Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
 
»
von Elli Salvatore    erstellt: 09.05.2010    letztes Update: 13.06.2010    Geschichte, Mystery / P16    (abgebrochen)
Soo erstmal schön,dass ihr euch hierher verirrt habt!
Fullmoon ist meine erste Geschichte,die ich auch in einigen wenigen Foren veröffentlichen wollte. (Vorher hab ich alles in meinem Kopf gehabt,doch i-wie wollte ich anderen daran teilnehmen lassen xD)
Und nun würde ich gerne herrausfinden,was ihr zu meiner Geschichte denkt und wie ihr sie findet^^ freue mich recht herzlich über Reviews und eure Meinung!
(nicht erschrecken,dass mein Schreibstil anfangs,meiner Meinung nach, naja ist - es ändert sich aber noch und ich werde,so wie es die Zeit erlaubt,alles noch einmal überarbeiten)

________________________________________________________

Es war ein wunderschöner Samstagabend und ich öffnete langsam meine Augen. Zuerst fiel mein Blick auf meinen kleinen Nachttisch,worauf sich eine aprikosenfarbene Stehlampe und ein silbriger Wecker befanden. Es war schon 22: 17 Uhr und für mich langsam an der Zeit aufzustehen. Weshalb ich erst so spät aufstand? Ich hatte heute Nachtschicht und musste gegen 0 Uhr in der Arbeit sein,denn ich jobbte in einer kleinen Diskothek in der Innenstadt. Mal hatte ich Frühschicht - mal Nachtschicht.
Rasch schob ich meine Decke beiseite und stand auf. Mich streckend lief ich durch mein Zimmer,den kleinen kaminroten Flur entlang, ins Badezimmer. Es war sehr steril und einfach eingerichtet. Das Einzige,was etwas Kontrast in diesem Zimmer brachte, war mein blauer Duschvorhang. Im Großen und Ganzen sah es wie in einem Krankenhaus aus.

Es dauerte nicht lang und ich war mit einem blau-gerafften Oberteil,welches mir bis über den Po ging und einer schwarzen Leggins ausgestattet. Zusätzlich trug ich noch eine dünne,schwarze Kette,welche mir mein Freund Ronald Evans,gestern schenkte. Ich weiß nicht wieso,aber mich überkam an diesem Tag ein seltsames Gefühl. Es kam öfters vor,dass ich etwas bemerkte bevor es geschah - fast wie Ariane le Clerk,diese Hellseherin in Astro TV.

Nachdem ich fertig gestylt war,lief ich aus dem Bad,nahm meine Tasche noch von meiner Eichenkommode und zog mir schwarze Ballerinas an. Fit für die Arbeit,machte ich mich aus dem Staub. Bevor ich in die Diskothek ging,würde ich mich noch mit meinem Freund treffen. Irgendetwas wollte er von mir,doch ich wusste nicht was. Gestern Nachmittag, gegen 15 Uhr, rief er mich an und meinte,ich solle kurz vor der Arbeit noch einmal am Burbingtonplatz vorbeischauen.

Hurtig machte ich mich auf dem Weg dorthin.
Windstille herrschte,nur manchmal huschte eine leichte Brise durch meine braun-gelockten Haare. Erst kürzlich,hatte ich die Länge meiner Haare bis auf die Schultern reduziert. Davor waren sie immer hüftlang,doch ich wollte etwas Neues ausprobieren.

Meine rechte Hand glitt zu meinem linken Arm und rieb fröstelnd daran. Ich hätte mir etwas wärmeres anziehen sollen oder wenigstens etwas drüber. Schnell zog ich meine Handtasche wieder auf meine Schulter,welche bei dem kläglichen Versuch mich zu wärmen in meine Armbeuge rutschte.

Dann sah ich ihn und augenblicklich zeichnete sich ein sachtes Lächeln auf meinen Lippen. Ich war glücklich ihn zu sehen,trotz dass er auch mal gewalttätig wurde. Er war mein Freund - ich liebte ihn. Trotzdem hatte ich Zweifel,was dies anging. Sollte ich mich nicht trennen? Alle rieten mir dazu,doch ich wusste nicht was ich machen sollte. Was würde er dann machen?

Zweifel verfolgten mich umso näher ich ihm kam. Ich hatte mir schon oft überlegt ihn einfach zu verlassen und wollte dies heute auch durchsetzen. Ich wollte ihm heute sagen,was ich machen würde. Genau! Es würde nichts mehr bringen und das müsste er verstehen. Ich liebte ihn nicht mehr. Nein! Okay..doch. Aber ich würde es nicht länger mehr aushalten. Immer diese Demütigungen,immer diese Schläge. Nicht nur körperlich - auch seelisch. Und seelisch schmerzte am meisten.

Mein Herz raste,als ich bei ihm war. Eine Weile blickten wir uns nur an,dann schweifte mein Blick zu den Wasserfontänen des Brunnens. Ich sammelte all meine Kraft zusammen,blickte ihm in seine strahlend grünen Augen und öffnete den Mund.
Gerade,als ich etwas sagen wollte,hob er abwehrend die Hände.

"Ich weiß es.",sagte er tonlos.

"Was weißt du?" Ich bemühte mich keine Angst zu zeigen und sah ihn in die Augen. Würde ich Furcht zeigen,würde er diese nur ausnutzen.

"Ich weiß,dass du mich verlassen willst,doch das lasse ich nicht zu. Entweder ich besitze dich oder keiner. Hast du mich verstanden?!"

Seine Augen bohrten sich in meine und erschrocken zuckte ich zurück. In ihnen tobten Hass, Wut und Zorn- So viele Emotionen hatte ich bei ihm lange nicht mehr gesehen.

"Wie..meinst du das?",fragte ich vorsichtig,was ihn nur auflachen ließ.

"Du dummes,kleines Miststück. Ich zeige dir,was ich meine.."

Mit diesen Worten packte er meinen Hals. Meine Augen weiteten sich und ich versuchte krampfhaft Luft zu bekommen.
Schnell setzte ich meine Hände an seine und versuchte sie wegzudrücken,doch vergeblich. Meine Tasche rutschte hinunter auf den trockenen Boden,als ich meine Hände hob.

"Ghn..n..icht..du tust..mir weh..",brachte ich noch mit aller Mühe hervor. Panik machte sich in mir breit. Würde das mein Ende sein? Krampfhaft versuchte ich mich zu wehren,versuchte zu schreien,doch seine Hände schnürten mir die Kehle zu. Immer mehr verschwamm alles um mich herum. Ich kniff meine Augen zusammen und versuchte ihn zu treten,doch er steckte meine Tritte ziemlich leicht weg - zu leicht. Selbst meine Versuche ihn zu kratzen,brachten nichts. Manchmal zuckte er zwar,doch rührte sich kaum. Tränen bahnten sich den Weg in meine Augen und liefen mir über die Wangen. Er tat das Gleiche, wie vor ein paar Tagen, doch da hatte er dann aufgehört, dieses Mal,würde er es nicht mehr tun, so viel wusste ich. Immer mehr drückte er zu und sag mich mit unheilverkündenden Augen an.
Ich wollte nicht aufgeben. Nicht jetzt schon mein Leben beenden,deshalb sammelte ich noch einmal meine ganze Kraft und versuchte mich zu befreien. Es half nichts,ich schaffte es nicht mich zu befreien.

Schleppend schwanden meine körperlichen Kräfte. Immer mehr verschwamm alles um mich herum,bis mir schließlich schwarz vor Augen wurde. Langsam sackte ich nach unten,doch er ließ nicht locker. Erst als ich auf dem trockenen Boden lag,stoppte er.Mein Kopf lag auf etwas hartem,steinigen. Ich konnte mich nicht mehr bewegen, so sehr ich es auch versuchte. Dann sah ich einen weißen Tunnel. War ich nun tot? Hatte dieses Grauen endlich ein Ende? Ich lief auf den Tunnel zu,vernahm kaum noch Geräusche. Mein einziger Wille, war nur noch dorthin zu gehen. Endlich in Frieden,endlich ohne ihn.

Noch einmal erschrak ich, doch wendete meinen Rücken nicht gen Tunnel.
Alles was ich noch einmal hörte, war das gellende Gelächter meines Freundes..
 
»
Anzeigeoptionen|Review schreiben|Regelverstoß melden|★SocialBookmark
◄   Schriftgröße|Schriftart|Zeilenbreite|Ausrichtung|Zeilenabstand
◄   10px|12px|15px|17px|19px
◄   Times|Arial|Helvetica
◄   25%|50%|75%|100%
◄   Linksbündig|Blocksatz
◄   gering|normal|groß|sehr groß
> Nutzungsbedingungen <   > Datenschutz <   > Impressum <          v3.3-6311