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von kleine Schreibmaus    erstellt: 17.03.2010    letztes Update: 28.04.2010    Geschichte, Romanze / P16    (abgebrochen)
„Ich sitze auf einem Sessel, neben dem Krankenbett, einer fremden, wunderschönen Frau, die durch mein Verschulden hier war. Doch lächelt sie mir so freundlich zu, als wäre nichts passiert. Ihre Augen sind so schön. Sie verzaubern einen richtig. So eine wunderhübsche Frau hat sicher einen Mann an ihrer Seite. Der wird sicher bald kommen.“, weiter kam er mit seinen Gedanken nicht, denn es klopfte an der Türe.

Es war Sascha: „Hallo süße.“, begrüßte er Selina. Christoph stand auf, verabschiedete sich knapp und verschwand aus dem Zimmer und anschließend auch aus dem Krankenhaus. „Na, da lag ich richtig. Kann ich denn nicht einmal Glück haben.“

Im Krankenzimmer:

Selina sah ihn ungläubig an und sprach: „Was willst du?“ „Ich will dich wieder zurück, mein Engel.“, meinte Sascha todernst. „Und was wäre wenn ich dich nicht mehr will?“, fragte Selina mit leichtem Spott in der Stimme.

„Du weißt genau, dass du mich willst.“, meinte er von sich eingenommen. „Tja, tut mir leid, da irrst du dich gewaltig. Schließlich hast du mich 2 Monate lang betrogen, ohne mit der Wimper zu zucken. Will dich das Luder jetzt nicht mehr? Wundert mich nicht. Wenigstens ist sie früher drauf gekommen als ich.“, meinte sie mit drohendem Unterton.

„Mausi, das tut mir ja leid. Ich weiß auch nicht warum ich das gemacht habe.“, antwortete er als wäre er das reinste Unschuldslamm. „Ich will keinen Lügner! VERSCHWINDE!“, war das einzige was sie noch zu sagen hatte.

„Ach Hasi, bekomme ich keine 2. Chance?“, fragte er noch immer unschuldig. Selina wurde es zu viel. Die griff zum Nachtkasten und drückte auf den Knopf mit dem sie die Schwester rufen konnte. Keine Minute stand die Schwester auch schon im Zimmer. „Was gibt es?“, fragte diese freundlich.

„Wären Sie so freundlich und bringen Sie diesen Mann hinaus? Und bitte veranlassen Sie, dass er mich nicht mehr besuchen darf.“, gab Selina der Schwester genaueste Anweisung. Die Schwester grinste und bugsierte den Mann aus dem Krankenhaus.
Anschließend veranlasste sie dass dieser Mann Selina nicht mehr besuchen durfte. Nach dem das geschehen war begab sie sich wieder zu Selina ins Zimmer um ein bisschen zu plauschen.

„Erledigt, der kommt nie mehr wieder“, meinte die Schwester grinsend zu Selina. Ihr hat es richtig Spaß gemacht. „Wer war das eigentlich?“, wollte sie dann wissen. Darauf antwortete Selina: „Mein Ex. Der Trottel hat mich 2 Monate lang betrogen. Heute hat er „Schluss“ gemacht und meinte ich wolle jetzt wieder zu ihm. Aber auch nur weil ich im Krankenhaus bin und er dadurch mehr Geld bekommen würde. Was anderes hat der nicht im Hirn.“

„Tja, Deppen gibt’s immer.“, meinte die Schwester und sprach kurz darauf weiter, „Und wer war der andere der Sie heute besucht hat?“ „Das war der, dem ich es zu verdanken habe, dass ich hier bin.“, erklärte Selina.

Der Gedanke an ihn brachte sie leicht zu schmunzeln. „So und wer kommt als nächstes?“, wollte die Krankenschwester wissen, als es auch schon an die Türe klopfte. „Herein“, rief Selina. Es war ihre beste Freundin. Woher sie wohl erfahren hatte, dass Selina hier war? Nun ja egal. Sie war da.

„Also wirklich. Was machst du nur für Sachen?“, fragte Karin vorwurfsvoll. „Hey ich kann nichts dafür. Welche Sache meinst du eigentlich?“, konterte Selina. Darauf kam als Antwort: „Erstens: Der Unfall. Und Zweitens: Das du Sascha so zusammengestaucht hast, dass er mit Hut unterm Teppich Rad fahren hätte können.“, meinte sie leicht grinsend.

„Zu Erstens: Ich war nicht schuld. Und zu Zweitens: Das hat diese freundliche Krankenschwester übernommen.“, antwortete Selina grinsend und deutete mit einer Hand zu der Schwester.

Darauf meinte die Schwester grinsend: „Und ich bin stolz drauf.“ Jetzt lachten alle drei.

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