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Geschichte: Fanfiktion
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von Animagus
erstellt: 06.04.2010
letztes Update: 12.09.2010
Geschichte, Drama / P16
(abgebrochen)
@ Anne-Rose: Danke für dein Kommentar. Es hat mich sehr gefreut. Joar ... aber frag mich bitte nicht, warum ich diese Paralelen geschrieben habe. Ist schon etwas her ;)
Hoffe, dass dir (& euch) die nächste Leseprobe gefällt.
Die Sonne strahlte unbeirrt weiter und auch niemand sonst schien sich für die Trauer und das Unglück des Mädchens zu interessieren. Ihre Hände hörten auf zu zittern, das Gefühl in ihren Beinen kehrte zurück.
Ein leichtes Lächeln verirrte sich auf ihr Gesicht.
Sie atmete tief durch, dann wandte sie den Blick ihrer grünen Augen, die einen Jungen ohne ihr Wissen täglich in Hogwarts verzauberten., auf die drei Briefe.
Der erste war von ihrer Freundin Ciara. Sie lächelte, wahrscheinlich würde Ciara ihr schreiben, wie toll es doch wäre, wenn sie sie endlich mal besuchen könnte. Oder Ciara lag in Neuseeland unter der Sonne und freute sich ein Loch im Bauch, weil sie ihren großen Bruder und seine Familie besuchte.
Sie öffnete den Umschlag und faltete den Brief auf. Ein kleines Foto fiel hinunter. Ihre warmen und dennoch weisen Hände hoben es auf und es strahlte sie eine glückliche Ciara an. Sie hatte ihre Nichte auf den Arm und beide schienen ihren Spaß zu haben.
Ciara Mils war siebzehn, hatte eine gesunde gebräunte Haut, kurze braune Haare, graublaue Augen und hatte die Rundungen an der richtigen Stelle. Sie war witzig und doch hatte sie einen kleinen Hacken, Ciara war mit einem Jungen verwandt, in den sich die Rothaarige Wohl oder Übels verliebt hatte.
Außerdem war Ciara ihre beste Freundin, doch auch sie wusste nichts von der Nötigung. Ciara experimentierte gerne mit ihrer Haaren und so konnte man sich immer auf eine Überraschung gefasst machen. Sie war selbstbewusst und hilfsbereit. Ciara hasste Astronomie und Wahrsagen, ihre besten Fächer waren Pflege magischer Geschöpfe und Kräuterkunde. Für sie war schon früh klar, was sie mal werden wollte. Nicht wie andere Mädchen reich und berühmt, nein, Ciara wollte auch keine Heilerin oder Aurorin werden, auch wenn man es aufgrund ihrer Lieblingsfächer denken könnte. Nein, Ciara liebte das Risiko und auch das Schreiben.
Später, wenn sie die Schule abgeschlossen hat, würde sie Journalistin werden wollen und auch außerhalb der Insel arbeiten.
Die Augen des Mädchen lösten sich vom Bild und glitten zum Brief hinunter.
In Briefen konnte Ciara ihr Talent unter Beweiß stellen. Sie schrieb und schrieb und schrieb. Ciara konnte vieles besser beschreiben als andere, die Gefühle, die man eigentlich nicht durch Briefe übertragen konnte, die Freude am Schreiben, das alles konnte Ciara rüberbringen und so freute sie sich das Mädchen jedes Mal, wenn ihre beste Freundin ihr schrieb, auch wenn es manchmal ziemlich ausatete und Ciara anstatt einer oder zwei Seiten Pergament ganze vier oder sogar fünf beschrieb.
Dieser Brief war ziemlich kurz gehalten und diese Tatsache lies das rothaarige Mädchen stutzen.
Hey Lily!
Na alte Zicke? Wie geht es dir? Deinem alten Schaf geht es gut.
Es ist echt klasse hier in Neuseeland. Und meine Nichte Miranda ist ein ganzes Stück gewachsen, du siehst sie auf dem Bild auf meinem Arm.
Das Mädchen, was den Namen Lily Rose Evans trug schaute noch einmal auf das Foto. Sie schmunzelte, ja, Miranda war wirklich gewachsen. Ihre Augen flogen wieder zum Brief zurück.
Na ja was soll ich schon sagen? Ich vermisse dich ganz doll und freu mich schon auf den 1.September.
Bitte sei nicht traurig, dass der Brief hier nicht so normal wie sonst ausfällt ...
Ach ja und du weißt ja, wenn mein blöder Cousin dir schreibt, ignorier ihn einfach. Oder auch nicht, es ist deine Sache meine Kleine.
Ich soll schön von meinem Bruder Brain grüßen und natürlich auch von Mum und Dad.
Wollen wir uns vielleicht in der letzten Ferienwoche in der Winkelgasse treffen? Ich komme in zwei Wochen nach Hause und ich würde dich gerne noch vor dem 1.September ganz fest drücken.
Hab dich ganz doll lieb und werde dich auch immer lieb haben, weil ich dich nämlich liebe.
Deine beste und durchgeknallte Freundin
Ciara Mils (Die sich gerade schön in der Sonne bräunt und dir in Manchester schönes Wetter wünscht-also vieeeel Regen)
Lily lachte. Ja, Ciara verstand etwas davon einen aufzumuntern.
Treffen in der letzten Ferienwoche in der Winkelgasse? Ihr Herz hüpfte, endlich würde ihre Freundin wiederkommen ... und den Brief ihres lieben Cousin würde sie ihre volle Aufmerksamkeit witmen.
Lily steckte den Brief zurück in den Umschlag, dann schaute sie sich das Foto noch ein letztes Mal an, bevor sie es zurück in den Umschlag steckte.
Sie legte den Umschlag neben sich auf den Boden und lächelte kurz zum Grabstein ihrer Mutter. Dann nahm sie den zweiten Brief in die Hände.
Ein letztes Mal also, ein letzes Mal würde sie den Brief öffnen. Ein letztes Mal würde man ihr sagen, dass sie nach Hause kommen durfte. Sie schloss die Augen und fuhr mit ihren Fingern über die smaragtgrünfarbende Tinte.
Langsam öffnete sie den Brief. Sie genoss jeden Augenblick. Die Augen immer noch fest geschlossen faltete sie den Brief auf und etwas fiel zu Boden.
Sie öffnete ihre Augen und sah hinunter in ihren Schoß. Ein Abzeichen mit einem „S“. Ihr Herz hüpfte vor Freude. Lilys Augen glänzten, dann wandte sie sich dem Brief zu.
Sehr geehrte Miss Evans,
ich kann Ihnen mitteilen, dass sie dieses Jahr zur Schulsprecherin ernannt wurden sind. Zusammen mit ihrem Partner James William Charles Potter werden sie die kleinen Schulsprecherräume, die wir dieses Jahr in den Gryffindorturm intigriert haben, beziehen und hoffentlich gute Arbeit leisten.
Wie jedes Jahr finden Sie eine Liste von den benötigten Büchern und Ausrüstungsgegenständen. Außerdem ist eine kleine Liste mit Aufgaben beigelegt, die Sie und Mister Potter im Zug, im Schulsprecherabteil, erledigen sollten.
Das Schuljahr beginnt am 1.September. Wir erwarten Ihre Eule spätestens am 30.Juli.
Mit freunlichen grüßen
Minerva McGonagall
Stellvertretende Schulleiterin
Lily schluckte. Sie wurde nun wirklich zur Schulsprecherin ernannt und ihr Partner war kein anderer als James Potter. James Potter war ein großer, gut gebauter und sehr guter Schüler. Er hatte haselnussbraune Augen, schwarze, zerzauste Haare, war siebzehn Jahre und spielte in der Hausmannschaft von Gryffindor. Er war Kapitän und Jäger in der Quidditchmannschaft, ein Herzensbrecher und gehörte zusammen mit seinem Freund Sirius Black, der ebenfalls ein Herzensbrecher war, zu den Maraudern. Außerdem war er Ciaras Cousin.
Zu den Maraudern gehörten außerdem Remus John Lupin, ein großer Junge, mit bärensteinfarbenden Augen und blasser Haut, er war der Einizige der Marauder, den man als Vernünftig bezeichnen konnte. Peter Pettigrew war ein kleiner, dicker Junge und passte am wenigstenin die Gruppe. Tja und dann gab es halt noch James und Sirius, dieser war genauso wie James, Ciara, Remus, Peter und sie in Gryffindor in der siebten Klasse. Sirius hatte schulterlange schwarze Haare, war gut gebaut und hatte graue Augen, diese strahlten immer wie ein verspieltes Kind und doch hatte er etwas geheimnissvolles an sich.
„James William Charles Potter?“, nuschelte Lily ungläubig. Ihr Hals war wie ausgetrocknet, ihre Stimme war kratzig. Wann hatte sie das letzte Mal etwas gesagt? Die Erinnerung an zu Hause kam zurück und sie schluckte ihren Kloß im Hals herunter.
Plötzlich spürte Lily eine Hand auf ihrer Schulter. Jemand setzte sich neben sie und schlang einen Arm um Lily und zog sie zu sich heran. Das Mädchen sah zur Seite, ihre Mutter saß neben ihr und lächelte sie aufmunternd an.
„Denke nicht daran mein Schatz ... hier bist du frei, denke nicht an das was vor oder hinter dir liegt. Leb für diesen Augenblick.
Lily lachelte matt. Die Mutter sah in die traurigen Augen ihrer Tochter. Sie sah auf das Abzeichen.
„Alles Gute zum Abzeichen, ich wusste doch, dass du es schaffst.“, sie gab ihrer Tochter einen Kuss auf die Wange.
Lilys Augen waren immer noch mit Tränen gefüllt, doch atmete sie tief durch. „Danke.“, nuschelte sie und sah wieder zum Brief.
Dann lachte sie. Sie spürte die strengen Blicke der anderen Menschen. Das Mädchen verstummte und wurde rot.
„Warum lachst du?“, fragte die Mutter sie. Charlotte hatte Lilys Augen und ihre Haare warem Blond. Sie war eine sehr nette und liebenswürdige Frau gewesen. „Ach, ich wusste nicht, dass James eigentlich James William Charles Potter heißt.“, kicherte sie und sah in die liebevollen Augen ihrer Mutter.
„Und von wem ist der Brief?“, fragte Charlotte ihre Tochter und deutete auf den letzten Brief.
Lily kräuselte die Stirn, doch als sie die Schrift erkannte schlug ihr Herz schneller. Ihr Puls verdoppelte sich und vor Glück hätte sie am liebsten einen Freudentanz hingelegt.
„James.“, murmelte Lily und hatte ihren Blick auf den blütenweisen Umschlag geheftet.
„Mach ihn auf.“, drängelte die Frau wie ein kleines Kind und sah ihrer Tochter gespannt zu, wie sie den Brief mit ihren zittrigen händen öffnete.
Lily schmunzelte. James hatte mehr als einen Anlauf gebraucht um in Schwung zu kommen. Die erste Zeile bestand nur aus einem ’Hallo’, dann konnte sie noch ein Lily erkennen, was er energisch durchgestrichen hatte, dann sah sie ein Evans, auch dieses war durchgekritzelt. So ging es eine Weile, bis er sich entschlossen hatte Lily zu schreiben.
Wahrscheinlich weil Sirius gerade nicht in der Nähe war. Wenn James und Lily mal alleine waren, was nur sehr selten in den letzten sechs Jahren vorkam, nannte er sie immer beim Vornamen, doch kamen andere oder seine Freunde war er wie ausgewechselt und er nannte sie wieder Evans. Sie konnte nie hinter seine Fasade blicken, wie sehr erhoffte sie es sich in diesem Schuljahr, es endlich zu können, da sie und James eigene Räume bekamen.
Hallo Lily,
Ich hoffe du hast schöne Ferien und dir geht es gut. Du hast auf meinen letzten Brief nicht geantwortet und ich habe mir Sorgen gemacht, dass dir vielleicht etwas passiert sein könnte.
„Süß, er hat sich Sorgen um dich gemacht.“, lächelte Charlotte und sah in Lilys vertraute Gesicht.
„Ja.“, antwortete sie matt, dennoch mit einem Lächeln auf den Lippen.
Nun ... ich will mich ja nicht aufdrängen, aber ... na ja, wie sage ich es am besten.
Die saubere Handschrift veränderte sich. Nun war ganz klar Blacks Handschrift zu erkennen.
Hör nicht auf ihn Evans! Er ist etwas abgedreht, weil er jetzt Schulsprecher ist, was ich ihm immer noch übel nähme und er jetzt mit dir eigene Räume bekommt. Und-
Erneut ändere sich die Handschrift.
Oh man Pad! Sorry Lily, aber Sirius ist echt am durchdrehen, du-
Das bin ich gar nicht!
Und ob du das bist ... jetzt lass mich doch endlich diesen Brief an-
Wieso schreibst du ihr überhaupt noch?
Pad! Wenn du mich nicht gleich in Ruhe lässt, dann bist du ein toter Mann.
Ach, jetzt wird unser lieber Prongsi ganz sauer-
PADFOOT!!!
Ja ja, ich hör ja schon auf. Also Evans, wir sehen uns dann am Bahnhof in King’s Cross ... oder im Zug ... aber nein, du und James müsst ja in ein eigenes Abteil. Prongs, wieso hast du mich angelogen Prongs?
PADFOOT ich zähle bis drei!
Okay Evans, ich muss Schluß machen, sonst sehen wir uns gar nicht mehr ... Die Beziehnung mit dir war meine beste Evans, glaub mir ...U ... Tschau und halt die Ohren steif.
Lily runzelte die Strin. Diese beiden waren schon merkwürdig und völlig verdreht. Ihre Mutter lachte. „Oh man, diese beiden müssen wirklich nett sein.“ Lily zog die Brauen hoch. „Na ja eigentlich sind sie unerträglich.“, murmelte Lily und las weiter.
Nun war wieder klar James Handschrift zu erkennen.
Es tut mir sehr leid, aber Sirius ... ach lassen wir das.
Nun ... ich wollte mich halt einfach nur nach deinem Befinden erkundigen. Tja ... dann hoffe ich auf gute Zusammenarbeit. Wir sehen uns ja spätestens im Schulsprecherabteil.
Liebe Grüße
James
P.S.: Gehst du endlich mit mir aus?
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