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von Jerry Kruemel- Koks    erstellt: 14.03.2010    letztes Update: 04.08.2010    Geschichte, Thriller / P16    (fertiggestellt)
@Reggie Danke für dein Review und vor allem für die angesprochene Punkte. Ich selbst bin erst heute meine Story nochmal durchgegangen und bin da auch schon auf den einen oder anderen Fehler gestoßen. Und für die Sache mit den Zeitsprüngen am anfang könnt ich mich selbst schon fast ohrfeigen. Da war ich wohl gestern nciht ganz bei der Sache. Mit den Absätzen hast du natürlich recht. Bei den übrigen Punkten werde ich mal sehen, was sich da machen lässt.

@Mythengirl Auch an dich danke fürs Review. Zu Harry sag ich nur: Tja der Junge ist unverbesserlich hm. Und bis zur zweiten Geiselnahme ist es noch etwas hin, allerdings geringfügig...trotzdem wirst du dich wohl noch etwas gedulden müssen ;)

Hier ist das zweite Kapitel
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Einige Stunden zuvor:
Snape las grade einen bemerkenswert falschen Aufsatz über die Zubereitung des Blutbildenden Tranks, den einer seiner Schüler als Hausaufgabe verfasst hatte, als ein stechender Schmerz seinen linken Unterarm durchfuhr. Er stöhnte auf. >Muss das grade jetzt sein?< Er nahm seine Todessermaske und –Robe, und verließ das Schulgelände, um zu apparieren.  
Da er mein Apparieren lediglich dem Stechen in seinem linken Unterarm gefolgt war, musste er sich an dem Ort, wo er angekommen war, erst einmal umsehen um sich zurechtzufinden, doch schnell erkannte er die vertraute Villa, die unweit entfernt stand. Er war in der Nähe des Dorfes „Little Hangleton“ und die Villa war das Haus der Riddle Familie, dass der dunkle Lord auch einige Zeit als Unterschlupf diente. Wenige Meter entfernt sah er die übrigen Todesser stehen, die bereits einen Kreis gebildet hatten und er beeilte sich dazu zutreten.
Wäre in diesem Moment nicht noch später als er Amycus Carrow mit einem lauten Knall appariert, hätte er sich bereits mit gespielter Demut seinem Herren vor die Füße geworfen und sich für sein Verspäten entschuldigt, doch so war die Aufmerksamkeit bei Aymcus, der sich grade für seine Verspätung verantworten musste. Bereits nach wenigen Sekunden, in denen er dem Cruciatus- fluch ausgesetzt war, wälzte er sich bereits schreiend am Boden. Wenig später wandte sich der dunkle Lord um, wohl wurde es ihm zu langweilig. Doch ein Blick in sein Gesicht verriet Snape, dass er Amycus vor allem für sein schnelles Winseln verachtete.
Erst als der dunkle Lord sich wieder zurück an seinen Platz gestellt hatte, begann er mit seiner hohen, kalten Stimme zu reden: „Meine lieben Todesserfreunde, dieses kleine Treffen heute Abend, wird etwas ganz besonderes werden, für uns alle. Severus, bitte tritt vor mich.“ Mit einem unguten Gefühl in der Magengegend, von dem er sich jedoch nichts anmerken ließ, schritt Snape auf den dunklen Lord zu, bis er nur noch einen Meter vor ihm stand. „Ja, Herr?“ Bevor der dunkle Lord weiter sprach, nahm er Snape die Maske vom Gesicht.
„Severus, bitte tu mir den Gefallen und trinke das hier.“
Mit diesen Worten zog er eine kleine Phiole hervor. Die Flüssigkeit darin hätte Snape unter tausenden Erkannt und für einen Moment viel er aus seiner Maske und seine Augen weiteten sich erschrocken. Jedoch hatte sich schnell wieder unter Kontrolle, er durfte jetzt keinen Fehler machen. „Herr, ich verstehe nicht...“, setze er an.
Er musste Zeit gewinnen, sich innerlich gegen diesen Angriff wappnen. Es blieb keine Zeit mehr seinen Hals mit einem Zauber zu verschließen, und so musste er sich auf seine gesamten Okklumentikkünste verlassen. Doch der dunkle Lord dachte gar nicht daran auf seine Worte einzugehen, schwang seinen Zauberstab und unter dem Imperius- fluch blieb Snape nichts anderes übrig, als die Flüssigkeit aus der Phiole zu schlucken.
Ein Schluck, zwei Schlücke, drei...Snape wusste, dass er gegen zuviel Veritaserum nicht ankam. Er schloss die Augen um seine Kräfte zu sammeln. Die würde er nämlich jetzt alle brauchen. „Jetzt meine lieben Freunde ist der Moment gekommen“, wandte er sich nun wieder an alle anderen. Und fügte bedrohlich leise zischelnd noch hinzu: „An dem wir einen möglichen Verräter enttarnen können.“ Snape fand seinen Kopf direkt dem des dunklen Lords gegenüber, der nun beinahe flüsterte: „Severus, du hattest in den letzten Schlachten immer wieder, wenn du die Möglichkeit hattest eines der wichtigeren Ordensmitglieder zu töten,  sie dir nehmen lassen. Meistens sind unsere Feinde entkommen. Sie konnten dich vielleicht nicht erkennen, doch Lucius ist es gelungen dich zu identifizieren. Auf wessen Seite stehst du, Severus Snape?“
Snape kämpfte einen inneren Kampf. Alles in ihm wollte dem dunklen Lord einfach die Wahrheit sagen, doch noch hatte sein Geist die Oberhand und hielt in davon ab die Wahrheit zu sagen, jedoch hatte er nicht genug Kraft eine Lüge zu sagen. Schweißperlen standen auf seiner Stirn, doch er schwieg. Jedoch war dieses Schweigen dem dunklen Lord schon beinahe eine Antwort. „Warum Severus?“ In seiner Stimme schwang unterdrückte Wut und Verachtung, gleichzeitig aber auch kleine Bewunderung und Snape bildete sich beinahe ein, Enttäuschung zu vernehmen.
Er wollte die Wahrheit herausschreien, wollte die Anstrengung die sein innerer Kampf gegen den Zaubertrank ausfocht beenden und dem dunklen Lord alles sagen. Doch er hütete sich. Nein, er durfte nicht sein Geheimnis erfahren. Niemand außer Dumbledore durfte von seiner Liebe zu Lily wissen. Er versuchte alle Gedanken, die eine wahrheitsgemäße Antwort geben konnten, beiseite zu schieben, doch es erwies sich als schwierig. Er hatte zuviel Veritaserum trinken müssen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er sich nicht mehr gegen den Druck wehren konnte und einfach drauflos redete.
„Na schön“, sagte der dunkle Lord nach kurzer Zeit. „Ich werde schon noch dahinter kommen, oder dachtest du etwa, ich würde dich jetzt töten?“ Insgeheim hatte Snape grade das angenommen und ein kleiner Teil in ihm hatte sich den Verrätertod schon beinahe gewünscht, wenn er daran dachte, was ihm nun möglicherweise blühte. „Ja“, antwortete er mehr unbewusst.
Es war das Serum was ihn dazu brachte auf diese dämliche Frage zu antworten. Snape sah wie sich die Lippen des dunklen Lords zu einem schmalen, kalten Lächeln verzogen. „Du wirst verstehen, dass mir die Informationen, die du möglicherweise über den Orden des Phönix hast, und die du irgendwann preisgeben wirst, zu wertvoll sind, als dass ich sie so einfach beseitige.“ Das letzte bisschen Farbe entwich aus Snapes Gesicht. Er hatte sich so etwas zwar schon gedacht, doch trotzdem war er nicht sicher wie lange er dem Zorn des dunklen Lords trotzen konnte.
Der plötzliche Schmerz traf ihn völlig unvorbereitet und zwang ihn in die Knie. Der dunkle Lord hatte seinen Zauberstab gehoben und genoss die Macht, die der Cruciatus- Fluch ihm über Snape gab in vollen Zügen. Snape versuchte sich zu beherrschen. Er wollte nicht schreien. Dieses Vergnügen wollte er weder den Todessern noch dem dunklen Lord schenken. Seine Hände gruben sich bereits in die Erde, während seine Muskeln sich anfühlten als wollten sie zerspringen. Jede Faser seines Körpers fühlte sich an als sei sie zerrissen und  seine Knochen fühlten sich allesamt gebrochen an. Grade als er meinte, es nicht mehr lange auszuhalten, ebbte der Schmerz ab, und Snape sackte trotz aller Bemühungen in sich zusammen. Er meinte einige der Todesser höhnisch lachen zu hören und zwang sich wenigstens halbwegs aufzurichten. Der dunkle Lord durfte ihn nicht hier vor aller Augen seiner Würde berauben. Das musste Snape verhindern. Doch kurz bevor er seine Kräfte gebündelt hatte um sich aufzurichten, traf ihn bereits ein neuer Cruciatus und er kippte vornüber. Erneut fühlte den Schmerz, doch diesmal stärker als zuvor. Sein Kopf fühlte sich an, als wollte er zerspringen. Er hielt es nicht mehr aus und sein gellender Schrei hereiterte lediglich die Gemüter der Todesser und Voldemort umso mehr. Snape wusste später nicht mehr wann genau er an diesem Abend bewusstlos geworden ist, doch wie er später erfuhr war sein erster, nicht sein einziger Schrei gewesen.

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So, auch hier wieder eine kleine Anrgung doch ein Reviw da zulassen: Wer es schafft hierzu was zu schreiben, und seine Meinung zu äußern bekommt einen fiktionären Keks. ;)
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