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von Dead-Angel    erstellt: 10.04.2010    letztes Update: 20.05.2012    Geschichte, Abenteuer / P12    (in Arbeit, keine anonymen Reviews)
Prolog: Dance with the Devil tonight.

Vergil ging durch die nächtlichen Straßen der Stadt in der sein Bruder lebte, als er hinter sich eine Person spürte. Er lächelte und drehte sich dann - bereit sein Katana Yamato zu ziehen und zu kämpfen - um. Doch als er sah wer da vor ihm stand hielt er inne.
Ein Mädchen, welches einen Kopf kleiner war als er, schaute ihn schweigend an. Sie hatte kurze schwarze Haare, die hinten -genau wie seine- abstanden. Er ließ den Griff seines Schwertes los. Diese schwarzen Augen mit diesem leichten blutroten Schimmer ließen ihn völlig die Fassung verlieren. Das Mädchen sah ihn unverwand an... in ihrem Gesicht spiegelten sich keinerlei Gefühle wieder. Unvermittelt glitt eine Hand hinter ihren Rücken in den schwarzen Mantel, welchen sie über einer kurzen - ebenfalls schwarzen- Hose und dem gleichfarbigen Top zusammen mit schwarzen Stiefeln trug. Als ihre Hand wieder nach vorne kam hielt sie eine schwarze Rose in der Hand.
Vergil begriff nicht was das sollte. Sie warf ihm die Rose zu und als er sie fing stach er sich an den Dornen. Er blickte auf seine Hand, dann wieder das Mädchen an.
Die Schwarzhaarige lächelte traurig. Vergil - welcher sonst so kalt war - ging langsam auf die Fremde zu welche sofort zwei Dolche mit schwarzen Klingen aus ihren Ärmeln gleiten ließ. Vergil blieb stehen.
”Wie heißt du?” fragte er obwohl es ihn eigentlich nicht interessierte sollte, doch bei diesem Mädchen war es anders. Sie ging in die gleiche Angriffsposition wie er, wenn er mit den Beowulfs kämpfte.
”Tanz mit mir dann wirst du ihn erfahren.”, sagte sie nur.
Vergil verstand gleich was für einen Tanz sie meinte. ”Na gut.”, stimmte er zu und der Kampf begann.
Diese Kampf sah von oben betrachtet wirklich wie ein Tanz aus. Beide bewegten sich geschickt und elegant, blieben jedoch immer nah bei einander. Die Fremde mied den Blickkontakt zu ihm, den Vergil zu ihr suchte. Als er den gesuchten Kontakt endlich gefunden hatte, konnte er sich plötzlich nicht mehr auf den Kampf Konzentrieren und fand sich wenige Sekunden später - mit einer Klinge am Hals - auf dem Boden liegend wieder. Die Fremde kniete neben ihm, war über ihn gebeugt und hielt ihn mit ihrer Klinge am Boden. Als Vergil ihr in die Augen blickte, erkannte er genau was sie war - sie war ein Halbdämon, wie er.
Nun war ihm klar, das dies sein Ende sein würde doch das Mädchen erhob sich und hielt ihm die Hand hin. Er zögerte doch dann griff er nach ihrer Hand und ließ sich auf helfen. Als er stand ging das Mädchen auf Abstand... respektvollen Abstand.
”Danke.”, sagte sie und verneigte sich vor ihm. ”Das war ein wahrer Kampf und du warst ein ernstzunehmender Gegner, Sohn des Sparda. Hättest du meinen Blick nicht gesucht, hättest du gewonnen.”
Vergil war geschockt. Woher wusste sie das? Doch da kam die Fremde auch schon auf ihn zu. Kurz vor ihm blieb sie stehen. Und ehe Vergil wusste was geschah, legte sie ihm die Arme in den Nacken, zog ihn schnell zu sich und legte ihre Lippen sachte auf seine. Vergil verspannte sich erst doch als er dann den Geschmack von Blut, Qual und Tod auf ihren Lippen schmeckte entspannte er sich, legte seine Arme um ihre Hüften, zog sie näher zu sich und erwiderte den Kuss. Als er mit seiner Zunge über ihre Lippen strich löste sie den Kuss.
”Mein Name ist Angel.”, beantwortete sie seine Frage nach ihrem Namen und legte den Kopf an seine Brust.
”Ich bin Vergil.”, stellte er sich vor und legte seinen Kopf auf ihren. So Verharrten sie eine weile bis Angel sich von ihm löste und sich langsam immer weiter entfernte. Vergil wollte ihr nach doch sie schüttelte den Kopf. ”Nein. Bleib.” Sie hielt kurz inne und berührte mit ihrem Zeigefinger ihre Lippen. ”Ich muss gehen. Jetzt zu bleiben wäre zu gefährlich.... für dich.”, wehrte sie seine Annäherung ab.
”Aber Angel...”, setzte Vergil zu einer Erwiderung an, doch sie unterbrach ihn in dem sie wieder den Kopf schüttelte.
”Wir sehen uns wieder wenn die Gefahr vorbei ist. Versprochen. Ich finde dich. Deinen Geschmack und deinen Geruch, ja... dein ganzes Wesen werde ich nie vergessen.”, versprach sie zum Abschied, dann war sie weg.
Vergil sah ihr nach und als fühle der Himmel mit ihm begann es zu regnen. Dieser Regen verwischte seine verloren geglaubten Tränen, die ihm in blutroten Tropfen die Wangen herunterrannen. Was er nicht wusste: Angel beobachtete ihn noch eine kurze Zeit ehe sie ganz verschwand.
 
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