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von Jerry Kruemel- Koks    erstellt: 14.03.2010    letztes Update: 04.08.2010    Geschichte, Thriller / P16    (fertiggestellt)
Das ist meine erste HP Fanfiktion, deswegen hoffe ich, sie ist nicht zu schlecht (ewiger Optimismus =D). Also ich hoffe ihr habt Spaß am Lesen.
Anmerkung: Band 5+6+7 werden nicht ganz beachtet.

Viel Spaß.

Dumbledore apparierte zum Grimmauldplatz. Dort war ein Treffen des Phönixordens angesetzt und er war schon spät dran.
Dort angekommen achtete er überhaupt nicht auf den Lärm den er beim Zufallen der Haustür, zu sehr war er in seine düsteren Gedanken vertieft, als eine zeternde Stimme ihn zurück in die Gegenwart holte: „Schon wieder ein derartiges Treffen des unwürdigen Packs in meinem Haus! Es ist eine Schande, dass...“ Dumbledore brauchte nicht einmal nur kurz aufzugucken um festzustellen, dass er mit seinem ‚Höllenlärm’ Mrs. Black alarmiert hatte, die nun wieder zu schimpfen anfing.
Doch angesichts der letzten Ereignisse ging er einfach an ihr vorbei, ohne sich weiter für ihr Gezeter zu interessieren, was sie nur noch wilder machte.
Er ging weiter und stieß bald schon auf den Rest des Ordens, der um den Kamin herumstand und heftig debattierte.
„Ich denke wir sollten alle möglichen Schritte einleiten, damit...“, setzte Lupin grade an, doch er wurde von Moody unterbrochen: „Nein, ich denke nicht, dass wir uns zu sehr damit beschäftigen sollten. Es war doch klar, dass das ganze auf kurz oder lang auffliegt und dann...“
Weiter kam er nicht, weil nun die Aufmerksamkeit aller zur Tür gelenkt wurde, durch die grade Dumbledore schritt.
„Wie ich grade bermekt habe, brauche ich die Anwesenden wohl nicht über das Geschehene zu informieren, da ihr alle bescheid wisst. Damit sparen wir uns eine menge Zeit. Nun ich denke...“ Moody räusperte sich hörbar und wollte grade ansetzten etwas zu sagen, doch das brauchte er nicht mehr, denn schon im nächsten Moment flog die Tür erneut auf, als Harry, Ron, Hermine und Ginny reinplatzten.
„Was ist passiert?“, fragte Harry atemlos.
„Wir haben gehört, dass Professor Snape“, wollte Hermine fortfahren, doch sie wurde unterbrochen.
„Es gibt Dinge, die ihr noch nicht verstehen könnt und aus denen ihr euch raushalten solltet“, meinte Molly Weasley, doch ein Blick in die Gesichter der anderen verriet ihr, dass nicht alle ganz auf ihrer Seite standen.
„Sagt es ihnen doch einfach, früher oder später finden sie es ohnehin raus“, erwiderte Moody.
„Ja, es stimmt. Snape wurde von Lord Voldemort als Spion enttarnt“, sagte Lupin. „Er fordert Vorlosts Ring als Austausch. Er meint, er würde diesen dann freigeben.“
„Tz, als würde er das wirklich tun“, meinte Harry verächtlich und beinahe jeder andere der Anwesenden gab ihm insgeheim Recht. Dumbledore seuftze schwer. „Ja, Harry du hast Recht. Niemand von uns glaubt wirklich daran, dass Lord Voldemort sich an seinen Teil der Abmachung hält. Trotzdem müssen wir einen Weg finden Severus da rauszuholen.“
„Warum? Ihm ist doch eh nicht mehr zu Helfen. Wahrscheinlich hat ihr- wisst- schon- wer ihn schon längst umgebracht“, meinte Ron schließlich und erntete dafür einen giftigen Seitenblick von Hermine. „Aber Ron hat Recht“, meinte Harry schließlich. „Warum sollten wir ausgerechnet Snape befreien. Bei den anderen ist es doch auch so, dass wir uns der Tatsache stellen müssen, dass sie nicht mehr zu retten sind und es keine Hoffnung gibt.“
Er verstand nicht warum Dumbledore anscheinend alle Hebel in Bewegung setzten wollte um den Tränkemeister zu retten. >Wenn er überhaupt noch zu retten ist<.
Aber Moody beantwortete die Frage: „Weil er Informationen hat. Genügend Informationen über den Orden, um uns das Leben hier schwer zu machen. Snape hat mehr Informationen über den Orden als einige andere Mitglieder.“ Moody schnaubte nach seinem kleinen Vortrag. Er konnte Dumbledores Vertrauen in den ehemaligen Todesser nie verstehen, und das hatten sie nun alle davon.
Harry begann zu grübeln. Sollte Snape tatsächlich die ganze Zeit über auf seiner Seite gestanden haben? Er konnte es sich noch immer nicht vorstellen. Doch da blitze in ihm ein Gedanke auf und er war sich einen Moment nicht sicher ob er ihn doch aussprechen und sein Misstrauen damit direkt vor Dumbledore preisgeben sollte. Doch warum eigentlich...er räusperte sich. Alle blickten ihn an, weil nach seiner Erklärung eine kleine Stille herrschte, in der jeder seinen Gedanken nachging, doch jetzt hatte Harry die ungeteilte Aufmerksamkeit.
„Also...warum...warum ist es nicht möglich, dass das ein Spiel ist? Dass Snape alles in Wirklichkeit mit Voldemort abgesprochen hat, und dieser uns dann diese Drohung zu kommen lässt?“ Moody blickte mit seinem magischen Auge praktisch durch Harry hindurch als er meinte: „Du meinst, dass Snape in Wirklichkeit auf der Gegenseite steht.“ Es war eine Feststellung, keine Frage und sein düsterer, bohrender Blick wurde Harry immer unangenehmer. „Na ja, warum denn nicht?“ Fragend schaute er Dumbledore an, doch dieser schüttelte den Kopf. „Es muss dir reichen, Harry, wenn ich dir sage, dass Severus Snape noch immer mein vollstes Vertrauen genießt und ich dir garantiere, dass er auf unserer Seite ist.“
Am liebsten hätte Harry noch zu etwas angesetzt doch der ebenso bohrende Blick wie der von Moody zuvor brachte ihn zum Schweigen und er nickte nur.
„Ich denke unser erster Schritt sollte darin liegen, Voldemorts Versteck aufzuspüren. Ich halte es für wahrscheinlich, dass er sich in einem alten großen Gebäude aufhält. Nur gibt es hier leider genug davon, also sollten wir vielleicht an Orten suchen, die für ihn früher eine wichtige Rolle gespielt haben. Hogwarts fällt weg. Ich weiß von Johnson Castle. Eine Burg nahe der englischen Küste. Er hat sie vor seinem Sturz eingenommen.“
„Er könnte sich allerdings auch nahe des Friedhofs aufhalten wo er damals wieder zurückkehrte“, warf Lupin ein. Harry stellten sich allein bei der Erinnerung an jenen grausigen Ort, wo Cedric ermordet wurde, die Nackenhaare auf.
„Gut. Wir sollten auch sein früheres Elternhaus überprüfen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, dass er sich dort aufhält. Wir teilen uns in Gruppen. Jede wird bis zu unserem nächsten Treffen einen der Orte untersucht haben.“
Dumbledore teilte die Mitglieder des Phönixordens in die einzelnen Gruppen ein. Einzig Tonks schimpfte leise vor sich hin, dass sie ‚nur’ zu Riddles Elternhaus durfte, dem Ort, an dem sie wohl am wenigsten finden würden.
„Und was ist mit uns?“, fragte Harry schließlich.
„Ja, wir wollen auch helfen!“, stimmte Ginny zu.
„Völlig ausgeschlossen, Harry“, sagte Lupin. „Wenn Voldemort dich zu fassen kriegt, dann ist alles völlig egal. Tut mir Leid, aber dir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als hier auf uns zu warten.“
Harry seuftze schwer. Natürlich wurde später weder Ron noch Ginny oder Hermine erlaubt mitzumachen. So mussten sie warten und hoffen, dass die Ordensmitglieder bald Ergebnisse brachten.
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So der erste Schritt ist gemacht. Nun ist es an euch ein Review darzulassen und mich entweder dazu anzuspornen weiterzuschreiben, oder aber mir einzubläuen, um Himmels willen, nicht weiter zu machen, wenn es zu furchtbar ist.
Im nächsten Kapitel wird es wohl mit einer Rückblende um die genaueren Umstände gehen, durch die der ganze Schlammassel eigentlich in Fahrt kam.
 
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