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Geschichte: Fanfiktion
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von Timjana
erstellt: 15.03.2010
letztes Update: 03.02.2012
Geschichte, Romanze / P18
(in Arbeit)
Dies wird meine erste FanFiction hier und sie dreht sich im allgemeinen um Draco Malfoy und Astoria Greengrass. Dazu bewegt die Gesichte zu schreiben hat die Idee einer Freundin und die Überzeugung, dass es viel zu wenige Geschichten gibt, die diese Verbindung thematisieren.
Die Rechte an den Figuren aus Harry Potter Band 1- 7, liegen ausschliesslich bei J.K.Rowling.
Es sind Figuren enthalten, die von Freunden inspiriert sind.
Viel Spass beim Lesen.
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„Bitte was?“ Aufgebracht starrte Draco seinen Vater an. Dieser allerdings zeigte keine weitere Regung, sondern beendete seelenruhig den letzten Satz auf dem Pergament. Erst nachdem er die Feder zurück in die Halterung gestellt hatte hob er seinen Blick und betrachtete seinen Sohn mit einem nachdrücklichen Blick. Draco war aufgebracht und hatte in diesem Augenblick alle Mühe sich zu beherrschen und nicht einfach vor Rage das Zimmer zu verlassen. Wie viel hatte er schon für seinen Vater getan? Wie viel hatte er ihm gegeben? Sein ganzes Leben! Oder etwa nicht? Für ihn hatte er die Dunklen Künste erlernt. Für ihn und die Ehre der Familie war er zum Todesser geworden. Für ihn hatte er seine Wünsche aufgegeben.
„Zügle dich, Draco.“ War die gedehnte Warnung seines Vaters. Lucius ließ seinen Sohn nicht aus den Augen. Er hatte so eine Reaktion bereits erwartet. Doch er kannte Draco. Er wusste wie er mit diesem jungen Mann um zu gehen hatte.
„Ich entscheide lediglich zu deinem Besten.“ Seine Stimme war leise, aber nachdrücklich. Nun faltete er die Hände auf seinem Tisch zusammen.
„Zu meinem Besten? Woher weisst du, was für mich das Beste ist?“ Dracos Stimme war gepresst. Er konnte es nicht mehr hören. Er wollte es nicht mehr hören. Er war erwachsen. Er hatte ihnen schon zu viel gegeben. Noch mehr wollte er nicht mehr für seinen Vater tun. Die Ehre der Familie. Dass er nicht lachte. Langsam konnte ihm diese Ehre wahrlich gestohlen bleiben. Erst die Stelle in Hogwarts und nun das hier! Sein Vater war dabei eine Grenze zu überschreiten.
„Woher willst du wissen was mir gut tut?“, fügte er nochmals mit trockener Stimme an, „Nichts von dem was du für m i c h getan hast in den letzten Jahren, hat mir gut getan.“ Zornig funkelte Draco seinen Vater an. Er war es Leid nach dessen Pfeife zu tanzen. Er war erwachsen. Er musste diesen Befehlen keine Folge mehr leisten. Er könnte tun was ihm beliebt.
Doch er tat es nicht.
Der Krieg war vorbei. Draco hätte längst die Gelegenheit gehabt sich von seinen Eltern loszusagen, doch er hatte es nie getan. Damals, nach dem Kampf in Hogwarts hatten sich seiner Eltern ein weiteres Mal aus der Sache gezogen. Seitenwechsel. Der Gedanke brachte Draco jedes Mal dazu den Kopf zu schütteln oder bitter auf zu lachen. Seine Eltern wechselten nicht die Seite. Dennoch war es genau dieser Gedanke der ihn auch jedes Mal zurück hielt, wenn er bereits auf dem Weg war das Manor für immer zu verlassen. Sie hatten nicht die Seiten gewechselt. Sie hatten um sein Leben gekämpft. Auf welcher Seite wäre egal gewesen.
Egal wie machtgierig und egoistisch sein Vater sein konnte, er hatte sich selbst in Gefahr gebracht um ihn zu retten. Zusammen mit seiner Mutter. Draco verstand es nicht. Er hatte es damals nicht verstanden und er konnte es heute nicht. Dennoch hielt es ihn jedes Mal zurück. Und genau dies würde der Grund sein, warum er sich auf diese lächerliche Vereinbarung einlassen würde.
„Draco!“ Sein Vater war aufgestanden und sah ihn nun streng an. Draco erwiderte seinen Blick trotzig, er war kein kleines Kind mehr. Er musste sich dies nicht mehr gefallen lassen.
„Achte auf deine Worte. Ich habe immer das getan, was ich für das Beste hielt und werde es weiter tun. Du wirst diese Verlobung eingehen und Astoria Greengrass heiraten.“
Einige Augenblicke herrschte Stille. Draco sah seinen Vater stumm an ohne die Augen abzuwenden. Schließlich aber neigte er abschätzig den Kopf zur Seite, stellte sich lockerer hin und verschränkte die Arme vor seiner Brust. Auch sein Vater lockerte nun seine Stellung, als hätte Draco ein stummes Einverständnis gegeben zu seiner Forderung.
„Gut.“, erklärte Draco und sein Vater war im Begriff sich wieder zu setzen.
„Ich werde sie heiraten. Aber“, er hob den Kopf etwas an um klar zu machen, dass er vom folgenden Punkt nicht abweichen würde, „ich bestimme wann, wie und wo dies geschehen wird.“, herausfordernd betrachtete er seinen Vater.
Lucius fuhr sich Nachdenklich mit dem Handrücken über die Lippen. Er musste sich darüber bewusst sein, dass er keine Wahl hatte, als den Wunsch seines Sohnes zu befolgen. An diesem Tag wurde ihm klar, dass Draco erwachsen geworden war. Er wusste sich zu wehren. Er wusste seine Mittel einzusetzen. Schlussendlich nickte er und mit einem Wink seines Zauberstabes öffnete sich die Tür. Draco konnte gehen.
Er warf seinem Vater einen letzten herablassenden Blick zu, wandte sich um und verließ mit schnellen Schritten das Zimmer.
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In einer versteckten Residenz am Rande von London, starrte ein junges Mädchen ihre Eltern fassungslos an. Sie schluckte lautlos ihren Speichel herunter, wischte sich eine der blonden Strähnen aus dem Gesicht und schlug die Augen nieder.
Ihr Leben lang hatte sie sich nichts anderes gewünscht als ihre Eltern stolz zu machen. Ihr ganzes Bestreben hatte sie diesem einen Ziel gewidmet. Dem Stolz ihrer Eltern. Doch schon immer war es ihre ältere Schwester gewesen, die all diesen Stolz eingeheimst hatte. Sie war die Tochter dieser Familie. Eine typische Slytherin, die gerade einen glänzenden Abschluss bei einem Privatlehrer abgelegt hatte. Daphne war immer der Liebling ihrer Eltern gewesen. Sie hatte die richten Freunde, das richtige Aussehen und die richtigen Umgangsformen. Im Gegensatz zu Astoria hatte sie lange, dunkle braune Haare, die ein blasses Gesicht mit hellen, blauen Augen umrahmte. Ihr Gesicht hatte etwas Stolzes, etwas Erhabenes. Dazu war sie groß und schlank. Sie bekam immer alles, was sie wollte. Astoria hingegen war nicht all zu groß, hatte aschblondes Haar das bis zur Taille reichte und ein freches spitzbübisches Gesicht. Blasse, vereinzelte Sommersprossen umrahmten ihre dunklen, braunen Augen und ihre kleine Stupsnase rief förmlich zu Unfug auf. Doch ihr sonst so frecher Mund zeigte in diesem Augenblick nur Bedrücken.
Natürlich, Daphne war ihnen zu schade für die Malfoys. Diese mussten erst einmal ihren Ruf wieder gerade rücken. Also wurde sie, die unnütze, kleine Schwester, mit diesem Ekel verlobt. Tränen suchten sich bereits den Weg in ihre Augen und Astoria hatte ihre liebe Mühe sich zusammen zu reißen. Hier war ihre Chance. Damit konnte sie ihre Eltern stolz machen. Selbst wenn es bedeutete Draco Malfoy zu heiraten. Etwas Schlimmeres konnte sie sich nicht vorstellen. Ihr Leben war dahin. All ihre Träume in den Sand gesetzt.
„Natürlich Vater. Wie du wünschst.“ Sie konnte den Blick nicht heben und ihm in die Augen sehen. Stattdessen nickte sie nur leicht und ging davon.
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