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von Basty22    erstellt: 23.05.2010    letztes Update: 07.09.2011    Geschichte, Mystery / P12    (pausiert)
Hallo!

Diese Geschichte ist in Drehbuchform geschrieben, was bei mir also heißt:


Name des Sprechenden: "Dialog"

(Regieanweisung)

Name des Anderen: "Dialog"


Hier ein paar Infos zu den Charakteren insgesamt (Wird immer geupdatet):

Jüngere Charaktere als 10 Jahre: Namura

Charaktere im Alter von 13/14/15 Jahren: Taichi, Luca, Izzy, Franca, Holly

Charaktere im Alter von 16/17 Jahren: Sebastian, Felix, Denis (gesprochen wie "Dennis"), Tobias, Lukas, Marko, Maria (wie "Mariah" gesprochen), Jack, Alicia, London

Charaktere im Alter von 25-30 Jahren: Wao, Lin, Harold, Adam, Gabriel, Nikolas, Flavia, Jane, Marry

Charaktere über 30 Jahren: Dave, Norbert, Kelly, Bob, Peter, Norman, Bruno


So, und nun endlich das erste Kapitel (Ich hoffe man kann alles verstehen...):
_______________________________________________________________

Staffel 1


Teil 1: Besondere Menschen


Kapitel 1: Erste Schritte



(Man sieht die Welt vom Weltall aus, Sebastians Stimme spricht)
Stimme(Sebastian): „Ich bin Sebastian und einer von sechs Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Jeder davon ist anders. Jeder unterscheidet sich von jedem. Jeder ist einzigartig und jeder ist etwas Besonderes. Egal worin er gut ist. Jeder? Na ja, nur wenn jemand glaubt, dass er nichts Besonderes ist, dann wird er auch nie verstehen was es wirklich heißt besonders zu sein.“

(Die Kamera ist in einem Flur, ein Schriftzug wird unten im Bild eingeblendet: „Sebastian, Köln“, Sebastian steht vor einem Regal in der rechten Hälfte des Bildes, an der linken Seite im Bild befindet sich eine Treppe, Sebastian holt eine Hundeleine aus dem Regal)
Sebastian: „Lovi komm runter! Wir gehen Gassi!“
(Ein Hund kommt eine Treppe herunter gerannt und wird dann von Sebastian an die Leine genommen)
Sebastian: „Dann gehen wir jetzt los, ne?“
(Der Hund, ein Jack-Russel Terrier, freut sich. Sebastian macht die Tür auf und geht nach draußen)
Sebastian: „Ja, wir gehen ja Gassi! Da freust du dich, ne?“
(Der Hund freut sich und die beiden gehen aus dem Bild, plötzlich sieht man, wie eine Blume aus den Steinen gewachsen ist, über die Sebastian herübergelaufen ist)

(Die Kamera befindet sich in dem Flur eines amerikanischen Hauses, an der Haustür ist ein Schriftzug eingeblendet: „Adam und Gabriel Monroe, New York“, die Türklingel wird betätigt, Gabriel tritt ins Bild und öffnet die Tür. Adam steht dahinter)
Gabriel: „Tag Adam! Was machst du denn hier?“
Adam: „Hi Gabriel. Du wirst es nicht glauben, was mir passiert ist!“
Gabriel: „Wenn du meinst…“
(Adam geht ins Haus, Gabriel schließt die Tür hinter ihm)
Gabriel: „Was soll ich denn nicht glauben?“
Adam: „Ich habe heute Morgen auf der Straße jemanden gesehen, der hat mit nur einem Arm eine riesige Kiste hochgenommen und dann ist der weggegangen!“
Gabriel: „Ja und? Was ist daran so besonders?“
Adam: „Verstehst du nicht? Dieses Mal ist es echt, Gabriel! Der Typ hatte wirklich Superkräfte! Komm mit zu mir, vielleicht werden wir ihn wieder sehen!“
(Adam nimmt für Gabriel dessen Jacke vom Jackenständer)
Gabriel: „Wie sah er denn aus? Hatte er zufällig riesige Arme und sah aus wie ein Gewichtheber?“
Adam: „Ha, ha. Du wirst schon sehen! Es gibt diese Menschen und ich denke mir das nicht nur aus… Und da bin ich bestimmt nicht der Einzige!“
Gabriel: „Dann gehen wir wieder Mal zu dir und schauen uns die Sache an…“
Adam: „Und wenn wir kein Glück haben, und wir ihn nicht wieder treffen, dann müssen wir endlich mal im Internet nach solchen Menschen suchen.“
(Gabriel macht die Tür auf, dann gehen er und Adam aus dem Haus und laufen an einem Bürgersteig entlang)
Gabriel: „Das nächste Mal wenn ich mit Mom rede, muss ich ihr von denen Hirngespinsten erzählen. Sie wird dich direkt in ein Irrenhaus bringen.“
Adam: „Nein, Mom glaubt mir bestimmt…“

(Die Kamera befindet sich in einer Schulkantine, Maria und Jack sitzen an einem Tisch und essen etwas, ein Schriftzug wird eingeblendet: „Maria und Jack, USA“)
Maria: „Ja! Hast du gesehen wie peinlich ihr das war?“
Jack: „Die wird sich in nächster Zeit bestimmt nicht mehr hier sehen lassen!“
(Maria und Jack lachen, Alicia und London kommen hinzu)
Alicia: „Hey!“
London: „Hallo…“
(Maria und Jack gucken London an)
Maria: „Hi! Wer bist du denn?”
London: „Ich?“
Jack: „Wer denn sonst?“
London: „Ähm, ja… Ich bin London und bin grade hierher gezogen!“
Alicia: „Ja. Mr. Mayers will unbedingt, dass ich ihr die Schule zeige und sie ein bisschen mit den Leuten bekannt mache.“
(Maria trinkt etwas aus einem Strohhalm)
Maria: „Cool. Wo wohntest du denn vorher?“
London: „Kalifornien.“
Jack: „Warum seid ihr nicht dageblieben?“
London: „Wir… Wir hatten unsere Gründe.“
Jack: „Aha…“
Alicia: „Jedenfalls wollte ich ihr heute die Stadt zeigen, könnt ihr mir da vielleicht helfen?“
(Jack und Maria sehen sich an, dann nicken sie beide und sehen wieder zu Alicia und London)
Maria: „Klar. Wo wollt ihr denn hin?“
Alicia: „Wir gehen ins Schwimmbad in der Stadt, so heiß wie es heute ist.“
Jack: „Aber das ist noch nicht mal ein Freibad!“
Alicia: „Na und? Es gibt halt nichts anderes hier. Damit müssen wir uns abfinden…“
Maria: „Hm… Stimmt. Du hast recht…“
London: „Schwimmen ist erfrischend, egal ob man drinnen oder draußen ist!“
(Maria und Jack nickten, dann steht Alicia auf und die Schulglocke klingelt)
Alicia: „Cool, dann treffen wir uns nach der Schule, okay?“
(London steht auch auf)
Maria: „Aber besser erst etwas später. Ich habe so viele Hausaufgaben auf, ich will die erst fertig machen, sonst kann ich mich nicht entspannen…“
(Alicia nickt)
Alicia: „Gut, dann treffen wir uns etwas später. Bis dann!“
London: „Ciao…“
(Beide gehen weg, dann stehen auch Maria und Jack auf und verlassen die Kantine)

(Man sieht einen Park, Sebastian geht über den Weg, der Hund folgt ihm nicht, sondern schnuppert an einem Baum, Sebastian bleibt stehen und dreht sich um)
Sebastian: „Lovi komm jetzt!“
(Im Hintergrund läuft ein Mädchen vor seiner Mutter weg)
Mädchen: „Fang mich doch!“
Mutter: „Hey bleib stehen!“
Sebastian: „Ach ja das hab’ ich ja fast vergessen! Lovi komm, Frauchen möchte doch gleich wegfahren. Wir müssen uns beeilen, damit du sie noch siehst. Schnell!“
(Der Hund lässt von dem Baum ab und läuft zu Sebastian, er will sich hinknien, um den Hund zu streicheln, doch bevor der Hund ankommt wird plötzlich alles schwarz, dann geht aber irgendwo ein Licht an und Sebastian befindet sich alleine im Park)
Sebastian: „Hey was… Was ist passiert? Wo bin ich?“
(Sebastian stellt sich hin)
Sebastian: „Ich bin doch noch im Park, aber wo sind die Leute?“
(Sebastian sieht sich um, niemand ist zu sehen, auch keine Autos fahren auf den Straßen)
Sebastian: „Hallo! Hallo? Wirklich. Niemand da… Lovi wo bist du? Lovi!“
(Plötzlich hört man ein lautes Grollen aus dem Himmel)
Sebastian: „Was ist das?“
(Sebastian blickte nach oben, der Himmel ist voller dunkler Wolken)
Sebastian: „Ein Gewitter?“
(Plötzlich werden die Wolken noch schwärzer, etwas scheint über ihnen zu sein, doch dann wird auch das Umfeld um Sebastian schwarz und nimmt dann wieder Farbe an, Sebastian ist in einem verwüsten Feld)
Sebastian: „Wo bin ich? Hä? Was ist das denn?“
(Er geht auf ein Skelett zu, dass wenige Meter vor ihm am Boden liegt)
Sebastian: „Was?!?“
(Das Skelett hat ein Schild neben sich, auf dem Schild steht: „Sebastian“)
Sebastian: „Was ist das hier? Wo, wo bin ich? Bin das ich?“
(Alles wird wieder schwarz, dann wird alles wieder hell und Sebastian ist wieder im Park, die Mutter hat im Hintergrund das Mädchen gefangen und beide stehen am Bürgersteig vor einer stark befahrenen Straße)
Mutter: „Ich hab dich. Beinahe wärest du auf die Straße gerannt. Mach so etwas nie wieder, okay?
Mädchen: „Entschuldigung.“
(Sebastian fasst sich an den Kopf, der Hund sitzt vor ihm)
Sebastian: „Ich bin wieder zurück. Aber ich war doch auch vorher hier. Oh Mann, was war das denn?“

(Adam und Gabriel gehen über einen Bürgersteig)
Adam: „Es gibt immer wieder Fälle, wo Menschen plötzlich Sachen konnten, die normale Menschen nicht können.“
Gabriel: „Adam, die Menschen denken sich das aus! Denk an Uri Geller, es gab noch nie irgendwelche Beweise für so etwas!“
Adam: „Vielleicht hast du recht Gabriel und es ist nichts dran, aber vielleicht werden wir bald selber solche Kräfte haben.“
Gabriel: „Das wäre natürlich super, aber leider unmöglich, also hör auf dieser Sache nachzuforschen. Wir werden gleich ankommen und sehen, dass du dich nur getäuscht hast!“
Adam: „Einen Versuch ist es wert! Ich glaube nämlich immer noch daran, dass es Menschen mit besonderen Fähigkeiten gibt.“
Gabriel: „Vater hatte Recht! Die Comicbücher sind wirklich nichts für dich. Das hier ist aber das letzte Mal, dass ich dich begleite! Dann wirst auch du selber einsehen müssen, dass es diese Menschen nicht gibt.“
Adam: „Danke. Komm mit. Im Internet gibt es viele solcher Berichte. Der Mann ist bestimmt schon weg. Wenn wir im Web eine Adresse von so jemandem finden, dann können wir den ja mal besuchen…“

(Man befindet sich neben einer viel befahrenen Straße, Tobias und Felix stehen neben einer Bushaltestelle und verabschieden sich, ein Schriftzug wird eingeblendet: „Felix und Tobias, Köln“)
Tobias: „Dann bis nachher Felix!“
Felix: „Ja bis Morgen dann, Tobi, und vergiss nicht um 9 Uhr in Ordnung!“
Tobias: „Ich doch nicht. Wann noch mal?“
Felix: (ironisch) „Ha, ha, sehr witzig.“
(Felix biegt gerade in eine dunkle Gasse ein, er geht etwas weiter und entfernt sich immer mehr von der Straße, plötzlich erscheint ein größerer Jungendlicher mit schwarzer Kappe und stellt sich vor Felix)
Johan: „Hey Kleiner! Rück das Geld raus was du dabei hast. Aber schnell!“
Felix: „Nein! Hilf…“
(Johan hält Felix den Mund zu, Felix versucht sich zu wehren)
Johan: „Du hast es also nicht anders gewollt! Dann muss ich es wohl auf die andere Tour versuchen!“
(Johan wirft Felix auf den Boden, dann sieht er sich um und läuft zu einer kaputten Laterne, er reißt den Laternenpfahl plötzlich aus der Erde und versucht damit auf Felix einzuschlagen, Felix versucht wegzurollen und kann dem ersten Schlag ausweichen, rollt aber gegen eine Wand, im Boden bleibt ein relativ großer Krater zurück)
Felix: „Hilfe!!!“
(Johan sieht sich panisch um, hebt dann den Pfahl wieder hoch und versucht dann wieder auf Felix einzuschlagen, Felix hält panisch seine Arme vor seinen Körper, um sich zu schützen. Plötzlich erschein eine durchsichtige, flimmernde Mauer um ihn herum. Der Laternenpfahl trifft die Mauern und wird dann ganz plötzlich weggeschleudert, Johan sieht ihm panisch hinterher)
Johan: „Was ist das?“
(Felix sieht Johan verwirrt an, springt dann auf und rennt auf ihn zu)
Felix: „Nimm das!“
(Er schlägt Johan ins Gesicht, aber Johan wird nicht nur von der Faust getroffen, es scheint auch so, dass sein Kopf plötzlich von Messern durchbohrt wurde, die an Felix’ Händen befestigt sind. Blut spritzt plötzlich überall herum und Johan fällt tot zu Boden. Felix schaut ungläubig seine Hand an und guckt dann zu Johan)                                                                
Felix: „Oh mein Gott… Was… Wie…“
(Hektisch sieht er sich um, kniet sich dann hin und wischt seine Hände am Oberteil des Jungen ab, es wird dabei von unsichtbaren Messern ziemlich zerrissen. Dann steht Felix auf und taumelt mit verstörtem Gesicht die Gasse weiter entlang)

(Das Bild ist verschwommen, man sieht nur den Himmel und ein paar Wolken, plötzlich fliegt etwas ganz schnell an der Kamera vorbei, nun sieht man, dass es Wao ist, auf dem Lin sitzt. Wao fliegt und Lin hält sich an ihm fest. Wao ist an nichts befestigt, er fliegt ohne Hilfsmittel. Lin sieht nach unten und schaut auf die Häuser und die Straßen, sie lacht, dann fliegt Wao schneller und beide verschwinden aus dem Bild)

(Die Kamera zeigt eine Straße von oben, viele Autos fahren herum und Fußgänger gehen an den Seiten, auf der Fahrbahn wird eine Schrift eingeblendet: „Lukas und Denis, Köln“. Dann fliegt die Kamera im Bogen nach unten und zeigt Lukas, der über den Bürgersteig geht, plötzlich erscheint hinter ihm Denis, und tippt ihn an die Schulter. Lukas bleibt stehen, dreht sich um und sieht Denis an)
Denis: „Hey Lukas!“
Lukas: „Hi Denis! Was machst du denn hier?“
(Beide gehen nun weiter)
Denis: „Ach, ich wollte nur was gucken! Und was machst du hier?“
Lukas: „Ich wollte zum Friseur gehen!“
Denis: „Ah.“
Lukas: „Und, was machst du so in den Sommerferien?“
Denis: „Ach nichts. Ich liege den ganzen Tag einfach nur rum und mache nichts. Ist irgendwie langweilig, findest du nicht?“
Lukas: „Nein. Ich genieße sie.“
Denis: „Hm, sollen wir uns vielleicht noch mal treffen?“
Lukas: „Ähm, ja. Gute Idee. Sollen wir vielleicht morgen im Kino gehen? Da war ich lange nicht mehr.“
Denis: „Ja! Kino ist gut… Da ist es kühl und dunkel, nicht so wie hier draußen…“
Lukas: „Ja, es ist schon ziemlich heiß, aber es geht. Vor allem wenn man fast jeden Tag schwimmen geht.“
(Lukas und Denis lachen, doch dann seufzt Lukas)
Lukas: „Hach, schade, dass die Ferien bald wieder vorbei sind. Dann müssen wir wieder Klausuren schreiben und für das Abi lernen und so einen Dreck…“
Denis: „Ja…“
Lukas: „Soll ich Sebastian anrufen und ihn fragen, ob er auch mit uns mitkommt? Die Chancen stehen zwar nicht so gut, dass er möchte, aber zu dritt ist es bestimmt lustiger!“
Denis: „Ja, das ist eine gute Idee. Danach können wir ja noch was essen gehen oder so…“
Lukas: „Gut, ich mache das dann zu Hause.“
(Lukas und Denis stehen vor einem Zebrastreifen, die Bürgersteige sind nun leerer und auch nicht mehr so viele Autos fahren herum, sie sind in einer eher ruhigeren Straße angekommen, dann überqueren sie die Straße, achten aber nicht auf die Seiten, denn ein Lastwagen kommt von Rechts auf sie zu. Der Fahrer Hupt laut, damit Denis und Lukas auf ihn aufmerksam werden, da er bestimmt nicht schnell genug bremsten kann. Denis und Lukas bemerkte es endlich und drehen sich blitzschnell zu ihm hin)
Denis: „Oh mein…!“
Lukas: „Hilf…“
(Der Lastwagen ist nun noch wenige Meter vor Lukas und Denis entfernt, beide könne nicht mehr reagieren und stehen wie angewurzelt am Boden fest. Doch plötzlich verschwindet Lukas auf der Stelle und Denis ist alleine. Er hält sich die Hände vors Gesicht und schreit)
Denis: „Aaah…!“

(Die Kamera befindet sich in einem Garten, an den Garten Grenz ein Wald an und etwa 20 Meter von der Kamera entfernt steht ein Haus. Plötzlich erscheint Lukas neben einem kleinen Busch und hält die Arme schützend vor sich)
Lukas: „Nein!“
(Er verharrt ein paar Sekunden in dieser Pose mit geschlossenen Augen und öffnet sich erst danach)
Lukas: „Hä? Wo ist Denis? Wo ist die Straße? Wo ist… Wo ist alles? Warum bin ich…“
(Lukas sieht sich um)
Lukas: „Warum bin ich zu Hause? Wie bin ich hier hingekommen? Ich war doch vor einer Sekunde… Aber das ist doch…“
(Im Haus geht eine Tür zum Garten auf, eine Frau kommt heraus)
Mutter: „Lukas, was machst du denn schon hier? Ich dachte du kommst erst in ein paar Stunden wieder.“
Lukas: „Ich… Ich weiß nicht.“
Mutter: „Na dann komm rein, ich muss dir unbedingt etwas zeigen!“
Lukas: „Ähm… Ja… Klar…“
(Lukas geht auf das Haus zu und sieht sich verwirrt um)

(Maria kommt gerade durch eine Glastür in das Haus ihrer Familie, ihr Vater erwartet sie)
Maria: „Hallo Dad!“
Norbert: „Hallo, Schatz. Wie war die Schule?“
Maria: „Gut. Hör mal, Dad, kann ich mich mit Freunden im Schwimmbad treffen?“
Norbert: „Ja. Natürlich Maria. Wann gehst du denn?“
Maria: „In einer Stunde!“
Norbert: „Wer kommt alles mit?“
Maria: „Also Jack wollte mit, Alicia und London.“
Norbert: „Wer ist London?“
Maria: „Oh ja, das wollte ich dir ja noch erzählen. Sie ist vor einigen Wochen hierher gezogen, zusammen mit ihrer kleinen Schwester, ich glaube ihr Name ist Paris.“
Norbert: „Aha und du hast dich schon mit ihr angefreundet?“
Maria: „Ja.“
Norbert: „Das ist schön. Dann mach jetzt bitte deine Hausaufgaben, Schatz. Ich rufe dich, sobald sie da sind.“
Maria: „Danke. Du bist der Beste, Dad.“
Norbert: „Ich weiß.“
(Maria geht eine Treppe hoch)
Norbert: „Sie ist schon was besonderes.“
Kelly: „Was sagst du Schatz?“
Norbert: „Nichts.“
Kelly: „Wo ist Maria?“
Norbert: „Sie ist auf ihrem Zimmer und macht Hausaufgaben.“
Kelly: „Schön. Wie ihr Vater, immer fleißig.“
Norbert: „Ja. Ach übrigens geht sie in einer Stunde mit ihren Freunden schwimmen.“
Kelly: „Schön. Kommt Jack mit? Ich habe ihn lange nicht mehr gesehen.“
Norbert: „Ja. Er kommt mir.“

(Wao und Lin liegen in einem Bett. An der Wand wird ein Schriftzug eingeblendet: „Wao und Lin, Japan“. Lin wacht gerade auf und dreht sich zu ihrem Ehemann. Auch dieser wacht auf)
Lin: „Guten Morgen Wao, hast du gut geschlafen?“
Wao: „Guten Morgen Lin. Ja, danke. Weißt du was ich geträumt habe?“
Lin: „Woher soll ich das denn wissen? Bin ich ein Hellseher?“
Wao: „Das sagt man doch nur so. Also ich habe geträumt, dass wir zusammen in ein fernes Land fliegen.“     
Lin: „Ja und?“
Wao: „Ich flog, alleine. Ohne Flugzeug oder so. Und du hast auf meinen Schultern gesessen.“
Lin: „Ach ja… Und in welches Land sind wir geflogen?“
Wao: „Das weiß ich nicht.“
(Es herrscht Stille)
Lin: „Wie meinst du das, dass ich auf deinen Schultern saß?“
Wao: „Keine Ahnung. Ich konnte einfach fliegen. Wie Superman!“
Lin: „Ah. Hattest du auch so einen komischen Anzug an?“
Wao: „Nein. Ich war auch nicht superstark. Ich bin nur geflogen. Schwerelos.“
Lin: „Wenn du meinst...“
Wao: „Du hältst mich aber nicht für verrückt, oder?“
Lin: „Nein.“
(Lin steht auf)
Lin: „Es ist ja nur ein Traum. Jeder Träumt doch. Ich träume auch manchmal, dass ich mit…“
Wao: „Was?“
Lin: „Nichts. Ich würde dich nur für verrückt halten, wenn du es wirklich versuchen würdest. Ich mache jetzt Frühstück, möchtest du einen Kaffee?“
Wao: „Ja, bitte.“
(Lin geht aus dem Schlafzimmer heraus, Wao bleibt liegen)

(Norbert stellt sich an die Treppe und ruft zu Maria ins Zimmer)
Norbert: „Maria! Deine Freunde sind da.“
Maria: „Ich komme!“
(Maria kommt die Treppe runter, Kelly kommt auch zu ihnen)
Kelly: „Maria, bitte benimm dich und pass auf.“
Maria: „Ja, klar Mom. Ich geh dann jetzt und komme so gegen 6 Uhr wieder. Bis gleich! Bitte wartet mit dem Abendessen, okay?“
Kelly + Norbert: „Klar. Tschüss Schatz!“
(Maria geht aus dem Haus zu drei anderen Jugendlichen)
Norbert: „Ich weiß nicht ich hab so das Gefühl als würde sie nicht mehr wiederkommen.“
Kelly: „Denk doch nicht an so etwas. Ich mach dir heute Abend dein Lieblingsessen.“
Norbert: „Na ja.“
Kelly: „Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, Schatz.“
Norbert: „Das mach ich mir aber.“
Kelly: „Das hattest du schon so oft, und es ist nichts passiert.“
Norbert: „Aber ich glaube, dass es dieses mal anders ist Kelly.“
Kelly: „Ach Norbert. Es wird wirklich nichts passieren.“
Norbert: „Wenn du meinst.“
(Kelly geht in die Küche und Norbert guckt seiner Tochter hinterher)

(Sebastian geht an einer Straße mit seinem Hund Lovi zurück nach Hause)
Sebastian: ‚Was kann denn dieses Grollen gewesen sein? War es vielleicht ein notlandendes Space Shuttle?’
(Er sieht zu seinem Hund)
Sebastian: „Lovi, was denkst du? Ah, du warst ja nicht dabei.“
(Er sieht nach vorne)
Sebastian: ‚Oder habe ich es mir doch nur eingebildet? Bin ich wirklich schon so verzweifelt, dass ich mir meinen eigenen tot vorstelle, oder dass ich glaube, dass ich durch Zeiten springen kann? Dann bin ich aber wirklich armselig… Ich will etwas Besonderes sein. Pfft. Ich werde nie etwas Besonderes sein. Niemals…’

(Maria geht nach draußen zu ihren Freunden und begrüßt sie)
Maria: „Hi Jack, Alicia und London! Wartet ihr schon lange?“
Alicia: „Nein gar nicht.“
Maria: „Na dann ist ja gut!“
Jack: „Dann können wir ja endlich ins Schwimmbad.“
Maria: „Ihr habt also doch lange gewartet.“
London: „Es war okay. Eine Frau muss sich halt erst stylen, Jack.“
Maria: „Eigentlich habe ich Hausaufgaben gemacht London, aber danke für die Hilfe.“
Alicia: „Auch wenn es sich so anhört, du hast keine Streberin als Freundin, ihr Dad verlangt es von ihr.“
Maria: „He, mein Dad ist ganz okay.“
Jack: „Können wir jetzt endlich los? Sonst hat das Schwimmbad schon zu wenn wir da sind.“
London: „Ja ja, nur nicht so hektisch.“
Jack: „Ich bin überhaupt nicht hektisch.“
(Maria und Alicia sind schon aus dem Garten raus)
Maria: „Hey! Kommt ihr auch noch mal?“
London: „Ja!“
Jack: „Ich komme.“
London: „Jetzt hast du uns aufgehalten.“
Jack: „Halt den Mund!“

(Denis steht noch immer auf dem Zebrastreifen, er hat die Arme immer noch vor sich gestreckt, der Lastwagen bewegt sich nicht. Denis nimmt die Hände weg und sieht sich um.)
Denis: „Puh! Zum Glück konnte der Lastwagen stoppen.“
(Er dreht sich zu der Stelle, an der Lukas stand)
Denis: „Lukas ich… Lukas wo bist du?“
(Denis sieht sich um, er ist ganz alleine. Es herrscht kein Wind, keine Vögel zwitschern und die Bäume und Blumen bewegen sich nicht)
Denis (unsicher): „Ich geh dann einfach mal weiter… Wo mag Lukas sein?“
(Denis biegt um die Ecke in eine andere Straße, dort sind viele Menschen, die sich aber nicht bewegen. Er geht zu einer Frau hin, die sich wie die anderen nicht bewegt)
Denis: „Entschuldigen sie können sie mir sagen wie spät es ist? … Hallo? … Geht es ihnen nicht gut?“
(Er fuchtelt mit der Hand vor ihrem Gesicht herum. Nichts passiert. Dann geht Denis weiter und kommt zu einem älteren Mann, der sich auch nicht bewegt)
Denis: „Hallo, können sie mir sagen wie viel Uhr wir haben? … Was ist denn jetzt passiert sind alle Wahnsinnig geworden? Oder bin ich es, der wahnsinnig ist?“
(Er sieht sich um und rennt dann ganz plötzlich weg)

(Maria und die anderen sind schon im Schwimmbad)
Maria: „Ich hätte es kaum für möglich gehalten, aber wir sind da.“
Alicia: „Wir waren ja nicht schuld.“
(Sie gehen in den Eingangsbereich)
Wärter: „Ihr vier? Das macht 7,50 Dollar für jeden.“
(Alle geben das Geld und gehen rein, sie alle stehen jetzt vor einem Schwimmbad)
Jack: „Los jetzt, ich will noch schwimmen bevor das Schwimmbad zu macht.“
London: „Siehst du, du bist wieder hektisch!“
Jack: „Nein.“
(Im Hintergrund streiten sie sich weiter)

(Adam und Gabriel sind immer noch auf dem Weg zu Adams Haus)
Gabriel: „Nur mal so ne Frage: Was könnten diese Menschen denn tun? Waren sie einfach nur Superstark oder was meinst du? Dann könnten wir im Internet gezielter suchen und ich könnte dir dann am schnellsten zeigen, dass es so etwas nicht gibt.“
Adam: „Ich weiß nicht, vielleicht fliegen oder so was.“
Gabriel: „Okay, fliegen. Dann lass uns mal beeilen, dann kann ich schneller wieder nach Hause. Lass uns da durch gehen, dann sind wir schneller bei dir.“
Adam: „Okay.“
(Die beiden biegen in eine Seitengasse ein)
Gabriel: „Hey, da ist wer.“
(In der Seitengasse steht ein Mann, der auf eine Frau einschlägt)
Adam: „Hey! Hör auf damit! Lass ihn in Ruhe!“
(Plötzlich fliegt der eine weg)
Gabriel: „Schnell! Wir müssen ihm helfen! Komm doch!“
(Adam schaut nach oben)
Adam: „Er, er ist geflogen. Aber das geht doch gar nicht. Das ist doch unmöglich… Ich hatte doch Recht!“
Gabriel: „Was? He! Geht es ihnen gut?“
(Eine Frau ist schwer verletzt, sie blutet am ganzen Körper, in ihrem Arm steckt noch ein Messer)
Gabriel: „Hilfe! Schnell Adam hol einen Arzt!“
Adam: „Wow!“
Gabriel: „Hörst du nicht?“
(Adam rührt sich nicht, die Frau stöhn vor Schmerzen)
Gabriel: „Nein! Sie dürfen nicht sterben, bitte!“
(Gabriel kramt ein Handy aus seiner Hose und wählt eine Nummer)
Gabriel: „Hallo? Ich brauche hie Hilfe! Ja, ich bin in der Seitenstraße zwischen der Wallace Street und der Washington Street. Ja, beeilen sie sich, hier ist eine Frau, die von einem Messer erstochen wurde. Schnell, sonst stirbt sie.“
(Die Frau wird in den Armen von Gabriel bewusstlos, Adam sieht nach oben, ein Mann geht auf das Hausdach, eine art Funke fliegt zu ihm hin und geht in ihn hinein, er fliegt weg)
Adam: „Unglaublich.“

(Maria, Alicia, Jack und London sind umgezogen und gehen neben dem Becken)
Alicia: „Mich würde es nicht wundern, wenn die beiden ein Paar werden.“
Maria: „Ach, ist doch egal. Ich gehe springen.“
Alicia: „Ja, mach das. Ich kümmere mich in der Zeit um unsere beiden Streithälse.“
(Maria geht auf den 5 Meter Turm und springt, sie erreicht Unterwasser den Boden, und will hoch schwimmen, doch sie verhackt sich mit ihren Haaren in einem Ventilator, sie versucht sich zu befreien)

(Die Schlusszenen werden gezeigt, dabei spricht Sebastian)
Stimme(Sebastian): „Besonders. So ein komisches Wort. Jeder will es sein, jeder ist es. Doch man weiß eigentlich nicht genau was es bedeutet. Bedeutet es anders als die anderen zu sein, oder bedeutet es so zu sein, wie die anderen es von dir denken? Wie erkennt man es? Wie fühlt es sich an? Freut man sich dann oder will man am liebsten sterben?“


Schlusszenen:

-     Maria liegt regungslos im Becken
-     Denis befindet sich im Zeitstopp
-     Wao denkt noch einmal nach
-     Sebastian geht in sein Haus
-     Lukas geht in sein Haus
-     Felix rennt, seine Hand anschauend, nach Hause
-     Johan liegt tot auf dem Boden
-     Adam und Gabriel sind noch in der Seitengasse und bewegen sich nicht
-     Norbert sitzt nervös neben Kelly auf dem Sofa


Trailer zu Folge 2:

Stimme: „Bald wird Next Generation fortgesetzt…“
-
Denis: ‚Vielleicht sollte ich mich doch umbringen, um der Welt zu helfen.’
-
Bob: „Ein toter Jugendlicher. Vier Straßen weiter.“
Kollege: „Sehen wir uns das mal an.“
-
Lin: „»Wenn du mich suchst, ich bin auf dem Dach und lebe meinen Traum. In Liebe, Wao…«“
-
Stimme: „Weiter geht es, nur hier, auf FanFiction.de“

_______________________________________________________________

Ich hoffe es hat euch gefallen und ihr habt das meiste verstanden (wenn nicht, dann schreibt mir das bitte, ich werde es ausbessern)!!!

Kritik und Lob sind erwünscht^^
Ich will nur noch hinzufügen, dass das Grundgerüst dieses und der folgenden Kapitel mehr als 3 Jahre alt ist, deshalb mag es eventuell etwas blöd klingen.
Ab des späteren Kapiteln klingt alles etwas "erwachsener" bzw. "reifer"... xD

Ich hoffe, dass ich das nächste Kapitel bis nächste Woche Montag veröffentlichen kann, wenn ja, dann werde ich versuchen regelmäßig jeden Montag ein neues Kapitel hochzustellen.

GGLG (und danke fürs Lesen) Basty^^
 
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