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von MsBlindo    erstellt: 19.05.2010    letztes Update: 02.03.2011    Geschichte, Drama / P18    (abgebrochen, keine anonymen Reviews)
Da meine andere Übersetzung gut 2/3 erreicht hat, werde ich euch meine neueste Arbeit nicht länger vor enthalten...


Disclaimer:

Die Figuren gehören Stephenie Meyer. Diese wundervolle Geschichte gehört Miss Baby.
Ihr findet das Original unter: http://www.fanfiction.net/s/4486964/1/My_mistakes_were_made_for_you

Zusammenfassung:

Bella und Edward erleben eine leidenschaftliche Romanze während ihrer Frühlingsferien in Florida. Fünf Jahre später lebt Bella als alleinerziehende Mutter in New York. Was ist passiert? Werden Bella und Edward ihren Weg wieder zueinander finden?

Ich danke Dir liebe Miss Baby, dass ich Dein Baby ins Deutsche übersetzen darf.

Ich hoffe es gefällt euch.

lg. Moony



_______________________________________________________________

Prolog


BPOV

„Mommy?“ Eine helle melodische Stimme hallte durch das Wohnzimmer.

„Ja, Süße?“ Ich blickte von meiner Arbeit auf und sah meine süße fünfjährige vor mir stehen. Ihren Zeigefinger hatte sie in ihren Mund gesteckt und ihre Augenbrauen zusammengekniffen. Ein Ausdruck, den ich schon Gott weiß wie oft gesehen hatte. Es hieß, dass sie mir eine Frage stellen wollte.

„Warum habe ich keinen Daddy?“

Es war die Frage, vor der ich schon seit ihrer Geburt Angst hatte. Ich hätte ihr liebend gern jede andere Frage beantwortet, die sie hatte – sogar die, woher die Babies herkommen – aber nicht diese.

Libbys große Smaragdgrüne Augen sahen zu mir auf. Sie wusste nicht, dass sie die Wunden in meinem Herzen aufgerissen hatte. Wunden, die es seit fünf Jahren gab. Ich versuchte mich an die Antwort zu erinnern, die ich mir für dieses Gespräch zu Recht gelegt hatte, aber es klappte nicht.

„Mommy?“, fragte Libby. Sie runzelte ihre Stirn und legte ihren Kopf schief. Sie hatte bemerkt, dass etwas nicht stimmte.

Ich seufzte. Warum war sie nur so verdammt scharfsinnig? Ich hatte nie die Möglichkeit sie zu belügen, seit sie drei war. Wenn sie bemerkte, dass ich nicht die Wahrheit sagte – oder wenn ich versuchte etwas zu umgehen – rollte sie nur mit den Augen und stellte die gleiche Frage noch einmal. Ich wusste, ich konnte noch nie gut lügen, aber ich sollte doch wenigsten in der Lage sein, ein fünfjähriges Kind auszutricksen.

Ich seufzte noch einmal und versuchte so viel Luft wie möglich in meine Lungen zu pumpen. Bringen wir es hinter uns.

„Du hast einen Daddy, Libby.“, antwortete ich. „Er ist nur nicht…hier.“

„Warum nicht?“ Sie wirkte verwirrt. „Ist es so wie bei Danny´s Dad?“ Danny war ein Junge aus Libbys Kindergarten. Sein Vater starb im vergangenen Jahr.

„Nein, Schatz, Dein Daddy lebt noch. Mommy und er sind nur nicht…zusammen. Du weißt…so wie Felicity´s Mom und Dad."

Felicity und Libby spielten oft zusammen im Park. Felicity´s Mom, Victoria, war auch allein, wie ich. Ihr Ehemann hatte sie vor ein paar Jahren verlassen. Diese Tatsache änderte dennoch nichts daran, dass sie eine riesengroße Schlampe war. Ich wunderte mich schon immer, wie eine Frau wie sie so ein süßes Kind, wie Felicitys, zur Welt bringen konnte, obwohl sie jedem um sich herum alles nahm, was einem lieb war.  

„Oh.“ Ihre Stirn war noch immer gerunzelt. Der Schwall an Fragen hatte nicht abgenommen. Sie brauchte nur etwas Zeit um die neuen Informationen zu verarbeiten. „Warum hast Du es beendet?“

Ich atmete tief ein und versuchte einerseits meine Tränen zurückzuhalten und andererseits die aufkommenden Gedanken zu stoppen. Erinnerungen die ich sorgfältig in die hinterletzte Ecke verbannt hatte, damit ich wenigsten ein bisschen wie ein normaler Mensch leben konnte.

„Manchmal…“ Ich konnte mein Schluchzen nicht zurückhalten. Ich hasste mich dafür, dass ich vor meinem Kind weinte. Sie konnte nichts für die Scheiße, die ich in meinem Leben gebaut hatte. „Manchmal funktioniert es einfach nicht, Süße.“

Noch während meines letzten Satzes, war Libby auf meinen Schoß geklettert. Sie lehnte jetzt ihren Kopf an meine Schulter und tröstete mich, während ich leise in ihr Haar weinte.

An Zeiten, wie diesen, war ich froh, dass meine Tochter anscheinend meine alte Seele geerbt hatte. Meine Mutter sagte immer, dass ich als 35 jährige geboren wurde und mit jedem Jahr älter wurde. Das gleiche Phänomen schien auch bei Libby aufzutreten.

Ich wusste, meine Antworten stellten sie nicht zufrieden. Ich wusste, dass Libby mich bald wieder nach ihrem Vater fragen würde, aber ich hatte immer noch keine Idee, was ich ihr sagen konnte. Wie erzählte man einem unschuldigen, fünfjährigen Kind, dass sogar daran glaubte, dass normale Menschen Märchen erleben können…, dass man einfach versagt hatte?

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Lasst mich wissen, was ihr denkt.

Bis bald

lg. Moony
 
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