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von Zabini    erstellt: 18.03.2010    letztes Update: 18.03.2010    Geschichte, Mystery / P12    (fertiggestellt)
Disclaimer:

Alle Rechte der Charaktere liegen bei J. K. Rowling. Ich verdiene kein Geld mit diesem Oneshot. Er dient zur Unterhaltung und soll zum Überlegen anregen.




Was wäre, wenn




-§-




„Oh, Harry, Sie sind wach?“

„Wo bin ich?“  

„Dort, wo Sie schon seit vier Jahren sind, Harry“

„Das wäre?“

„In der Klinischen Psychologie: Neue Hoffnung.“

„Machen Sie mich los! Ich war doch gerade noch in…“, er verstummte. Über die Zauberschule wollte er in Gegenwart eines Muggels nichts sagen.


Doch die Ärztin erahnte schon, was er sagen wollte.
„Hogwarts? Nein, das war nur wieder einer Ihrer Rückschläge. Aber keine Sorge, das werden wir schon hinbekommen.“

„Sie kennen Hogwarts?“

„Harry… seit vier Jahren reden Sie von Hogwarts. Und seit vier Jahren versuchen wir
Ihnen zu sagen, dass dies nur eine Einbildung ist. Ihr Geist ist in diese erfundene Zauberwelt geflüchtet.“

„Das – das kann nicht sein! Machen Sie mich los. Ich gehöre nicht hierher!“

„Schwester! Wir bräuchten hier eine Beruhigungsspritze.“


-§-



„Und was ist mit meiner Narbe? Die hab ich, weil Voldemort den Avada Kedavra auf mich gesprochen hat!“, schrie er. „Nachdem er meine Eltern ermordet hat!“

„Harry… Ihre Eltern leben. Sie besuchen Sie jeden zweiten Dienstag! Sie würden Sie so gerne wieder mit nach Hause nehmen. Aber solange Sie diese Wahnvorstellungen haben, können sie das nicht.“

„Meine – meine Eltern… sie… leben?“, hauchte er entkräftet.

„Ja, Harry.“

-§-



„Und woher habe ich dann die Narbe? Die Blitzförmige an meiner Stirn! Woher hab ich die, wenn nicht von einem misslungenen Avada!“

„Sie wollten allen beweisen, dass Sie fliegen können und sind mit dem Besen des Hausmeisters durch ein Fenster im ersten Stock gesprungen. Oh Harry, sehen Sie es doch endlich: Das ist nicht die Realität. Es gibt keine Zaubererei oder Hexen. Keinen verrückten Massenmörder, der nach Ihren Leben trachtet.“

„Was ist mit Ron? Hermine? Meine Freunde! Wo sind sie?“

„Ron und Hermine- so heißen die zwei Hasen, die für die Verhaltenstherapie mit Tieren hergenommen werden. Sie stehen oft vor ihrem Käfig und reden mit ihnen. Doch Harry, sie sind nur Hasen! Sie sind keine realen Freunde.“

„Nein… das hier ist nicht real“, wiederholte er flüstert immer und immer wieder.

Nicht real.

Oder?



Ende
 
 
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