■
Geschichte: Freie Arbeiten
/ Prosa
/ Fantasy
/ Allgemein
/ Fullmoon - Leben eines Vampires
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
von Elli Salvatore
erstellt: 09.05.2010
letztes Update: 13.06.2010
Geschichte, Mystery / P16
(abgebrochen)
war halt schon seeeeeehr viel älter als die geschichte selbst ist XDDD
naja..habs alles nochmal überarbeitet unso XD hoffe es gefällt nu besser^^ (mir persönlich gefällts i-wie XD) Naja..viel Spaß beim lesen^^
____________________________________________________________________________________________________________________
Kapitel 1:
Es war mitten in einer pechschwarzen Nacht. Die Sterne schimmerten außerhalb meiner Wohnung hell,ebenso wie der strahlende Sichelmond über Chicago.
Langsam öffnete ich meine Augen,blinzelte ein paar Mal und erblickte die angehauchte Scheibe meiner Kühltruhe. Ja,ich schlief in einer Kühltruhe -genau wie meine Artgenossen. In Horrorgeschichten stand meist,dass wir Vampire in einem Sarg schliefen,aber das war vollkommener Blödsinn. Wieso war unsere Haut sonst so kalt?
Meine rechte Hand hob sich und drückte gegen das Kühltruhenglas,welche ich mit Leichtigkeit öffnete. Langsam richtete ich mich auf und stieg aus meinem gemütlichen Bett. Gähnend streckte ich mich und trottete zu meinem Kleiderschrank. Ich war noch nicht wach,das bemerkte ich auch so.
Nachdem ich mir meine alltägliche Kleidung aus dem Kleiderschrank genommen hatte,streifte ich sie mir über und lief aus dem Zimmer. Mein Outfit für den heutigen Tag bestand aus einer dunkelgrauen Jeans,kombiniert mit einem hellblauen,leicht muskelbetontem T-Shirt und einer dunkelblauen Jacke. Ich war nicht dieser ,,Gothic-Vampir``,welcher sich nur mit schwarzer Kleidung schmückte. Ich war eher etwas stylisch. Summend begab ich mich ins Badezimmer und streckte mich,um meine Glieder wieder zu erwecken. Rasch machte ich mich für den Tag zurecht,putzte Zähne,wusch mir das Gesicht und richtete meine zerzausten,braunen Haare.
Noch einmal blickten meine schokoladenbraunen Augen sich selbst im Spiegel an und schauten nach,ob ich nun auch vollkommen startklar war. Kurz begutachtete ich mich und mein Outfit,denn überall zählte der erste Eindruck und sowieso war ich ein gut gekleideter Vampir. Plötzlich erschrak ich. Meine Augenfarbe veränderte sich,wie rote Tinte in einem Glas Wasser. Erst färbten sie sich nur tröpfchenweise, doch binnen Sekunden waren sie vollkommen blutrot. Ich hatte Durst,großen Durst. Eine Welle blutiger Gelüste folgte, doch ich hatte es unter Kontrolle. Dann fiel es mir ein und ich fing an leise zu lachen. Zuletzt trank ich am Freitagmorgen, doch jetzt hatten wir schon Sonntag, trotz dass es noch ziemlich dunkel draußen war. Grinsend lief ich aus meinem Badezimmer, dann den Flur entlang und in die Küche. Meine Küche war an meinem Wohnzimmer angeknüpft und nur durch eine ungefähr 1,30 hohe Trennwand getrennt davon - eine offene Küche halt. Von dort aus konnte ich immer mein Wohnzimmer beobachten oder anders herum. Sofort steuerte ich auf meinen Kühlschrank zu und öffnete diesen. Im Inneren lag eine Blutkonserve, wie man sie aus Krankenhäuser kannte. Diese nahm ich heraus, griff nach einem Glas,welches ich letzte Nacht nicht weggestellt hatte und kippte etwas Blut in das Trinkgefäß. Die Blutkonserve legte ich wieder in den Kühlschrank und machte mich auf dem Weg zur Couch im Wohnzimmer.
Dort angekommen machte ich es mir auf dem Sofa gemütlich und setzte das Glas an meine Lippen, welches ich in einem Zug leerte.
Ich sah auf meinen Laptop,der gerade eine Nachrichtensprecherin zeigte...und wie alle guten Geschichten,beginnt diese hier mit einem Mädchen...eigentlich mit 2 Mädchen, doch eines von ihnen war tot. Erdmordet.
Ein interessanter Mordfall stand wieder an. Es ist nicht so, dass ich Fälle annahm, welche gerade in diesem Moment im Internet kursierten. Aber dieser Fall interessierte mich. Ich wollte unbedingt hin und ich wusste selbst nicht wieso.
> Ein kleiner Besuch würde nicht schaden <, dachte ich mir und erhob mich von meiner Couch. Das leere Glas stellte ich auf den kleinen Beistelltisch gegenüber von mir und machte mich auf dem Weg zur Eingangstür. Gemächlich zog ich mir schwarze Schuhe an und trat aus dem Haus.
~derweil am Burbingtonplatz an dem sich ein Mord zugetragen hat~
Ich kam nach weniger als 10 Minuten am Burbingtonplatz an und sah mich um. Einige Meter vor mir war ein riesiger Brunnen,dessen Wasser durch kleine Fontänen floß - ein Laufbrunnen aus dem späten 19. Jahrhundert.
Er bestand aus einem gusseisernem Brunnenstock und einem schmalen, gusseisernen, genieteten Rechtecktrog. Über diesem Rechtecktrog waren diese kleinen Fontänen, woraus das Wasser nur so sprudelte. Links daneben, nicht weit vom Brunnen entfernt, war ein ziemlicher Trubel los. Eine Schar Polizisten und weiß gekleideter Menschen - sicher von der Spurensicherung - war am Tatort, denn dort lag das tote Mädchen, von welchem die Reporterin gesprochen hatte.
Überall klickten Knöpfe von Fotoaparaten. Ebenso viel wurde gesprochen. Schaulustige erkannte ich in diesem kleinen Park nicht. Nur jede Menge Bäume und Menschen. Ich konzentrierte mich auf den Tatort und ignorierte so einige andere Gespräche , denn es wurde recht viel getuschelt und gemunkelt.
" Was ist passiert?",fragte ein Polizist einen von der Spurensicherung.
" Das Mädchen , Maria Baker , wurde erwürgt. Man kann am Hals sämtliche Würgemale erkennen. Wir haben alles sichergestellt und konnten an ihrem Hals DNA finden. Diese schicken wir nachher ins Labor und sehen nach wer der Täter ist. ",entgegnete der weiß gekleidete Mann dem Polizisten.
Maria Baker..dieser Name sagte mir etwas, doch ich wusste nicht was.
Dann hörte ich rechts vom Brunnen eine vertraute Stimme und sah dorthin. Da stand sie, die Nachrichtensprecherin. Sie war ungefähr 17 Jahre alt und wurde von einer Kamera aufgezeichnet.
Sie war schlank,sehr schlank und hatte langes,blondes Haar. Es sah fantastisch aus,wie das Licht der Kamera ihre zarten Wangenknochen betonte. Dank meiner Vampirsinne,konnte ich noch etwas von ihrem Webcast hören,der mehrere Meter von mir entfernt war.
"...heute Nacht ist ein Killer unterwegs. Das war Emily Morrison,...schnitt.War das okay?" Sie sah einen seltsam drein schauenden Mann an. Es war der Kameramann, der ihre ganze Sendung aufgezeichnet hatte. "Das war mehr als okay! Niemand merkt, dass du erst seit einigen Tagen dabei bist und das dein erster 'Auftritt' war." Er lächelte und verstaute seine Kamera in einer riesigen Tragetasche,die er auf seine Schulter schnallte.
Emily erwiderte auf Aussage lächelnd: "Dankeschön..war das echt so gut? Kann ich gar nicht glauben."
"Wollen wir los?"
"ehm...du kannst schon los gehen.Ich will noch ein wenig recherchieren und Bilder von der Leiche machen."
Mit diesem Satz,trennten sich die Wege der beiden. Der Kameramann ging zu einem Auto zurück und das Mädchen lief in die entgegengesetzte Richtung. Ich sah wie sie von der Leiche,mit ihrem Handy, Foto's schoss,doch sie wurde nach
wenigen Sekunden von einem Polizeibeamten gesehen.
"Emily!! Verschwinden Sie von der Leiche!"
Daraufhin ging die hübsche Reporterin unter die Sicherheitsabsperrung der Polizei durch und steuerte direkt auf mich zu.
"Wie meinen Sie das?",fragte eine Stimme hinter mir. Sofort drehte ich mich um und spähte auf einen Polizisten. Er redete mit einer älteren Dame, so Anfang 50 , denn sie hatte schon eine beträchliche Anzahl an grauen Haaren auf ihrem Kopf.
Plötzlich spürte ich, wie jemand gegen mich lief. Mein Kopf blickte im Fall nach vorn. Es war die Reporterin.
Mit einem Krachen stürzten wir auf den harten Pflasterstein, doch zu ihrem Gunsten fiel sie auf mich.
"Haben Sie sich etwas getan?",fragte ich sie und half ihr langsam hoch.
"Nein ehm...das tut mir wirklich Leid! Ich-ich hätte die Augen aufmachen sollen
und sehen müssen,dass sie dort sind..haben Sie sich denn etwas getan? Ich meine..
der Pflaster ist ziemlich hart und so."
Ich schmunzelte ein wenig und versicherte ihr,dass ich mir nichts getan hatte.
"Wie wär's..? Wir gehen vielleicht mal einen Kaffee trinken,als Entschädigung für unser Zusammenprallen ?",lächelte sie mich an. Ich wusste,dass sie es nett meinte und lächelte ebenfalls,doch ich wusste auch,dass dies nicht klappen konnte. Ich war nicht in der Lage zu schmecken,geschweigedenn zu viel Sonne zu ertragen,denn das einzige was ich schmecken konnte...war Blut. Aber dennoch wollte ich dieser zuckersüßen Verlockung - in Form einer äußerst attraktiven Frau - nicht entkommen. Im Gegenteil. Ich könnte sowohl meinen Spaß haben als auch einen neuen Kontakt knüpfen, deshalb sagte ich zu.
"Sicher können wir mal einen Kaffee zusammen trinken.", grinste ich sie charmant an.
"hihi super." ,freute sie sich,"Was sind sie eigentlich? Sind Sie Reporter oder Polizist?" "Nein,nichts von beidem" ,antwortete ich.
"Was sind Sie dann?" "Ich bin Detektiv."
Sie machte überraschte Augen. "Echt? So sehen Sie gar nicht aus..Sie sehen..viel zu jung aus finde ich." Ich schmunzelte. Wenn sie wissen würde,wie alt ich wirklich war, hätte sie sowas nicht gesagt. "Danke. Was machen sie eigentlich hier?"
Eigentlich wusste ich,was sie hier machte. Sie war eine Webcast-Reporterin und drehte ihren Cast von einer Leiche,doch um höflich zu sein fragte ich nach.
"Ich bin Reporterin. Naja..eigentlich erst seit einigen Tagen..mache mal hier mal da einen Job um auszuprobieren,welcher der Richtige für mich ist,wissen Sie?" Wiedermals lächelte sie. Ich nickte kurz und entgegnete ihr : "Ja. Weiß ich. Ich werde mich dann langsam mal hier weg begeben, wenn sie gestatten. "
"Okay. Ich hoffe wir sehen uns irgendwann einmal wieder.", gab sie zurück.
"Sicher.", meinte ich, " Miller. Aiden Miller mein Name.", fügte ich noch hinzu.
Sie legte den Kopf ein wenig zur Seite und nickte dabei. " Angenehm. Emily Morrison."
"Süßer Name.", murmelte ich, drehte mich um und lief in die Stadt hinein, denn der Park befand sich innerhalb der Stadt Chicago. Mit meiner rechten Hand wunk ich noch kurz, während ich geradeaus lief. "Man sieht sich."
Währenddessen ich in der Stadt umherlief, fiel mir ein wieso der Name ,, Maria Baker `` mir so bekannt vorkam.
Ich kannte sie noch von vor einigen Jahren! Damals,begegnete ich ihr in einer Bücherei,als ich herausfinden wollte,ob man Vampirismus umkehren kann. Wir vertieften uns in ein Gespräch,da solche 'Mythen' sie sehr faszinierten,doch auch dort sagte ich niemanden etwas. Ich sagte ihr nicht was ich bin. Sie erinnert sich waHrscheinlich gar nicht mehr an mich,es sei denn,sie hat sich mein Gesicht gemerkt. Außerdem könnte sie mich nicht mehr sehen,denn sie war ja tot.
Ich kam in meinem Apartment an and öffnete die Tür. Dann schloss ich sie,als ich drinnen war und legte meinen Mantel ab.
Ich ging durch den Flur ins Wohnzimmer und grinste,denn ich bemerkte jemanden. Nachdem ich mich hinsetzte,entspannte ich mich sofort.
Er ist mein bester Freund Nathan,einer der ältesten Vampire die ich kenne. Er wird 300,benimmt sich aber wie 22. Auf ihn kann ich mich immer verlassen. Wir sind fast wie Brüder,trafen uns damals in einer Kneipe. Sobald man Nathan bemerkte,könnte man denken,er sei ein ziemlich reicher Schnösel. Okay,er verdient gut als Makler,kommt auch gern mal arrogant rüber,aber wenn man ihn ersteinmal richtig kennt,sind alle Vorurteile ihm gegenüber verschwunden. Zwar ist er zu Außenstehenden recht schroff und sarkastisch,trotzdem kann man aber recht viel Spaß mit ihm haben und irgendwelche dämlichen Sachen erledigen.
Er saß auf dem Sofa schräg gegenüber von mir.
"Was machst du eigentlich hier?",fragte ich ihn.
"Ich wollte dich besuchen und mal vorbei schauen. Wie geht's dir so? Trainierst du? Siehst gut aus.",entgegnete er grinsend.
Mit einem Kopfnicken bedankte ich mich für sein letztes Kommentar.
"Mir geht's gut,nur ein wenig müde."
"Na dann solltest du bald schlafen gehen.Ist ja immerhin schon langsam Morgen. Hast du Hunger? Ich hab' wen mitgebracht..sie ist köstlich" Er grinste und eine hübsche Brünette kam aus meinem Bad. Sie trug ein knappes,schwarzes Kleid und lief schnurstracks zu Nathan. "Nein danke. Im Moment kein Bedarf. Habe vorhin schon."
"Ok. Wie du willst. Bleibt halt mehr für mich übrig."
"Hehe. Sicher. Naja ich geh' dann mal schlafen. Ich bin müde und habe heut' Abend noch was vor und muss mich ausruhen."
"Ok bis dann Aiden.Süße Träume." Ein schiefes Lächeln machte sich auf seinem Gesicht breit,doch ich bemerkte es nur noch kurz,denn ich war schon hinter meiner Schlafzimmertür verschwunden.
"Danke, danke.", sagte ich lauthals. "Und macht da unten nicht so 'ne Sauerei.", fügte ich sarkastisch hinzu.
||||
10px|12px|15px|17px|19px
Times|Arial|Helvetica
25%|50%|75%|100%
Linksbündig|Blocksatz
gering|normal|groß|sehr groß
