgendwo anders, oder?“
(Er steht auf und sieht aus dem Fenster in den Garten)
Sebastian: „Habe… Habe ich mir das nicht vielleicht nur eingebildet? Bin ich schon so weit, dass ich Halluzinationen habe? Das… Das ist doch…“
(Es klingelt an der Tür)
Sebastian: „Bilde ich mir das alles hier auch nur ein?“
(Sebastian geht aus seinem Zimmer zur Tür und öffnet sie, davor steht Lukas)
Sebastian: „Ähm ,hallo Lukas. Was machst du denn hier?“
Lukas: „Keine Ahnung! Ich… Mir wurde gesagt, ich soll zu dir gehen…“
Sebastian: „Aha, und… wieso?“
(Sebastian blickt auf den Boden und begutachtet Lukas Schatten)
Sebastian: ‚Bilde ich mir ihn auch nur ein?’
Lukas: „Na ja… Hör mal, ich muss dir was erzählen…“
Sebastian: „Äh, klar. Aber lass uns erstmal in mein Zimmer gehen.“
(Die beiden gehen in Sebastians Zimmer und schließen die Tür hinter sich)
Sebastian: „Also, was ist denn los?“
(Sebastian setzt sich auf einen Stuhl und Lukas nimmt auf einer Couch platz)
Lukas: „Ich war vor etwa einer Stunde in der Stadt. So, und da habe ich… Habe ich Denis getroffen. Wir haben ein wenig gelabert und sind dann…“
(Es klingelt wieder)
Sebastian: „Moment, ich gehe schnell.“
(Sebastian steht auf und verlässt das Zimmer, die Kamera folgt ihm)
Sebastian: ‚Was ist denn nur los?’
(Sebastian macht die Tür auf, davor steht Denis)
Sebastian: „Ah. Hallo Denis!“
Denis: „Hi Basti! Ich muss dir was ganz wichtiges erzählen!“
Sebastian: „Du auch? Lukas ist auch hier.“
Denis: „Lukas ist hier?“
Sebastian: „Ja. Hast du ein Problem damit? Ihr habt euch doch in der Stadt getroffen und…“
Denis: „Nein es ist nur…“
(Lukas kommt aus Sebastians Zimmer)
Lukas: „Denis? Was zum Geier…?“

(Jack geht an dem Becken vorbei, in dem Maria ist, sie liegt unten auf dem Boden und kämpft mit ihren Haaren)
Jack: „Oh mein Gott! Maria!“
(Jack rennt zu Alicia und London)
Jack: „Hey! Kommt schnell!“
(Er und die beiden Mädchen rennen zu der Stelle, an der Maria ist)
Jack: „Es ist Maria!“
Alicia: „Was ist mit ihr?“
(Jack deutet ins Wasser)
London: „Oh mein Gott! Sie ertrinkt!“
Jack: „Hilfe Bademeister!“
(Ein Bademeister kommt angerannt)
Bademeister: „Was ist denn?“
Alicia: „Unsere Freundin ist dort unter Wasser.“
Jack: „Sie hat sich mit den Haaren in etwas verfangen. Sie ist anscheinend schon lange da unten, sie bewegt sich nur noch schwach…“
London: „Oh Nein! Wir kannten uns doch erst nur so wenig.“
Bademeister: „Ich hole schnell ein paar Sachen!“
(Der Bademeister rennt mit panischem Gesichtsausdruck weg)
Jack: „Was ist das denn?“
(Jack springt ins Wasser und tauchen zu Maria, sie sieht ihn und deutet auf ihre Haare, Jack nickt und taucht näher heran, um sie zu entwirren, Maria blickt dabei mit schmerzverzerrtem Gesicht weg, Jack versucht sein bestes, doch er schafft es nicht und muss Luft holen, also taucht auch er auf)
Alicia: „Und?“
London: „Was ist los?“
(Neben Jack steigen dort wo Maria ist Luftblasen hoch, sie hat ausgeatmet)
Jack: „Oh nein…“
(Der Bademeister kam gerade und hat alles gesehen, mit nach unten gerichteten Blick geht er zu Alicia und London, die sich beide in den Arm nehmen)
Bademeister: „Könnt ihr mir vielleicht die Telefonnummer von ihrer Familie geben?“
(Jack steigt aus dem Wasser und die drei gehen mit dem Bademeister weg, alle Menschen haben das Becken verlassen und stehen am Beckenrand und glotzen, die Kamera fährt ins Wasser hinein und zeigt Marias Gesicht, sie lebt noch und zieht voller Schmerzen an ihren Haaren, ihr Mund ist offen und man sieht, wie sie unter Wasser atmen kann)

(Felix klingelt an seiner Haustüre, die Wand oberhalb der Klingel wird von etwas Unsichtbarem verkratzt)
Felix: „Oh nein…“
(Felix’ Schwester öffnet die Tür)
Felix: „Hallo.“
Schwester: „Hey!“
(Felix’ Schwester dreht sich um und geht auf eine andere Tür zu, Felix tritt ein und ignoriert die offene Tür)
Schwester: „Mach die Tür zu!“
Felix: „Entschuldigung, kannst du das nicht machen?“
Schwester: „Wieso?“
Felix: „Bitte mach es einfach…“
(Felix geht den Weg zu seinem Zimmer, während seine Schwester verwirrt die Tür schließt)

(Im Haus der Familie Walters klingelt das Telefon, Norbert nimmt mit zitternder Hand ab, Kelly steht hinter ihm , die Szene wechselt immer von Haus zu Schwimmbad)
Bademeister: „Spreche ich da mit Norbert Walters?“
Norbert: „Ja das tun sie. Wer ist denn da?“
Bademeister: „Ich arbeite im Schwimmbad Pazifical!“
Norbert: „Ja meine Tochter ist gerade dort. Es ist doch nicht irgendetwas passiert, oder?“
Bademeister: „Wenn ich doch Nein sagen könnte…“
Norbert: „Was soll das heißen? Ist etwas passiert?“
Bademeister: „Ja. Es passierte gerade. Ihre Tochter verfing sich mit ihren Haaren in einem Schacht unter Wasser. Sie hat sich nicht frei kämpfen können. Es tut mir leid. Hallo? Sind sie noch dran? Hallo!“
(Norbert lässt den Hörer fallen und bewegt sich nicht)

(Gabriel und Adam sitzen vor zwei PCs in einer unordentlichen Wohnung)
Gabriel: „Hier! Ich glaub ich hab noch was!“
Adam: „Zeig her!“
Gabriel: „Es ist aus dem Jahr 2000! Auf einer Seite für komische Dinge steht, dass ein Mann gesehen hat, wie ein anderer Mann durch eine Frau durchging. Weiter unten auf der Seite steht ein Artikel über das auftauchen und plötzliche verschwinden von Personen.“
Adam: „Aha, es gibt also noch mehr Menschen, die an so was glauben. Ich hab gerade auch etwas durchsucht, als ich ein komisches Bild sah, wo eine Person aus dem Alten Ägypten mit einer Hand einen Stein hochhob. Der Text mein, dass die Ägypter irgendein Mittel hatten um sich besondere Sachen aneignen zu können.“
(Adam zeigt Gabriel das Bild an seinem Computer)
Gabriel: „Das wird immer komischer!“
Adam: „Du sagst es!“
Gabriel: „Warte.“
Adam: „Was denn?“
Gabriel: „Das Bild da, in diesem Ägypter ist doch etwas drinnen, oder?“
Adam: „Ja.“
Gabriel: „Kannst du das vergrößern?“
Adam: „Natürlich.“
Gabriel: „Das ist eine Art, ja, eine Art Funke!“
Adam: „Genau. Aber was hat das zu bedeuten?“

(Wao steht auf einem Dach von einem Hochhaus)
Wao: „Die Aussicht ist herrlich. Genau so schön, wie mein Traum.“
(Plötzlich stürzt Lin durch die Tür vom Treppenhaus, die nach oben auf das Dach führt)
Lin: „Wao! Was tust du da?“
(Wao dreht sich um)
Wao: „Lin. Schön, dass du rechtzeitig kommen konntest, um zu sehen, wie ich fliege!“
Lin: „Wieso machst du so etwas? Du könntest dabei sterben!“
Wao: „Vertrau mir! Mir passiert schon nichts. Ich habe es doch in einem Traum gesehen, und Träume lügen nicht.“
Lin: „Das gibt es doch nicht! Wao du bist verrückt und nun komm!“
Wao: „Nein. Ich kann fliegen und ich werde es dir beweisen…“
(Wao breitet die Hände aus)
Lin: „Bitte nicht! Du verletzt dich noch!“
Wao: „Einen Versuch ist es doch wert!“
Lin: „Ja, aber wenn der Traum doch nicht wahr ist, dann lebst du nicht mehr.“
Wao: „Ich werde fliegen, das wirst du sehen!“
Lin: „Nein, werde ich nicht.“
(Lin rennt weg und schreit noch etwas)
Lin: „Wenn du sterben möchtest nur zu. Ich kann da aber nicht mit zugucken.“
Wao: „Dann verpasst du aber etwas.“
(Lin rennt weinend weg)
Wao: „Okay es geht los. Drei. Zwei. Eins!“
(Wao springt und rast auf den Boden zu)

(Felix sitzt in seinem Zimmer um ihn herum liegen alte Stofftiere mit Löchern in den Köpfen)
Felix: ‚Ich bin gefährlich. Ich darf hier nie wieder raus gehen.’
(Er zieht sich Handschuhe an um zu schauen ob das hilft. Sie sind sofort durchlöchert)
Felix: ‚Oh nein, mein ganzes Leben ist zerstört!’

(Maria ist gerade frei gekommen und schwimmt nun auf die Oberfläche zu, Jack geht an das Becken und kniet sich hin, Maria taucht auf, Jack schreit auf)
Jack: „Hilfe! Sie ist ein Zombie! Sie lebt noch sie will uns alle aufessen!“
(Jack und alle Schaulustigen rennen plötzlich voller Angst weg)
1: „Sie lebt nicht mehr! Das haben wir alle gesehen!“
2: „Ich habe es immer gesagt!“
3: „Das ist vollkommen unmöglich! Sie ist mehr als 10 Minuten da unten, ich habe das verfolgt!“
Maria: „Was? Nein! He, lauft nicht weg! Ich lebe doch noch! Ich konnte aus irgendeinem Grund unter Wasser atmen!“
(Jack bleibt noch kurz stehen und sieht nach hinten)
Jack: „Du bist tot und du kann nicht Unterwasser atmen. Du bist ein ganz normaler Mensch! Maria ist nichts Besonderes. Das kann nicht sein. Du bist ein Freak! Ein Zombie! Ein Alien, der so aussieht wie Maria, aber du bist ganz sicher nicht sie!“
(Jack rennt weg, dann Maria auch)

(Sebastian, Denis und Lukas sitzen nun zusammen in Sebastians Zimmer)
Sebastian: „Was ist denn jetzt eigentlich los?“
Denis: „Also, wir gingen so über die Straße, als plötzlich so ein riesiger Truck kam! Er fuhr mit Höllengeschwindigkeit auf uns zu und plötzlich war Lukas weg.“
Lukas: „Genau! Plötzlich war die Straße weg, und ich war bei mir zu Hause im Garten. Ich konnte nicht dort hingegangen sein, da es fast 10 Minuten bis dorthin sind. Aber als ich auf meine Uhr schaute, war es erst eine Sekunde später.“
Sebastian: „Moment mal, du hast dich, wie soll ich sagen, ähm, teleportiert?“
Lukas: „Wäre möglich…“
Denis: „Mir ist auch etwas Krasses passiert. Also: Lukas war weg und plötzlich stand der Lastwagen still. Ich dachte, dass ich Glück gehabt habe, aber ich begriff langsam dass alles still stand, die ganze Welt. Die Zeit war gewissermaßen eingefroren. Ich dachte alle machen einen Scherz mit mir, aber plötzlich, als mir der Gedanken gekommen war, dass alles wieder weitergehen würde, wenn ich tot bin, weil ich ja anscheinend für das alles verantwortlich war, ging alles weiter! Es sah so aus als wäre die Zeit gar nicht gestoppt worden. Es war auch kein Scherz oder eine Einbildung, da es eine Sekunde später war als eine halbe Stunde vorher, wo wir beide beinahe überfahren wurden, und ich währenddessen herumgelaufen bin… Das kann ja irgendwie nicht sein… Habt ihr von dem Zeitstopp nichts gemerkt?“
Lukas: „Also ich hab davon gar nichts gemerkt.“
Sebastian: „Ich auch nicht. Aber wisst ihr was das Komischste von allem ist?“
Lukas: „Was denn?“
Denis: „Erzähl.“
Sebastian: „Also ich war gestern mit Lovi im neuen Park. Alles war ganz normal. Doch plötzlich wurde mir schwarz vor Augen. Als ich die Augen wieder aufmachte, war ich ganz alleine im Park. Alle Leute waren weg. Ich hörte ein Brummen aus dem Himmel, das immer Lauter wurde. Ich konnte nicht sehen was es war, da der Himmel mit Wolken bedeckt war.“
Lukas: „Hörte es sich an wie ein Flugzeug?“
Sebastian: „Ich glaube nicht. Das Grummeln war ziemlich laut! Kein Flugzeug würde so ein Geräusch machen… Und danach kam das Beste! Wieder wurde mir schwarz vor Augen und dann war ich auf einem leeren Feld, da war nichts, wie als wäre eine riesige Planierraupe über alles gefahren. Das einzige, was es noch gab, war ein Skelett. Und als ich näher herantrat sah ich, wie da ein Schild mit meinem Namen darauf stand!“
Denis: „Versteh ich nicht.“
Lukas: „Was bedeutet das alles? Ich kann mich teleportieren, Denis kann die Zeit anhalten und du, Sebastian… Du kannst… Ja, vielleicht kannst du in die Zukunft sehen! Du hast einfach gesehen, was in vier Milliarden Jahren passieren wird oder so!“
Sebastian: „Hm… Ich weiß nicht… Wie kommt denn dann bitte ein Skelett mit meinem Namen dahin? Und was war das Grummeln? Das hat sich wirklich gefährlich angehört!“
Denis: „Vielleicht war es doch ein Flugzeug, nur eines, das gerade abstürzt!“
Sebastian: „Nein…“
Lukas: „Versuch doch noch einmal dorthin zugehen.“
Sebastian: „Nein das war eine Einbildung. Die Sonne hat mich wohl…“
Denis: „Und was ist mit uns?“
Sebastian: „Dann habt ihr halt Superkräfte. Ich aber nicht.“
Lukas: „Wenn du meinst… Aber: Sollten wir nicht jemanden davon berichten?“
Denis: „Ich weiß nicht…“
Sebastian: „Vielleicht. Warum seid ihr denn unbedingt zu mir gekommen?“
Lukas: „Also, in meinem Windfang war da plötzlich ein Zettel, auf dem dein Name drauf stand. Vorher hab ich mich gefragt, ob ich mit jemandem darüber reden soll…“
Sebastian: „Merkwürdig. Und du?“
Denis: „Ich habe auch einen Zettel gefunden! Er lag nach dem Zeitstopp auf meinem Motorrad.“
Sebastian: „Ja, aber wer legt denn bitte Zettel auf Motorräder?“
Lukas: „Oder in meinen Windfang? Ich war alleine und habe niemanden weggehen sehen oder hören!“
Sebastian: „Ja, und warum passiert das ausgerechnet euch?“
Denis: „Das sind Fragen, die wir momentan nicht beantworten können…“
Lukas: „Vielleicht werden wir sie nie beantworten…“

Stimme(Lukas): „Wenn du besonders bist, dann solltest du es der Welt zeigen und es nicht für dich behalten. Denn du kannst nichts dafür. Es ist der Wille der Natur. Es sei denn, es gibt einen guten Grund es nicht zu tun.“

Schlusszenen:

- Maria rennt auf ihr Haus zu
- Sebastian, Denis und Lukas denken nach
- Felix schlägt ein weiteres Stofftier
- Der Polizist wird widerwillig abgeführt  
- Adam und Gabriel setzen sich wieder an ihre Rechner
- Wao fällt auf den Boden zu


Trailer für Folge 3:

Stimme: „Montag geht es weiter!“
-
Wao: ‚Wieso funktioniert das nicht. Wieso kann ich nicht fliegen? Hilf mir Gott, bitte!’
-
Bob: „Ich habe es gesehen. Da war dieser Junge, der dem anderen Jungen die Finger durch den Kopf gebohrt hat!"
-
Marko: „Ich habe es gesehen.“
Felix: „Was?“
Marko: „Gestern. Das mit dem Typen.“
-
Stimme: „Next Generation. Montags, nur auf FanFiction.de“

______________________________________________________________

Ja, ja, ich liebe Cliffhanger^^

So, ich habe mich entschieden fast jeden Montag ein neues Kapitel hochzuladen, also könnt ihr euch immer darauf freuen^^
So viel arbeit ist es ja nicht die ganzen Kapitel nochmal zu überarbeiten, außerdem werden die nächsten Kapitel etwas kürzer, also werde ich wahrscheinlich jede Woche etwas hochladen! :)

Tja, ich hoffe ihr schreibt Reviews und es hat euch gefallen!

Bis dahin!

gglg Basty
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