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Geschichte: Fanfiktion
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von Life
erstellt: 29.03.2010
letztes Update: 08.05.2010
Geschichte, Romanze / P12
(fertiggestellt)
Fasziniert, überrascht und nicht fähig einen klaren Gedanken zu fassen, starrte sie ihn an.
Skulduggery ging ein paar Schritte auf sie zu, nahm sie hoch und setzte sie auf den Küchentisch.
Er tat dies so leichtfüßig und schnell, dass Stephanie in ihrer Ungläubigkeit kaum etwas davon mitbekam.
Ihr Blick war immer noch auf ihn gerichtet und Skulduggery betrachtete sie fragend.
„Du sag mal Stephanie, hast du ein Gespenst gesehen oder was schaust du so?“.
Sobald sie wieder diese leicht triezende Bemerkung hörte, realisierte sie endlich das er hier wirklich vor ihr stand.
Er tippte sie an.
„Stephanie, spielst du nun schon Leiche für die Totenbeschwörung oder wie?“.
Von ihr zeigte sich keinerlei Reaktion, nur das nun ihr Bewusstsein wieder vollkommen da war und sie registrierte was Skulduggery sagte.
Mit einem Seufzer drehte er sich um und stellte sich vor die Arbeitsplatte.
„Wie ich sehe hattest du vor dir einen Kakao zu machen, nicht?“, fragte er und sah zu ihr herum.
Sie nickte bloß und verstand die Welt nicht mehr.
Stephanie war über glücklich dass er nun endlich wieder da war, aber sie verstand ihr Verhalten nicht. Er behielt wie immer Recht, sie benahm sich wie eine Leiche. Trotz dass sie dies erkannt hatte, blieb sie weiterhin reglos sitzen und sah zu Skulduggery der gerade mit einem Löffel in einer Tasse rumrührte.
Mit der Tasse in der Hand, drehte er sich um und ging auf Stephanie zu.
„Sag mal, Stephanie, was ist mit dir los? Du zeigst keine Reaktion, siehst mich an als würdest du durch ein Fenster sehen und sprichst nicht mit mir … gut, jetzt trink erstmal was und dann reden wir weiter“, erklärte er ihr geduldig.
Skulduggery schob ihr die Tasse so in die Hände damit sie nicht herunter fallen konnte, und betrachtete sie.
Noch immer in Gedanken versunken stellte Stephanie die Tasse neben sich und sah zu Skulduggery hoch.
Nun war sein Blick ziemlich schwer zu beurteilen, aber die Verwirrung war ihm trotzdem wie ins Gesicht geschrieben.
Er verstand rein gar nicht, warum Stephanie sich so verhielt, und erst Recht nicht ahnte er was sie ihm bald darauf erklären würde.
Sie öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch es war als würden ihr die Worte im Hals stecken bleiben.
„Was ist los Stephanie, du bist doch sonst auch nicht so … was ist passiert?“, fragte Skulduggery zögerlich.
Zwar wusste er nicht was los war, doch er wusste das etwas los war.
Und Stephanie hatte das Gefühl in der Klemme zu sitzen, sie fühlte sich ertappt.
Ebenso hatte sie so einen Reiz dass sie Skulduggery wirklich erzählen sollte, nein, erzählen musste, was mit ihr los war.
So konnte das nun wirklich nicht weitergehen.
Es war einfach nur der reinste innere Selbstmord Skulduggery nichts davon erzählen, egal wie seine Antwort lauten würde.
Das er sie nun, sollte sie nichts erzählen, immer wenn sie aufeinander trafen so besorgt wie jetzt anblickte und dass sie wusste das sie gezielt etwas vor ihm verbarg, das wollte sie nicht ertragen müssen.
Das wäre zu schrecklich. Für sie und auch für Skulduggery.
So würden sie beide als Partner nicht gut zusammen arbeiten, also beschloss Steph sich zusammen zu reißen und ihm die Angelegenheit zu erklären.
In sofern das möglich war.
Sie richtete sich etwas auf um vor Skulduggery nicht wie ein Häufchen Elend zu wirken und richtete den Blick auf ihn.
„Skulduggery …“, begann sie, doch danach blieb es still.
Er blickte sie in der Erwartung auf einen nächsten Satz an, aber es blieb unverändert still.
Sie sah ihn stumm an und hatte nicht den Mut weiter zu sprechen.
„Stephanie … bitte sag mir was mit dir los ist, ich merke doch das etwas ist!“, versuchte Skulduggery ihr Mut zu zureden.
Sie gab ihm keine Antwort, sodass es still blieb.
Nur das Kreischen des Windes war zu hören, sonst nichts und niemand.
„Bitte …“, bat er besorgt.
Der Unterton seiner Stimme gab ihr dann letztendlich doch den Anstoß dazu ihm zu erzählen was los war.
„Ich … weiß gar nicht mehr was in mir vorgeht“, begann sie erneut, „in der Zeit als du nicht da warst, habe ich mich so allein gefühlt. Dieses Gefühlt ist einfach nur furchtbar, diese endlose Leere. Zwar haben mich meine Eltern hier öfters besucht, doch auch als sie da waren verschwand diese Leere in mir nicht. Ich war froh sie zu sehen, doch geholfen hatte das nichts. Ich war verzweifelt als mir nach der 3. Woche in den Sinn kam du würdest dich wohlmöglich nicht mehr melden … doch ich habe versucht mich zusammen zu reißen, worauf ich mir erst einmal einredete dir wäre etwas Wichtiges dazwischen gekommen. Doch seit letzter Woche war ich ein einziges Wrack, ich hatte wirklich die Hoffnung aufgegeben du würdest jemals wiederkehren“.
Er hörte ihr immer noch still und leise zu, er wusste dass sie noch nicht zu Ende gesprochen hatte.
„In dieser letzten Woche ist mir eine Sache klar geworden“, flüsterte sie zaghaft.
Er horchte auf und stricht Stephanie aufmunternd über die Schulter.
Sie senkte den Blick nach unten, sie wollte seinen Blick nicht sehen, da sie ihn sicherlich nicht ertragen würde nachdem sie es ihm gesagt hatte.
„Skulduggery … ich glaube, ich habe mich verliebt. Verliebt in dich“.
Für Momente blieb es totenstill, Steph wagte es nicht eine Reaktion zu zeigen und er schien erst einmal verwirrt.
Doch dann zögerte er keinen Augenblick mehr und nahm Stephanie fest in seine Arme.
„Du brauchst nicht mehr traurig sein, Stephanie, ich glaube, ich habe mich auch in dich … verliebt“, murmelte er.
Mit einem Schlag erhellte sich ihr bisher verzweifeltes Gesicht, sie schlang die Arme um ihn und fing vor Freude an zu schluchzen.
Sanft strich er ihr über den Rücken und bat sie:
„Bitte, weine nicht Stephanie, auch wenn es vor Freude ist. Versuch zu lächeln, das macht dich noch hübscher als du sowieso schon bist“:
Sie blickte erfreut zu ihm auf und lächelte ihr wunderschönstes Lächeln.
Nur für ihn.
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